Frohe Weihnachten

wünscht Euch die Katzenheimat und Findelkatzenkind Meili, obwohl sie damit nichts am Hut hat.Meili

Ach ja, und Perlchen, die auf gebratene Ringeltaube hofft:
Perlchen will Taube

Neuer Sorgenfall

ist ein eventueller Kater, den ich bereits an verschiedenen Standorten sah und den ich hier schon einmal erwähnte. Er lief extrem weit durch die Gegend und scheint kaum noch etwas hören zu können, denn sein Verhalten gleicht einem alten Tier, das  kaum noch Scheu und zuwenig überlebenswichtige Aufmerksamkeit zeigt. Am vergangenen Dienstag stellte ich gemeinsam mit Ulrike meine Falle auf, doch meine Falle klemmte oder schloß erst gar nicht. Zweimal wäre das Katerchen drin gewesen, aber es sollte nicht so sein. Stattdessen lief er über die Straße und ich machte mir Vorwürfe.

Katerchen kam allerdings zurück und mittlerweile kennt er unser Ritual und er wartet abends auf Futter. Er liebt Katzenmilch, wie ich vor einigen Tagen feststellte. Heute bat ich Ulrike bei ihm vorbeizufahren, um ihn nicht zu enttäuschen, da an Wochenenden Herr L. nur morgens füttert und ich mir den weiten Weg nicht antun möchte, nicht antun muss, da die Futterstellen die ganze Woche über gut versorgt werden.

Aber Katerchen wartet zu seinen nun eingeübten Zeiten und deshalb Danke an Ulrike, für ihre heutige Fahrt und Versorgung des alten Herrn. Wir planen für die kommende Woche einen erneuten Versuch mit anderer Falle, ich bin nur im Zweifel, was mit Katerchen geschehen soll. Ob er eingesperrt leben kann und will? Er schläft viel und legt sich auch ohne Versteck in die Sonne. Ein Verhalten, wie es nur alte Katzen an den Tag legen. Er lebt gefährlich, hat einen siebten Sinn, aber sein Gehörsinn reicht ihm Geräusche weiter, die längst an ihm vorbeigerauscht sind. Futter riecht er und nur mit dem Duft einer gefüllten Schale kann man ihn  wecken. Auf Zurufe reagiert er nicht.

test-kater

Habt alle eine gute Woche!

Liebe Grüße

Sabine

Siesta in der Katzenheimat

Alles ist ruhig, kein Piep zu hören, bis auf Kater Mikesch, der seine unbeobachtete Chance nutzt und das Gegenteil inszeniert. Der arme und inzwischen unglaublich fröhliche Fundkater wird von Romina und Charlie ganz schön unter Druck gesetzt, aber da die beiden sehr launisch sind, hat er ab und an auch Zeit für sich. Er scheint froh, dass Hanni nicht mehr da ist, weil sie ihm gegenüber allzu oft die Zicke heraushängen ließ. Schade um die schwarze Nanni, mit ihr hatte Mikesch dicke Freundschaft geschlossen. Mikesch muss /soll ebenfalls vermittelt werden, aber ich brauche momentan eine kleine Pause, denn auch Vermittlungen rauben Zeit und Kraft …

Siesta 1

Siesta 2

Siesta 3

Charlie und Romina

Siesta 5

Hermine ist alles egal

Siesta 4

Perlchen sooooo alleine

Auszug/Umzug/Einzug

Heute sind Hanni und Nanni aus – um – und eingezogen. Eigentlich wäre gestern der Tag X gewesen, aber irgendwie ahnten die beiden Zuckerschnecken unser Vorhaben und zogen es vor, einen großen Bogen um die bereitgestellte Box zu machen, schließlich sind Boxen böse und schiffen einen eventuell zum Tierarzt.

Hanni 1

Kleine Hanni

Nachdem ich erkannte, dass es keinen Sinn haben würde, rief ich Birgit an und sie meinte das sei kein Problem, denn auch Emmy und Maxi würden etwas ahnen und seien spurlos verschwunden. Der Plan war, Emmy und Maxi in ihrem eigenen Katzenhaus festzusetzen, ohne Möglichkeit durch die Katzenklappe nach Draußen zu spazieren. Denn nur so wird eine Integrierung von Hanni und Nanni funktionieren. Die Beiden  müssen auf alle Fälle durch diese Einsperrphase, da sie sich an ihr neue Umgebung gewöhnen müssen und Emmy und Maxi müssen im Anbau bleiben, sonst könnten auch Hanni und Nanni entfleuchen. Eben alles nicht so einfach und mitsamt telepathierenden, misstrauischen Katzen zusammen, fast schon ein Unding.

