Erster Zwerg fand sein Zuhause!

Momentan geben sich Katzenliebhaber und Freunde die Klinke in die Hand, denn inzwischen kennt jeder „Insider“ Romina und ihre Babys und möchte die Bande logischerweise auch einmal live erleben. Gestern kamen Christine und Manuela zu uns, die schwer bepackt einen Weg ins Katzenzimmer,  dem  gaaanz – lange – her – Büro, suchten. Inzwischen muss man höllisch aufpassen, denn die wachsenden Winzlinge freuen sich über jeden Zweibeiner, der es schafft die Verbarrikadierung zu überwinden.

Zuerst war es das Gitter eines Hasenstalles gewesen, der den Weg zum Korridor versperrte. Dazu muss ich erklären, dass sich das Büro/Katzenzimmer im oberen Bereich der Wohnung befindet und eine offene Galerie Absturzgefahren mit sich bringen würde, somit muss das Zimmer aus Sicherheitsgründen erst einmal reichen. Das Gitter war jedoch schnell überwunden, Katzen sind schließlich zum Klettern geboren. Somit versperrt das glatte Unterteil nun den Weg, damit zumindest Romina Ein und Aus springen kann, wie sie möchte. Naja, und die Zweibeiner müssen sich aus diesem Grund ein bisschen die Beine verbiegen. Aber was soll es, denn sobald die Meute auf die jeweiligen Zweibeiner zu gerannt kommt ist alle Mühe vergessen, und es achtet auch zum Glück niemand mehr auf das vorhandene Chaos. 😉

Christine und Manuela wollten ihrer Lissie, dem ehemaligen schwarzen Schatten, eine Spielgefährtin oder einen Spielgefährten an die Seite stellen, denn die inzwischen ältere, adoptierte Spanierin Gretchen fühlt sich oft ziemlich genervt von den Spielattacken und dem Ideenreichtum, die Lissie vom Stapel lässt. Lissies beste Freundin ist somit Hündin Gini, aber auch Gini kann nur beschränkt die Wünsche einer jungen Katze erfüllen. Somit kamen die Beiden mit einem Plan hierher. Auf dem Plan standen Romina und Professor Einstein…

Romina… nun ja, ich weiß noch nicht, wie ihre zukünftigen Wünsche aussehen werden. Freigang wird sie eventuell haben wollen und den können ihr weder Christine, Manuela noch ich bisher bieten. Somit möchte ich abwarten was sie sagt, sobald sie wieder Single ist.

Professor Einstein schien es geahnt zu haben, da er sich als Erster für den Besuch interessierte. Aber die Überraschung für mich war das zurückhaltende Brummbärchen, das die erste am Futternapf ist und sich ansonsten sehr zurückhaltend verhält. Sie schien sofort einen Draht zu den Besuchern zu haben, womit ich nie gerechnet hatte. Es wurde gestreichelt und gespielt, das mitgebrachte Wollknäuel war der Hit.

Besuch und Spielen macht aber auch Müde.

Christine fragte, welche der Katzen es rein theoretisch als erste schaffen und ein Zuhause finden würden und ich sagte: „Sehr wahrscheinlich die Roten.“ Somit war Nachdenken angesagt, denn Manuela hatte sich bereits vor einiger Zeit in Professor Einstein verliebt. Schwer verliebt, denn sie verfolgte ebenfalls täglich vom Büro aus seinen Werdegang. Aber Manuela und Christine leben auch nach dem Motto, dass die Unauffälligen, schweren, komplizierten Fälle bei ihnen gut aufgehoben sind.

Ich musste die Beiden inklusive der Meute eine Zeitlang alleine lassen, da Hündin Gipsy auch noch ihre Rechte hat und „mal musste“.

Zwanzig Minuten später war eine überraschende Entscheidung gefallen, obwohl ich immer wieder auf „Nacht drüber schlafen“  und „hat noch Zeit“ gepocht hatte.

Das unauffällige und mit sich selbst zufriedene Brummbärchen wird ein Zuhause bei Katzenfreundin Gini, Gretchen und Lissie finden, und bekam gestern, nach gemeinsamer und reiflicher Überlegung, ihren Namen: Lotte.

