Neuigkeiten aus der Katzenheimat

Die zur Abwechslung zum Schmunzeln einlädt. Ich jedenfalls musste lachen und konnte mich kaum beherrschen, da ich die Überraschung (zum Glück) kurz vor dem Herrn des Hauses entdeckte. Okay, okay, ich war leichtsinnig, aber was soll es?

Ich bin lange im Hintertreffen, was neue Unterschlüpfe für die draußen lebenden Katzen anbelangt. Material ist inzwischen reichlich zusammen gekommen, wie Styroporkisten (Danke an Christine und Manuela) und Stroh inklusive Heu (Danke an Sylvia). Das momentane Klima lässt es allerdings auch zu, da es überraschend warm ist, wenn man bedenkt welches Chaos im letzten Jahr um diese Zeit tobte.

Jedenfalls begann ich mit dem Umbau jeweiliger Styroporkisten und nach langen Hin – und Herüberlegungen ist inzwischen auch klar, wo ich die Unterschlüpfe integriere. Man muss bedenken, dass ich mich auf fremdes Terrain begebe, sei es um zu füttern oder um Hinterlassenschaften zu verankern. Ich muss immer damit rechnen, dass Firmeninhaber oder Stadtreinigung  – oder was weiß ich wer – Unterschlüpfe einfach beseitigt. Erfahrungen habe ich einige sammeln können, deshalb ist es einfach so.

Erlaubnis einholen ist eine Variante, aber wenn ich von vornherein weiß, dass keine Erlaubnis erteilt werden würde, muss ich mit billigsten und dennoch geeigneten Materialien arbeiten. Somit nahm ich mir zwei Styroporboxen vor, die ursprünglich bei der Metro gekauft wurden. Zu wirklich heftigen Preisen, aber Christine und Manuela stifteten sie dennoch (Tausend Dank!). An der schmalen Seite ein Loch hinein geschnitten und aufgefüllt mit Stroh und Heu. Zusehen, dass ich irgendwo eine kleine Palette finde, damit Box nicht auf einem nassen Boden zustehen kommt. Des Weiteren kann man Styropor mit wasserfester Farbe bestreichen, aber ich tendiere zu umklebter Teichfolie, die weder Gerüche noch Nässe eindringen lässt.

Bisher kam ich jedoch immer noch nicht weit, komme zum Grund meines  seltenen Lachens zurück und wünsche Euch ein angenehmes Wochenende:

 

Tiere als Therapeuten (2)

Delfintherapie kennt jeder, aber es muss  keine kostspielige  Therapie mit exotischen Tieren sein um einen positiven Effekt auf die menschliche Psyche und Gesundheit zu bewirken, schon die Anwesenheit von Haustieren, besonders Hunden oder Katzen zeigen positive Wirkung. Psychologen und Verhaltensforschern vermuten, dass Menschen sich durch ihre Tiere angenommen und akzeptiert fühlen.

Wer eine Beziehung zu Tieren aufbaut, kommuniziert intuitiv in deren Sprache. Da diese Kommunikation hauptsächlich auf Körperkontakt und Körpersprache beruht, erfahren die Menschen  eine  Kommunikation ohne  Missverständnisse, unausgesprochenem Spott, Lügen oder Vorwürfen .

Es heißt auch, dass Patienten, die einen Herzinfarkt erlitten, das erste Jahr nach dem Infarkt häufiger überleben, wenn sie Haustierbesitzer sind, egal ob es sich dabei um Hund, Katze, Vogel, Hamster oder Fisch handelt.

Diese positive Wirkung von Haustieren wird auch bei der Seniorenarbeit immer mehr berücksichtigt. Die kleine Schweiz war da Vorreiter, einen interessanten Artikel findet man hier, aber auch in Deutschland nutzt man seit Beginn der neunziger Jahre diese Möglichkeit.

Einen netten Bericht gibt es dazu auf dem Berliner Blog“ Tausend Tölen“ über den Einsatz eines Therapiehundes in der Seniorenresidenz Spandau – hier.

Auf wikipedia findet man auch schon einen Beitrag über Therapiehunde. Man erfährt, dass die Idee aus den USA (Delta-Society) kommt, dass Therapiehunde-Teams in der Schweiz und Österreich ausgebildet und eingesetzt werden, dass ein Therapiehunde-Team  aus dem Therapiehund und dem Hundeführer besteht, dass ein Therapiehund ein Haushund jeder Rasse und Größe sein kann, aber aus Gründen der  rassetypischen Kommunikationsfreudigkeit  Deutscher Schäferhund, Jagdhunde, wie der Golden Retriever, oder der Magyar Vizsla häufig sind.  Sie sollten sehr wesensfest und gesund sein und einen ausgeprägten Spieltrieb besitzen und es muss eine feste Bindung zum Hundeführer bestehen.  Die Hunde werden  gezielt in einer tiergestützten medizinischen Behandlung (beispielsweise im Rahmen einer Psychotherapie, Ergotherapie, Physiotherapie, Sprach-Sprechtherapie oder Heilpädagogik) eingesetzt und sind vom Assistenzhund abzugrenzen, der ja als ständiger Begleithund für Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen ausgebildet und eingesetzt ist und sind auch vom Besuchshund abzugrenzen, welcher von Fachpersonal oder auch Ehrenamtlern geführt wird, um soziale Kontakte von pflegebedürftigen Menschen o. ä. zu erhalten.
Diese Besuchshunde arbeiten nicht im therapeutischen Sinne, sondern auf sozialer Ebene.

Tiere als Therapeuten (1)

… müssen nicht mal was besonderes machen, es reicht, dass sie da sind und ein ruhiges, friedliches Wesen haben.

Seit einiger Zeit erprobt man sich daran, die ruhestiftende Wirksamkeit eines Hundes im Unterricht zu dokumentieren.

Mehr darüber habe ich auf der Seite: mensch-und-tier gefunden, für die, die sich dafür interessieren hier klicken und wenn man auf das Foto klickt, landet man auf der Homepage vom Schulhund Mika.