Nanni 1

Nannischatz

Aber der gestrige Misserfolg hatte auch sein Gutes, denn Plan B befahl mir, sämtliche Katzen, die freiwillig die Lock – Leckereien aus der Box klauten, ins Schlafzimmer zu sperren. Auch Hündin Bella wurde separiert. Somit waren nur noch sie Sanften anwesend, in Form von Kater Mikesch, Hermine und  Perlchen. Ich hockte mich vor die große Hundeflugbox und warf Trockenfutter in die Box. Hanni war recht schnell drin, aber Nanni, die unnahbare und sowas von wissende kleine Katze, sie gab sich mit Schnuppern zufrieden. Hanni kam wieder heraus und das Spiel begann von vorne. Selbstverständlich hätte ich sie auf die „brutale“ Art irgendwie eingefangen bekommen, aber das kam vor ihrem weiteren, neuen  Lebensabschnitt keinesfalls in Frage. Somit half eine Scheibe Schinken, von der Perlchen, Mikesch und Hermine einen Teil abbekamen, der Rest wurde in die Box geworfen, wo Hanni wieder die Erste war und sich die Stückchen Schinken einverleibte. Nanni ging nur bis zum Hals hinein, dann zog sie sich erneut zurück. Mannomann, ein echt harter Knochen, dieses sanfte Wesen mit Namen Nanni.

Nanni 2Gestern hatten wir Katzenhühnersuppe gekocht, was gleichzeitig auch eine Art Abschiedsessen sein sollte. Einige Hühnchenstücke waren übrig geblieben und sie bedeuteten meine letzte Chance. „Hühnchen, Nanni, Hühnchen, komm`nimm“, und ich warf die Stücke in die hinterste Ecke der Box. Hanni war wieder einmal sofort drin und jetzt musste es auch klappen, sonst waren sie satt. Nanni ließ sich endlich, endlich überreden und ich musste nur noch ihren Popo hinterlistig hineinschieben, Gitter zu und durchatmen. Ich rief Birgit an und sie sprach ebenfalls von hinterlistigem Erfolg, von übelst gelaunten Emmys und Maxis  … aber es soll sich schießlich nur zum Besten aller Samtpfoten entwickeln.

HanniSomit fuhren wir den selben Weg wie seinerzeit, als wir Emmy und Maxi nach Katzenhausen brachten. Damals mitten im tiefsten Schnee, diemal mitten im späten Frühling. Und auch dieses Mal  beneidete ich unsere Fracht, die an einer vielbefahrenen Straße überlebte und mit all ihrem Wissen in ein regelrechtes Erholungsgebiet umsiedeln darf.

Fahrt

Fahrt 1

Ankunft 1

Ankunft 2

Ankunft 3Das altbekannte Katzenhaus empfing uns und  übelst gelaunte Emmy und Maxi. Sie waren in ihrem Tagesablauf empfindlichst gestört worden, aber ok, das Wetter spielt mit und hin und wieder diese  Regenschauer, naja, irgendwie passt das schon. Emmy hatte sich hinter einem Holzbrett versteckt, mein damaliges Emmiken, die harte Nuss. Ich bestellte viele Grüße von ihrer Mutter, die ich am Freitag noch am Hafen traf.

Emmy

Emmy

Maxi 1

Maxi

Maxi war nicht minder sauer, denn auch sie mag weder Besuch noch Zwang. Wir öffneten die Box und Hanni war genauso schnell darußen, wie vor über einer Stunde drinnen. Aus ihr wird eine zweite Maxi werden, die bald händelbar und dem Menschen zugewandt leben wird, wenn sie erkennt, dass sie ihr Leben leben darf. Nanni verbrachte noch eine Zeit in der Box, obwohl sie zuerst nicht hineinzubekommen war. Wir gingen ins Menschenhaus, setzten uns anschließend  in den wunderbaren, von allem abgeschotteten Innenhof, wo die beiden Hunde herumtollen und sich das Meerschweinchengehege für Schweinchen aus schlechter Haltung befindet. All das ist in Katzenhausen möglich. Wir tranken einen leckeren Kaffee, füllten den Schutzvertrag aus und besprachen den Inhalt der Tüte, die das gewohnte Futter von Hanni und Nanni beinhaltete.

