Heute schon gefüttert? – Wildlebende Vögel schützen

Eigentlich ist es ja um diese Zeit fast schon zu spät um eine neue Futterstelle für unsere wilden Vögel einzurichten, wohlgemerkt,, hoffentlich nur „fast“. Zumindest wird in diesem Winter wohl eine Artenvielfalt unter den Futterstellenbesuchern nicht mehr gegeben sein, aber die gängigsten Besucher sollten sich vielleicht noch einstellen.

Sicher ist allerdings: Wer erst bei Minusgraden anfängt Futter auszulegen, der ist definitiv viel zu spät dran, denn ein Vogel hat nur wenig Zeit geeignetes Futter in ausreichender Menge zu finden, darum ist es ausgesprochen wichtig, dass die Futterplätze dem Tier bekannt sind. Wer sich informieren möchte um künftig gezielt am Vogelschutz teilnehmen möchte, der sollte sich das Buch „Vögel füttern – aber richtig“ von Peter Berthold und Gabriele Mohr anschaffen und verschlingen.

Danach muss man auch nie wieder mit gesenktem Haupt aus irgendwelchen Läden schleichen, wo man es gewagt hat bei Plus Temperaturen nach Vogelfutter zu fragen, mit Kommentaren im Rücken wie „Die ham‘ jetz‘ noch genug!“ und „Die machen sonst den Rasen tot“ (was auch immer das heißen sollte, ich hab nicht nachgefragt, bin geflohen und habe im Internet Futter bestellt, anschließend im Zoofachhandel gekauft … ).

 

Mit ein wenig Phantasie und Kreativität findet man doch bestimmt fast überall Möglichkeiten wenigstens eine „Micro-Futterstelle“ einzurichten.

Das ist zum Beispiel ein Ausblick aus einem Schlafzimmerfenster.Die Futterstelle wurde mittels einer Greifhilfe vom Fenster aus eingerichtet.

Leider nicht mit im Bild: Ein weiter unten angebrachter Futterspender (diese Greifhile ist echt super, man erreicht damit die unmöglichsten Stellen) und diverse,  in den Ästen angebrachte Meisenringe.

Regelmäßige Besucher an dieser Futterstelle sind Blaumeisen, Kohlmeisen und Kleiber. Bis vor ein paar Monaten hatte ich keine Ahnung, wie diese Vögel aussehen. Ja, ich gebe es zu. Aber ich arbeite schließlich dran und wer weiß, wie viele gefiederten Freunde (niedlicher Ausdruck) ich im nächsten Jahr bestimmen kann!

Danke für’s Lesen und vielleicht lasst ihr Euch ja inspirieren.