Hoher Besuch Teil 2

Hier die angekündigte Diashow, mit Fotos der Findlinge Coco und Maya. Man muss sie genießen, da die nächsten Bilder mit Sicherheit weiter gewachsene Tiffys zeigen werden.

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Herzlichen Dank  noch einmal an Claudia, die zu meiner Freude nicht nur die Tiffyzwerge hier hoch schleppte, sondern – sie sagte „statt Blumen“ – eine 4 Kilo Tüte Outdoor von Royal Canin. Danke, Claudia,  für Dein Vertrauen und für Deine perfekte Umsorgung, die Coco und Maya anbelangt!

Hoher Besuch!

Den bekamen wir an diesem Wochenende, und ratet mal von wem?

Präsident Obama? Nein.

Queen Elisabeth? Nein.

Kleiner Tipp: Zum Glück kein menschliches Wesen. 😉

Sind hier Mäuse drin?

Es waren Tiffys Babys, deren Frauchen übers Wochenende nach Kiel musste. Wie ein dummer Zufall es wollte war auch die Nachbarin verreist. Die erwachsenen Katzen des Hauses, Lilly und Jule, sind alt genug und vernünftig, sie teilen sich ihr Trockenfutter drei Tage lang ein. Aber wie soll das mit zwei ständig ausgehungerten Katzenkindern klappen? Das geht gar nicht.

Jedenfalls war von Anfang an klar, dass Tiffys Babys jederzeit hierher zurückkommen könnten, und drei Tage lang als Besuch, bedeutet eine Ehre für mich. Claudia brachte die Findlinge Donnerstagabend zu uns und konnte sich kaum trennen. „Tja“, sagte ich, „jetzt hast du ähnliche Gefühle wie ich sie hatte, als ich die Zwerge zu dir brachte.“ Aber Claudia verstand mich von Anfang an, weshalb ich ihr die Minitiffys ja auch anvertraute.

Claudia hatte zuerst Bedenken, dass sich Coco und Maya ängstlich verhalten würden. Dass sie nicht aus der Box heraus wollen oder sich sofort verstecken. Aber wir gingen gleich in das bewährte Katzenzimmer, das noch immer der feinste Abenteuerspielplatz für Miezen bedeutet. Ich gab mein Vorhaben, den ehemals hellen Teppich zu reinigen, längst auf – der kann nur noch raus. Von daher gab es bekannte Gerüche wieder zu entdecken und überhaupt ist man inzwischen gewachsen, schafft es mit einem Sprung aufs Sofa, auf die höchste Ebene des Kratzbaumes und mit Leichtigkeit bis in die Spitze des Ficus Benjamini. Der drohte bereits an diesem Abend umzukippen, weil entweder Coco oder Maya in seinem Wipfel hing. Nun ja, es sollte auf alle Fälle lustig werden.

Coco und Maya sind mächtig gewachsen, konnten ihr Gewicht inzwischen verdreifachen, haben alle Unannehmlichkeiten, wie Impfungen und Wurmkuren, hinter sich. Was geblieben ist, ist ihre Anhänglichkeit, ihr Zutrauen, ihr unverwechselbares Wesen  – und ihr Appetit.

Sobald es Fresschen gibt, sind sie nicht zu halten. Das haben sie zwar mit allen gesunden kleinen Katzen gemein, aber wenn ich auf sie heruntersah, wie sie quietschend auf mich zuflitzten, mit verzweifeltem Blick, so stand mir jedes Mal der eine tatsächlich verzweifelte Moment vor Augen. Der Moment, in dem sie mich fanden.

Der kleine Ficus war ungeeignet, somit musste eine Palme her, die ich aus dem Schlafzimmer holte.

Vögel jagen auf dem Balkon

DAS ist ein Stamm, der einem Baum wesendlich ähnlicher sieht. An dem konnte man viel besser klettern und seine langen Blätter sind geeignet, vom obersten Plateau des Kratzbaumes aus nach den langen  herabhängenden Blättern zu jagen.

Wir tobten viel mit Angel und Klappermäusen, wir gingen auf den Balkon, wo es viele Vögel zu sichten gab und die Findlinge schafften es sogar eine schlafende Hündin zu hintergehen, weil sie unbedingt auch auf dem Sofa im Wohnzimmer liegen wollten. Maya ist übrigens Sportfan, denn während ich im Katzenzimmer mit Coco herumtobte, saß Maya lieber beim Herrn des Hauses auf dem Wohnzimmertisch und schaute gemeinsam mit ihm Formel Eins…

Pssstt, muss mich konzentrieren, mache gerade Pipi im Topf!

