Fundkatze

Zuerst einmal vielen Dank für Verlinkungen und Eure Aufmerksamkeit, was  die schwarze Fundkatze von letztem Freitag anbelangt. Die Miez und ich hatten Glück… ganz großes Glück, denn Heike hatte sowieso vorgehabt wieder eine vierte Katze aufzunehmen und eigentlich nur darauf gewartet, dass ein tatsächlicher Notfall ins Haus flattert, beziehungsweise ins Auto hüpft. Somit brachte Frau N. am vergangenen Dienstagabend die schwarze Katze zu Heike, nachdem die Miez einige Stationen hinter sich hatte.

Das nur als Beispiel, nicht wegen der Mühen, sondern wegen der Eindrücke, die solch eine Katze im Glücksfall über sich ergehen lassen muss um anschließend dennoch auf dem Teppich zu bleiben.

Erste Station: Recyclinghof – die erste Zeit mit Versorgung, seit Wochen ohne.

Zweite Station: Auto.

Dritte Station: Dachzimmer.

Vierte Station: Auto, Tierarzt, Narkose und Sterilisation.

Fünfte Station: Auto und Dachzimmer.

Sechste Station: Auto und weiteres neues Umfeld.

Heike nahm die schwarze Katze mit weißem Brustfleck erst einmal nur in Pflege, da niemand vorhersehen konnte wie Trixi, Sina und oder Samira auf sie reagieren würden.

Es hätte schließlich auch sein können, dass sich die Fundkatze nicht integrieren möchte, sich nicht Wohlfühlen wird – all das stand in den Sternen, wäre allerdings akzeptiert worden.

Einen Plan B  gab es nicht, aber irgendwie klappt es meist. Der ausgehungerten Schönheit jedenfalls  schien das alles relativ egal zu sein, denn sie kam mit jeder Situation zurecht. Sie maulte nicht, tätigte  keine Ausbruchsversuche, sie ließ diese unbekannten Prozeduren ohne zu murren über sich ergehen und schien zu vertrauen. Jedenfalls hat alles geklappt, denn schwarze Miez heiß jetzt Gini und Heike, Sascha, Samira, Sina und Trixi werden ihr ein Zuhause geben. Danke Euch vielmals!!

Was die verwaisten Futterstellen anbelangt, die der alte Mann nicht mehr versorgen kann, so half Sylvia von der Rasselbande und druckte Flyer, wegen Suche nach tierlieben Menschen mit Zeit und Verantwortungsbewusstsein, die ich am Freitag in der nahen Umgebung der betroffenen Stellen erst einmal in einem Kiosk und einer Tankstelle aufhängte. Es ist nicht das exklusivste Viertel dieser Stadt und ich habe wenig Hoffnung, dass sich ein Mensch melden wird. Es wird an zwei Menschen hängen bleiben, an Frau N. und mir, denn auch Anfragen beim „zuständigen“ TSV brachten keine Hilfe.

So sieht es aus, und soll ebenfalls nur als Beispiel dienen. Einmal in der „Szene“, immer in der „Szene“, da man sich nicht abwenden kann, wenn man die Tiere sieht. Und diese weltfremden Sprüche: „Die kommen alleine klar, es gibt schließlich genügend Ratten“, die höre ich gar nicht mehr, denn es ist Unsinn! Das beste Beispiel ist doch wieder einmal Gini, die vor lauter Hunger jedem Menschen hinterher gelaufen wäre – zur Not auch Tierfängern.

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Nur mal so …

… denn stimmt, ich habe lange nichts mehr geschrieben, aber Romina und ihre Zwerge sorgen hoffentlich für genug Abwechslung. 😉

Zusammengefasst kurze Ausschnitte aus den letzten zwei Wochen: Erneut ein angefahrenes Kaninchen gefunden, das nur noch zittern konnte.

Liegen lassen und der Natur ihren Lauf lassen? Diesmal lag das Tier auf dem Bürgersteig und Krähen waren bereits dabei es anzupicken – die Augen sind jeweils begehrt. Das ist Natur und die Natur ist brutal, wie wir alle wissen. Ich hob das Kaninchen trotzdem auf und brachte es zu einem Tierarzt. Zwar vergingen in dieser Zeit vier Stunden und ich kam selbst ins Zweifeln, ob es richtig oder falsch war, aber wir verbringen unser ganzes Leben mit genau diesem Zweifel. Der Überlebenswille ist jeweils enorm stark, von diesem Willen hängt das Leben ab und sei es noch so „unwichtig“.

