Zwei Minitiger und schwarzer Schatten suchen…

auch ein Zuhause. Dringend, weil momentan in einer Dachkammer untergebracht!

Zwei dieser drei wurden durch „Zufall“ gefangen. Von den beiden getigerten wusste niemand etwas, nur die Mutter tauchte, ab August, regelmäßig an einer neu angelegten Futterstelle auf, da die alte Stelle wegen menschlichem Boykotts entfernt werden musste.

Diese Katze, diese Madame, war neu, unbekannt, aber stets  pünktlich. Sehr scheu und sie wartete ab, bis Mensch sich entfernt hatte oder die stärkeren Katzen satt waren.

Im Grunde war die alte Futterstelle bereinigt, denn es gab im Frühjahr bereits eine lang andauernde Fangaktion, bei der selbst Mister X – der nur des Nachts unterwegs ist – gefangen, gesund gepflegt und besser untergebracht werden konnte. Nur Madame, und wahrscheinlich noch so unglaublich viele, sie wurde trächtig, trotz aller Bemühungen.

Am letzten Wochenende gingen zuerst die beiden kleinen Tiger in die Falle, zum Schluss auch Madame. Sie wurde am Montag kastriert, die Diensthabende Tierärztin meinte, dass diese Katze nie  Junge bekommen hätte, weil man wissen wollte, ob diese Katze und Kinder zusammen hängen. Aber diese Diagnose war eine  falsche.

Die beiden Minitiger haben, ebenso wie Madame, quer verlaufende, schwarze Streifen und wenn es für einen der Kleinen zu hektisch wird, weil geputzt und gefüttert wird, rettet er sich zu seiner Mutter auf die Fensterbank im momentanen Dachzimmer. Er kuschelt sich nah an sie und versteckt seinen  Kopf unter ihrem Bauch.

Madame wird wieder an selbiger Stelle herausgelassen, da es leider nirgendwo einen besseren Platz für sie gibt, und nachdem sie sich von ihrer unverzichtbaren Operation eine Woche lang erholen konnte.

An dieser Stelle muss ich eines loswerden, denn die behandelnde Tierärztin sagte außerdem, dass diese Katze am selben Abend bereits frei gelassen werden solle, denn sie sei  „sehr, sehr wild“.  Andere Tierärzte bitten darum, frisch operierte Tiere eine gewisse Zeit ohne Bewegung unterzubringen.

Ich kann diese Aussage nicht verstehen, denn für Tierschützer, die sich ihre  Freizeit mit Katzenfangen nicht  zum Spaß um die Ohren schlagen, ist es klar, dass ein operiertes Tier nicht gleich wieder frei gelassen werden kann. Sie haben, wenn, eine Möglichkeit zur kurzfristigen Unterbringung, und wenn es sich nur um eine große Hundetransportbox handelt.  Solch eine Aussage kann ich nicht nachvollziehen, denn erst recht nicht wenn ein Tier frei lebt, so kann es im ersten Moment nicht sich selbst überlassen werden!

Die beiden Minitiger mögen kein Katzenklo. Sie mögen unter einem Sofa oder neben einen Schrank in die Ecken ka…

Das ist zurzeit nicht schlimm, wird jedoch jeden Interessenten abschrecken. Deshalb müsste ein Zuhause außerhalb von Teppichen gefunden werden.

Der schwarze Schatten ist in Wirklichkeit schwarzweiß, nur mag er Menschen noch nicht – werde versuchen ein besserers Foto zu knipsen. Weiße Brust und zwei weiße Vorderpfötchen, geht liebend gerne aufs Klo und ist einfach nur scheu. Bräuchte Verständnis und Geduld. Sie oder er ist ca. neun Wochen jung und stammt von einer anderen Ecke, als die beiden getigerten. Seine Mama ist enorm klug und lässt sich einfach nicht fangen. Aber  sein oder ihr Bruder war seltsamerweise zahm und ist längst gut vermittelt.

Alle drei könnten jetzt schon kastriert und wieder heraus gelassen werden, aber sie sind alle drei noch so winzig, wirken zebrechlich und haben keine Ahnung, welche Gefahren drohen, deshalb versucht man es auf diese Art und Weise.

Wer eine Möglickeit weiß, weitere Informationen  oder aufnehmen möchte: s-rohm@gmx.de