Wir schmusten  sehr viel, weil die Beiden beinahe ständigen Menschenkontakt suchen – und wir dachten viel an Tiffy. Sobald Maya müde ist, nuckelt sie nach wie vor an sich. Es ist vielleicht weit hergeholt zu glauben, dass Maya in solchen Momenten an ihre Mutter denkt, aber wer kann das Gegenteil beweisen? Auf jeden Fall  waren es Momente, in denen ich sehr intensiv an sie dachte. Tiffy wird nie vergessen und ich vermisse sie täglich, da ich weiterhin die Futterstelle versorge, aber es ist nicht mehr das, was es war. Es wartet dort keine der Katzen. Sie kommen irgendwann, wenn es dunkel ist. Von daher denke ich oft, dass Tiffy eventuell kein verwildertes Tier war. Sie war scheu, aber viele ausgesetzte Katzen  entsinnen sich an ihren Urinstinkt, sobald sie auf sich alleine angewiesen sind.

In deinen Kindern lebst du weiter

Es wird noch eine Diashow folgen, weil es für diesen Bericht viel zu viele Fotos gibt.

Neuigkeiten von Tiffys Babys

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Inzwischen ist über ein Monat vergangen, viel Zeit, die viel zu kurz schien. Immer wieder gehe ich zu Tiffys Grab, nicht nur um sie und Kimba zu besuchen, sondern um sicherzustellen, dass sie ihre verdiente Ruhe haben. Verbotenerweise begrub ich sie im Wald, und da das einer Nacht – und Nebelaktion glich, begrub ich sie gleich neben einem Fuchsbau. Das erkannte ich erst bei Tageslicht und als wenn das Geschehene nicht ausreichte, so wurde immer wieder von Füchsen versucht Tiffy auszubuddeln. Immer wieder schaufelte ich Erde auf den Hügel und immer wieder gruben die Füchse. Wie bei einem Wettkampf zwischen unbekannten Gegnern. Der eine wollte Nahrung, der andere Endgültigkeit. Inzwischen einigten wir uns  und ich denke, jetzt ist der Hügel hoch genug und für die Füchse uninteressant geworden.

Ebenfalls ein vermeintlicher Gegner war ein Igel, der sich an Tiffys Futterstelle oft benahm, wie der berüchtigte Elefant im Porzellanladen. Ich hatte schnell eine Alternative gefunden und die Näpfe mit doppelseitigem Klebeband an die Rückwand der Postkiste befestigt, so dass er Wassernapf und Napf mitsamt  wertvollem Trockenfutter nicht ständig  umkippen konnte. Er hätte gerne bleiben können, wir alle wollen leben. Doch vor zwei Wochen lag auch er überfahren auf der Straße, in unmittelbarer Nähe von Tiffys Unfallstelle. Ihn konnte ich nicht beiseite heben und beerdigen, es war zu schlimm. Nach ein paar Tagen, nachdem genug Fahrzeuge über ihn gebrettert waren, nahm ich die verbliebene Haut mit ihren Stacheln und legte sie unter die Linde, die schon viel Leid gesehen hat.

Wenn ich über diese vermeintlichen Kleinigkeiten nachdenke, umso größer und wertvoller wird das Leben. Desto bewusster erlebe ich es, da jeder Moment kostbar ist und sei er noch so schlecht. Umso sensibler spüre ich diese hektische Umwelt, die weder nach links noch nach rechts zu schauen scheint. Desto sinnloser wird jeder vermeintliche Spaß, jede Anschaffung die dem neuesten Trend entspricht. Wozu das alles, denn ich sehe gleichzeitig diese zarten Knochen all der Tiere, die sich anpassen, überleben und alt werden dürfen oder spurlos verschwinden, wenn sie nicht tot gefunden werden. Und ich sehe diese Winzlinge, die sieben Tage lang ohne Hilfe überlebten, mitten in dieser blinden Welt.

Inzwischen haben Tiffys Babys  ihre erste Impfung hinter sich. Sie wiegen nun fast 1000 g, wobei sie mich mit  weniger als 460 und 490 g gefunden haben. Durchfall, der sich nach unserer Wurmkur einstellte, ist ebenfalls gefestigt, sie dürfen und können mittlerweile im ganzen Haus herum toben, auch wenn niemand zu Hause ist. Und da das alles so gut klappt und Claudia sogar perfekte Berichte abgibt, überlasse ich nun Katzenadoptivmama Claudia und den aktuellsten Fotos das Wort. Aber vorher noch ein Dank an Sylvia, für ihre Hinweise, was Diashow und Galerie anbelangt ;-):

Maya und Coco – zwei Katzenbabys räumen auf!

Die beiden zu mir gekommenen Katzenbabys, die ich, wie ihr schon aus dem Tagebuch wisst, Maya und Coco getauft habe, entwickeln sich prächtig und sind zu Kitten befördert worden.

Die Trefferquote beim Katzenklo beträgt seit zwei Wochen zuverlässige 100 % (toi, toi, toi) und sie haben bereits das Klo der „Großen“ für sich entdeckt. Der anfängliche wirklich schlimme Durchfall ist inzwischen komplett abgeklungen. Jeden Tag finde ich kleine Würstchen in dem einen oder anderen Katzenklo (über so etwas kann sich auch nur ein Katzenfrauchen freuen).

