Caronte – Zwischenstand

Zuerst einmal möchten wir uns herzlich bei Euch bedanken, die Ihr Carontes Schicksal weitergeleitet und/oder gespendet habt!
Am vergangenen Dienstag wurde Caronte Dr. Sandmann, einem Tierarzt mit Schwerpunkt Chirurgie vorgestellt.
Caronte beim TA
Er sagte, dass Carontes Auge nicht gut aussehen würde und ein Tumor nicht auszuschließen sei. Normalerweise könne man bis unter die dritte Nickhaut schauen, ein Auge sozusagen umstülpen, was bei Caronte jedoch nicht mehr machbar ist, da die Verdickung bereits zu weit fortgeschritten sei – und das müsse ein Augenspezialist operieren.
Auf alle Fälle war zu lange gewartet worden und eine Salbengabe, wie seinerzeit durch die Tierklinik verschrieben, nicht wirklich heilsam gewesen.
Somit muss Caronte nun in einer dritten Praxis, beziehungsweise Klinik erneut untersucht und behandelt werden, aber es wird die letzte und hoffentlich kompetenteste Fachklinik sein, die sich an Carontes Auge heranwagt und ihm helfen wird. Denn auch wenn es nicht den Anschein macht, das Auge wird schmerzen, da es aufgrund gut – oder bösartiger Geschwulst unter permanentem Druck steht. Diese Untersuchung hätte man sich zwar ersparen können, aber aufgrund Dr. Sandmanns Empfehlung wird es keine weiteren Versuche geben, sondern eine klare Entscheidung:
Überweisung
Ein Termin musste schnell entschieden werden, da Caronte kurz vor seinen nächsten epileptischen Anfällen steht. Ungefähr Ende der kommenden Woche wird es soweit sein. Heike kann die Uhr danach stellen und erkennt zusätzlich, dass Caronte einige Tage vor seinen Anfällen extrem ruhig wird, was seit heute der Fall ist. Zwei Tage Ruhe, zwei Tage Ruhelosigkeit, und dann geht es los, was immer wieder eine schlimme Erfahrung bedeutet. Er würde sich in solchen Momenten den Kopf einschlagen, wenn Heike nicht sofort zur Stelle wäre. Diese Anfälle können Stunden dauern und es wäre fatal, wenn sie während einer OP stattfinden würden.
All das wurde der Tierklinik Kaiserberg mitgeteilt und der zuständige, verständnisvolle Augenspezialist wird Caronte am kommenden Mittwoch ab 8.45 Uhr „dazwischen schieben“, sich dennoch genügend Zeit für ihn nehmen können.
Wie auch immer das Ergebnis aussehen wird, so wird Caronte nicht leiden sollen. Eine Entscheidung, wenn entschieden werden kann, wird bei Heike liegen, aber sie wird im Sinne Carontes entscheiden. Caronte, der große liebe Kerl, der in seinem Leben bereits Unfassbares erleben musste und trotz allem das beste Zuhause finden konnte, wo man sich kümmert und wo auf eigenen Luxus verzichtet wird.
Caronte im Schnee
Somit vielen Dank an Euch, die Caronte bisher insgesamt 520 Euro zukommen ließen!!

1. Judith L.: 150 €
2. Anke I.: 20 €
3. Evelin N.: 100 €
4. Sabine u. Jürgen: 100 €
5. Gilla: 100 €
6. Silvia G.: 10 €
7. Brigitte R. und N.: 50 € und wünschen außerdem viel Glück für die OP!

Die jetzige Tierklinik kann zwar noch keine Endpreise nennen, aber zumindest ist der wichtigste Schritt, überhaupt angenommen zu werden, dadurch geschafft. Auch die fachkundige Erstdiagnose bei Dr. Sandmann konnte dadurch bezahlt werden.
Somit Tausend Dank, im Namen Caronte, an ALLE!!

Caronte benötigt dringend Hilfe!