Lottchen

Lottchen hat es also schon  geschafft und Professor Einstein heißt jetzt Lennart, genannt Lenni und Manuela übernahm eine Patenschaft für ihn, bis zu seiner Vermittlung, wo er hoffentlich einen ordentlichen Baum zum Klettern vorfinden wird.  Zweiter Gund für diese Entscheidung war die Entwicklung von Lenni, da man momentan nicht sicher sagen kann ob er Gretchen, Lissie und selbst Hündin Gini irgendwann versuchen wird unterzubuttern. Bei Lotte besteht keine Gefahr, denn sie spielt zwar gerne aber akzeptiert die Marotten ihrer Geschwister.

Somit erstes Erfolgserlebnis und ich danke Christine (die für Lottchen eine Patenschaft übernimmt bis sie zu ihnen kommt) und Manuela von Herzen! Waren diese Überlegungen doch ganz nach meinem Motto, denn den Übersehenen, den Unauffälligen  gehört unser Einsatz und unsere Kraft.

Vielen, vielen Dank auch im Namen aller Hafenkatzen für die Futterspenden von Christine, Manuela und ihren Kolleginnen und Kollegen!

Danke fürs Überraschungspäckchen!

Das uns Katja zuschickte und die sich Gedanken gemacht hatte, wie sie ihr Talent Romina und  ihren Babys zugute kommen lassen könnte. Katja kann nämlich Nähen und wie gut sie das kann, das beweisen eine Hängematte und ein Schlafsack. Sie hatte Bedenken wegen des Musters, aber ich finde es perfekt geeignet für ein Katzenkinderzimmer! Zusätzlich befanden sich Katzenfutter in Form von Dosen und Knabberstängchen im Päckchen, außerdem ein handgeschriebener lieber Brief, Spielbälle sowie Knabberstängchen für Hündin Gipsy, die aber auch für Katzen geeignet sind. Mit anderen Worten: Schöner als  es jedes Weihnachtsgeschenk!

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Wie Ihr sehen könnt, war das Auspacken bereits eine Freude  und Katjas Brief scheint einen interessanten Geruch nach Frettchen zu haben. ; -) Die Hängematte ist erst einmal provisorisch angebracht, zwischen einem Mini – Kratzbaum und meinem eigenen, inzwischen uralten Babystuhl. Aber die Gedanken zur besseren Integrierung rattern weiter und ich warte auf ein Angebot beim Fressnapf, das den gleichen, größeren Kratzbaum für damalige 12,99 Euro anbietet. Weil, gestern sollte das Teil knappe 23 Euro kosten und das muss nicht sein.

Vielen, vielen Dank, liebe Katja!

Entwicklung der Kitten

Nun sind vier Wochen vergangen und Rominas Babys entwickeln sich zu wackeren Gesellen. Wie Ihr anhand der Webcam beobachten könnt, ist nun ständige Bewegung angesagt und Charaktere kristallisieren sich heraus.

Namensgebungen waren bisher nicht angesagt, was einerseits die jeweiligen Adoptanten tun werden, zum anderen hatte ich bisher Schwierigkeiten, die vier getigerten auseinander zu halten.

Aber mittlerweile funktioniert es, weshalb die scheinbaren Zwillinge nun „Sockenkiller“ und „Entdecker“ heißen, das dritte „Brummbärchen“ und das vierte „Äugelchen“. Mit Äugelchen musste ich bereits zum Tierarzt, aber alles halb so wild. Sein linkes Auge war öfter geschlossen, als dass es als Normal bezeichnet werden könnte und mir wurde eine Salbe genannt, die in solchen Fällen hilft.