Der Garten wird bis zu seinen Grenzen ausgenutzt und keine Ecke bleibt unentdeckt. Auch im Haus ist nichts vor den beiden Wirbelwindchen sicher. Die Beiden liegen gerne auf meinem Couchtisch (wo sie eigentlich gar nichts zu suchen haben, aber….) und auf mir. Sie erkunden alles und ich meine wirklich ALLES! Da werden auch schon mal die Köpfchen im Wasserglas versenkt, vielleicht gibt es dort ja einen Schatz zu heben? Sind Gardinen wirklich nicht zum Schaukeln da und kann man Fernbedienungen essen? Das sind einige der Fragen, mit denen sich die Kleinen täglich beschäftigen. Und überhaupt wird es Zeit, dass wir Frauchen mal beim Aufräumen und Umdekorieren helfen. Da hat sie nämlich keine Ahnung von.
An meinem Hosenbein geht es auch wirklich viel schneller auf die Arbeitsplatte in der Küche und wenn man sich beim Sprung verschätzt, fängt das Hosenbein so eine kleine Katze wirklich gut ab (Schmerz). Blöd nur, wenn man gerade Shorts trägt (noch mehr Schmerz).

Die anfänglichen Probleme mit meinen beiden großen Katzen, Lilly und Jule legen sich immer mehr. Wir haben sogar schon zu fünft (!) auf einer Couch gelegen und keiner hat eine Schlägerei angefangen (strahl). Lilly sind die Kleinen einfach noch zu lebhaft und sie zieht sich dann gerne auf „ihren“ Stuhl unter dem Esstisch zurück, bis es wieder ruhiger wird, sprich, die Kleinen im Bett sind. Jule beäugt die Kleinen mit einer Mischung aus Argwohn und Neugier. Sie überlegt noch, was sie mit den Beiden machen soll: fressen oder mit ihnen spielen? Vorsichtshalber hagelt es dann und wann Kopfnüsse. Maya hat schon vom ersten Tag an mutig zurückgefaucht, was aber bei Jule keinen bleibenden Eindruck hinterlässt.

Insgesamt kann ich sagen, dass Maya in ihrer Entwicklung immer noch weiter ist als Coco. Maya hat bereits ein Gefühl für „meins“ und „deins“ entwickelt. Das heißt, sie verteidigt knurrend ihren Napf und ihr Spielzeug gegen ihre kleine Schwester Coco, was diese jedoch nicht davon abhält, immer wieder über Maya herzufallen und zu versuchen, ihr ein Ohr abzukauen.

Und wenn den kleinen Tigern nach einem aufregenden Tag die Äuglein zufallen und  sie ganz müde sind, nuckelt Maya manchmal noch an ihrem eigenen Bauch und Coco versucht alles, um ebenfalls an ihrer Schwester nuckeln zu können. Das geht soweit, dass sie die kleine Mayakugel über den Boden schiebt. Dann ist es höchste Zeit fürs Abendessen und die Kleinen in ihr Bett zu bringen.

Wenn dann wieder Ruhe eingekehrt ist, kommen Jule und Lilly auch wieder zu mir aufs Sofa und wir kuscheln.

Die Zwerge sind aufgeweckte und neugierige kleine Energiebündel und werden jeden Tag ein bisschen selbständiger. Die vorher gern in Anspruch genommenen „nach-dem-Essen-Bauch-kraul-Dienste“ werden auch immer seltener gefragt. Jetzt stürmen sie lieber mit Katzenfutterresten im Gesicht hinaus, die Welt zu erobern. Also alles ganz so, wie es sein sollte und das haben sich die Zwerge nach allem, was sie durchgemacht haben auch verdient, oder? Danke Sabine, dass du die Kleinen gerettet hast und auch all die anderen Katzen. Das bewundere ich sehr.

Ich freue mich auf jeden neuen Tag mit allen meinen Katzen, denn ein neuer aufregender Tag für die Katzen ist auch ein neuer aufregender Tag für mich. Es ist etwas ganz besonderes, Katzenwesen auf ihrem Weg ins Erwachsenenleben begleiten zu dürfen. Ich bin schon jetzt gespannt, wie es mit den kleinen und den großen Miezen weitergeht.

Über Neuigkeiten werde ich berichten.

Tiffys Babys (3)

Über die Findlinge gibt es bis zum vergangenen Sonntag noch weiteres zu berichten. Es war für mich ein Hin – und Her gerissen sein, denn im Grunde konnte ich mich nicht von diesen beiden trennen. Eigentlich nie wieder. Aber mein Motto ist, dass ich alten und kranken Katzen helfen muss, und wenn ich einerseits aus reinem Egoismus zwei Jungspunden  ein gutes Leben mit Freigang verbaue, und andererseits den Platz für die alten und kranken belege, dann helfe ich keinem Tier. Zusätzlich benötigt Hündin Gipsy Pflege rund um die Uhr, und sobald ich mich um Eindringlinge in ihrem Reich  kümmere, geht es ihr grundsätzlich schlechter.

