In Erinnerung an Bea


Bea musste am Donnerstag den 18.05.2017 leider über die Regenbogenbrücke gehen, mit gerade knapp vier Jahren.
Bea war eine „wilde“ Katze an einer Futterstelle, die wir seit drei Jahren täglich versorgen. Seinerzeit brachte es der Zufall, dass Ulrike kleine Katzen an einem Firmengelände sah. Ich schaute und fragte am nächsten Tag nach und ja, es war dem Firmeninhaber bekannt, dass kleine Katzen und immer wieder neue Katzen auf seinem Gelände herum liefen.
„Füttern sie sie, kümmern sie sich um Kastrationen?“ , fragte ich.
„Ich? Nein, wie kommen sie darauf?“
„Ach, nur so, denn das wäre rein theoretisch ihre Pflicht, zumindest einem Tierschutzverein eine Meldung zu geben.“

Vier kleine schwarze Katzen, gerade mal ein halbes Jahr alt, konnten innerhalb kürzester Zeit eingefangen werden.Sie waren derart hungrig, so dass sie dem kleinsten Bissen folgten. Zwei der halbjährigen waren bereits trächtig, bei einer von beiden war die Gebärmutter vereitert. Alle vier wurden zur Ausheilung untergebracht, aber nur zwei konnten vermittelt werden. Bea und ihre Schwester wollten wieder hinaus in die Freiheit.

Innerhalb der Jahre musste dort immer wieder eingefangen und kastriert werden, da die Katzen auch aus den Nachbargebieten kommen. Ein Gewerbegebiet, wo lediglich Menschen arbeiten, aber sich um Katzen nicht kümmern. Bea zeigte sich immer mal wieder, sie war weder zahm noch wild. Sie war einfach da, ich freute mich über ihre Anwesenheit, denn das ist unter anderem der Sinn einer Futterstelle, weil die Tiere täglich beobachtet werden und Krankheiten etc. festgestellt werden können. Ein Fuchs und ein Igel nisteten sich inzwischen auch ein, es geht bei allen Lebewesen nur ums Überleben, deswegen bekommt der Fuchs täglich eine 800g Dose Hundefutter gereicht, damit für die Katzen genug ihres Futters übrig bleibt.

Bea zeigte sich vor zwei Wochen und schien müde. Ihr Fell war am Hals irgendwie dünn und ich dachte an den Fuchs, der ihr eventuell etwas angetan haben könnte. Bea kam täglich, aber mittlerweile ist es an dieser Stelle mit dem Fangen nicht mehr so leicht, da man die Tiere im Vorfeld hungern lassen müsste. Am Dienstag musste ich Bea suchen und fand sie in ihrer Styroporbox, aus der sie mich beobachtete. War sie auf Sprung? Konnte ich näher heran? Nein, sie bewegte sich sofort als ich näher kam. Am Mittwoch waren es fast 30 Grad und Bea lag in ihrer Box. Somit stand fest, dass Bea definitiv krank war. Ich überlegte, denn eine falsche Bewegung und scheue Katzen sind weg. Sie lassen sich auch niemals wieder fangen, weil sie schlechte Erfahrungen speichern und die Gegebenheiten meiden. Am Donnerstag hielt ich ein Stück Pappe vor den Eingang der Box, nachdem ich mich überzeugt hatte, dass Bea dort drin lag. Das alles in sehr schneller Reaktion, denn es darf nichts schiefgehen in solchen Situationen. Ein Umsetzen in eine Transportbox war zu stressig, somit transportierte ich Bea in ihrer Styroporbox. Beim Tierarzt war nur noch der Notdienst zu erreichen, aber der behandelnde Tierarzt war sehr verständnisvoll und die Putzfrau war eh da … und räumte das hinausgefallene Stroh weg. Bea litt an FIP und konnte nicht mehr geheilt werden.

Mach`es gut, Du kleine Zaubermaus. Du hattest ein zu kurzes, aber ein eventuell gutes Leben. Du liegst hier im Garten neben Bella und Hermine, und neben Tara, Max und Hope … es ist traurig.

