Freddy und Kiki suchen ein Zuhause!

Dieses Kittenpärchen  habe ich von Nadine übernommen, in der Hoffnung, dass sich  ein gutes Zuhause für die Beiden finden lässt. Sie wurden auf einem Bauernhof geboren und Anika rettete ihnen sozusagen das Leben. Danke Anika!

Wer ernsthaftes Interesse daran hat, den Beiden ein neues Zuhause zu geben, darf sich gerne unter anika[at]haustiger.info bei Anika melden. Weitere Fragen beantwortet sie ebenfalls gerne per E-Mail. Aktuelle Infos bei Haustiger.

Ich drücke den zwei Kämpfern  ganz feste die Daumen!

Neuigkeiten von Gador …

… die nicht wirklich gut klingen. Nach zwei Tagen, in denen Gador eigentlich nur schlief und sich nicht von seiner Decke rührte, bekam er Besuch, der ihn ein bisschen aufmuntern sollte.

Gador und Paulinchen

Gador und Basti

Gador war erfreut und seine Lebensgeister  erwachten, doch mussten Gisela und Ralf feststellen, dass dieser  auf erst zwei Jahre geschätzte Labradorrüde seine Hinterläufe nicht bewegen kann.

Ein Besuch in der Tierklinik war somit dringend angesagt und nach einer langwierigen Untersuchung stellte sich heraus, dass die Leishmaniose bereits seine Gelenke angegriffen hat.

Die Frage stand im Raum: Kann er weiterleben oder sollte er erlöst werden? Eine scheiß Frage, die  wieder alles hochkommen lässt, wenn ein Tier bisher gar kein Leben leben durfte! Selbst Gadors Zähne sind kaum noch vorhanden, weil er einen Großteil seines „Lebens“ damit verbracht haben muss, zu versuchen eine Kette durchzubeißen!

Gadors Hinterläufe sind weder gelähmt noch verletzt, er kann sie aufgrund Schmerzen nicht bewegen. Somit gibt es Hoffnung, mit einer kostenintensiven Spritzen – und Medikamentenkur. Die Medikamente gegen Anämie, Ehrlichiose und letzendlich auch Herzwürmer schlugen bereits positiv bei Kämpfer Gador an.

Als er noch einen weiteren Besuch von seiner „Lebensretterin“ bekam, war die Entscheidung bestätigt, da Gador bereits einen viel entspannteren Blick haben soll. Unvergleichbar, zu dem Häufchen Elend, das vor  knapp zehn Tagen mitten in der Pampa gefunden wurde!

Ana und ihre Mutter besuchen Gador

Danke Ana, und Danke Gisi und Ralf!

Nun bekommt er Schonkost, auf ihn eingestellte Medizin und möglichst viel Zuwendung, was schwerfällt, da Gisela und Ralf sich alleine um viele Sorgenhunde kümmern müssen.

Wer in irgendeiner Weise helfen kann und möchte, der darf sich gerne und jederzeit melden. Bei mir: s-rohm@gmx.de oder direkt an die Finca Lucendum: lucendum@web.de

Herzlichen Dank, in  Gadors Namen!

Gador, eine gequälte Seele

Ich weiß wirklich nicht mehr, wo wir hier sind. Ein Terroristenanführer wird erschossen und eine Vielzahl der Menschheit fühlt sich plötzlich berufen, ihr Wissen über Menschenrechte kundgeben zu müssen und jeden an den Pranger zu stellen, der Für oder Gegen das Ausschschalten  Osama Bin Ladens ist. Aber, es ist im Grunde völlig egal, Hauptsache es passiert anderswo und die eigene Haustüre bleibt verschont. Ich hätte ehrlich Lust, jeden dieser Besserwisser vor dieselbe Aufgabe und Verantwortung zu stellen, wie sie in diesem Fall der Präsident und seine Verantwortlichen der USA hatten.  Genauso wird aktuell in Schriften gekramt, wo es heißen soll:  „Liebe deinen Feind“. Ja, gerne, das mag der tun, der es kann. Mit Sicherheit gibt es viele überzeugte Menschen, die mit der rechten und linken Wange kein Problem haben. Und wenn ich schon einmal dabei bin, so gibt es in diesen Schriften auch den Hinweis: „Macht euch die Erde untertan“. Und Tiere gehören allem Anschein nach dazu.

Vielleicht ein hinkender Vergleich, aber mir ist danach, denn wenn ich  wieder einmal, und noch einmal und immer wieder von vorne sehe, dass unendlich viele Menschen Bestien sind, die sich mit Menschenrechten eventuell auskennen und sich die Erde untertan gemacht  haben, weil es ihr Recht scheint, so erkennt man auch immer wieder, dass lediglich die „Untertanen“ tatsächlich verstanden haben!

Labradorrüde Gador kam gestern auf die Finca Lucendum. Lange Zeit muss er  im Freien verbracht haben. Er wurde von Tierschützern gefunden und zur Finca gebracht.

Er kann vor lauter Schwäche nicht laufen und muss getragen werden. Er hat Leishmaniose, Ehrlichiose und Anämie. Sein Körper besteht aus Haut und Knochen und um seinen Hals herum sind  tiefe Eindrücke zu erkennen, die von einem Seil oder zu engem Halsband herrühren.

Aber er kämpft, denn er möchte leben.

Das angezeigte Datum der Kamera ist nicht relevant. Auch Technik kann irren.

Gisela sagt: Ich werde es niemals verstehen können!
Misshandelt, verhungert, verdurstet, geschlagen, keine Kraft mehr – und trotzdem wedelt er ganz leise und schwach mit seinem Schwanz: aus Dankbarkeit!

Notfallkater Fecò – Paten und Zuhause gesucht!

Auch dieser Notfall kommt von Nadine, bzw. von der Katzenhilfe Katzenherzen e.V. Auch so ein schlimmer Fall, bei dem man erneut verzweifeln möchte, denn nicht nur dieses Tier wurde angefahren und einfach liegen gelassen!

„Oh, verdammt, da ist mir was zwischen die Räder geraten. Ach, macht nix,   mich hat niemand gesehen!“ Ist solch eine Szene bekannt? Kommt sogar in vielen Filmen vor und soll angeblich witzig sein. Und da haben wir es doch schon: Witzig – und wer kneift ist ein armseliger Loser.

Ich weiß nicht, vielleicht lesen hier nur die „richtigen“ Menschen mit, aber wo bleibt die Zivilcourage? Ein blödes Wort in dem Moment, da man begriffsmäß nicht so weit ausholen muss. Ein für jeden verständliches Wort, das einfach nur wiederspiegelt, was unsere Vorfahren jeden  gelehrt haben. Achtung, Respekt, Nächstenliebe oder einfach nur: Wer Scheiße baut, muss  dafür gerade stehen!

Aber was rede ich? Scherbenhaufen ohne Ende. Zumindest eine kleine Spende würde diesem lebenswilligen Kater nun helfen, obwohl er das niemals wollte. Vielen Dank, im Namen Fecò!

Heute möchte ich ein Notfellchen aus Ungarn vorstellen, welches mir zur Zeit besonders am Herzen liegt:

Den armen Feco haben ein paar Mädels irgendwo in der Prärie an einer Straße in Ungarn gefunden. Er wurde überfahren und einfach liegen gelassen. Feco ist ca. 3 Jahre jung.

Infolge des Unfalls kann Feco seine Hinterläufe momentan nur hinter sich herziehen, deshalb auch die Wunden an den Hinterpfoten. Es wird vermutet, dass ein Blutgerinsel auf den Nerv drückt. In Ungarn sehen wir keine erfolgreiche Behandlungsmöglichkeit, weshalb wir Feco nach Deutschland geholt haben; er befindet sich jetzt auf einer Pflegestelle in Wiesbaden.

Laut ungarischem Tierarzt bestehen gute Chancen, dass er sich wieder normal bewegen kann, wenn das Blutgerinsel aufgelöst ist; definitive Ergebnisse stehen noch aus, da Feco nun erst einmal einem Spezialisten vorgestellt wird.

Bericht der Pflegestelle vom 17.04.2011:
„Jolly (Feco) hat definitiv Gefühl in den Füßchen, habe ihn gekitzelt, er reagierte darauf sofort. Ich habe ihm kleine Schutzschuhe übergestreift, damit sich die Wunden an den Hinterpfoten zurückbilden können. Er geht ganz wunderbar auf die Toilette, das macht er alles selbstständig. Inkontinent ist er nicht.
Das Katerchen ist so voller Lebensfreude, deswegen nenne ich ihn auch Jolly. Ich habe keine Ahnung, was -Feco- bedeutet, aber ich fand, dass jemand, der so tapfer und frohen Mutes dieses traurige Schicksal erträgt, einen Namen verdient, der das auch ausstrahlt. Irgendwie flutschte mir sofort, ohne darüber nachzudenken, Jolly Jumper aus dem Mund, als ich ihn zum ersten Mal „herumlaufen“ sah.
Als ich meine Katzen mal kurz rein ließ, um Hallo zu sagen, robbte er schreiend auf sie zu und wollte Näschen geben, er ist ihnen sogar noch hinterher gerobbt, als sie sich umdrehten und gingen (er kann sich ja nur auf dem Boden schleifend fortbewegen) – da musste ich doch arg mit den Tränen kämpfen. Jolly genießt es gekrault zu werden (er kann sich ja an gar keinem Öhrchen kratzen), Bäuchlein findet er auch ganz toll, und er gibt vorbildlich Köpfchen. Er ist einfach nur ein süßer süßer süßer Knopf.“

Um Euch einen besseren Eindruck von dem süßen Schatz zu machen, schaut Euch bitte das nachfolgende Video an:

Seht Ihr, welchen Lebensmut Fecó hat? Ich selbst konnte bei dem Anblick meine Tränen nicht zurückhalten, weil ich mir immer wieder vorstellte, wie er nach dem Unfall einfach so liegengelassen wurde…

Wir suchen für das liebe, soziale und sanftmütige Pantherchen ein feines, verständnisvolles Heim, das ihm genauso viel Liebe zurückschenkt, wie er gibt.