Am Donnerstag hatte ich einen Tierarztbesuch eingeplant, der eine Floh -Wurmkur und eine Begutachtung seitens meiner Katzentierärztin beinhalten sollte. Ich betrat eine leere Praxis, ein bisher nie da gewesener Umstand, der nur auf diese beiden Glückskatzen zurück zuführen sein kann. 😉

Frau Doktor sah in die Box, grinste und meinte: „Die vermitteln sie aber nicht, oder? So etwas kann man doch nicht wieder hergeben!“ Ich sagte nur: „Oh, bitte, keinen Kommentar!“

Tiffys gesunde Babys wurden untersucht und gewogen. Mein Äffchen wog zu diesem Zeitpunkt 460 g und ihre „große“ Schwester 490 g. Da ihre babyblauen Augen sich bereits anfingen zu verändern, tippte die Tierärztin sie  auf Anfang der siebten Woche. Beiden machte dieser Besuch nichts aus, im Gegenteil, sie fanden es spannend und zurück in der Box spielten sie, als wenn sie… tja, Zuhause wären, egal wo  immer das sein mochte.

Ich benötigte noch Wurmkuren für fünf wilde (zahme) Katzen, denen ich das Mittel geben und zusehen kann, ob sie es tatsächlich genommen haben. Fünf Wurmmittel über drei Tage sind eine Ausgabe, die man nicht mal eben so tätigt. Aber die Glückskatzen waren dabei, somit gab Frau Doktor mir ihren Restbestand – Geschenkt!

Vielen lieben Dank, Frau Doktor Brinkmann- Block!

Zurück in unserem Zuhause, hatte ich das Bedürfnis, Tiffys Babys zu zeigen, wo ihre Mutter und ihr Bruder Kimba sind. Tiffy musste ebenfalls sehen, dass ihre Lenkung der richtige Weg war. Wir gingen in den Wald und zu Tiffy Grab. Dort öffnete ich die Box und sagte den beiden, dass hier ihre Mama ist. Sie stiegen vorsichtig aus der Box, da Waldboden und dementsprechende Gerüche wieder etwas völlig Neues für sie waren. Bereits nach wenigen Minuten wurden sie übermütig, denn das war ein schöner Platz, man konnte toben und entdecken. Ich für meinen Teil hoffe einfach mal, dass dieser Ausflug nicht sinnlos war. Vielleicht etwas sentimental weit hergeholt, aber ich stehe zu Abschlüssen aus eigener Erfahrung.

Ich kann den Zwergen nicht wirklich helfen, außer Liebe zu geben und zu wissen, dass sie weiterhin Liebe empfangen werden. Ich sah es bereits am ersten Tag, dass Tiffy – Maya an sich selbst nuckelt. Sie schnurrt währenddessen und  vergisst alles um sich herum. Sobald Tiffy – Coco das mitbekommt, legt sie sich an Maya und nuckelt ebenfalls an ihr. Ein Fehlverhalten, das einem das Herz zerreißt.

Christine rief mich am nächsten Tag an und ich sagte, dass ich Zeit benötige, um mit mir selber klar zu kommen. Sie meinte, dass ich damit aber den beiden Winzlingen nicht helfe. Bei Claudia hätten sie ein Leben wie im Paradies, Claudia würde sich Urlaub nehmen und ich dürfe die Zwerge nicht an mich binden, gerade jetzt, wo es um Tage gehe in denen sie eine immerwährende Bindung aufbauen und nicht irgendwann wieder enttäuscht werden dürften.

Wie Recht Christine doch hatte… Nachdem ich aufgelegt hatte erkannte ich meine eigenen Worte, die ich jedem anderen genauso gesagt hätte. Also rief ich Claudia an und erbat mir lediglich den Samstag, den ich mit Tiffys Babys zusammen verbringen wollte. Sie solle bitte den Urlaub für die kommenden zwei Wochen anmelden und am Sonntag seien die Winzlinge bei ihr. Klar, nicht einfach so, denn eine Übergabe bedeutet gleichzeitig eine Vorkontrolle, bei der noch alles offen ist.

Den Samstag verbrachten wir bei idealem Wetter auf dem Balkon. Es tat gut, die Zwerge zu beobachten, wie sie neugierig und gesund durch jede Welt hüpfen.

Am Sonntag war es dann soweit und wir fuhren gemeinsam mit Christine, Manuela und Martina ins neue Reich. Unterwegs war Ungeduld angesagt, jedenfalls von „großer“ Schwester Tiffy – Maya. Sie sollte ihren Spaß haben und durfte selbstverständlich ihre Neugierde befriedigen.