Ein Todeskampf der eventuell schneller hätte beendet werden können, wenn das Kaninchen vor Ort geblieben wäre…. Ich weiß es nicht und niemand weiß es.

Obwohl ich keinem Verein angehöre, erreichen mich Hilferufe, wie auch in dieser Woche. Ein alter Mann, der seit scheinbarer Ewigkeit fünf Futterstellen versorgte, ist nun krank und verwirrt. Seine Stellen sind seit Wochen bereits verwaist, kein Mensch kennt eine der Katzen oder weiß, wo er die Schlüssel hat um auf die jeweiligen Gelände zu gelangen. Frau N. ist die Einzige, aber auch sie hatte seit Jahren keinen Kontakt mehr zu diesem Mann. Sie rief mich an – obwohl wir uns gerne aus dem Weg gehen – schließlich geht es um die Tiere.

Ja, wohl wahr, aber wer soll das alles zusätzlich meistern? Ich wurde wütend, denn das ist nicht mein Ding, das muss der zuständige TSV regeln, das alles kann nicht an zwei Personen kleben bleiben!

Trotzdem, weil es um die Tiere geht, trafen wir uns gestern Abend, damit ich zumindest weiß, worum es geht und um dem TSV eine Art Lageplan erklären zu können, wenn ich mich an ihn wende. Die Zeit drängt, da die Tiere seit Wochen nicht versorgt wurden.

Wir fuhren somit eine Stelle nach der anderen ab und ich sagte immer wieder: „Frau N., weder sie noch ich können diese Futterstellen zusätzlich übernehmen!“

„Schon klar“, antwortete sie, „aber wer will das sonst tun? Die Mitglieder des Tierschutzvereines machen nichts, rein gar nichts in der Beziehung!“

An  der dritten Futterstelle, einem Recyclinghof, standen wir ungefähr fünfzehn Minuten und sahen keine Katze.  Mittlerweile dämmerte es und Dunkelheit bringt oftmals Tatsachen zu Gesicht. „Eventuell sind hier gar keine mehr“, meinte Frau N. Doch dann sahen wir Schalen unter einem Klimagerät an der Hauswand stehen und hatten Gewissheit: Herr L. hatte bis zu seiner Verwirrtheit hier gefüttert. Wir gingen umher, standen vor einem  Tor, das logischerweise nicht zu öffnen war. Was tun?

Plötzlich lief eine schwarze Katze auf uns zu, regelrecht zielsicher. Sie schnupperte an unseren Autos und war definitiv ausgehungert. Wir füllten eine Schale und überlegten in Windeseile. Herr L. hatte nie Wert auf Gesundheit oder Kastrationen gelegt, man hatte ihn einfach so machen lassen – Hauptsache die Katzen werden versorgt. Wer mag sich auch darum kümmern? Ein Punkt, den ich hiermit an die Tierschutzvereine weitergebe, denn DAS IST KEIN TIERSCHUTZ!

Die Schale mit Futter stellten wir in den Heckbereich von Frau N`s Auto und  die Katze sprang hinein. Heckklappe zu, denn unvorbereitet und ohne Falle, ohne Transportbox war das Tier erst einmal „von der Straße“ und musste kastriert werden, da es zu 99% tiger Sicherheit noch jung war und unkastriert. Wir fuhren mitsamt schwarzer Katze, die sich während der Fahrt auf Frau N´s Schulter setzte obwohl sie anfangs durch die Scheiben springen wollte, zu ihr nach Hause, hinein in die gesicherte Garage. Transportbox mit weiterem Futter gefüllt , Locken und  Warten. Das schwarze Mädel ging irgendwann auch in die Box hinein, da es Hunger ohne Ende hatte. Klappe erneut zu und hinauf ins Dachzimmer, wo bereits viele Katzen, unter anderem Emmy, Maxi und Lisbeth ihrer Dinge harrten.

Heute wurde ein Tierarzt gefunden, der auch samstags im Sinne des Tierschutzes  ohne Termin kastriert. Danke an Dr. Görtz! Die Zeit drängte, da es sich auch um ein säugendes Muttertier hätte handeln können, was sofort wieder hätte frei gelassen werden müssen. Die schwarzweiße Miez ist tatsächlich weiblich, zwei bis drei Jahre alt,  halbzahm und keine momentane Mutterkatze .Es wird nicht die einzige dort sein – nur an einer von fünf Stellen. Frau N. hat ab Oktober ein paar Tage Urlaub und was soll man im Urlaub tun,wenn nicht Fallen aufstellen und versuchen das Katzenelend einzudämmen?

Genau, das war es für heute. Fotos werden geknipst und ich hoffe, dass Ihr alle mithelfen werdet um für die schwarze Katze mit weißem Brustfleck eine Pflegestelle oder ein Zuhause zu finden. Ja?

Vicky und ihre Fortschritte

Pilar hielt ihr Versprechen, auch wenn es lange zu dauern schien. Irgendwie sind wir Mitteleuropäer oft immens ungeduldig und misstrauisch. Ich ziehe mir den Schuh selber an und frage: Wie kommt das eigentlich? Weil wir kein Vertrauen mehr haben können, da wir zuviel gesehen, gehört, erlebt haben? Oder liegt es an einer etwas anderen Lebensweise, die stets gefüllt ist mit Hektik, möglichster Perfektion und Ruhelosigkeit?

Im Falle Vicky wird das Misstrauen einer fremden Person gegenüber eine Rolle gespielt haben, schließlich mussten wir alle versuchen Pilar zu vertrauen. Ich weiß, dass ich hin und her überlegte, als ich Vickys Hilferuf las und nicht wusste, was ich daraus machen sollte. Versuche ich auf der Katzenheimat eine Spendenaktion ins Leben zu rufen? Was ist, wenn die eventuellen Gelder nicht ankommen? Ich mache mich unglaubwürdig und werde auf diese Art nie wieder einem Fall helfen können. Die Tierhilfe Rhein Main setzte sich ein, versuchte mit Pilar zu kommunizieren, versuchte zu erfahren ob Pilar eine eingetragene Vereinsnummer besitzt, damit die THRM offiziell helfen kann. Aber viele dieser Versuche scheiterten und Pilar schickte Fotos von neuen, schlimmen Abgabe – oder lebenden Fundtieren:

Jedes neue Tier war (und ist) genauso schlimm dran wie Vicky, das waren jeweilige Hilferufe von ihr und obwohl der spanischen Sprache nicht mächtig, so konnte ich verstehen, wie wichtig all diese neuen Fälle Pilar waren und sind. Ich versuchte ihr zu erklären, dass Vicky nun sozusagen ihr „Zugpferd“ sei, dass alle Interessierten hauptsächlich über Vicky informiert werden möchten und somit künftige Spenden allen Tieren zugute kommen könnten – und kam mir selbst überheblich vor. Weil ich nachvollziehen kann, wie  zeit, sprach – und hilflos einen diese Flut von Elend und Rücksichtslosigkeit hinsichtlich unserer Mitgeschöpfe  machen kann. Ratschläge ohne Ende, aber niemand versteht wirklich.

Man ist am Ende, möchte sich mitsamt den Tieren in eine Ecke zurückziehen und keine Verantwortung mehr tragen müssen. Aber das funktioniert nicht, weil das Wissen pocht: DU wirst gebraucht! DU bist auserwählt!

Wie hier erwähnt, werde ich mit Pilar in Verbindung bleiben, denn sie und ihre Tiere haben Aufmerksamkeit und Hilfe dringend verdient. Wenn ich mir das Beispiel Vicky ansehe, sehe ich nun eindeutig, dass Pilar jedes Tier mit Aufmerksamkeit und Fürsorge behandelt. Auch diese winzige Aktion hat ihr ein wenig Auftrieb gegeben, das darf man nicht außer Acht lassen. Es wurde zum Beispiel durch Zooplus ein Päckchen aus Deutschalnd zu ihr geschickt, in dem sich Trockenfutter und ein Flohhalsband befanden. Ein Flohhalsband für Vicky. Ich weiß nicht, wodurch diese nette Dame informiert wurde, aber egal wodurch: Selbst die Verbreitung auf allen möglichen Seiten hat etwas bewirkt! Diese Hilfeleistungen, das Bedürfnis wenigstens etwas tun zu können,  hat Pilar verstanden und mit Sicherheit gab es ihr ein ganz klein wenig Auftrieb, so dass Vicky nun so aussehen kann, wie die Fotos bezeugen.

Ich stelle die Mail von Pilar hier ein und bitte jeden, diese selbst übersetzen zu lassen. Die Fotos sprechen eh für sich, denn Vicky geht es gut. Ich bin wirklich überrascht und begeistert, deshalb wird es in Zukunft hier immer wieder einen Hinweis geben, welchen Ihr bitte ebenfalls verbreiten mögt.