Ich fuhr vergangenen Mittwoch in der Mittagspause an der Tierklinik vorbei, doch die wollten mir die Salbe nicht so einfach geben. Es könne sich um eine Hornhautverletzung handeln, bei der Salbe alles nur verschlimmern würde. Nun gut, das war mir auch lieber so, denn man weiß schließlich nie. Somit lenkte ich Romina mit ihrem Mittagessen ab und stahl ihr Äugelchen. In der Klinik mussten wir nicht lange warten, aber die Zeit reichte um Aufmerksamkeit auf uns zu ziehen. Äugelchen schrie das halbe Wartezimmer zusammen und man konnte meinen, ein Vogel sitze in der Transportbox. Erst als ich Äugelchen heraus nahm und auf meinen Schoß setze, erst ab dem Moment war die Welt wieder einigermaßen in Ordnung. Die Untersuchung ergab, dass die Hornhaut intakt ist, aber es könne sich auch um eine Infektion handeln, wie zum Beispiel Herpes, was in dem Moment nicht zu diagnostizieren war. Das sei aber leicht festzustellen, da es nicht bei dem einen Baby bleiben würde. Schon klar und hätte noch gefehlt, aber zum Glück scheint es sich um eventuellen Durchzug gehandelt zu haben, da mit 3x täglicher Gabe von Augentropfen und Salbe das linke Auge von Äugelchen kaum noch von den anderen zu unterscheiden ist. Aber inzwischen ist es eben Äugelchen und man erkennt es auch ohne Verklebungen.

Die beiden Rotis werden Lion und Professor oder Einstein genannt. Der kleine Professor scheint sein Umfeld zu analysieren, kann minutenlang sitzen, beobachten und überlegen. Lion ist ein Spaßvogel den, ebenso wie Romina, nichts erschüttern kann, allerdings hat er die Mitleidstour schon gut drauf.

Mittlerweile ist zu 99% erkennbar, dass es sich um drei Kater und drei Katzen handelt. Professor Einstein, Lion und Sockenkiller sind Jungs, Brummbärchen, Entdecker und Äugelchen sind Mädels. Außer den Zwillingen und Äugelchen wiegen alle inzwischen 490 Gramm, wie gestern gewogen wurde. Die Zwillinge und auch Äugelchen sind zierlicher, aber lediglich zehn Gramm leichter.

Brummbärchen versuchte als Erste selbst zu essen, sie ist jeweils sofort dabei, stellt ihre  Pfötchen in Mamas Napf und probiert. Aber Romina ist eine perfekte Mutter und schaut genau hin, macht Platz, lässt Reste übrig, somit kann jeder selber entscheiden, wann er anfangen möchte keine Muttermilch mehr zu mögen. Ich warte auf das Startzeichen Rominas, erst dann werden Näpfe verteilt.

Gestern bekamen wir Besuch von Sylvia, die Romina und Co. inklusive die Hafenkatzen reich beschenkte. Ein gebrauchter Knistertunnel ist für die Zwerge der Hit, zumal er nach der Rasselbande riecht und dadurch noch spannender wird. Romina war zuerst sehr skeptisch, obwohl Sylvia nach Gisela von der Tierhilfe Rhein Main der zweite Besuch war und ebenso wie der Knistertunnel nach der Rasselbande riecht. Ich habe es nicht gerochen, um Himmels willen, so meine ich das nicht. 🙂 Aber Rominchen bemerkte  es eindeutig und fauchte Sylvia an, musterte sie skeptisch, da sie ganz sicher um ihre Zwerge kämpfen würde wie eine Löwenmutter. Mag sein, dass die Zeit eine Rolle spielt , Gisela vor zwei Wochen lediglich zum Gucken da war und nur kurz die Babys anschaute. Sylvia wollte ja auch mehr und schaffte es sogar Rominas linkes Ohr, das sie häufig kratzt, zu säubern, was sich Romina von mir nur schwerlich bis gar nicht gefallen lässt. Erst anschließend war das Eis gebrochen und Sylvia durfte  die Zwerge endlich auch life knuddeln.

Tja, und wenn man die kleine Großfamilie beobachtet, denkt man weder an Zeit noch an all das Schlimme auf dieser Welt. Man vergisst sich selbst und möchte sich in diese Ruhe, in dieses Vertrauen und Zuneigung, die Romina ihren Kindern gegenüber ausstrahlt, hinein fallen lassen.