Tiffy – Coco, die bisher schwächere von beiden, wollte schlafen:

Bei Claudia angekommen, war es für mich wie immer bei einer Vorkontrolle: Würde ich mich hier Wohlfühlen? Um mehr geht es in diesen Situationen nicht, denn sobald die Chemie stimmt, möglichst leise Familientechnische Dinge geklärt, Umfeld erwähnt, Tagesablauf, Überlegungen bei Abwesenheit/Krankheit inklusive dringendem Willen gerade dieses Tier aufnehmen zu wollen, besprochen wurden, spricht der Bauch.

Und Ja, es ist ein ruhiges, sehr verständliches Haus. Claudia ist eine sehr sensible Frau, was ich in den vergangenen Gesprächen eindeutig erkannte. Die Siamkatzen aus der spanischen Tötung waren erst einmal nicht begeistert von ihrem Zuwachs, aber Tiere regeln das unter sich und wir Menschen dürfen nicht ungeduldig sein. Hier handelt es sich um Artgenossen und nicht zum Beispiel um Hunde, wo wirklich  nichts mehr geht, wenn der eine den anderen nicht akzeptiert und eine Trennung vonnöten ist.

Wir drei hatten wirklich Glück, da jeder meine Gefühle und auch die von den beiden Winzlingen verstand. Es hätte nicht besser kommen können, deshalb ganz herzlichen Dank an alle Beteiligten!

Mein Äffchen, das auf die Schulter klettert und die Nase an der Wange reibt: "Hey, alles ist gut."

Zuhause! Waren wir jemals woanders?

Psssst... ist doch egal, guck mal, hier haben wir auch ein eigenes Zimmer!

Tiffys Babys (2)

Nun vergingen acht Tage, nachdem ich Tiffys Babys fand oder besser gesagt: Nachdem sie mich fanden. Inzwischen leben sie bereits in ihrem neuen Zuhause, von dem ich mich positiv überzeugen konnte und von dem ich regelmäßig per sms auf dem neuesten Stand gehalten werde.

Um das alles nach  dem „Sackenlassen“ zu verdeutlichen, so dachte ich im ersten Moment an Entenküken. Ich konnte nicht glauben, dass mir zwei Katzenwelpen entgegen liefen. Nach all dem Suchen, nach all der Zeit. Sieben Tage lang  ohne Mutter und solch ein Zwerg von Kimba verfügte erst über winzige Zähne. Ich will es um Himmels willen nicht dramatisieren, aber sein Kiefer lag, wie alles andere, um ihn herum verstreut. Ihn hatte ein Reifen mittig erwischt und es wird „schnell“ gegangen sein.

Eine Falle hätte auf dieses Minimalgewicht eventuell gar nicht reagiert. Weitere Junge  in irgendeiner Art zu fangen, war in der Niedergeschlagenheit ständig versucht worden, doch man lernt täglich  dazu. Tiffys Babys konnte ich letztendlich in ihrer Verzweiflung einsammeln, wie reife Erdbeeren. Noch am Wochenende davor stellte Frau N., auf meine Bitte hin, bis nach Mitternacht eine Falle auf, aber hinein ging ein Igel. Mehr tat sich an dieser Stelle nicht. Wo sich die Beiden währenddessen aufhielten, ist eine der Fragen. Wo sie sich versteckt hielten, ist so gut wie geklärt, da sie mir auf der Seite der Futterstelle entgegen kamen. Sie kamen somit an Wasser und Futter, aber ob sie das alles selbständig auf die Reihe bekommen hatten – muss einfach so sein. Ich traute mich in die Höhle der Männer, in dem ich die benachbarte LKW – KFZ  Werkstatt betrat und darauf pochte, den Chef zu sprechen. Nachdem ich lange warten musste, konnte er berichten, dass eine der schwarzen, im letzten Oktober von uns kastrierten Katzen (Max und Bella), verletzt gewesen sei. Sie oder er hatte eine Verletzung am Rücken und schien angefahren worden zu sein, es ging ihr allem Anschein nach aber wieder gut. Er wollte mich seinerzeit anrufen, aber irgend jemand hatte meine Nummer entsorgt…

Ich schluckte nur und gab ihm meine Nummer erneut. Er kannte aber auch Tiffy, die er mehrmals als außergewöhnliche Schönheit zu seiner Werkstatt hatte laufen sehen. „Ja“, sagte ich, „die gibt es leider  nicht mehr, aber bitte informieren sie mich, sobald kranke oder kleine Katzen auftauchen sollten.“

Nach den Mäharbeiten

Futterstelle hinter dem Gitter, gleich neben dem Weg

Eine entfernt lebende Bekannte rief, bevor ich Tiffys Babys kennen lernte, an und ich erzählte von Tiffy. Sie sagte: „Selbstverständlich, die Katze ist über die Straße gelaufen, als sie dein Auto erkannte.“

Genau das, was ich versuchte mit aller Macht zu verdrängen, vielen Dank…

So einfach (oder schwer) kann man es sich machen, aber das ist nicht die Realität, wenn man sich mit „wilden“ Katzen beschäftigt! So Dumm sind die nicht!