Heute wende ich mich mit einer Bitte an Euch. Die Bitte, Caronte mit ein paar Euro zu unterstützen oder aber sein Schicksal zu teilen, zu verbreiten, sodass Heike ihren Hund Caronte fachmännisch untersuchen und behandeln lassen kann!
Caronte 1
Heike ist eine der wenigen Freunde, die mir auch schon oft bezüglich Katzen geholfen hat. Sie hilft immer und überall, deswegen kam auch Caronte zu ihr. Nun hat Heike ein tatsächliches Problem, in das wir alle hineingeraten können, wenn wir stets an andere denken.Bitte helft Heike, beziehungsweise Caronte!
Caronte ist ein Doggenmischling aus Spanien, der Jahrelang in einer Tötung lebte. Eines Tages wurde er von seinen Artgenossen angefallen und zerbissen.
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Zum Glück war eine Tierschützerin in dieser Tötung, die dafür sorgte, dass der lammfromme Caronte operiert und gesund gepflegt werden konnte. Anschließend kaufte sie ihn frei und suchte für ihn einen Platz.
Über einige Umwege kam Caronte zu Heike, die als damalige Pflegestelle als Erste feststellte, dass Caronte an epileptischen Anfällen leidet, was die seinerzeitige Attacke der Artgenossen erklärt. Doch seitdem machten und machen die Beiden eine Menge schwerer Stunde durch, denn wenn solch ein großer Hund krampft, muss Heike einerseits Caronte und andererseits sich selber schützen. Es sind Stunden, die solche Anfälle mitten in der Nacht vergehen lassen. Stunden, in denen Heike bei Caronte kniet, ihn festhält, ihm Ruhe und Vertrauen gibt. Eine Vermittlung fand nie statt, da sich kein Mensch mit „solch einem Problemhund“ abgeben mag. Unterstützung seitens des damaligen Vereines gab es ebenfalls nie, Heike schafft alles alleine. Von teuren Medikamenten bis hin zum Futter. Bis jetzt, denn jetzt ist sie an einem Punkt angekommen, wo sie nicht einmal mehr die nötige Untersuchung für Caronte bezahlen kann, da Wendy, Neti und vor einigen Tagen auch Cassy nach monatelangen Behandlungen leider erlöst werden mussten.
Caronte hat eventuell einen Tumor hinter dem rechten Auge:
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Eventuell, da sich sein Auge immer mehr verschlimmert und sozusagen herausgedrückt zu werden scheint. Ich kopiere Heikes Anliegen hier hinein und Danke Euch für Euer Interesse und Eure Hilfe!

Hallo liebe Tierfreunde,
ich muß direkt sagen, dass ich keinem Verein angehöre, aber schon einige Tiere aus diversen Vereinen aufgenommen habe.
Ich bitte hier um Spendenhilfe für unseren Epileptiker Caronte, den ich vor über 3 Jahren über Antje K. aufgenommen habe.
Er wurde in Spanien in der Tötung mehr tot als lebendig gefunden, blutüberströhmt zerbissen von anderen Hunden, die über ihn herfielen, wahrscheinlich während eines Anfalles.
Er wurde von der Tierschützerin, die sich gerade in der Tötung befand, gefunden und direkt in die Klinik gebracht, wo er zwei Not OP`s hatte, die er trotz seiner Krankheit der Epilepsie gut überstand.
Nun ist er über 3 Jahre hier, ist medikamentös gut eingestellt, hat zwar regelmäßig Anfälle, aber es geht ihm ansonsten gut.
Warum ich jetzt um eine Spendenhilfe bitte:
Ich habe im letzten Jahr am 24. März und am 24. April jeweils einen Hund an Krebs verloren. Darmkrebs und Gesäugekrebs, zuvor wurden diese Hunde aber ein gutes halbes Jahr schon in einer Klinik behandelt, da ich alles versucht hatte!
Das hat mich 3500€ gekostet, über 1100 € muss ich noch an die Klinik zahlen und an meinen Tierarzt über 500 €, da ich dort zwischenzeitlich auch behandeln lassen musste.
Die Klinik hat nun einen Anwalt eingeschaltet, und die Behandlung meiner Hunde nur noch bei Barzahlung zugesagt.
Die Krebskranken Hunde haben mich leider in diese finanzielle Lage gebracht, aber ich bereue nichts.
Und jetzt noch das mit Caronte. Er wurde in der Klinik vor einigen Wochen noch untersucht, wobei der Chefarzt sagte, da könnte eigentlich kein Tumor sein, ich solle aber auch noch zur Augenärztin gehen.
Das Auge soll ich nur beobachten und gut einschmieren!
Ich habe aber leider nicht mehr das Geld für diese Untersuchung, aber ohne die Rechnung gleich zu bezahlen, werden sie nicht untersuchen!
Letzte Woche wurde meine 13 jährige Hündin Zuhause eingeschläfert, und der Tierarzt sagte ich soll mir schnellstens überlegen ihn auch einschläfern zu lassen, da das Wegschieben des Auges wohl sehr schmerzhaft sein würde.

Ich bitte deshalb um Hilfe, das ich, bevor ich ihn einschläfern lassen muss, nochmal in der Klinik bei einem Augenarzt untersuchen lassen kann, ob das wirklich ein Tumor ist! Oder ob ihm eine OP noch helfen kann, die ich, falls es geht, eigentlich auch nicht zahlen kann, aber soweit sind wir noch nicht.
Meine Bankdaten, falls mir einer helfen möchte:

Postbank
Kontoinhaber Heike Lütters
Konto. Nr. 757333108
BLZ. 10010010
Ich werde Kontoauszüge veröffentlichen, und die Tierarztrechnung von Caronte falls mir jemand hilft!