Ich gebe zu, seinerzeit von Vickys Blick umgeworfen zu sein:

Nur sehr , sehr wenig konnte ich tun, außer Euch aufmerksam machen und mit Pilar in Kontakt treten. Das war nichts, deshalb bitte ich Euch, weiterhin an Vicky und all ihre Kumpel zu denken!

Hola:

Aqui tienes  unas fotos de VIKY, (Ahora se llama Lucia) ya esta algo mas recuperada, pero seguimos con su tratamiento de lehismania ya que esta un poco delicada del riñón  Vive como una reina y tiene un genio que lleva a los demás a raya. Es un amor, no hace mas que quererme sin parar, Es tan frágil que siempre duerme en mi casa, por lo menos hasta que este plenamente recuperada, luego tendrá que alternarse con el resto de sus compis en la finca. Siento no haber enviado antes, pero aqui es casi imposible conseguir un rato para hacer otras cosas.

Un abrazo:
Pilar
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Hier noch einmal all die Daten, inklusive Email: pigorum@gmail.com

Empfänger PILAR GOMEZ RUIZ
IBAN des Empfängers ES4520990003470071054823
BIC / SWIFT-Code der Bank des Empfängers CECAESMM099
Kreditinstitut des Empfängers CAJA DE AHORROS Y MONTE DE PIEDAD
DE EXTREMADURA
Straße und Hausnummer des Kreditinstituts SAN PEDRO
PLZ und Ort des Kreditinstituts CACERES

Jeder Cent zählt! Danke Euch!

Vicky

Wie Ihr sehen könnt, nahm ich den Spendenaufruf für Hündin Vicky von der Startseite. Ich danke Jedem der teilgenommen hat, sei es durch Aufmerksamkeit, Weiterleitung, einer Spende per Überweisung  oder einer Futterspende!

Problem ist, dass ich nicht weiter komme. Nicht nur ich bat permanet um Fotos oder zumindest um eine Antwort, die klärt wie es Vicky geht. Pilar schickte daraufhin Fotos von  neu angelieferten Hunden, die ebenfalls dringend Hilfe benötigen. Zum Beispiel angeschossene Tiere, die  gefunden und zu ihr gebracht wurden. Pilar fällt definiv nicht unter die Kategorie „animal hoarding“, sie ist relativ alleine mit ihrer aufnehmenden Finca, wo man schneller mit bekannt wird, als wenn es in der hiesigen Bild  stehen würde. Diese Hunde sollen  ebenfalls nicht untergehen, sie haben ebenso Hilfe nötig wie Vicky, deshalb  stelle ich sie hier ein.

Wer Pilar weiterhin  unterstützen mag, der tut ein gutes Werk!  Ich werde den Kontakt nicht abbrechen,  Vicky verliert lediglich ihren Platz auf der Startseite. Sollte sich irgendwann etwas ergeben, so werdet Ihr es hier erfahren. Pilar gab bisher stets Antwort, wenn es sich um eingegangene Spenden handelte, die ich hier ebenfalls zeige. Übersetzungsmöglichkeit hier, sonst wird das zu lang.

Pilar ist  sehr dankbar und ich kenne sie nicht persönlich. Es war ein Versuch, eine Maßnahme, dass zumindest 220 Euro und diverse Futtersäcke bei ihr ankommen konnten. Ein Tropfen auf dem heißen Stein. Ich schrieb ihr ständig, sie möge bitte über Vicky informieren, aber wenn sie nicht kann oder will, dann weiß ich auch nicht weiter. Wie gesagt, sie benötigt Hilfe und die kommt auch an!

Ich möchte es hiermit jedem selber überlassen, Pilar zu helfen oder mit ihr in Kontakt zu treten:  MIREINO [pigorum@gmail.com]

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Hoy hemos recogido a este pequeño, pesa 5 kilos, tiene sus patitas delanteras  muy mal, no puede ponerse en pie, mañana veterinario a ver que le pasa, creemos puede ser por un atropello o golpeado.
 Gracias
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Hola Sabine
Estamos desesperados, no dejamos de reocoger animales abandonados, y no tenemos mas medios, hemos recibido 4 donaciones en total 220€ que agradezco de todo corazon. Ahora son las doce y media de la noche y acabo de llegar del refugio, como casi todos los dias, agotada totalmente agotada, veo hoy el correo porque espero informes del veterinario de uno de nuestros perritos al que han querido matar tirandole una piedra a la cabeza (paso foto) y cuando llego a casa no tengo ganas de nada y por eso tardo en enviar fotos, Pero he pasado las gracias cada vez que ha llegado un donativo.
Aqui ya no tenemos mas recursos es imposible para dos personas atender a tantos animales sin ayuda, no se que hacer ni a quien recurrir . No puedo mas.
Viki esta bien poco a poco se ecupera pero tiene de todo leismania, filaria, pero bueno esta semana va a casa de acogida y estara mucho mejor atendida , prometo pasar fotos en cuanto pueda descargarlas.
Un abrazo
Pilar
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Enviar así el pienso es muy caro, es mejor comprarlo aquí con los donativos.
Gracias
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SABINE
HA LLEGADO OTRO PAQUETE DE ZOOPLUS CON UN SACO DE PIENSO PARA PERRO Y UN COLLAR PARA PULGAS.
HE PUESTO „NO“ A LO QUE NO VIENE.
 GRACIAS PILAR
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Sabine, ha llegado el paquete de zooplus, esta tarde lo recogemos en la agencia de transportes.
 Millones de gracias
Pilar
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heartfelt thanks. we collected another dog, very bad, with your help we can help some, buy food and medicine. Build houses for the winter. Step photos. Viki is a little better, I have in my house.
MILLIONS OF THANKS
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gracias de verdad, tenemos muchos animales !!!!!
viky tiene entre 10/12 años.
 gracias

Einige Gründe …

… weshalb ein Roboter – Staubsauger bei Heike hilflos überfordert wäre:

Wendy verliert ihr Sommerfell:

Einmal „Staub“ saugen:

Heikes Hundeschar kommt, außer Cassy, aus Spanien, sprich aus dem Ausland = Auslandstierschutz. Nicht jeder ist dafür, viele sind dagegen. Jedem seine eigene Meinung.

Hier nur zwei Beispiele, wie es zum Beispiel Fenja ging, als sie – Dank Heike, Gisela und Ralf – aus einer spanischen Tötung befreit wurde:

Heutzutage sieht man Fenja in Heikes Videos, wie in dem obigen.

Das zweite Beispiel ist Freddy, der ebenfalls in einer spanischen Tötung entsorgt und von Apadac befreit wurde:

Heutzutage bei Heike und Sascha:

Die Tierhilfe – Rhein-Main nahm Kontakt zur Hundeseelen Nothilfe auf und gute Nachricht für alle, die sich interessiert und Old Jacky das Beste gewünscht haben! Er hat es Dank des unermüdlichen Einsatzes – speziell für die bereits aufgegebenen Hunde – der Hundeseelen geschafft : OLD JACKY IST VEMITTELT!

Ich hatte mich  mit der Initiatorin dieses Aufrufes unterhalten, weil ich irgendwie nicht verstehen konnte weshalb man Jacky nicht sofort dort raus holt, und mir wurde klar, dass ich meine Meinung revidieren muss. Ein (älterer) Hund, der in einer Pflegestelle untergebracht wurde, fristet dort eventuell zum zweiten Mal sein Dasein (wenn auch wie im Himmel auf Erden), „blockiert“ weiteren Hunden allerdings die Möglichkeit , da er  nur selten adoptiert wird. Besser funktioniert eine Adoption älterer Kandidaten, wenn sie gleich aus der Tötung heraus in ihr letztes und gutes – da kontrolliert – Zuhause aufgenommen werden.

Meiner Meinung nach sehr nervenaufreibend, aber ich lasse mich gerne belehren. An Old Jacky sieht man, dass die Methode Sinn macht.

Jacky wünsche ich noch viele gesunde Jahre in seinem dritten und besten Leben!

In Erinnerung an Mimo oder – die Geschichte von Old- Jacky

Durch Heikes und Sylvias Blog wurde ich auf „Old-Jacky“ aufmerksam gemacht. Ich wurde seltsamerweise wütend, als ich das Schicksal dieses noch gar nicht so alten Hundes las. Einerseits eine  gute Maßnahme, da auf einen von zig tausenden Hunden aufmerksam gemacht wird. Nichts tun bewirkt nichts, und die Möglichket des Internets verhilft zumindest wenigen Lebewesen zu Aufmerksamkeit. Und andererseits wurde ich wütend.

Mir ging der Text  nicht aus dem Kopf und mein wütendes Gefühl verweigerte eine weitere Veröffentlichung. Seltsame Reaktion.