Tiffy und ich hatten keine Zeiten in den Morgenstunden vereinbart! Außerdem war sie am Vorabend da gewesen und konnte nicht ausgehungert auf Futter gewartet haben. Unsere Zeit war die Dämmerung, und am Abend vor ihrem Unfall kam sie mir aus dem Weg der Futterstelle entgegen, genau wie ihre Zwerge.

Mein Resultat ist, dass Kimba, aus welchem Grund auch immer, weglaufen wollte und Tiffy hinter ihm her lief. An ein Umsetzen der Welpen auf das gegenüberliegende Gelände glaube ich ebenfalls nicht, da das zu dieser Zeit, im heftigsten Verkehr, kein Muttertier tun würde. Tiffy wäre niemals überfahren worden, da die Straße, die zwar zu gewissen Zeiten vor LKW Verkehr dröhnt, alles in allem einschätzbar ist.

Unfallort und dahinter liegendes Gelände, zu dem es (für mich) keinen Zugang gibt.

Zwei Tage später, nachdem Tiffy Babys in Sicherheit waren, fuhr ein Mähdrescher durch besagten Weg. Das wäre garantiert ihr Ende gewesen, womit ein zusätzliches Wunder, vielleicht in Form von Voraussicht einer Katze, hinzukommt. Für mich war das die Gelegenheit, noch einmal und immer wieder nach einem vierten oder fünften Welpen zu suchen oder zumindest das Versteck zu finden, in dem Tiffy ihre Kinder aufbewahrt hatte. Obwohl ich erneut  jeden Meter begutachte, so bin ich immer noch ein nichts ahnender Mensch und speziell den Katzen haushoch unterlegen.

Tiffys Babys fanden bereits am nächsten Tag eine Interessentin. Kaum war das Foto eingestellt, sprach sich die neueste Neuigkeit herum. Claudia rief keine zwölf Stunden später an und fragte, ob die beiden Findlinge noch zu haben seien. Selbstverständlich waren  sie noch zu haben, aber langsam, bitte: Schritt für Schritt! Ich will und muss wissen zu wem sie gehen, ich kontrolliere, vermittele nicht ohne Vertrag und überhaupt: Bitte, etwas Zeit zum Nachdenken! Tiffys Babys waren schließlich keine Notfälle, sie waren in Sicherheit, sobald sie in der  Postkiste saßen.

Wir fuhren nach Hause und ich musste mich auch noch beeilen, da sich um 20.00Uhr eine Dame zur wichtigen Volkszählung angemeldet hatte. Während der Fahrt dachte ich darüber nach, dass eine Volkszählung für Katzen genauso wichtig wäre. Der bewährte Hasenstall kam erneut zum Einsatz und ich stellte den ebenfalls bewährten, dunklen Transportkorb mit einem Handtuch hinein. Ein Katzenklo selbstverständlich auch, aber, dass das erst einmal sinnlos war… das war klar. Die Zwerge mochten abwechselnd essen und trinken, trinken und essen, um im Anschluss zusammengekuschelt in ihrer Höhle eine schlimme Zeit zu verdrängen.

Am nächsten Tag strotzten sie bereits vor entspechender Energie und wollten aus diesem blöden Stall heraus. Das musste allerdings warten bis zur Mittagspause, in der ich Kittenfutter und Aufzuchtsmilch besorgte. Bis dato tippte ich die Winzlinge auf vier Wochen. Die Milch war der Hit. Beide fielen darüber her, und sie schien Erinnerungen zu wecken.

Immer wieder ließ ich sie frei im Zimmer laufen, wo sie auf wackligen Beinchen das immens groß scheinende Zimmer erkundeten und es war überhaupt kein Problem, da sie stets zusammen blieben und auf ihre Bezugsperson hörten, als wäre es  nie anders gewesen. Man hätte sie glatt für Hunde halten können.

Die Schildpatt heißt jetzt Coco und die getigerte Maya. Beide werden für mich immer Tiffys bleiben, nur der Zweitname Äffchen kam nach wenigen Stunden hinzu:

Mein weises Äffchen

Tiffy- Maya sieht´s gelassen, sobald sie sich auf einen sicheren  Schoß kuscheln kann:

Beide zusammen am allerliebsten:

Corinna schickte mir gestern ein Video, das durch den Verteiler mit dem Titel „Wie süß“ geschickt wurde.

Ja, in der Tat, es ist „süß“. Erinnert mich allerdings – alls wenn es so sein sollte, wie alles andere auch  – an Tiffy und Kimba. Den sie retten wollte und durch den sie selber sterben musste.