Euch allen lieben Dank für`s Lesen!

Der Professor

Rominas Webcam

Da sich die Kleinen nun doch sehr schnell Weiterentwickeln und  mittlerweile die ganze Wohnung in Beschlag genommen haben,

habe ich mich entschlossen die Webcams erstmal auszuschalten. Denn es macht wirklich keinen Sinn wenn man nix sieht 🙂

Zu guter Letzt noch zwei  kurze Videos von Romina und ihren Kleinen.
Stolze Mutter
Spielplatz

Rominas kleine Großfamilie

 Live  aus der Wurfkiste

In der kommenden Nacht vor einer Woche war es, als Romina sich um kurz nach 3.00 Uhr auf mich legte. Allem Anschein nach kennt sie bereits meinen „Komaschlaf“, der selbst Erdbeben übersteht.

Ich wurde tatsächlich ein wenig wach und fand es sehr angenehm, eine warme Katze auf mir liegen zu haben. Ich streichelte Romina, schielte mit einem halb geöffneten Auge auf einen der neun Wecker und dachte: Nur noch knapp zwei Stunden bis zum Aufstehen.

Romina schien ebenfalls an die Nachtruhe zu denken und verkroch sich ans Fußende unter die Bettdecke. Das hatte sie bisher nie getan, aber man kennt sie, die immer wieder neuen Angewohnheiten einer Samtpfote. Und trotzdem, ich wurde wacher, denn das war viel zu warm – warum legte sie sich unter die Decke?

Ich wurde noch wacher, schaute nach, fand sie hechelnd vor, nahm die Bettdecke ein wenig zur Seite und begriff immer noch nichts. Bis ich fühlte, dass der Bettbezug leicht feucht zu sein schien.  Mit einem Male war ich hellwach.

Ein Junges leckte Romina bereits trocken und war gerade im Begriff das zweite Baby in die momentane Dunkelheit zu schicken. Tja, was tun? Nur keine Panik, Romina schien alles im Griff zu haben, wollte lediglich Anteilnahme und Hilfsbereitschaft, falls etwas schief geht. Ich wechselte somit vom Kopfende ans Fußende, streichelte sie und sprach ihr leise Mut zu. Nach dem zweiten Baby hechelte Romina nicht mehr und schien  routinierter zu werden. Alles halb so schlimm,  es werden nur Drei, dachte ich und schloß hin und wieder die Augen. Dachte auch an all die draußen lebenden, so wie es auch Romina hätte treffen können, wenn sie nicht frühzeitig entdeckt worden wäre.

Die Bettdecke und alles drum herum wurden feuchter und blutiger, aber nur keine Hektik, das gehört zu solch einem Monent nicht dazu. Der Herr des Hauses wurde wach, als die neun Wecker ihre Aufgabe erledigten und wunderte sich, weshalb ich am Fußende lag. Naja, aus gutem Grund eben. Auch der Herr des Hauses blieb gelassen und ruhig, kannte er es doch von seiner Katze aus der Jugendzeit, dem Mohrchen.

Ich persönlich musste mich bei Aufruf der Wecker zur Arbeit fertig machen und überliess ihm die Aufsicht. Inzwischen hatte sich meine erhoffte Anzahl von Drei auf Fünf erhöht.

Mit Zahnpasta im Mund schaute ich immer wieder nach, und Romina war inzwischen dabei jedes ihrer Babys ans Kopfende des Bettes unter der  Decke zu verstecken. Ich bekam einen Schreck, denn eines der Fünf lag verlassen und alleine am Fußende, mitten in Nachgeburten und so weiter. „Romina, guck mal hier, das hast du jetzt nicht vergessen, oder?!“, nuschelte ich und zeigte auf das winselnde, getigerte Etwas. „Du weißt, dass ich nicht fähig bin mit Fläschchen und so einem Kram, und alle zwei Stunden!?“ Romina schaute echt verwundert, aber dann nahm sie es und steckte das Fünfte zu den anderen Vier.