Jacky „könnte“ geimpft und gechipt, sofort ausreisefähig gemacht werden, sobald sich ein Adoptant meldet. Das machte mich wütend, aber das kam mir erst zu Bewusstsein, als ich mit Sylvia darüber sprach. Ich las „konnte“ was mir den Verstand raubte, warum Jacky bisher immer noch im allseits bekannten Hundemeer untergeht.  Somit schrieb ich eine Mail an die Hundeseelen- Nothilfe und weiß bisher nicht, wie die Reaktion aussieht. In der Mail fragte ich, warum gewartet wird? Es wird sich aufgrund solcher Aufrufe kaum ein Adoptant finden lassen und beten hilft nicht. Wenn Jacky zur Ausreise bereit gemacht werden kann, dann: Worauf warten??  Jede Erfahrung zeigt, dass Hunde, Katzen aus dem Ausland erst ab dem Moment eine wirkliche Chance haben, wenn sie besucht und begutachtet werden können. Bedeutet Unterbringung in einer Pflegestelle – wo ist das Problem? Ein Verein steht dahinter!

Jacky erinnerte mich auch an Mimo, der ebenso ein Ketttenhunddasein führte und den ich   im Frühjahr  2009 traf. Er lag nach seiner Befreiung am liebsten in Giselas Bett, war vergleichbar mit einem Häufchen Elend und sein Blick warf mich um. Noch nie hatte ich bis dahin einen sprechenderen  Blick, zusammengesetzt aus Niedergeschlagenheit, Wehmut, Schmerz und dennoch voller Treue gesehen. Ich weinte, als ich ihn sah. Diese geschundene intelligente Seele, die bisher an einer Kette ihr Leben hatte verbringen müssen. Mimo hatte unendlich viel Liebe zu geben und obwohl er dürr wie ein ausgemergelter Stängel war, er war tapfer und stark. Oskar saß auf meinem Schoß, Mimo kam und wollte ebenfals gestreichelt werden. Oskar, der aufgrund eigener Schmerzen nicht einfach war, verbellte Mimo und Mimo zog sich in Giselas Schlafzimmer zurück. Ein schlimmer Moment, da ich hin und her gerissen war.

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Mimo lebte eine gute aber zu kurze Zeit bei Gisela und Ralf und seinen Freunden. Wir werden ihn nie vergessen und auch nie vergessen, was dumme Menschen mit unseren treuen Weggefährten anrichten können.

In Liebe

Sabine

Wer Interesse hat,  kann sich Mimos (gefühlte) Geschichte durchlesen, die keinen Wettbewerb wegen Old Jacky darstellen soll. Mimos Lebenslauf fiel  mir aufgrund dessen  ein, ist ein Vergleich und betrifft alle missbrauchten Seelen.

Mimo – oder eine Weihnachtsgeschichte, die das Leben schrieb

Es war vor über zehn Jahren, als unser freistehendes Nachbargrundstück gekauft wurde. Ich selber war damals noch jung, kräftig und fröhlich, das Leben interessant, bunt und spannend.

Zwei Deutsche, die das Rentnerdasein in Ruhe genießen wollten, bauten auf dem Grundstück ein Haus, pflanzten ordnungsgemäß Palmen, Mandelbäume und ließen sich einen Pool in den Garten legen der in der Sonne blau schimmerte.

Es kam anscheinend anders als geplant, denn es dauerte nicht lange und die Finca füllte sich mit Leben, fröhliche  Hundestimmen waren Tag und Nacht zu hören und ich hatte viel zu tun mit Unterhaltungen, die von da an ständig hin und her gebellt wurden.

Irgendwann kamen traurige Stimmen hinzu, was mich wunderte, doch konnte ich  erkennen, dass diese bekümmerten Stimmen schon nach kurzer Zeit lebenslustiger, mutiger wurden. Das scheinbar blaue Wasser aus dem  Pool spritzte oft bis in den Himmel, bis hin zu vereinzelten Wolken, die träge auf die muntere Hundeschar herabsahen.

Viele Hunde kamen im Laufe der Jahre verzweifelt an und gingen mutig, lebensbejahend wieder fort. Für alle wurde von nebenan eine Heimat, ein noch besseres Leben  gefunden. Unzählige Hunde lernte ich somit kennen,  nie wurde es langweilig und ich erfuhr von ihnen eine Menge über das Leben.

Das gab mir Mut.

Sehen konnte ich das alles nicht, auch meine Kumpel traf ich nie persönlich – denn ich lebte an einer Kette.