Mutterliebe, die sich im schlimmsten Fall entscheiden muss:

Fortsetzung folgt …

Tiffys Babys (1)

Den beiden umwerfenden Minimädels geht es bestens:

Da sie von ihrer Mutter Tiffy und gleichzeitig von einem Schutzengel, der die Größe eines Adlers haben muss, bewacht werden, so verwundert es nicht, dass sie bereits ein Zuhause finden konnten. Heute machten wir uns auf den Weg, dorthin wo Haus, Garten, verstehende, einfühlsame Menschen und  zwei spanische Samtpfoten  auf ihre Adoptivkinder warteten. Zu zwei ungefähr zweijährigen Siamkatzen aus einer spanischen Tötung gingen sie, die ihnen hoffentlich, speziell jetzt in der Prägungsphase,  noch viele Verhaltensmaßregeln beibringen werden.

Zu Tiffys Babys gibt es noch eine Menge zu sagen, und ich werde in der kommenden Woche berichten. Mit einem lachenden und einem weinenden Augen, da die vergangenen Tage einer Achterbahnfahrt glichen. Das alles bleibt, wie man so schön sagt, nicht in den Kleidern hängen, da Erlebnisse, Emotionen, Gefühle einen  Menschen prägen.

Worum es mir heute geht ist die Trauer.  Nicht weil ich herunterziehen möchte, wobei  es doch über so viele schöne Dinge zu berichten gäbe.  Das Thema hat einen Grund und ist nicht an den Haaren herbei gezogen. Trauer und trauern in Verbindung mit verstorbenen Menschen UND Tieren. Trauer aufgrund Hilf – und Machtlosigkeit, und dem Recht der Trauernden. Mittlerweile bin ich alt genug, um mehr als eine Achterbahnfahrt der Gefühle durchlebt zu haben. Es gibt kein hilfreiches Rezept gegen Trauer, man muss lediglich im Laufe der Jahre für  und mit sich lernen, damit man mit diesem unerklärbaren Zustand umgehen kann.

Letzten Sonntag hatte ich eine Phase, in der ich nichts  spürte oder mein Körper nichts mehr spüren wollte.  Ich weiß nur, dass ich dachte mich nie wieder bewegen, nie wieder aufstehen, geschweige denn zur Arbeit gehen zu können.  Ich weiß warum, aber niemand anders. Ich dachte an Tiffy und ihre Welpen, die ich bis dato nicht finden konnte und wie oft uns sinnlose Steine in den Weg geworfen werden. Niemand verstand mich und  all das bringt ja auch nichts, denn es muss weiter gehen. Ich erinnerte mich an die Hündin Luca, die ich 2008 vermittelte. Sie war seinerzeit in Spanien aus einem fahrenden Auto geworfen worden und kam als ängstlicher, total verstörter Hund zur Finca Lucendum. Obwohl ein schwierig gemachter Hund, so ist sie weiß und flauschig. Selten hatte ein Vierbeiner dermaßen viele Interessenten wie Luca. Ich verlor regelrecht den Überblick. Eine von Lucas Interessenten war eine Frau, die ehrenamtlich als Trauerbegleiterin tätig ist. Wir redeten lange, auch weil meine Mutter kurz zuvor verstorben war. Die Interessentin gab während des Gespräches zu, ein schlechtes Gewissen zu haben, da sie, wie so viele andere,  auf einen weißen, flauschig aussehenden Hund reagierte. Warum nimmt sie sich nicht einen alten, seit Jahren übersehenen?

Wie gesagt, das Gespräch und einige weitere dauerten, aber sie taten irgendwie beiden Seiten gut. Die Trauerbegleiterin bekam Hündin Luca nicht, aber sie schickte mir „Das Recht der Trauernden“.

Und da ich mt dem Schreiben anfing, als es mir nervenaufreibend auf den Keks ging, dass niemand zuhört oder kaum jenand verstehen kann, so stelle ich heute für alle, die aufgrund eines verstorbenen Hamsters, einer Katze, eines Hundes, eines Menschen oder, oder, Probleme mit dem „Verstehenwerden“ haben, seine Rechte ein.  Jeder muss seine Verarbeitungsphase durchleben dürfen, und als Wegweiser für alle, das hier:

Aus „Grundrechte – ein Manifest“

von Ulrich Schaffer

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Du hast das Recht du selbst zu sein und grenzenlos zu denken
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Du hast ein Recht auf deine Trauer.
Du darfst dich deinen Verlusten widmen,
musst nicht verdrängen, was dich beschwert.
Du hast ein Recht, das abzutrauern,
was dich so tief enttäuscht hat
und was du nicht ändern kannst.

Du hast ein Recht auf deine Tränen,
auf dein Schweigen,
auf deine Ratlosigkeit,
auf deine innere und äußere Abwesenheit.
Du musst nicht den Glücklichen spielen,
nicht über den Dingen stehen.