Advertisements

Der Winter ist da

Das hat wohl jeder bereits bemerkt und im Grunde ist es nicht schlimm, da Winter, Schnee und Frost zur momentanen Jahreszeit dazu gehören. Aber wie jedes Jahr hofft man, dass er möglichst milde vorübergehen wird und Wasser, Futter und selbst Körner für Vögel und Nahrung selbst für Mäuse auffindbar bleiben.
Apropos Mäuse – Katzenhalter mit Katzen, die eine Neigung zum Freigang hegen, werden es kennen. Doppelte Arbeit, da man nicht nur Katzen versorgen muss, sondern sich auch noch um die angeschleppte Vielzahl an Opfern kümmern muss. Gottlob, wenn sie noch leben:
Maus
Diese Maus konnte hinter der Waschmaschine gerettet werden und ist im Wald wieder freigelassen worden. Aber eine weitere verschleppte Maus lebt mittlerweile auf dem Balkon, wo sie von Charlie hochgestemmt und sich (wild wehrend) fallen gelassen worden war, so tippe ich, und versteckt sich nun im Kaminholz. Da ich sie nicht fangen kann, bekommt sie Hamsterfutter zwischen das Holz gesteckt und scheint sich des Lebens zu freuen…
Tara verlässt ihr Gartenzimmer zurzeit scheinbar zu keiner Zeit. Sie bekommt abends ihr Futter in angewärmten Babytellern gereicht und scheint sich in einen Winterschlaf zurückgezogen zu haben. Viel mehr Wärme kann ich dem alten Mädchen leider nicht bieten, aber sie hat Styroporboxen, Decken und Stroh zur freien Auswahl. Hier ist es relativ einfach für warmes Futter zu sorgen, während für die Futterstellen am Hafen und Draußen im Allgemeinen, immer noch eine gut funktionierende Fußheizung reichen muss.
Meili
Mikesch
Inzwischen konnten/mußten wieder Katzen gefangen und kastriert werden. Leider zu einer falschen Jahreszeit. Die Katzen und Kater richten sich nicht mehr an Zeiten, weder an den Mai noch an den Oktober. Herbstkätzchen – das war einmal. Inzwischen werden aufgrund der Klimaerwärmung auch mitten im Dezember Kitten geboren, denen jedoch kaum Überlebungschanchen geboten werden kann, erst recht nicht, wenn es nirgendwo Futter gibt.
Sofia ist eine neulich gefangene Mutterkatze:
Sofia
Drei Junge hat sie, die gesichtet worden waren als sie auf der Suche nach Nahrung über eine Hauptstraße liefen. Alle Drei sind in einem befreundeten Verein untergekommen und werden hoffentlich ein gutes Zuhause finden. Danke an dieser Stelle dafür!

Sofia ist weder wild noch zahm, aber sie wieder herauszulassen, wie den inzwischen kastrierten und tatsächlich wilden Vaterkater, das kann ich nicht. Sofia hat die Chance verdient und sucht ein geduldiges Zuhause. Sofia ist keine zwei Jahre alt, kastriert, entwurmt und entfloht.
Der Vaterkater „Dino“ treibt sich somit wieder an seiner bekannten Lebensstelle herum, und hat zusätzlich seine Futterstelle eingerichtet bekommen.
Dino
Tagtäglich wird sie mit angewärmten Futter bestückt. Tja, eine Futterstelle mehr, eine Fahrstrecke mehr und mehr Zeitaufwand. Damit sind Fragen, wo und wie ich an Futterstellen komme, schnell erledigt. Eben wie Jungfrau Maria – und so weiter.
Kater Micky kommt ja auch von einer meiner Futterstellen am Hafen. Seitdem es kalt geworden ist und seitdem er sich hat durchsetzen können, mag er keinen Schritt nach draußen tun. „Bäähh“, sagt er und legt sich ins Warme.
Micky 1

Euch allen eine gute Woche!