Vielen Dank hiermit an Brigitte R. und Karin A.I., die mit einer Menge  Grenatapet Trockenfutter und einer Geldspende für diese Tüte verantwortlich sind! 😉

Nach einer Weile gingen wir nachschauen. Derweil hatte auch Nanni die Box verlassen und Emmys Platz eingenommen.

Nanni 4Sie sind sich wirklich sehr ähnlich, Emmy und Nanni – zwei harte Nüsse. Hanni fanden wir zuerst nicht, aber dann entdeckte Birgit ihr vorwitziges Näschen zwischen Heizung und Fensterbank. Einen kleineren Spalt gibt es in diesem Haus nicht.

Hanni 2Die Karten werden gemischt, das erste Fauchen war bereits hörbar, aber Platz genug ist vorhanden und ich wünsche Hanni und Nanni mitsamt Emmy und Maxi das allerbeste Leben. Nach all den Strapazen und Irrwegen, die dennoch nur das Eine wollten: Ein freies, eigenständiges und dennoch sicheres, langes Leben.

Viel Glück und gutes Gelingen, und Danke an Birgit, die diesen weiteren zwei  Miezen das Paradies auf Erden ermöglicht!

Ankunft 4

Katzengerechter Garten

Ankunft 6

Katzenhaus mit Heizung und Kratzbäumen, zur Überwinterung und für immer wieder, je nach Laune.

Danke Birgit! Und viel Glück Hanni und Nanni – wir vermissen Euch, Eure Späße, Eure Klugheit! Hanni, die jede Türe  – und Nanni, die jede Tüte  öffnet! Mir tut all das wieder verdammt weh, aber es muss weitergehen, auch für Euch. Lieben Dank für Eure weitere, gezeigte Lehrstufe, die wir mit Euch durchleben durften! Wilde Katzen sind selten zu zähmen und all Euer Gespür, Euer Wissen und Instinkt, davor muss Mensch sich tief verneigen.

Selbstbildnis mit Kater

Mit Kater Filou, dem starken Hafenstreuner.

Filou

Er hat die lange Winterphase am besten überstanden, freut sich allerdings ebenso wie jedes Lebewesen, dass die Temperaturen auf ein erträgliches Maß ansteigen.

Und ich schwöre hiermit, dass diese in fünf Monaten müde gewordenen Handschuhe in die Tonne kommen. Spätestens morgen, wenn es 22 Grad werden.

Winter adè

Bübchens Umzug

Und wieder wurde das Herz schwer. Nicht nur meins, auch Frau K – D. hatte schlecht geschlafen, da sie so sehr hofft, dass Bübchen gefühlsmäßig ankommen wird und von ihrer schwarzen Schönheit „Flocke“ akzeptiert wird. Flocke ist im gleichen Alter, allerdings war sie bisher die Prinzessin bei Familie K-D..

Wie das so ist,  macht man sich tausendfach einen Kopf und überlegt, wie es einem selber gehen würde. Entweder mit einem Eindringling, den man vorher nie gesehen hat, überrascht zu werden, oder andersherum wie es einem geht, wenn man aus seinem gewohnten Umfeld herausgerissen, in eine fremde Umgebung gebracht wird, wo andere Gerüche, andere Geräusche, fremde Menschen und fremde Artgenössin leben.