Anfangs, als junger Hund, war es eine kurze Kette. Mein damaliges Herrchen hieß „Jäger“ und wusste es nicht besser. Er gab mir weder ein Dach, geschweige denn eine Decke. Wenn es regnete vergaß er mich, ließ mich im Matsch liegen.

Eines Tages verunglückte mein Herrchen und auf dem Sterbebett bat er seinen besten Freund, sich um unser Haus und um mich zu kümmern. Der tat das gerne, übernahm das Haus und schenkte mir eine neue Eisenkette. Eine längere, womit ich mir die Beine vertreten konnte. Eine kleine Hütte aus Stein baute er mir, weil er auf der Finca nebenan sah, wie gut es Tieren gehen kann. Miguel ist ein lieber Mensch der Tiere mag, jedoch sieht er nur ihre Hülle, ihre Seele erblickt er nicht.

Die Zeit verging, immer wieder bekam ich mit, dass Gisela und Ralf, wie die beiden Nachbarn heißen, versuchten mich zu sich zu holen.

Das wäre die Krönung gewesen!

Mimo, wie er mit jugendlichem Elan Anlauf nimmt und das himmelsblaue Wasser bis zur Sonne spritzen lässt!

Mimo und Sonne, sie hätten sich anschließend zugelächelt!

Doch Miguel wollte das nicht, da er seinem Freund ein Versprechen gegeben hatte.

Eines Tages traf Miguel seine Angela und ihre Liebe zueinander sollte urplötzlich mein Dasein verändern. Wer konnte damit rechnen? Inzwischen bin ich alt geworden, auf Veränderungen nicht mehr vorbereitet! Nie habe ich einen Spaziergang unternommen, nie fühlte ich eine kalte Kumpelnase an meinem Fell, noch nie betrat ich ein großes Haus, noch nie spürte ich Zärtlichkeit…

Es war Gabriela, das winzige, neugeborene Menschenkind, das mein Leben verändern sollte. Nachdem sie auf der Welt war willigte Miguel ein, dass ich, zum ersten Mal von der Kette losgelöst, nach nebenan durfte – nach über zehn Jahren, am heiligen Abend…

Ralfs Badezimmer ist mein Lieblingsplatz. Die Tür bleibt geöffnet, ich darf hinaus wenn ich will oder darf mit  meinen müden Knochen auf, sowie unter einer weichen Decke liegen bleiben. Ich darf aus dem Fenster in den Himmel schauen, die Wärme und Obhut genießen. Draußen regnet es und  ich brauche mich nicht mehr in einer kalten Hütte verstecken. Ich werde nicht nass, brauche nie wieder frieren. Meine Kumpel, die ich von Unterhaltungen her schon lange kenne, gaben mir vorsichtige, verständnisvolle Stubser mit kalten Nasen und hießen mich willkommen.

Ich, Mimo, weine stumm und ohne Tränen.

Ich, Mimo, schreie mit einem heiseren, tiefen, noch nie gehörten Ton auf, sobald man mich an meiner schmerzenden Stelle berührt.

Ich, Mimo, weiß, dass Gisela und Ralf mir helfen werden.

Ich, Mimo, gab die Hoffnung nie auf.

Euch allen ebenso ein glückliches Weihnachtsfest und ein gesundes Jahr 2009!

Euer Mimo

Futterstellen und ihre Lagen

Futterstellen und ihre Lagen, beziehungsweise die Lebensumstände vieler frei geborener Katzen.

An solch einer Stelle füttere ich in Vertretung, wenn Frau N. in Urlaub fährt oder wie in den momentanen Tagen, Freitag, Montag und  Dienstag, wo eine Großveranstaltung abends keinen Zugang zulässt. Nur morgens bis 11.00Uhr, wo nach einer Gesichtskontrolle per Ordnungsamt oder Polizei der Eintritt zu dieser Straße gewährt wird.

Die Katzen leben dennoch weiter und müssen versorgt werden. Man könnte das als Grund angeben, aber wer will das hören? Da ich unter der Woche um 7.00Uhr durch diese Straße fahre, ist es momentan wieder einmal meine Aufgabe zuzusehen, dass keines der  Tiere verhungert. Das Wochenende wird von der Katzennothilfe  geregelt, bei der sich Frau F. in die Nähe fahren lässt und den restlichen Weg zu Fuß schaffen wird.

Ich kann und möchte nicht viel von dieser Stelle erzählen, weil es das Tabuthema dieser speziellen Firma ist und dennoch muss ich meiner Wut Luft machen.