Caronte – Zwischenstand

Zuerst einmal möchten wir uns herzlich bei Euch bedanken, die Ihr Carontes Schicksal weitergeleitet und/oder gespendet habt!
Am vergangenen Dienstag wurde Caronte Dr. Sandmann, einem Tierarzt mit Schwerpunkt Chirurgie vorgestellt.
Caronte beim TA
Er sagte, dass Carontes Auge nicht gut aussehen würde und ein Tumor nicht auszuschließen sei. Normalerweise könne man bis unter die dritte Nickhaut schauen, ein Auge sozusagen umstülpen, was bei Caronte jedoch nicht mehr machbar ist, da die Verdickung bereits zu weit fortgeschritten sei – und das müsse ein Augenspezialist operieren.
Auf alle Fälle war zu lange gewartet worden und eine Salbengabe, wie seinerzeit durch die Tierklinik verschrieben, nicht wirklich heilsam gewesen.
Somit muss Caronte nun in einer dritten Praxis, beziehungsweise Klinik erneut untersucht und behandelt werden, aber es wird die letzte und hoffentlich kompetenteste Fachklinik sein, die sich an Carontes Auge heranwagt und ihm helfen wird. Denn auch wenn es nicht den Anschein macht, das Auge wird schmerzen, da es aufgrund gut – oder bösartiger Geschwulst unter permanentem Druck steht. Diese Untersuchung hätte man sich zwar ersparen können, aber aufgrund Dr. Sandmanns Empfehlung wird es keine weiteren Versuche geben, sondern eine klare Entscheidung:
Überweisung
Ein Termin musste schnell entschieden werden, da Caronte kurz vor seinen nächsten epileptischen Anfällen steht. Ungefähr Ende der kommenden Woche wird es soweit sein. Heike kann die Uhr danach stellen und erkennt zusätzlich, dass Caronte einige Tage vor seinen Anfällen extrem ruhig wird, was seit heute der Fall ist. Zwei Tage Ruhe, zwei Tage Ruhelosigkeit, und dann geht es los, was immer wieder eine schlimme Erfahrung bedeutet. Er würde sich in solchen Momenten den Kopf einschlagen, wenn Heike nicht sofort zur Stelle wäre. Diese Anfälle können Stunden dauern und es wäre fatal, wenn sie während einer OP stattfinden würden.
All das wurde der Tierklinik Kaiserberg mitgeteilt und der zuständige, verständnisvolle Augenspezialist wird Caronte am kommenden Mittwoch ab 8.45 Uhr „dazwischen schieben“, sich dennoch genügend Zeit für ihn nehmen können.
Wie auch immer das Ergebnis aussehen wird, so wird Caronte nicht leiden sollen. Eine Entscheidung, wenn entschieden werden kann, wird bei Heike liegen, aber sie wird im Sinne Carontes entscheiden. Caronte, der große liebe Kerl, der in seinem Leben bereits Unfassbares erleben musste und trotz allem das beste Zuhause finden konnte, wo man sich kümmert und wo auf eigenen Luxus verzichtet wird.
Caronte im Schnee
Somit vielen Dank an Euch, die Caronte bisher insgesamt 520 Euro zukommen ließen!!

1. Judith L.: 150 €
2. Anke I.: 20 €
3. Evelin N.: 100 €
4. Sabine u. Jürgen: 100 €
5. Gilla: 100 €
6. Silvia G.: 10 €
7. Brigitte R. und N.: 50 € und wünschen außerdem viel Glück für die OP!

Die jetzige Tierklinik kann zwar noch keine Endpreise nennen, aber zumindest ist der wichtigste Schritt, überhaupt angenommen zu werden, dadurch geschafft. Auch die fachkundige Erstdiagnose bei Dr. Sandmann konnte dadurch bezahlt werden.
Somit Tausend Dank, im Namen Caronte, an ALLE!!

Caronte benötigt dringend Hilfe!

Heute wende ich mich mit einer Bitte an Euch. Die Bitte, Caronte mit ein paar Euro zu unterstützen oder aber sein Schicksal zu teilen, zu verbreiten, sodass Heike ihren Hund Caronte fachmännisch untersuchen und behandeln lassen kann!
Caronte 1
Heike ist eine der wenigen Freunde, die mir auch schon oft bezüglich Katzen geholfen hat. Sie hilft immer und überall, deswegen kam auch Caronte zu ihr. Nun hat Heike ein tatsächliches Problem, in das wir alle hineingeraten können, wenn wir stets an andere denken.Bitte helft Heike, beziehungsweise Caronte!
Caronte ist ein Doggenmischling aus Spanien, der Jahrelang in einer Tötung lebte. Eines Tages wurde er von seinen Artgenossen angefallen und zerbissen.
image002image004image003image001