Bübchen 1

Bübchen

Ich probierte etwas aus, für das ich von „Tierexperten“ sehr wahrscheinlich gelyncht werden möchte. Aber wer sonst kennt Kater Bübchen und seine Schwester Perlchen so lange? Mein Gedanke war, dass Perlchen und Bübchen bereits angstvolle Stunden oder sogar Tage in einem Karton erleben mussten. Krank und ausgesetzt, wo es sich nicht vermeiden ließ, dass sie sich von oben bis unten mit Kot vollschmierten. Gemeinsam standen sie diese qualvollen Stunden durch und ich habe nicht das Recht, Bruder und Schwester ohne Kommentar voneinander zu trennen. Deshalb kam mir die Idee, Perlchen mit auf den Weg in Bübchens Probezuhause zu nehmen. Erstens, damit beide sich unterwegs gegenseitig beruhigen. Zweitens, weil ich dachte, dass Perlchen die Gelassenere sein würde, was die Inspektion der neuen Wohnung anbelangt und Drittens, weil ihr der Abschied leichter fallen könnte, da sie weiß, wo sich ihr Bruder aufhält.

Nanni und Perlchen 1

Perlchen mit Nanni

Punkt eins bestätigte sich. Die Hinfahrt wäre für Bübchen weitaus stressiger geworden, aber in diesem Fall musste er sich darauf konzentrieren seine Schwester zu beruhigen. Punkt zwei ging leider daneben, da weder Perlchen noch Bübchen Interesse an neuem Umfeld zeigten. Die Box war sicher, dort wollten sie nie wieder heraus. Punkt drei, nunja, daran arbeiten wir gerade.

Somit verbrachten wir einige Stunden bei Familie K-D., und letztendlich musste sanfte Hand angelegt werden um die Samtpfoten zu bewegen. Der erste Gang Perlchens führte unter den Wohnzimmerschrank, der zweite unters Sofa und Bübchen folgte ihr. Irgendwann wurde es Zeit, sonst säßen wir immer noch in einer wunderschön großen Altbauwohnung. Aber es muss weitergehen und den Rest muss diese tiererfahrene Familie schaffen. Das wird sie schaffen, da bin ich ganz sicher. Es kommt nun auf Prinzessin Flocke an,  wie sie reagieren und ihren aufgedrungenen „Freund“ finden wird.

Frau K -D. versorgte uns jedenfalls mit Notfall Globulis, die ich Perlchen geben solle, was soeben geschah. Wir beide verzogen uns ganz alleine in die Küche, was jede Katze sichtlich genießt, was mir auch immer wieder zeigt, dass jede Katze ihre spezielle Aufmerksamkeit benötigt, und Perlchen bekam ihre Bachblüten in Leberwurst. Wir schafften das sogar, bis die wilde Hanni auf die Türklinke sprang, sich und dem  Rest der Bande Einlass verschaffte. Laut Frau K-D., die studierte Heilpraktikerin ist, besteht jeder Körper gesamt aus Schleimhaut, da ich nur wusste, dass Globulis gemörsert über die Schleimhäute im Mund wirken (sollen). Perlchen benötigt sie anscheinend tatsächlich, da sie hier laut maunzend  hin und her läuft, immer wieder zur Tür und allem Anschein nach ihren Bruder sucht. Vielleicht habe ich ihr auch zu viel zugemutet, aber wie man es macht, macht man es eh verkehrt.

Somit ist das eine Vermittlung die echt an die Nieren geht. Nicht nur an meine, alle Beteiligten können nicht vorhersagen, wie sich solch ein Geschwisterpaar verhalten wird. Auch Bübchen wird mit der entsprechenden Menge Bachblüten versorgt werden und mehr kann man nicht tun, außer abwarten.  Familie K -D. kennt sich aus, denn ihr erster Kater lebte drei Wochen lang unter der Couch und wurde anschließend zum Traumkater.

Bübchen mit Wally

Bübchen mit Lucy

Bübchen und Perlchen  nicht trennen, ja, auch ein Gedanke, aber wie ich irgendwo schon einmal sagte, kam der Gedanke, Perlchen zu behalten, nicht von ungefähr. Es ist eh nicht leicht, für ein Tier ein perfektes Zuhause zu finden und eine Einzelkatze hat immer noch bessere Chancen als ein Doppelpack. Perlchens Auge muss täglich mehrmals mit Tropfen und Salbe behandelt werden, eine OP steht an. Wie soll man auch noch für solch ein Handicap das beste Zuhause finden? Das ist Glück, wie ein Lottogewinn und die Chancen stehen in etwa gleich.

