berühmte Katzenfreunde (6)

Die nächste als Katzenfreund bekannte Persönlichkeit ist  Wladimir Iljitsch Uljanow,
der Welt unter seinem Kampfnamen LENIN bekannt. Für den Namen gibt es zwei verschiedene Erklärungen, die vermutlich in der Zeit der Legendenbildungen um seine Person entstanden.
Eine Erklärung besagt, dass er sich dabei auf den sibirischen Strom Lena bezog (Lenin bedeutet russisch: „Der vom Fluss Lena Stammende“) – nach Sibirien verbannt zu werden, bedeutete, dass man im zaristischen Russland als anerkannter Oppositioneller galt.
Eine andere Erklärung besagt, dass er mehr an sein Kindermädchen Lena dachte, und dass er bereits als kleiner Junge auf die Frage, „wessen Kind er sei“ zu antworten pflegte: „Lenin!“ (deutsch: „Lenas!“).

Lenins Wirken ist allgemein bekannt, deshalb stelle ich hier keine Biografie ein, sondern einen Ausschnitt aus „Der junge Lenin“ von Leo Trotzki, indem er eine  Verleugnung ausräumte. Ich habe die betreffende Stelle, die Lenins Katzenfreundschaft behandelt fett gedruckt, für die Leute, die nicht gern lange Texte lesen.

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berühmte Katzenfreunde (5)

Der amerikanische Präsident Abraham Lincoln

soll ebenfalls ein Katzenfreund gewesen sein. Spezielle Zitate, die ihn als ausgewiesenen Katzenfreund charakterisieren, habe ich nicht vorzuweisen, wohl aber kann man Abraham Lincoln zu den Tierrechtlern zählen, auf die Schnelle kann ich mit folgenden Zitaten dienen:

„Ich bin für die Rechte der Tiere genau so wie für die Menschenrechte. Denn das erst macht den ganzen Menschen aus.“

„Ich gebe nicht viel auf die Religion eines Mannes, für dessen Hund oder Katze sie nichts gutes bedeutet.“

Mit dem Namen Abraham Lincolns ist der blutigste Krieg in der amerikanischen Geschichte verknüpft, aber auch eine der größten Errungenschaften amerikanischer Politik:
die Abschaffung der Sklaverei.

Während die weißen Amerikaner in ihm den Bewahrer der Union sahen, betrachteten ihn die Afroamerikaner vor allem als den Sklavenbefreier. Auch ihr Bild von Lincoln war von religiöser Metaphorik geprägt. Schon bei seinem Besuch in Richmond kurz vor Kriegsende wurde Lincoln von den Schwarzen als „Vater Abraham“ begrüßt. Später verglichen sie ihn mit Moses, der sie ins gelobte Land geführt habe, ohne dieses selbst zu erreichen.

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berühmte Katzenfreunde (4)

Auch dem im Jahr 2000 seliggesprochene Papst Pius IX. (1792 – 1878), welcher während seines Pontifikates die Dogmen der päpstlichen Unfehlbarkeit und der unbefleckten Empfängnis verkündete, wird Katzenliebhaberei nachgesagt.
Seine Katze soll stets geduldig am Tisch gewartet haben, bis er mit dem Essen fertig war und dann durfte sie am selben Tisch ihre Mahlzeit nehmen.

Papst BENEDIKT XVI. soll übrigens auch ein Katzenfreund sein, aber angeblich keine Katze im Vatikan halten.

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In der USA soll das Buch „Joseph und Chico – Eine Katze erzählt aus dem Leben von Benedikt XVI.“  „der Renner“ sein,  erzählt wird die Geschichte des Kirchenoberhaupts aus der Sicht von dessen Haustier. In Deutschland gibt es ein ähnliches Buch; weshalb auch immer…

berühmte Katzenfreunde (3)

Auch der französischen König  Ludwig XV. war ein Katzenfreund.  Türkisch Angorakatzen wurden von den türkischen Sultane des osmanischen Reiches  im 16. Jahrhundert als Geschenk an die Höfe in England und Frankreich gesandt  und eine dieser  ersten Langhaarkatzen in Westeuropa wurde  im Schloss seine ständige Begleiterin, die auch in den Schlafgemächern ein- und ausging.

Berühmte Katzenfreunde (2)

Auch der französische König Ludwig der XIII war ein Katzenfreund.
Nach dem Tod seines Vaters, Heinrich IV. wurde er im Alter von neun Jahren in Reims gekrönt. Die erste Zeit führte  seine Mutter, Maria von Medici  die Regentschaft. Sie arrangierte auch seine Heirat mit Anna von Österreich, als der Heiratsvertrag  unterschrieben wurde, war er elf  Jahre alt. Er fand in Kardinal Richelieu einen treuen Verbündeten.

Ludwig der XIII. verbot die seit dem Mittelalter von der Kirche praktizierten Katzenverbrennungen. Der Grund für die Verfolgung von Katzen war, dass  man in Katzen  Dämonen und Teufel sah. Durch ihre Nachtaktivität wurde die Katze zu einem Symbol für  Wollust und Unkeuschheit. Selbst das eigentlich dem Menschen so nützliche Mäusefangen wurde den Katzen negativ ausgelegt und musste als Teufelsgleichnis herhalten.