Zum Glück war eine Tierschützerin in dieser Tötung, die dafür sorgte, dass der lammfromme Caronte operiert und gesund gepflegt werden konnte. Anschließend kaufte sie ihn frei und suchte für ihn einen Platz.
Über einige Umwege kam Caronte zu Heike, die als damalige Pflegestelle als Erste feststellte, dass Caronte an epileptischen Anfällen leidet, was die seinerzeitige Attacke der Artgenossen erklärt. Doch seitdem machten und machen die Beiden eine Menge schwerer Stunde durch, denn wenn solch ein großer Hund krampft, muss Heike einerseits Caronte und andererseits sich selber schützen. Es sind Stunden, die solche Anfälle mitten in der Nacht vergehen lassen. Stunden, in denen Heike bei Caronte kniet, ihn festhält, ihm Ruhe und Vertrauen gibt. Eine Vermittlung fand nie statt, da sich kein Mensch mit „solch einem Problemhund“ abgeben mag. Unterstützung seitens des damaligen Vereines gab es ebenfalls nie, Heike schafft alles alleine. Von teuren Medikamenten bis hin zum Futter. Bis jetzt, denn jetzt ist sie an einem Punkt angekommen, wo sie nicht einmal mehr die nötige Untersuchung für Caronte bezahlen kann, da Wendy, Neti und vor einigen Tagen auch Cassy nach monatelangen Behandlungen leider erlöst werden mussten.
Caronte hat eventuell einen Tumor hinter dem rechten Auge:
DSC08639
Eventuell, da sich sein Auge immer mehr verschlimmert und sozusagen herausgedrückt zu werden scheint. Ich kopiere Heikes Anliegen hier hinein und Danke Euch für Euer Interesse und Eure Hilfe!

Hallo liebe Tierfreunde,
ich muß direkt sagen, dass ich keinem Verein angehöre, aber schon einige Tiere aus diversen Vereinen aufgenommen habe.
Ich bitte hier um Spendenhilfe für unseren Epileptiker Caronte, den ich vor über 3 Jahren über Antje K. aufgenommen habe.
Er wurde in Spanien in der Tötung mehr tot als lebendig gefunden, blutüberströhmt zerbissen von anderen Hunden, die über ihn herfielen, wahrscheinlich während eines Anfalles.
Er wurde von der Tierschützerin, die sich gerade in der Tötung befand, gefunden und direkt in die Klinik gebracht, wo er zwei Not OP`s hatte, die er trotz seiner Krankheit der Epilepsie gut überstand.
Nun ist er über 3 Jahre hier, ist medikamentös gut eingestellt, hat zwar regelmäßig Anfälle, aber es geht ihm ansonsten gut.
Warum ich jetzt um eine Spendenhilfe bitte:
Ich habe im letzten Jahr am 24. März und am 24. April jeweils einen Hund an Krebs verloren. Darmkrebs und Gesäugekrebs, zuvor wurden diese Hunde aber ein gutes halbes Jahr schon in einer Klinik behandelt, da ich alles versucht hatte!
Das hat mich 3500€ gekostet, über 1100 € muss ich noch an die Klinik zahlen und an meinen Tierarzt über 500 €, da ich dort zwischenzeitlich auch behandeln lassen musste.
Die Klinik hat nun einen Anwalt eingeschaltet, und die Behandlung meiner Hunde nur noch bei Barzahlung zugesagt.
Die Krebskranken Hunde haben mich leider in diese finanzielle Lage gebracht, aber ich bereue nichts.
Und jetzt noch das mit Caronte. Er wurde in der Klinik vor einigen Wochen noch untersucht, wobei der Chefarzt sagte, da könnte eigentlich kein Tumor sein, ich solle aber auch noch zur Augenärztin gehen.
Das Auge soll ich nur beobachten und gut einschmieren!
Ich habe aber leider nicht mehr das Geld für diese Untersuchung, aber ohne die Rechnung gleich zu bezahlen, werden sie nicht untersuchen!
Letzte Woche wurde meine 13 jährige Hündin Zuhause eingeschläfert, und der Tierarzt sagte ich soll mir schnellstens überlegen ihn auch einschläfern zu lassen, da das Wegschieben des Auges wohl sehr schmerzhaft sein würde.

Ich bitte deshalb um Hilfe, das ich, bevor ich ihn einschläfern lassen muss, nochmal in der Klinik bei einem Augenarzt untersuchen lassen kann, ob das wirklich ein Tumor ist! Oder ob ihm eine OP noch helfen kann, die ich, falls es geht, eigentlich auch nicht zahlen kann, aber soweit sind wir noch nicht.
Meine Bankdaten, falls mir einer helfen möchte:

Postbank
Kontoinhaber Heike Lütters
Konto. Nr. 757333108
BLZ. 10010010
Ich werde Kontoauszüge veröffentlichen, und die Tierarztrechnung von Caronte falls mir jemand hilft!