Wir wünschen uns nichts sehnlicher, als dass der nächste damalige Notfall ein wunderschönes Zuhause bekommen hat. „Bübchen, Du Teddy, halte die Öhrchen steif und wenn nichts geht, kannst Du jederzeit zu uns und Deiner Schwester zurückkommen!“

Ein Zuhause

für Bübchen.

Sonne 2

Heute war es erneut soweit, dass eine sehr sympathische Familie wegen Kater Bübchen vorbei kam. Nicht einfach und oftmals nervenaufreibend, da man bereits am Telefon oder per Email die Spreu vom Weizen trennen muss. Doch trotzdem gab es das übliche Spiel, denn Verstecken war angesagt, obwohl wir heute den Versuch mit einem Anruf, statt klingeln probierten. Es brachte nicht viel, denn fremde Zweibeiner  werden grundsätzlich mit Vorsicht beobachtet. Die besten Karten hatte jedoch der achtjährige Sohn, der auf Bübchen ohne Hintergrundgedanken zuging, ihn mit Leckerchen locken konnte. Ein scheues Tier, das Bübchen, das nach all den Monaten unser eigenes Tier scheint und bei dem es wieder einmal enorm schwer fällt, es in andere Hände zu geben. Aber es muss weitergehen und ohne in die Zukunft schauen zu können, weiß ich, dass es weitere Fälle geben wird, denen geholfen werden kann und muss.

Die Frau der Familie ist Heilpraktikerin und besitzt  Wissen, wie Bübchen von seinen immer wieder zurückkehrenden Nachwirkungen des Katzenschnupfens geheilt werden kann, auch ohne Baytril,  und wird uns leberschonende Mittel zukommen lassen, da nach Kater Mikesch nun auch der Rest der Truppe entwurmt werden muss. Irgendwann hatte ich das gelesen und ist logisch, dass eine Wurmkur die Leber schädigen kann. Aber Wann und Wie soll man all diese Tatsachen und Dosierungen händeln? Ein Tierarzt verkauft Milbemax, das mich mit nur acht Tabletten und  nach Abzug des Tierschutzobolus` dennoch 55 Euro kosteten. Ich warte somit die leberschonende Mixtur ab und bin sehr glücklich über das Angebot!

Am nächsten Samstag wird somit ein erneuter Um/Aus/Einzug stattfinden und wir fahren gemeinsam mit Bübchen/Teddy in seine eventuell neue Heimat, wo ihn (s)eine schwarze Prinzessin erwarten wird.

Teddy 2

Geierwally /Lucy hat sich fast eingelebt, aber bisher hatte ihr Frauchen zwei Wochen Urlaub, stand stets für Lucy bereit. Wir warten somit die kommende Woche noch ab, und reagieren entsprechend auf ihre Meinung. Wenn unsere Geierwally kein Problem mit ihrem Single Leben zeigt, kann sie dort bleiben, der Schutzvertrag wird in Angriff genommen und sie wird demnächst kastriert, damit sie ihren Freigang genießen kann. Falls nicht, fahre ich nicht mit Schutzvertrag sondern mit Transportbox zu ihr und hole sie wieder ab.

Für Bübchen gab es an diesem Wochenende sogar noch eine weitere Interessentin, aber all das wurde mir zuviel, obwohl diese Frau auch sehr nett klang. Ich vertröstete sie, fragte aber gleichzeitig wie ihr geholfen werden könne. Somit gab ich ihre Daten in den Tierschutzverteiler, den eine Tierschutzkollegin akribisch leitet. Katzen oder Katergesuche stoßen immer auf  Resonanz, da die hauptsächlichen Anfragen aus Abgabetieren bestehen. Doch jeder hat eine Pflegekatze bei sich, die auf solch ein Zuhause nur wartet. Frau Z. rief heute morgen an, dass sie sich für „Ophelia“ entschieden hätte und der leere Kratzbaum bald mit Leben erfüllt werden würde.

So ist das, mit dem Nebenjob. Er lässt Gedanken kreisen und wirbeln,  alles im Sinne der Tiere. Herzlichen Dank an dieser Stelle an all die ernsthaften Interessenten, die aufgrunddessen sogar noch helfen, weiterleiten und einem ausgesetzten, aufgegriffenen oder kranken Tier, sei es Katze oder Hund, ein optimales Heim schenken, und die Verantwortung für weit über zehn Jahre tragen werden!