Du hast ein Recht, die wegzuschicken,
die dich mit Gewalt aus deiner Trauer
herausholen wollen, weil deine Trauer
sie selbst bedroht.
Du hast ein Recht auf deine Trauerzeit.

Du hast ein Recht,
mit denen nicht reden zu wollen,
die dir ein schlechtes Gewissen machen
für deine Dunkelheit und Trauer.
Die mit Sprüchen kommen
und dich mit diesen Sprüchen
unter Druck zu setzen versuchen.
Du hast ein Recht auf deine Trauerstille.

Du hast das Recht, dich zu wehren
gegen die, die Dir sagen,
was du fühlen darfst und was nicht,
die Dich nicht als einzelnen,
sondern als Fall behandeln
und sich innerlich nicht wirklich
mit Dir einlassen.

Vielleicht macht Dich nichts so menschlich
wie Deine Trauer.
Über sie kann ein Trauernder sich Dir nähern
und auf Verständnis hoffen.
Trauern zu können ist eine Gabe.
Lass Dir das Recht auf Deine Trauer
nicht nehmen.


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Du hast das Recht, zu zweifeln,
zu verzagen, die Fassung zu verlieren.
Es ist kein Zeichen von Stärke,
immer stark zu sein.
Es ist kein Zeichen von Schwäche,
schwach zu sein.
Vielleicht ist nur der Glaube des Zweifelnden
ein lebendiger Glaube, weil er sich aussetzt.
Wer sich nicht verunsichern lässt,
lebt in einer Burg mit dicken Mauern.
Das Leben erreicht ihn nicht,
und er erreicht das Leben nicht.
Weil du mitten im Leben stehst,
hast du das Recht, unsicher zu sein.
Es spricht für dich,
du bist im Werden.

Alle Antworten zu haben
heißt meistens, Antworten zu haben,
die zu keinen Fragen wirklich passen.


******************************************
Du hast das Recht,
dich vor Menschen zu schützen,
die sich verschlossen haben,
die dich nicht verstehen wollen,
die schon meinen, dich zu kennen,
die respektlos mit deiner Meinung umgehen,
die dir sagen, was du denken sollst.

Du hast das Recht, dich abzuwenden,
sie stehen zu lassen,
sie nicht mehr einzuladen,
Briefe unbeantwortet zu lassen,
ihre Meinung nicht mehr zu erfragen,
ihren Worten kein Gewicht zu geben,
einen Bogen um sie zu machen
und dich nicht immer wieder zu erklären,
als würdest du sie mit ihrer Entscheidung
nicht ernst nehmen.

Tiffys Babys

Die Situation an sich, die kann ich nicht glauben. Ich suchte und suchte seit vergangenem Mittwoch nach weiteren Katzenwelpen, seit dem Tag, an dem ich Tiffy fand. Eine Falle stand an sämtlichen Tagen zu Zeiten auf, an denen ich (verdeckt) anwesend war.

Heute dachte ich tatsächlich, dass, falls es noch mehr Katzenwelpen, als den roten und überfahrenen Kimba gibt,  die restlichen eigentlich  nicht mehr leben können. Ich  fuhr rückwärts in die Gasse zur Futterstelle, erkannte, dass von Menschenhand wieder einmal alles zerstört und daneben geworfen worden war, obwohl ich heute morgen kontrolliert hatte, öffnete die Hecktüre  des Autos um die Stelle sauberzumachen und um Futter vorzubereiten. Und kann nicht sagen, weshalb ich mich umdrehte. Genauso ein Blackout, wie immer.

Es kamen zwei winzige Katzenbabys mit blauen Augen laut qietschend auf mich zugelaufen, als wenn sie  auf mich gewartet hätten. Wie gesagt, das Blackout:  Ich ging in die Hocke und sagte: „Kommt.“  Das dunkle Fellbündel ließ sich sofort nehmen, das getigerte wollte wieder zurück, zurück in den Dschungel aus Brennesseln, den Christine, Manuela und ich am Freitag Stundenlang durchkämmt hatten. Hinein in eine  Postkiste, ab in die Sicherheit, denn zwei Meter hinter uns bretterten bereits die Nachtanlieferungen der Tierfutterfirma.

Die beiden saßen somit in der Postkiste und ein Danke an „Miamor“, die auf die notwendige Schnelle Futter in Puddingform herstellt und ohne Zucker. Jedenfalls war das die erste zivilisierte Mahlzeit der beiden und wie man auf dem Foto erkennen kann, sie mochten es.

Das nur in Kürze, damit ich morgen nicht aufwache und ein Blackout vergessen habe.

Aber mal im Ernst: Gibt es doch Wunder? Weil ich Tiffy und ihrem Kimba immer wieder verspreche: „Ich sorge für deine restlichen Kinder, für deine Geschwister!“