Vielen Dank!
Liebe Grüße
Heike Lütters

Caronte

Aber …

… trotz einiger Vorkommnisse geht es der Katzenheimat gut:

Meili wird fast ein Jahr alt, wächst und gedeiht:
SAM_2697

Rominas Lieblingsplatz hängt inzwischen am unerreichbaren Zaun:
Romina

In Erinnerung an Kater Freddy

An unseren lieben Freddy, der im vergangenen Jahr nicht einmal Freddy hieß und der nach scheinbar langer Suche eine Stelle gefunden hatte, an der ihm geholfen werden konnte.
Familie N. nahm Freddy auf, die ganze Geschichte gibt es hier zu lesen.
Nachdem Freddy sich als zahmer Kater geoutet hatte und sich über alles, was weich und warm war, ein Körbchen, eine streichelnde Hand und vor allem Sicherheit und ein Dach über dem Kopf, der sich darüber so sehr freute,so dass jede Mühe wieder leicht von der Hand ging, dieser liebe Kater musste am
Donnerstag, den 12.06.2014 erlöst werden.
Nachdem er sich sich auf Anhieb in sein neues Zuhause eingelebt hatte, wo ihm mit Tierartzbesuchen und medikamentöser Behandlung sein Leiden in Form von Schmerzen an der Wirbelsäule genommen wurden, wollte er ab Pfingsten nichts mehr essen und nichts mehr trinken. Freddy baute stündlich ab. Die Röntgenuntersuchung ergab, daß die Leber stark vergrößert und überall im Bauchraum und auch in der Lunge Flüssigkeit war.
Freddy
Familie N. tat das einzig richtige und entließ Freddy ins Regenbogenland.Sie weinte sehr und weint immer noch, denn Freddy hatte sich zu einem Traumkater entwickelt, der seinem Frauchen hinterher lief und neben ihrem Kopf schlief. Manchmal sind es die unbeachteten, die als „Wildtiere“ einfach beiseite getreten werden.

Ich habe sehr geweint, als ich die Nachricht von Frau N. bekam, denn Freddy hätten wir alle noch eine Menge mehr Zeit gegönnt, aber das Leben ist nun einmal hart. Aber ungerecht ist es dennoch nicht, denn für Kater Freddy bedeuteten diese Monate eventuell sein ganzes Leben.
Ich danke Familie N. von ganzem Herzen, dass sie das Abenteuer mit Freddy eingegangen ist und sich weder von Flöhen, noch von anfänglichen Wehwechen hat abschrecken lassen. Das ist Tierschutz, deshalb Hochachtung und von Herzen lieben Dank!

Du, lieber Freddy, sei umarmt, von uns allen, die sich um Dich, Du feinen Kerl gekümmert haben. Fühl` Dich wohl im Regenbogenland von Deinem Garten aus, und grüß´ alle, die vor Dir da oben angekommen sind. Vertragt Euch… bis bald.

Sabine

Kaninchen Lupinchen Teil 1

Es haben sich eine Masse Leute gemeldet, die allzu gerne bereit sind ein blindes und behindertes Wildkaninchen aufzunehmen. Tja, aber im Ernst, es war kein einziger Mensch. Warum auch, gell?
Ich hatte mich an die Kaninchenwiese.de gewendet, aber auch an Menschen, die 2000 qm Wiesengrundstück besitzen, doch Lupinchen ist kein edler Widder und kein Angora, es ist scheu wie eine wilde Katze, lebt vor sich hin und benötigt eventuell lediglich einen Partner und ein größeres Terrain. Von einer der zuständigen Damen der Kaninchenwiese bekam ich zumindest Tipps, wie das Füttern von Haselnussbaumzweigen. Somit drehen sich unsere Spazierwege mit Bella nun stets um Wiesen und Haselnussbäume.
Inzwischen dreht Lupinchen seine einsamen Runden im Außengehe, das es preiswert bei farmfux gab. Für 25,35 € und schneller Lieferung, dabei hätte das Teil im Fressnapf 59,99€ gekostet. Mit Heringen für das Ferienleben im Zelt verstärkt, hält es auch eventuell streunenden Hunden stand.
Hier ein Video vom wilden Lupinchen, dessen verbliebenes Auge inzwischen erblindete. Aber wer solch einen Unfall überlebte, kann nur noch mit Schäden leben.
Die Musik gab es gratis dazu … konnte irgendwie nicht abgeschaltet werden: