berühmte Katzenfreunde (11)

Diesmal möchte ich Erich Kästner als Katzenfreund  vorstellen. Youtube macht es möglich,seine Katzen vorzustellen, gelesen von Hans-Detlef Hübgen,

Emil Erich Kästner (* 23. Februar 1899 in Dresden; † 29. Juli 1974 in München) war ein deutscher Schriftsteller, Publizist, Drehbuchautor und Verfasser von Texten für das Kabarett. Bekannt machten ihn vor allem seine Kinderbücher wie Emil und die Detektive, Das doppelte Lottchen und Das fliegende Klassenzimmer sowie seine humoristischen und zeitkritischen Gedichte.

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berühmte Katzenfreunde (10)

Heute möchte ich einen weiteren Maler vorstellen, obwohl eine Einengung auf Katzenfreundschaft seinem Werk und Wesen nicht entspricht., den Franz Marc zeichnete eine generelle Verbundenheit zu den Tieren aus,  doch da er wunderschöne Katzenbilder malte (finde ich), passt er auch in unsere Rubrik hier.
Franz Marc

Von wikipedia:

Franz Moritz Wilhelm Marc (* 8. Februar 1880 in München; † 4. März 1916 in Braquis bei Verdun, Frankreich) war ein deutscher Maler, Zeichner und Grafiker. Er gilt als einer der bedeutendsten Maler des Expressionismus in Deutschland. Neben Wassily Kandinsky war er Mitbegründer der Redaktionsgemeinschaft Der Blaue Reiter, die am 18. Dezember 1911 ihre erste Ausstellung in München eröffnete. Der Blaue Reiter ging aus der Neuen Künstlervereinigung München hervor, in der Marc kurzzeitig Mitglied war. Für den Almanach Der Blaue Reiter und andere Veröffentlichungen verfasste er kunsttheoretische Schriften.

1905 schloss Marc mit dem jungen Schweizer Tiermaler Jean-Bloé Niestlé Freundschaft. Dieser regte ihn dazu an, die Vorliebe für Tiere derart umzusetzen, dass sie nicht als zoologische Darstellungen abzubilden seien; vielmehr solle sich der Künstler in das Tier hineinversetzen und sein Wesen in der Malerei einfangen. Die Begegnung mit Niestlé gab Marc den Anstoß dazu, die Tiermalerei als ein Mittel künstlerischen Ausdrucks fortzuentwickeln.

 

Waren Marcs frühe Werke noch dem naturalistischen Stil des Akademismus verhaftet, widmete er sich nach einem Parisbesuch im Jahr 1907 dem Postimpressionismus unter dem Einfluss von Gauguin und van Gogh. Zwischen 1910 und 1914 verwendete er Stilelemente des Fauvismus, Kubismus, Futurismus und Orphismus, trennte sich in seinem Werk jedoch nicht vollständig vom Gegenstand.

 

In dieser Zeit entstanden seine bekannten Gemälde, die hauptsächlich Tiermotive zum Inhalt haben wie Der TigerBlaues Pferd IDie gelbe Kuh,  Der Turm der blauen Pferde  oder Tierschicksale.

Marcs erste abstrakte Gemälde wie Kleine Komposition I und Kämpfende Formen entstanden 1913 und 1914.
Anlässlich der Mobilmachung vor dem Ersten Weltkrieg meldete er sich freiwillig und fiel zwei Jahre später im Alter von 36 Jahren vor Verdun.

Werk

Franz Marc verwendete Techniken wie Ölfarben, Gouachen, Bleistift, Aquarell und schuf Holzschnitte. Seine bevorzugten Motive waren die Tiere als Sinnbild von Ursprünglichkeit und Reinheit, da sie die Idee der Schöpfung verkörpern und im Einklang mit der Natur leben. Er drückte mit diesen Bildern seine Utopie einer paradiesischen Welt aus. Der Farbeinsatz in seinen Werken ist nicht nur expressiv, sondern auch symbolisch, da Marc eigene Farbgesetze aufstellte.

Insgesamt sind 244 Ölgemälde im Werkverzeichnis I, erschienen bei Beck, aufgeführt. Das fortschreibende Werkverzeichnis II führt 261 Zeichnungen und Aquarelle auf, 94 Postkarten, 8 Glasbilder, 17 kunstgewerbliche Entwürfe auf Papier und 11 kunsthandwerkliche Arbeiten, 9 Stickereien und 15 plastische Arbeiten. 

 

 

Zwei Katzen – Franz Marc

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Franz Marc – Die weiße Katze

Paul Klee schrieb 1916 in Gedenken an Franz Marc in sein Tagebuch: „Wenn ich sage, wer Franz Marc ist, muss ich zugleich bekennen, wer ich bin, denn vieles, woran ich teilnehme, gehört auch ihm. Menschlicher ist er, er liebt wärmer, ausgesprochener. Zu den Tieren neigt er sich menschlich. Er überhöht sie zu sich.“

Die Lyrikerin Else Lasker-Schüler veröffentlichte im Berliner Tageblatt vom 9. März 1916 einen Nekrolog, beginnend mit den Zeilen:

„Der blaue Reiter ist gefallen, ein Großbiblischer, an dem der Duft Edens hing. Über die Landschaft warf er einen blauen Schatten. Er war der, welcher die Tiere noch reden hörte; und er verklärte ihre unverstandenen Seelen“.
Einen weiteren Nachruf publizierte sie im folgenden Jahr: Als der blaue Reiter war gefallen …,ein Gedicht, das seine Entstehung dem vermeintlichen Verlust des Bildes Tierschicksale, das 1917 bei einem Brand schwer beschädigt worden war, verdankte.

1919 erschien ihr Franz Marc gewidmeter Roman Der Malik. Eine Kaisergeschichte mit Bildern und Zeichnungen im Verlag Paul Cassirer in Berlin.

berühmte Katzenfreunde (9)

Heute möchte ich Gustav Klimt vorstellen. Naja, ein Vorstellen erübrigt sich wohl, jeder hat seine Kunst auf die eine oder andere Art und Weise schon wahrgenommen,ist er doch der bekannteste Vertreter des Wiener Jugendstils. Sagen wir also,ich will ihn hier als Katzenfreund outen.

Dieses Outing ist schon irgendwie nötig, denn keine seiner acht Katzen ist je von ihm „verewigt“ worden. Aber ich meine, er legte sowohl die Schönheit   als auch die Sinnlichkeit der Katzen in seine Frauenbilder. Hier auf dem Foto ist er im Malerkittel – mit Katze

Bild Dame mit Fächer (1917-1918)

Bild Danae entstanden 1907-1908

Mehr über Klimt   hier  auf der Seite vom Leopold-Museum in Wien

berühmte Katzenfreunde (8)

Dieses Bildnis ist von Gustave Courbet 1848 gemalt worden und zeigt uns den Dichter Charles Baudelaire, der u.a. in ihrer Schönheit einmalige Katzengedichte schrieb, die Katzenliebhabern und Verliebten gleichermaßen genügen können.

Hier als Beispiel in der Übersetzung von Therese Robinson eines der Gedichte

Die Katze
(aus der Sammlung Die Blumen des Bösen)

Komm, schöne Katze, und schmiege dich still
An mein Herz, halt zurück deine Kralle.
In dein Auge ich träumend versinken will,
Drin Achat sich verschmolz dem Metalle.

Wenn meine Hand liebkosend und leicht
Deinen Kopf und den schmiegsamen Rücken,
Das knisternde Fell dir tastend umstreicht
Sanft, doch berauscht vor Entzücken,

Dann seh‘ ich sie. Und ihres Blickes Strahl
Er scheint dem deinen, schönes Tier, zu gleichen,
Ist tief und kalt, scharf wie geschliffner Stahl,

Und feine Düfte fühl‘ ich zitternd streichen,
Gefährlich süssen Hauch, der gluterfüllt
Den braunen Leib von Kopf zu Fuss umhüllt.

Leider fand ich kein Bild mit Katze, deshalb entschied ich mich für dieses, das B. als vertieft lesenden, vielleicht auch arbeitenden Schriftsteller zeigt, denn er war ja auch Übersetzer.
Schade, dass Courbet nicht noch eine Katze ins Bild malte, aber der Rauch der Pfeife – wenn man genau hin sieht – bildet irgendwie einen Katzenkörper mit schönem, dicken Katzengesicht und Katzenohren. Ob gewollt oder nicht, wer weiß…

Baudelaires Vita hole ich mal von wikipedia, sie ist sehr interessant.

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Berühmte Katzenfreunde (7)

Charles Dickens (1812 – 1870) war Autor von weltbekannten Geschichten wie Eine Weihnachtsgeschichte oder Oliver Twist und gehört zu den bedeutendsten und bekanntesten britischen Romanschriftstellern. Dickens liebte Katzen über alles. Eines seiner Kätzchen hieß Wilhelm, doch wurde es umgetauft, nachdem es Junge geboren hatte – in Wilhelmine.
Dickens erzählte gern, dass er eines Abends lesend am Tisch saß, seine Katze neben sich. Da ging die Kerze plötzlich aus, er zündete sie wieder an, streichelte ganz beiläufig seine Katze und las weiter. Doch die Kerze erlosch kurz darauf wieder, aber aus dem Augenwinkel bemerkte Dickens noch die erhobene Pfote, mit der das Tier die Flamme ausgeschlagen hatte! Auf diese Weise forderte sie sich nach seiner Interpretation Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten ein, die er als beeindruckter Katzenfreund natürlich nicht verwehrte.

berühmte Katzenfreunde (6)

Die nächste als Katzenfreund bekannte Persönlichkeit ist  Wladimir Iljitsch Uljanow,
der Welt unter seinem Kampfnamen LENIN bekannt. Für den Namen gibt es zwei verschiedene Erklärungen, die vermutlich in der Zeit der Legendenbildungen um seine Person entstanden.
Eine Erklärung besagt, dass er sich dabei auf den sibirischen Strom Lena bezog (Lenin bedeutet russisch: „Der vom Fluss Lena Stammende“) – nach Sibirien verbannt zu werden, bedeutete, dass man im zaristischen Russland als anerkannter Oppositioneller galt.
Eine andere Erklärung besagt, dass er mehr an sein Kindermädchen Lena dachte, und dass er bereits als kleiner Junge auf die Frage, „wessen Kind er sei“ zu antworten pflegte: „Lenin!“ (deutsch: „Lenas!“).

Lenins Wirken ist allgemein bekannt, deshalb stelle ich hier keine Biografie ein, sondern einen Ausschnitt aus „Der junge Lenin“ von Leo Trotzki, indem er eine  Verleugnung ausräumte. Ich habe die betreffende Stelle, die Lenins Katzenfreundschaft behandelt fett gedruckt, für die Leute, die nicht gern lange Texte lesen.

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berühmte Katzenfreunde (5)

Der amerikanische Präsident Abraham Lincoln

soll ebenfalls ein Katzenfreund gewesen sein. Spezielle Zitate, die ihn als ausgewiesenen Katzenfreund charakterisieren, habe ich nicht vorzuweisen, wohl aber kann man Abraham Lincoln zu den Tierrechtlern zählen, auf die Schnelle kann ich mit folgenden Zitaten dienen:

„Ich bin für die Rechte der Tiere genau so wie für die Menschenrechte. Denn das erst macht den ganzen Menschen aus.“

„Ich gebe nicht viel auf die Religion eines Mannes, für dessen Hund oder Katze sie nichts gutes bedeutet.“

Mit dem Namen Abraham Lincolns ist der blutigste Krieg in der amerikanischen Geschichte verknüpft, aber auch eine der größten Errungenschaften amerikanischer Politik:
die Abschaffung der Sklaverei.

Während die weißen Amerikaner in ihm den Bewahrer der Union sahen, betrachteten ihn die Afroamerikaner vor allem als den Sklavenbefreier. Auch ihr Bild von Lincoln war von religiöser Metaphorik geprägt. Schon bei seinem Besuch in Richmond kurz vor Kriegsende wurde Lincoln von den Schwarzen als „Vater Abraham“ begrüßt. Später verglichen sie ihn mit Moses, der sie ins gelobte Land geführt habe, ohne dieses selbst zu erreichen.

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