Fecó ist kastriert, vollständig geimpft, gechippt, auf FIV/ FelV negativ getestet, parasitenbehandelt und besitzt einen EU-Heimtierausweis. Er wird gegen Schutzgebühr von 150 EUR und Schutzvertrag in verantwortungsvolle und erfahrene Hände vermittelt.

Kontakt:
Katzenhilfe Katzenherzen e.V.
Interessenten melden sich bitte bei unserem Katzenherz Petra unter petra.bohrmann@katzenherzen.de

*** Paten für Fecó gesucht ***
Desweiteren könnt Ihr für Fecó eine Patenschaft übernehmen. Eine Patenschaft hilft den Tierschutzvereinen Tierarztkosten, die durch Impfungen, Operationen, Kastrationen etc. entstehen, zu finanzieren. Ihr könnt jedoch auch eine Patenschaft in Form von Sachgeschenken übernehmen, d.h. Ihr übersendet Eurem Patentier Grundausstattung, wie Spielzeuge, Futter etc. oder finanziert diese Sachen. Ob Ihr Euch für eine monatliche Zahlung, eine Einmalzahlung oder eine Sachspende entscheidet, ist Euch überlassen – Fecó hilft jede Zuwendung. Den allgemeinen Ablauf der Patenschaft könnt Ihr dann direkt mit der Katzenhilfe Katzenherzen e.V. klären.

Helfen könnt Ihr außerdem, in dem Ihr diesen Aufruf bei Euch im Blog oder auf der Webseite veröffentlicht.

Vielen herzlichen Dank!!!

Hilfe für Kater Lucas!

Diesen Notruf habe ich von Nadine übernommen und bin der Meinung, dass es doch mit Links möglich sein muss solch einem Sonnenschein zu helfen, oder?

Vor gut 2 Monaten hatte ich hier und hier bereits über das hübsche Notfallkaterchen Lucas berichtet. Der kleine Schatz ist ein weiteres Sorgenkind der Katzenhilfe Katzenherzen e.V.

Lucas wurde in Ungarn mit schlimmen Verletzungen an einer Futterstelle aufgegriffen und hat sich Dank liebevoller Fürsorge so weit erholt, dass er mittlerweile nach Deutschland einreisen konnte. Er dankt es seinen Menschen mit viel Zuneigung und schmust für sein Leben gern und genießt jede Zuwendung, die er erhält . Er hat sich in der Pflegestelle sogar vom allerersten Moment an in eine Pflegehündin aus Frankreich verliebt, die Beiden sind unzertrennlich!

Doch der Bub hat bisher kein Glück – bereits in Ungarn wurde er tragischerweise positiv auf Leukose getestet – er wurde zur Sicherheit in Deutschland noch einmal nachgetestet, doch das Ergebnis blieb leider gleich.

Vor wenigen Tagen wurde an seinem Vorderbein auch noch ein Tumor entdeckt, der den Knochen schon wie einen Schwamm aufgeweicht hatte. Die Frage stand im Raum: ist es nur ein lokal begrenzter Tumor oder hat es schon gestreut und wir müssen den schmerzlichen letzten Weg mit ihm gehen?

Nach eingehender Beratung haben wir Lucas noch einmal in der Klinik vorgestellt und zu unserer Freude kam das Ergebins: Der Tumor ist lokal begrenzt! Die Organe sind sauber! Wir haben ihn umgehend operieren lassen! Dies ließ uns hoffen und laut Aussage der Klinik stehen die Chancen gut, dass er durch eine Amputation des Vorderbeines ein tumor- und schmerzfreies Leben führen kann! Die Operation hat er zu unserer großen Erleichterung gut überstanden!

Trotz seines unglaublichen Schicksals ist Lucas ein kleiner Sonnenschein geblieben, er hat die Schwestern in der Tierklinik mit seinem Charme um die Pfote gewickelt. Man hat den Eindruck, er weiß dass wir ihm nur Gutes wollen und hat sich trotz seiner bisherigen Erlebnisse sein Vertrauen in die Menschen bewahrt.

Aus diesem Grund möchte ich heute nochmals auf die Spendenaktion bei betterplace.org aufmerksam machen. Bitte, bitte helft uns, dem kleinen Mann SEIN Leben zu schenken – er hat es so sehr verdient!

Vielleicht mögt Ihr diesen Blogartikel verbreiten? Auch damit wäre dem süßen Kerl etwas geholfen…

Dankeschön im voraus.