Eine angenehme Woche

wünsche ich all unseren Lesern!

Leider habe ich heute kaum Lust und Kraft über Neuigkeiten oder Querelen zu berichten. Ihr werdet mir verzeihen, denn allen ehemaligen Problemkatzen geht es gut, wie wieder einmal Fotos bezeugen. Freundschaften wurden geschlossen,

Charlie mit Kuhkatzmädchen

es wurde gewachsen, gelebt und erlebt:

Kuhkatzenbübchen

Kleine Geierwally

Kuhkatzmädchen, genannt Perlchen

Der letzte Mohikaner hat es  als Erster geschafft, denn er traf ernsthafte Interessenten:

Männlein, oder eventuell bald Oskar

Mein Perlchen

Hier noch ein Beweis, dass Wildtiere flexibel sind ( Ton an, der passt):

Ach, mir fällt ein, dass Christine, Manuela, Martina und ich gestern shoppen waren. Es war toll, gleich am Monatsanfang, an dem die jeweiligen Konten noch satte schwarze Farbe aufweisen. Wir kauften weder Schuhe noch Parfüm, nein, es gab 20% im Futterhaus. 😉

Der Natur ihren Lauf lassen

Genau, und manchmal geht das tatsächlich gut, wie es sein soll(te), wie man sich Fürsorge und Hilfe von ganzem Herzen wünscht. Dieses Video fand ich soeben bei den Stoppelhopsern.

Ist das schön?

Bonnie und Clyde

Wie vor einiger Zeit erwähnt, zogen der Bruno, zwei Garnelen, zwei Welse und zwei Muscheln hier ein. Ich fand, dass der Betta Splendes ziemlich einsam wirkt und somit bekam er Gesellschaft in Form von sechs Mini Neons. Sie vertragen sich gut, denn die Neons geben Bruno keinen Grund zum Angriff und haben trotzdem noch genügend Platz.

Ich gebe zu, dass mir Aquarien viel zu viel Technik bedeuten und erinnere mich an mein erstes 80 Liter Becken. Die schönste Zeit war die Anfangszeit, als lediglich zwei „Putzer“ das Becken beherrschten und die sich mit scheinbarer Freude immer wieder in den Sauerstoff/Wasserstrudel  stürzten und sich vom Sog nach oben treiben ließen. Das machten sie stundenlang und mir persönlich hätte diese Ansicht gereicht. Aber es sollte ein bewohntes Aquarium werden und somit  zogen nach Akklimatisierungszeit Pflanzen und die wohl pflegeleichtesten Guppys und Black Mollys hinzu. Doch ich starb jeweils ein Stück mit, wenn es einem der Fische nicht gut ging und bald darauf entschlief. Somit ließ ich die Finger von Aquarien, da meine Zeit für Vierbeiner drauf geht, die zumindest andeutungsweise zeigen können, wenn ihnen etwas fehlt oder wenn sie Schmerzen haben.

Als Christine und Manuela ihren Betta Splendes inklusive Anhang in gute Hände geben wollten, sagte der Herr des Hauses sofort: „JA!“  Meine Skepsis wurde von Christine und Manuela belustigt aufgenommen, doch hatte sie einen Grund, nämlich das bessere Kennen des Herrn des Hauses. Er würde ein 30 Liter Aquarium hervorragend pflegen können, aber es würde ihm nicht reichen. Womit ich Recht hatte…

Alles andere erspare ich Euch jetzt, zeige aber dennoch sein neuestes Hobby, was nicht nur ein Hobby ist, sondern intensive Nachforschung, das Einholen von Informationen, die Umwandlung des Badezimmers bei Säuberung – und Filterreinigungsaktionen, die Besuche in diversen Zoofachhandlungen und das Austauschen mit Forumsbekanntschaften beinhaltet. Da werden Ableger von Korallen getauscht und Fachgespräche geführt. Oft kommt der Herr des Hauses mit einer Wasser gefüllten Tüte nach Hause, die wieder einmal etwas Besonderes enthält.

Nun denn, solange ich mich nicht um die Technik kümmern muss, finde ich Bonnie, Clyde, ihre Krebse und Korallen sehr anschaulich, fast schon rührend vorbildlich  und sehr interessant. Ein Leben in Meerwasser wohlgemerkt, denn Süßwasser ist langweilig.