Eine Fabrik, von der jeder Außenstehende lediglich die Front sieht. Bis hierher und nicht weiter.

Vor fünf Jahren fand ich eine tote und noch junge Katze vor einem LKW liegend auf der Straße. Ich legte sie in eine Wiese und wunderte mich, wo dieses Tier herkommen konnte. Ein Industriegebiet ohne Umfeld, lediglich Fabriken und ein Fahrweg. Bis sich eines Tages eine neue Mitarbeiterin der Firma an den zuständigen Tierschutzverein wandte und sozusagen um Hilfe rief. In ihrer Arbeitsstelle liefen Unmengen von Katzen herum und auch viele Babykatzen, das könne nicht so weitergehen. Frau N. wurde somit offiziell zur Stelle gerufen, da diese Mitarbeiterin kein kleines Licht darstellte oder diese Maßnahme initiierte ohne zu wissen, was sie da anrichtete. Das alles weiß ich nicht genau. Ich weiß nur, dass sich kein Fremder auf dem Gelände aufhalten darf, viele Babykatzen untergebracht, fast alle Katzen kastriert werden konnten. Frau N. blickte seinerzeit in das Interne dieser Firma, wo sich außerhalb der Bürogebäude Schmutz, Käfer und Katzen aufhielten. Deshalb musste Frau N. eine „Futterstelle“ einrichten, da sie die Katzen nach der Sterilisation nun einmal kannte und niemand sonst sie versorgen durfte und immer noch nicht darf. Das steht angeblich auch in den Arbeitsverträgen und nur eine Handvoll Arbeiter kümmert sich hin und wieder um die Katzen und macht sich sozusagen strafbar.

Und genau das ist der Punkt über den ich nachdenke.

Strafbar machen für was?

In dieser Firma wurde jahrelang zugesehen wie sich Katzen vermehren, eventuell krank wurden, sich eventuell in Ecken verkrochen und krepierten. Auch das kann ich nicht beweisen, lediglich vermuten. Aber kann bei solchen, selbst gemachten Problemen ein Geschäftsführer oder ein Aufsichtrat – oder wer auch immer dafür zuständig ist – hergehen und solche  Regeln aufstellen? Das sind keine offiziellen Regeln, im Gegenteil. Es wurde  zugesehen wie sich Tiere vermehren, die laut Gesundheitsamt in einer Lebensmittel herstellenden Firma nicht leben dürfen. Die, die, von Giftködern lahm gewordenen, Ratten und durch Korn angelockten Tauben allerdings preiswert beseitigen sollen. Deshalb gab es vor einigen Monaten auch kein Theater, das wurde regelrecht unter den Teppich gekehrt. Ein Zertifizierer kam, kontrollierte und vergab Punkte. Bei dieser Begehung wurde ein Futternapf entdeckt und schon gab es Punkteabzug. Von da an wurde jeder Napf, den Frau N. wie jeden Abend, an bis dahin geheimer Stelle, deponierte, entsorgt. Ob noch gefüllt oder bereits geleert. Sie fragte mich, was man tun könne und ich fragte einen freundlichen Mitarbeiter aus dem Büro, den ich täglich aus einem anderen Grund treffe. Ich war erstaunt, denn er schüttelte sogleich mit dem Kopf und meinte: „Das ist das Tabuthema der Firma, da beiße ich auf Granit. Speziell unser Geschäftsführer lässt darüber nicht mit sich reden.“

Frau N. verlagerte die Futterstelle, hoffte, dass die Katzen diese finden werden und klar wie immer: Katzen sind nicht dumm. Wie viele es noch sind ist unklar. Drei Dosen Futter werden täglich verputzt.

Einzige Möglichkeit

Seitdem haben wir also eine andere Stelle und hin und wieder sehe selbst ich, die als Versorger den dortigen Tieren fremd ist, eine der existierenden Katzen. Sie laufen durch den Dreck, sind absolut scheu – und niemand kann mehr tun?  Man muss sich auf das Gelände schleichen wie ein Indianer oder doppelt so schnell sein. Bedeutet auf das Gelände fahren, gefüllte Futterschale bereithalten, aussteigen, hinlaufen, absetzen und weg. Gesehen wurde ich auch schon und sofort angebrüllt, weil  ich keinen Zugang habe. Da sich die hinweisende Mitarbeiterin zurückgezogen hat oder nicht mehr dort angestellt ist, wird man keine weiteren Auskünfte erhalten

Hat jemand Ideen, wie man gegen solch einen Schwachsinn angehen kann?