Danke, Bettina – oder ein Päckchen, das viel zu erzählen hätte, wenn es denn könnte

Bettina kreiert geschmackvollen und für jede Situation geeigneten Schmuck, den man auch auf ihrer dafür geschaffenen HP sehen kann.

Im vergangenen Jahr ging es um Verleumdungen gegenüber der Finca Lucendum, um den ein paar Tagen später vermutlich getöteten Toby aus Burgos , der dann doch zum Maxe wurde und überhaupt um… ja, Danke sagen an alle, die sich für unsere geschundenen Mitgeschöpfe einsetzen. Sicher, es kann jederzeit ein Geldbetrag auf dieses oder jenes Konto überwiesen werden. Auch das ist sehr viel wert, weil mit Sicherheit nicht jedem tierliebenden Menschen die Möglichkeit gegeben ist, nach Ungarn, Spanien, Rumänien, Griechenland und wer weiß wohin zu reisen, um vor Ort den Tieren zu helfen. Oft ist eine Geldspende sogar besser, weil einem viel Ärger mit einem Thema erspart bleibt,  über das ich ein andermal berichten werde.

Jedenfalls konzentrierte sich Bettina in diesem Fall auf Spanien, auf Alicante und auf die Finca Lucendum. Da sie weiß, dass Gisela und Ralf jeden Sonntag einen Stand auf einem Trödelmarkt aufbauen, um einen Zusatzverdienst zu erlangen der für Impfungen und notwendige Operationen verwendet wird, kreierte sie entsprechende „Sommerketten“, die mit Sicherheit schon bei den ersten Frühlingsgefühlen reißenden Absatz machen werden.

Kurz muss ich abschweifen, denn es  fiel mir ein Bericht im Fernsehen ein, in dem gut gestellte deutsche Rentner Wochenlang interviewt, begleitet wurden, die den Winter an der Küste, genauer gesagt an der lykischen Küste der Türkei verbringen. Ich gönne jedem sein wohlverdientes Leben, keine Frage. Aber dennoch kam mir das so fremdelnd typisch vor. Diese Pünktlichkeit, denn um 18.oo Uhr öffnet das „all inclusive“ Restaurant und bereits ab geschätzt 17.40 Uhr stehen Menschenschlangen vor der geschlossenen Tür! Als wenn es den ganzen langen Tag über nichts zu essen gegeben hätte! Als wenn es nie wieder etwas zu essen geben würde. Der erste Weg führt nach Ankunft zu einem Arzt oder in ein Brillengeschäft, denn in der Türkei ist Vieles viel billiger! Hoch geschätzte Liegen, nahe dem Strand, werden sozusagen mitten in der Nacht mit Handtüchern reserviert, wofür sich ein ehemaliger Polizeibeamter  zuständig fühlt. Somit muss ich zugeben, dass ich gelangweilte Touristen vor Augen habe, wenn ich Bettinas Ketten betrachte…

Eigentlich ist das alles zu schade, denn Gisela sollte sich schmücken, ihr Leben mitsamt der geretteten Hundeschar genießen. Aber das ist ein Traum, wohl wahr.

Um auf das Erzählpotential solch einer Spende, solch eines Päckchens zu kommen, so fand das erste verschickte Päckchen defekt, aber vollständig und neu verklebt zurück nach Berlin. Es trug einen fetten Stempel und einen Kommentar aus Italien. Womöglich hatte dieses Päckchen, das Bettina mit üblichem Paketklebeband versehen hatte, eine Art Bombenalarm ausgelöst. Man weiß es nicht, denn die Wege der Post sind zwar zuverlässig, aber manchmal auch unergründlich.

Bettina packte die Ketten um und ließ sich nichts vermiesen, denn Bombenalarm? Nicht mit ihr! Sie ging erneut zur Post und gab  das Päckchen auf: Hier, bitte enmal ein Päckchen nach SPANIEN – nicht zurück!  Das war lange vor Weihnachten 2010 gewesen.

Am 9. März 2011 bedankte sich Gisela. Überwältigt war sie aufgrund der tollen Ketten, aber auch aufgrund Bettinas angefügten Schreibens. Denn viele Freunde gibt es in Spanien nicht mehr. Eben wie im echten Tierschutzleben, zudem mir in Kürze die, wie oben schon angekündigt,  passenden Worte einfallen werden.

Aber so ein Päckchen – was mag es erlebt haben? Ist es einmal um die Welt transportiert worden? Hat es nicht nur, wie sein Vorgänger, die Umschlagstation in Rom gesehen, sondern sogar die in Moskau? Oder war es in Kanada, hat frierend Stunden in einer Gitterbox verbracht? Oder geschwitzt in Gambia? Wir wissen es nicht und das Päckchen wird es leider nicht erzählen.

In Erinnerung an unsere Princesa

Nun habe ich Zeit, denn Zeit war es, die bisher fehlte um Princesa ein würdiges Denkmal zu errichten.

Manchmal geht das einfach , weil es aus einem heraussprudelt, doch bei Princesa ist es etwas schwieriger, aber das weiß sie. Dreimal sahen wir uns und nur einmal kamen wir in näheren Kontakt. Der einzige Kontakt war jedoch intensiv, so intensiv, dass mir erst im Nachhinein diese Bedeutung klar wurde.

Es war 2007, als ich als Flugpatin zum zweiten Mal zur Finca Lucendum flog, um drei vermittelte Hunde nach Deutschland zu bringen, beziehungsweise sie zu begleiten. Es war der Samstag, als Gisela anfing das Haus zu putzen und wobei ich unbedingt helfen wollte. Aber das wollte sie nicht, ich sollte mich ausruhen. Gut, das konnte ich nachts, aber was dann? Ich sollte mit den Hunden spazieren gehen, wobei unter anderem Oskar und Paulinchen und Forest und ich weiß nicht mehr wer, zur Auswahl standen. Es war sehr enttäuschend, denn alle auserwählten gingen bis zur Zaungrenze mit und drehten wieder um, denn Mama kam nicht mit.

Forest, der vermittelte und am nächsten Tag Mitfliegende Jaghundmischling überlegte nicht lange. Raus, raus, Spaß haben und an der Leine zerren. Und Princesa stand bereit, obwohl sie ansonsten kaum zu sehen war. Ihr Lieblingsplatz war Ralfs Schlafzimmer, wo sie Ruhe hatte und wo sie die immer wechselnde Meute nicht störte. Princesa ruhte in sich und niemand wagte, sie in ihrer ausgesuchten Stille zu stören. Sie stand da und schaute mich an, und wir gingen los. Eigentlich flogen wir los, weil Forest zerrte. Wir gingen den Feldweg entlang, hielten uns links und wieder links, aber da ich mit wenig bis gar keinem Orientierungssinn gesegnet bin, hielt ich mich an Princesa, die genau wusste, wo und wie wir gehen mussten. Und wir redeten, wie zwei Freundinnen, die spazieren gehen. Ich war verwundert, weil sie den schnellen Schritt des Jungspundes trotz ihrer Verletzung einhalten konnte. Sie ging energisch und voller Energie voraus. Irgendwann merkte selbst ich, dass wir auf dem richtigen Rückweg waren und Princesa merkte auch, dass ich es merkte. Sie verließ Forest und mich und erkundete die Felder. Ich machte mir Sorgen, weil ich sie nicht alleine zurücklassen wollte, aber sie zeigte, dass alles in Ordnung sei. Forest ließ mir nicht viel Zeit zum Nachdenken und somit flog ich zur Finca zurück. Ich sagte noch, dass unsere Rübe noch unterwegs sei, aber Gisela und Ralf beruhigten, sie käme zurück. Und das tat sie auch, Stunden später. In Ruhe, in Stille, wie sie es wollte.

Chico, ihr bester Freund

Princesa war eine der ältesten Hündinnen auf der Finca Lucendum. Sie erlebte die Anfänge, wie sie erst zwei, dann drei und irgendwann siebzig Vierbeiner waren. Mal mehr und mal weniger, das schwankte ab dem Zeitpunkt, als Gisela und Ralf nicht anders konnten und ihr Zuhause den hilflosen, verstoßenen, jungen, alten und kranken Hunden öffneten. Giselas und Ralfs Hunde zu der Zeit waren Strolch und Lorbas. Damals gab es noch keine Finca Lucendum, lediglich den Wunsch dort Wurzeln zu schlagen.

Strolch, Lorbas, Gisela und Ralf machten regelmäßig Urlaub in Spanien, die Finca Lucendum war bald in Planung und  die vier gingen zu jener Zeit oft spazieren. Princesa ahnte das alles, denn ihr Lebenswille und ihr Scharfsinn bewahrten sie vor einem Leben auf der Straße.

Sie war noch ein Welpe, als Strolch sie während eines solchen Spazierganges in einem Gebüsch entdeckte. Dort hatte sich Princesa versteckt. Verlassen, verstoßen oder beides zusammen. Strolch schnupperte in besagtem Gebüsch und muss Princesa einen seiner typischen Hinweise gegeben haben, jedenfalls kroch dieser kleine unterernährte Welpe hervor und heftete sich fest entschlossen an Strolchs Fersen. Er folgte dem Trupp  und marschierte tapfer hinterher. Aus vier Wanderern wurden fünf, bis dieser Welpe sich kaum noch auf den Beinen halten konnte, kommentarlos auf den Arm genommen und mit nach Hause genommen wurde.

Princesa bekam die Übergangszeit mit, als in einem Zuhause in Deutschland gelebt wurde und die Finca Lucendum immer weiter wuchs. Bald war es an der Zeit und der Umzug stand an, bei dem ein langes Leben zurückgelassen wurde und ein Neustart begann. Princesa war stets dabei, zusammen mit ihren Freunden Strolch und Lorbas. Sie genoss ihr neues Leben in Spanien, ihrer ursprünglichen  Heimat und hatte sich inzwischen längst zu einer willensstarken Rübe entwickelt. Sie rannte von da an unaufhaltsam über weite Felder, genoss ihr Leben, ihre Freiheit und kam stets Schwanzwedelnd, mit strahlenden Augen  und lächelnd zurück. Niemals kam es ihr in den Sinn ein anderes Tier zu jagen oder gar zu töten, sie liebte das Leben und jedes Lebewesen.

Eines Tages jedoch kam Rübe nicht wieder nach Hause. Angst gepaart mit Panik brach aus. Drei Tage lang suchten Gisela und Ralf sie  –  Stunden, die wie Ewigkeiten schienen. Am dritten  Tag standen sie auf der Terrasse der Finca und sahen weit entfernt, wie sich „etwas“ mühsam den Weg heraufschleppte.

Gisela  setzte sich sofort ins Auto und fuhr schnellstmöglich zu diesem „Etwas“. Ihre Ängste bestätigten sich, denn es war Rübe. Sie sprang aus dem Auto und nahm  Princesa in den Arm. Sie versuchte sie zu trösten, zu beruhigen.  Rübe muss unvorstellbare Schmerzen gehabt haben, denn mit Schrecken stellte Gisela fest, dass ihr linker Unterschenkel lediglich  mit wenigen Sehnen verbunden war. Sie hob sie ins Auto, nahm sie auf ihren Schoß, fuhr zur Finca Lucendum, ein Telefonat mit der Tierklinik musste geführt werden und Gisela und Ralf fuhren los. Rübe war entspannt und stark und wusste sehr genau, was mit ihr geschehen war.

Gisela und Ralf wussten es damals nicht, aber der behandelnde Arzt sagte ihnen, dass Rübe in eine Fuchsfalle geraten war und über Tage versucht hatte sich selbst zu befreien, was ihr auch gelungen war. Dem starken Mädchen, mit dem unbändigen Lebenswillen. Zwei Operationen folgten, bei denen sie einen Metallstab ins Bein bekam. Schnell lernte sie damit zu leben, aber Ausflüge wollte sie nicht mehr machen.

Jahre später bemerkten Gisela und Ralf, dass es Rübe  nicht wirklich gut ging. Die Ärzte stellten Leishmaniose und eine Herzschwäche fest. Aber auch das nahm Rübe gelassen hin und freute sich täglich auf ihre Leberwurst, in der die Tabletten versteckt waren. So lebte Princesa ein gutes Leben und akzeptierte jeden Neuankömmling, hielt sich allerdngs zurück und wollte mit dem Rudel nur wenig zutun haben.

Vor einigen Wochen schwebte die Angst über der Finca, denn Rübe wollte nicht mehr leben. Sie wurde immer müder, hatte keinen Appetit mehr  und ihre Blicke gingen immer öfter ins Leere. Als ob der Lebensstrom Tröpfchenweise aus ihr herausfloss,  sanft und leise. Ihr verletztes Bein musste untersucht werden, weil die alte Wunde immer wieder aufging, blutete und nässte. Tägliche Verbände sollten helfen, da keine andere Lösung gefunden werden konnte. Niemand wollte ein Risiko eingehen und Princesa in ihrem Ablauf stören.

Eines Morgens roch Gisela Blut und ging durch das ganze Gelände, durchs Haus und suchte. Aber da war nichts und niemand anders roch denselben Geruch. Rübe ging es nicht gut und Gisela sprach mit ihr. Sie fragte, ob sie sie zu einem Tierarzt bringen sollte, aber Princesa wollte nicht.

Die darauf folgende Nacht verlief ruhig und auch Princesa verhielt sich normal. Sie hatte einen neuen Verband um, sie störte niemanden und wusste genau, was sie tun musste. Ihren Verband nahm sie sich ab, dann ging sie durchs Haus, vermiet allerdings das Sofa oder Betten zu benutzen. Sie ging ein letztes Mal eine Runde durch das Haus und über das Fincagelände. Ihr Bein blutete und sie hinterließ ihre Spuren …

Gisela fand unsere Freundin am nächsten Morgen, wie sie entspannt und für immer schlafend unter ihrem Olivenbaum lag.

Ein starkes Wesen, das nicht nur eine Hündin gewesen sein kann.

Mach es gut, liebe Rübe und bis bald. Jetzt bist Du bei Deinem Freund Strolch und siehst auch Lorbas, Oskar, Simon, Mimo, Pepita und all die anderen wieder, die vor Dir gegangen sind.

Deine Sabine

Princesa

Die Dunkelheit ging langsam, die Dämmerung kam
und unsere Rübe beschloss zu ihren Freunden zu gehen:
zu Strolch, Lorbas, Oskar, Mimo  und all den anderen, die uns schon verlassen haben
Nun ist es neblig.
Uns fehlen die Worte
und es herrscht eine lähmende Stille auf der Finca.
Heute morgen hat uns unsere Princesa, die liebevoll Rübe genannt wurde, verlassen. Sie ging freiwillig und bewusst,  mutig wie sie ihr Leben lang war. Und momentan fehlen mir ebenfalls die Worte, denn über Rübe gibt es so viel zu sagen. Ich werde es nachholen, das sind wir ihr schuldig.
Mach es gut liebe Freundin, wir werden Dich nie vergessen und wir sehen uns wieder!

Tiersegnung in Spanien

Pater  Werner und Gisela lernten sich  an ihrem Marktstand kennen, den Gisela und Ralf jeden Sonntag in La Marina aufbauen um gespendete Sachen zu verkaufen, deren Erlöse in Impfungen und Medikamente fließen.

Der Franziskanermönch machte Gisela den Vorschlag  eine Tiersegnung bei ihnen abzuhalten, zelebrieren zu wollen – mitten in Spanien. Eine sinnlose Idee? Eine lachhafte Idee? Oder eher eine außergewöhnliche Idee, die selbst die Nichtgläubigen in ihren Bann ziehen würde? Ein Zwischending, wo man sich auf Glatteis begibt, weil Kirche und Tiere nicht wirklich zusammen zupassen scheinen. Auch wenn man sich als Mensch von Glaube, Kirche und Zubehör aus Überzeugung entfernte oder in seinem Leben den Bezug zu diversen Einrichtungen und den dazu gehörenden Glaubenden nie kennen lernte, so kann Aufmerksamkeit für die „Untertanen“ nicht schaden.

So in Etwa dachte Gisela und mutig wie sie ist, sagte sie zu, verschickte Einladungen und war gespannt.

17. Januar 2011

Fest des Hl. Antonius-Abbas, Patron der Tiere.

Herzliche Einladung zur Tiersegnung am 17. Januar 2011,

um 11:00 auf der “ Finca Lucendum “

Gisela & Ralf sind erreichbar unter der Nummer: 666 330 678

Im Internet : www.lucendum-animals.org

E-Mail: lucendum@web.de

Der Hl. Franziskus von Assisi war ein großer Freund der Tiere, er zähmte einen Wolf , der bis dahin viel Ärger machte, Schafe gerissen hat , die Bauern baten den Heiligen ihnen in dieser Sache zu helfen.

Ja, er predigte den Fischen, da die Menschen ihm nicht zuhören wollten.

Die Geschöpfe Gottes dankten es ihm.

So wollen auch wir, Gisela & Ralf, alle Tierfreunde uns anschließen, uns den Tieren annehmen, die gequält , ausgesetzt wurden, ihnen zeigen das man sie liebt und pflegt bis sie über den Regenbogen gehen, wo sie uns und ihre Freunde erwarten.

Die Regenbogenbrücke verbindet Himmel und Erde. Auf der anderen Seite des Regenbogens liegt ein Land mit grünen Wiesen und Feldern, Hügeln und Bergen. Wenn unsere geliebten Tiere für immer eingeschlafen sind, geht es zu diesem schönen Ort, dort gibt es immer was zu fressen, zu trinken, es ist warm und eine liebende Hand ist da um sie zu streicheln. Die alten und kranken Tiere sind dort wieder jung und gesund, und spielen miteinander den ganzen Tag.

P. Werner, Franziskaner-Eremit

Aufgrund dieser Einladung machte ich mir ebenso einige mehr Gedanken über Franziskus von Assisi. Er predigte sogar den Fischen, da die Menschen ihm nicht zuhören wollten. Das alles, inklusive seiner Zähmung eines Wolfes war und ist aktuell, wird es immer bleiben. Menschen hören beinahe grundsätzlich nicht zu und deshalb fängt manch ein Mensch, wegen des Fehlens der Fische,  an zu schreiben. Einen Wolf zähmen; Assisi war eventuell einer der ersten damaligen Tierfreunde weit und breit, vielleicht sogar Vorreiter der heutigen Tiertrainer. Ich erinnerte mich an die Beerdigung meiner Mutter vor zweieinhalb Jahren. Vielleicht war auch ich eine Vorreiterin, denn ich setzte durch, dass meine Hündin an der so genannten Trauerfeier teilnehmen durfte/konnte. Sie gehört dazu, es ist eine Familie! Ein Wort dagegen und  ich hätte meine Mutter eigenhändig aus der Kapelle und so weiter.  Es wir gerne konkret getrennt, obwohl Tiere zu uns gehören, wie für manch anderen das Amen in der Kirche das „Non plus ultra“ scheint.

Am 17.01.2011 kam Franziskanermönch Werner zur Finca Lucendum, El Capitan staunte nicht schlecht, denn war er nicht sein bisheriges Leben lang von manch einem Menschen misshandelt worden?

Überraschend viele Tierbesitzer hatten die Einladung angenommen. Sei es aus Neugier  oder Überzeugung, sei es mit Skepsis oder Unglaube versehen – denn hier? In einem europäischen Land, wo es lange dauerte zu einer gemeinsamen Währung zu kommen, wo sich dennoch weiterhin gestritten wird und wo Tierschutz immer noch  ein unausgesprochenes Fremdwort ist? Schon seltsam, werden sich einige gedacht haben und trotzdem, der Funke sprang über, denn Werner machte seine Idee, seine Überzeugung die hoffentlich Kreise ziehen wird, wahr.

Pater Werner sprach intensiv und überzeugend, er ließ kein Tier unbeachtet. Gisela übersetzte seine Worte währendessen und ich wäre gerne dabei gewesen, denn es muß eine unverwechselbare Atmosphäre gewesen sein. Seht selbst, Segnung im mystischen Nebel:

Danke, Pater Werner!

Euch allen einen geruhsamen Sonntag…

… wünschen Josefina, Fienchen und Mimo.