Bonnie ist ein Zitronen – Wächtergrundel und Clyde ein Knallkrebs. Was es nicht alles gibt, vor allem in dieser fürsorglichen Intensität, denn Bonnie beschützt diesen Clyde, dafür sorgt dieser Krebs für ständig neue Höhlen. Seine Aufgabe besteht aus dem Bau stets neuer Wohnungen, die er mit Bonnie teilt. Clyde sieht man selten, lediglich seine Berge von Sand, die er immer wieder neu ordnet. Nur mit Kamera (also Technik) oder sehr, sehr viel Zeit, kann man ihn bei seiner fleißigen Arbeit beobachten. Der Zoofachverkäufer war ein wirklicher Fachmann, denn er hätte keinen von beiden alleine verkauft: „Die gehören zusammen, und sie bleiben zusammen!“

Empfehlenswerte Hintergrundmusik von Michael Jackson, die gleichzeitig angeklickt eine Bedeutung zu haben scheint (Sprachlos, entsprechend treffend dargestellt von anderer Quelle):

Hinzu kommen die Einsiedlerkrebse, die neue, absichtlich drapierte Schneckenhäuser ausprobieren, testen,  wirken, wie wenn sie sich im offenen Meer aufhalten würden, dabei leben sie in der Katzenheimat und werden beobachtet:

Haltet mich für verrückt, aber ich kann bei diesen Anblicken diese irrwitzigen Gedanken nicht beseite schieben, die längst verfimt und geschrieben wurden – aber ist es nicht ein Gedanke wert, dass wir alle eventuell auch nur in einem Glaskasten gefangen sind? In dem wir von außen von sehr viel intelligenteren  Wesen beobacht werden? Die uns rund um die Uhr testen, anhand von Reaktionen, wie sinnloser Krieg und Mord aus Habgier , wie Umweltverschmutzung und die Zerstörung eines Planeten? Warum nicht? Hin und wieder wird uns ein Spielball zugeschnippt, der Astronomen den Blutdruck steigen lässt. Auch wenn es verrückt klingt und die Katzenheimat das Ergebnis nicht erleben wird, es ist ein Gedanke wert, und somit sollten wir das Beste aus diesem eventuellen Test machen. Mir persönlich stellt sich oft die Frage, welchen Sinn wir erfüllen sollen. Warum wurden wir geboren? Es kann nicht sein, dass  ein  Kreislauf dahinter steckt, viel mehr steckt eine Aufgabe dahinter, die wir sinnvoll erfüllen müssen. Leider, wie ich das in diesen verrückten Phantasien oft denke, ist ein Scherbenkehren die letztendlich sinnlose Aufgabe, die  viele von uns von einer sinnvollen Aufgabe abhält. Ein Kreislauf, den die intelligenteren, uns beobachtenden Wesen zum Haare raufen bringt.

Wildes Leben

Der Winter 2011/2012  war bisher überraschend mild zu ertragen. An manchen Tagen hatte man das Gefühl von Leichtigkeit, da weder Fliegen, Schnecken, Ohrenkneifer noch Frost eine bereit gestellte Futterschale streitig machten. Stürme und Dauerregen, das waren bisher stetige abwechslungsreiche Gegner, aber die sind halb so wild, da man sich schützen kann.
An leichten Tagen stelle ich morgens und abends Feuchtfutter bereit. Grundsätzlich  schaffe ich morgens die leer gefutterten Schalen beiseite, spüle sie zu Hause, reinige die Futterstellen, fülle Trockenfutter auf und stelle frisches Trinkwasser zur Verfügung, aber anwesende Katzen haben Hunger, sonst würden sie nicht auftauchen und warten. Das kommt nicht, wie bei Hauskatzen, einer Art Langeweile zugute, sondern sie haben am Abend zuvor eventuell nichts abbekommen.

Immer habe ich Angst, dass ihnen etwas zugestoßen sein könnte. Immer, da ich reichlich Erfahrung machen musste und keine Nerven mehr habe, weil die Erfahrung es beweist.
Manchmal habe ich neben der Arbeit kaum Kraft und dann denke ich, dass alle Katzen versorgt sein müssten. Wohl wahr, aber wenn man sich die eigenen Tiere ansieht, so haben sie Hunger ohne um ihr Überleben kämpfen zu müssen. Dann raffe ich mich auf, gehe gegen einen inneren Schweinehund an  und bin anschließend froh, wenn die Futterstellen in Ordnung sind und ich ein wenig Liebe geben konnte. Ich sehe das als eine Art Vorratshaltung an, da niemand weiß, wie viele Katzen am Hafen leben, und niemand weiß, ob sie eventuell tagelang irgendwo eingesperrt werden, wie es Muckl oft passiert.

Herr M. rief mich am Mittwoch an und sagte, dass er zwei Katzen gefangen habe. Eine Jungkatze und eine ältere. Er war sich nicht sicher, ob es die bereits kastrierte bunte Katze sei. Ich fuhr hin und sah Samantha. Samantha, die hier in der Hundeflugbox saß und kaum eine Zeit zur Ausheilung bekommen konnte. Laut Tierarzt hatte sie Junge, die aber nie gesichtet oder gefangen werden  konnten. Ich musste Samantha bereits am nächsten Tag wieder frei lassen. Sie ließen wir auch an diesem besagten Tag wieder frei, überlegten jedoch, von welcher Katze  die Jungtiere stammen könnten. Sie waren zu klein, um jetzt noch von Samantha sein zu können, eher waren es bereits ihre Enkel.

Wer hätte Samantha sonst erkannt? Wer kümmert sich?

Die eingefangene Jungkatze nahm Herr M. erst einmal mit zu sich nach Hause, aber eine zweite, hellere wurde auch noch gesichtet. Wo zwei sind, sind meist auch drei oder vier. Kaum ein halbes Jahr alt. Man wir müde, unendlich müde in seinen Bemühungen, diese unübersichtliche Zahl wilder Katzen nur in diesem Gebiet in den Griff zu bekommen. Tätowierungen sind überflüssig, hier muss ich es noch einmal sagen, denn auch bei Samantha konnte keine Nummer entdeckt werden, obwohl sie tätowiert wurde! Die Farbe einer Tätowierung verblasst schlichtweg! Nicht bei jeder, das muss auch gesagt werden, aber für solche Spielchen (hält oder verblasst sie) ist diese Kennung, die außerdem Geld kostet, viel zu wichtig.

Ich will mich nicht loben, noch mag ich Mitleid, aber seit drei Jahren hatte ich keinen Urlaub. Warum? Wegen der Katzen. Und wenn ich überlege, dass es mein Leben lang so weiter gehen wird, fällt es immer schwerer. Eine Bekannte verglich diese Tätigkeit mit ihrem eigenen (tierischen) Haushalt. Ich mochte nur Lachen, denn sie muss nicht durch die Gegend fahren, wie freitags zum Beispiel zu sechs verschiedenen Futterstellen. Sie muss nicht mit Kälte leben, wo das Futter zwar erwärmt wurde, aber nach drei Minuten auf dem Asphalt und trotz Teller zu kaltem Fraß gerinnt.
Wie dem auch sei, man kann nur tun was möglich ist, wie zum Beispiel Styroporkisten aufstellen, wo es erlaubt ist oder nicht beachtet wird. Christine besorgte mir Kisten aus dem Fischhandel. Besser gesagt, Styroporkisten in denen Fische transportiert wurden. Aus dem Futterhaus Mettmann, wovon zwei für die Katzenheimat gespendet wurden. Ganz herzlichen Dank!

Im Grunde sind sie noch besser geeignet als die Boxen aus der Metro, da sie höher sind. Mit Teichfolie drum herum und mit Stroh und Heu befüllt, wurden sie wieder einmal  getestet und für Gut befunden:

Oben zeigt diese inzwischen dreckige, soeben erwähnte und dennoch wertvolle Abdeckplatte einen Sichtschutz. Aber Dreck von aussen ist optimal, denn Niemand kommt auf die Idee, dass sich dahinter ein Notfalllager inklusive sauberer Futterstelle für wilde Katzen befindet:

Und zum Schluss mein Motto, obwohl Udo Lindenberg nicht zu meinen Dingen gehört, aber in dem Falle schon. Und wer sich angesprochen fühlt: Glückwunsch!

Dringend Hilfe gesucht!

In Form einer Pflegestelle oder Endstelle, wo dieser Hund mit seiner Krankheit bleiben kann.  Problem ist, dass Smile zumindest in der ersten Zeit nicht alleine sein sollte und auch nicht könnte. Gegen Epilepsie gibt es Medikamente, die, sobald korrekt eingestellt, regelmäßig verabreicht keine Anfälle mehr aufkommen lassen. Es ist schwierig, ich weiß, aber vielleicht liest hier ein Hundefreund mit Zeit und Erfahrung!

Hilferufe aus aller Welt

Smile – totgebissen zu werden, ist ein grausamer Tod… jede Minute kann es geschehen

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDruckenE-Mail

*ca. 2009 – ca. 42 cm – männl.

Smile wird auf jeden Fall sterben, wenn er nicht schnell Hilfe bekommt. Er hat Epilepsie und erhält in der Tötungsstation keine Medikamente. Regelmäßig bekommt er epileptische Anfälle. Es ist ein Wunder, dass die anderen Hunde Smile noch nicht totgebissen haben.


NOTFALL, Handicap: Smile ist ca. 2 Jahre alt und ca. 42 cm gross. Er ist sehr liebevoll, anhänglich, menschenbezogen und gehorsam.

Smile hat Epilepsie. Die Anfaelle passieren jede Woche.

Bitte sehen Sie sich das Video an. Smile ist völlig sich selbst überlassen, es ist ein Wunder, dass die anderen Hunde ihn noch nicht angefallen haben. Smile wird nicht mehr lange leben, wenn er hier nicht rausgeholt wird.


Dabei wäre seine Epilepsie unkompliziert zu behandeln und Smile könnte ein unbeschwertes Leben führen.

Smile ist einen NOTFALL, da er Medikamente braucht. Auf der Toetungsstation ist die Heilung nicht moeglich und der Hund leidet sehr stark. Er soll sehr schnell vermittelt werden, sonst steht er als Nr.1 in der Liste fuer die Einschlaeferung!!!


Ansprechpartnerin ist Angelika Kracker von der aw2-tierhilfe n.e.V.
angelika.kracker@t-online.de


www.aw2-tierhilfe.de

 

Tierschutzverein Robin Hood startet Aktion gegen europäische Tiervernichtungslager

Hier die Ankündigung der Aktion im Wortlaut übernommen:

In allen EU-Mitgliedsländern außer Österreich und Deutschland werden „überflüssige“ Hunde, Katzen getötet. In so genannten Tötungslagern, Perrera in Spanien, Basa ecarisaj in Rumänien, egal wie sie genannt werden. Allein Ungarn gibt es an die 100 dieser Tötungsanstalten. In Frankreich werden offiziell 100 000 Katzen und 60 000 Hunde pro Jahr ermordet.

Die EU weigert sich Verantwortung zu übernehmen und schiebt es allein auf die Länder ab.

Es kann jedoch nicht angehen, dass im 21.Jahrhundert Heimtiere im großen Stil gemeuchelt werden. Es ist an der Zeit endlich die Länder bei Kastrationsprojekten zu unterstützen, es ist einer Staatengemeinschaft unwürdig, Millionen Hunde und Katzen zu ermorden und wie Müll zu entsorgen. Wir werden in allen Ländern Recherchen anstreben, um den verantwortlichen Politikern in Brüssel das haarsträubende Ergebnis auf den Tisch zu legen.

Unser Ausgangspunkt ist Ungarn, hier haben wir schon viele Tötungsanstalten besucht und dokumentiert. Es beginnen bereits erste Vorträge an Schulen, die diese Problematik aufzeigen. Wir möchten eine gute Zusammenarbeit mit den Ländern erwirken, um gemeinsam eine Lösung finden. Es kann nur nachhaltig eine Änderung durch Aufklärungskampagnen herbeigeführt werden.

Natürlich versuchen wir auch immer Tiere zu retten, doch dies allein bedeutet ein Fass ohne Boden.

Unser Ziel ist es seitens der EU Förderungen für Aufklärungs- und Kastrationskampagnen zu erwirken und Unterstützung für echte Tierheime zu bekommen.

Die Kampagne gegen die Tötungslager startet!!

Mehr hier: http://www.robinhood-tierschutz.at/index.php/kampagnen/eu-toetungslager.html