Ich musste los, es war bereits fast zu spät und Herr des Hauses musste achten. Als ich ihn um kurz nach Sieben Uhr anrief, da waren es Sechs. Um 6.20 Uhr kam das letzte Baby und da Romina genauso wie ich ein wenig den Überblick verloren hatte, musste der Herr des Hauses Nabelschnur des letzten Ankömmlings durchtrennen, die sich um die Hälser zu wickeln drohte. Er hatte alles im Griff, wie ein ausgebildeter Sanitäter, obwohl er mehr auf Kabel steht, aber eventuell gibt das einen Zusammenhang. 😉

Romina war jedenfalls fix und fertig, versuchte immer wieder ihre Mannschaft unter einer Decke zu verstecken, dabei gab es die extra bereitgestellte Wurfkiste, in die der Herr des Hauses  nun versuchte, die kleine Großfamilie hinein zu legen. Wenn er es mit Dreien geschafft hatte, war Romina wieder schneller. Es war ein Hin und Her, bis Romina ihre Wurfkiste, die aus der Unterseite einer Hundeflugbox besteht, akzeptiert hatte. Außerdem schaffte er es noch eine Kamera aufzustellen, damit er von unterwegs immer wieder nachsehen konnte. Die Bettwäsche schaffte er auch noch in die Waschmaschine und stellte sie sogar an.

Somit ist dieser kleine Wurfbericht nicht nur eine Danksagung an die Wunder der Natur , an starke Mütter und überlebenswillige Neugeborene, sondern auch an die Männer, die, wenn Not am Mann ist, stets zur Seite stehen. (Danke, Jürgen!)

Romina ist, wie Ihr es auch  anhand der Webcam sehen könnt, eine liebevolle, fürsorgliche und sehr stolze Mama. Ein Knäuel perfektes Leben. Die Augen noch geschlossen, aber mit Haut und jede Menge Haare ausgestattet, ebenso mit winzigen Krallen, Kreislauf und bereits ausgeprägtem Charakter. Da geht die Post ab, wenn sich um eine Zitze gestritten werden muss.

Update 19.40 Uhr: Einige der Zwerge konnten bereits ein Auge öffnen. Dunkel- Klein-Roti war der erste. 😉

Aus Eins mach Sieben oder – Mama Romina

Da ich heute nicht mehr zu einem längeren Bericht fähig bin und Euch dennoch die „Frohe Botschaft“ mitteilen möchte: In der Nacht von Sonntag auf Montag erblickten sechs muntere Katzenwelpen das Licht der Welt!

Immer mal wieder Live anzusehen, wenn die Kamera an ist.

Damit hatte Romina am Sonntagnachmittag bestimmt auch nicht gerechnet:

4 x Tiger, 2 x Rot

Drei Stunden Höchstleistung

Alle sauber geleckt. Bitte ein Minütchen Ruhe!

Montagmittag

Ein Tag später und alles ist gut

Romina und ihr (momentanes) Singledasein

Das genießt sie. Soll sie auch und steht ihr zu.

Wenn ich sie beobachte und nachdenke, wie viele wilde oder ausgesetzte Katzen ihre Kitten in einer Ecke zur Welt bringen, gebären … In einer Ecke, selbst das weiß ich nicht, und auch nicht ob das Gebären immer so einfach ist, wie es hinterher scheint. Klar, ich mache mir trotzdem Sorgen, denn was ist, wenn was schief geht und niemand  zu Hause ist?  Bei den Wilden ist nie jemand zu Hause, sie sind stets alleine und wollen alleine sein. Babette Joosten fragte ich und sie kann eine Menge Geschichten erzählen. Jedoch ausschließlich von gut ausgegangenen Geburten, bei denen die Mutterkatzen ihre Nähe bewusst suchten. Sei es beim Suppekochen, während „Opa“ mit Enkeln Karten spielte oder während des Nachmittagskaffees mitten auf der Couch. Alle Geburten gingen glatt, so kurios sie auch erwählt wurden. Bis auf eine Rassekatze, die Babette erwähnte, aber nicht weiter darauf einging.

Nun ja, mit Rasse haben wir hier nichts zu tun, lediglich mit Klasse.