Vielen Dank!
Liebe Grüße
Heike Lütters

Caronte

In Erinnerung an Wendy / Für Heike und Sascha (und Gisi)

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Liebe Wendy,

Du hast uns am 23.03.2014 etwas unverhofft, mit nur ca. 5 1/2 – 6 Jahren verlassen.
Es ist jetzt fast ein Monat vergangen, und ich bin immer noch völlig geschockt.
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Dein Leben!
Ja, wie fing Dein Leben an?
Ich kann hier nur das schreiben, was wir mit Sicherheit wissen.
Du warst ein Baby, wenige Monate alt und lebtest bei einem Spanier in einem Zwinger. Dieser Spanier hatte einen Enkel, der ungefähr acht Jahre alt war und an den Wochenenden zu Besuch kam.
Das wissen wir von einem direkten Nachbarn, der alles aus unmittelbarer Nähe beobachten konnte.
Dieser Enkel holte Dich an diesen Tagen seiner Anwesenheit an einem Strick aus dem Zwinger und zog Dich in eine Hütte, die sofort danach verschlossen wurde.
Dann hörte man Dich nur noch jämmerlich schreien, herzzerreißende Schreie.
Man beobachtete das, ohne handeln zu können.
Als man Dich zwei Tage lang ohne Futter und Wasser im Zwinger eingesperrt sah, riefen die Nachbarn Tierschützer vor Ort.
„Mein Gott, ist das Tier verängstigt“, sagten damals die Tierschützer.


Du warst nur wenige Monate bei den mir bekannten Tierschützern, als meine damals 13 jährige Schäferhündin Tessa eingeschläfert werden musste.
Ich wollte zwar wieder eine Langhaarschäferhündin aufnehmen, aber so kurz nach Tessas Tod schien mir eine Adoption zu früh.
Ich traf die Tierschützerin, wo Du kleine, geschundene Seele untergebracht warst. Wir trafen uns am Flughafen bei der Abholung von Hunden, die ein Zuhause gefunden hatten.
Die Tierschützerin tröstete mich und sagte leise, dass sie ein Schäferhund Mädchen aus schlechter Haltung aufgenommen hätten, das ungefähr acht Monate alt sei.
Ich fragte, ob es eine Langhaarhündin sei, aber das warst Du nicht.
Ich sagte direkt, dass ich keine andere Schäferhündin aufnehmen würde, dazu sei der Abschied von Tessa noch zu frisch.
Die Tierschützerin (tolle Frau übrigens) war wieder zurück in Spanien, und ich bekam plötzlich Bilder von der kleinen Hündin.
Du hießt zu dieser Zeit „Maite“.
Du warst eine traumhaft schöne Hündin, und ich wusste sofort, ich möchte Dich auf jeden Fall aufnehmen, Dir helfen! Nach all den Fotos warst Du in meinem Herzen fest verankert und Tessa hätte eine ebenbürtige Nachfolgerin gefunden.
Ich bekam gesagt, das Du aber super ängstlich seiest, was ja auch kein Wunder war, nach dem was Du schon in deinen ersten Lebensmonaten erleben musstest – wie Du die Welt und die Menschen kennen gelernt hast.
Eine Welt, in der die Menschen denken, nur sie haben das Recht zu leben!
Mir war das egal, genau wie die Probleme und Wehwehchen, die alle meine anderen Tiere haben.
Und dann war es soweit.
Ich flog sowieso für einen Tag als Flugpatin nach Spanien, damit ich auf dem Rückweg Hunde in ihr Zuhause mitnehmen konnte, so konnte ich Dich selber abholen und mit nach Hause nehmen.
Ich kam in Spanien an, stieg aus dem Auto und wurde direkt zu Dir geführt.
Da standest Du, inmitten von vielen anderen Hunden die ein Zuhause suchten, die alle aufgeregt waren und gestreichelt werden wollten!
Du beobachtest mich und beobachtetest Deine Kumpel, aber gestreichelt werden wolltest Du nicht.
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Ich hatte dort nur einen Tag, aber ich war oft bei Dir, damit Du mich kennenlernen konntest.
Der nächste Tag war gleichzeitig der Tag der Abreise, und alle Hunde, die mit auf die Reise kamen, mussten in ihre Boxen.
Du hattest Angst und verkrochst Dich unter einem Busch.
Ich zog Dich selber daraus hervor, und vor lauter Angst zerkratztest du mir meine Unterarme, alles war blutig.
Auf dem Rückflug sahen meine Sitznachbarn und andere Fluggäste entsetzt auf meine Arme – was die wohl gedacht haben?
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Mir egal, ich wusste warum ich das alles tat: Um Dir ein schönes Leben zu ermöglichen, mit viel Liebe und Geborgenheit ohne Schläge!
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Dann kamen wir bei uns Zuhause an, und Du wurdest von den anderen Hunden beschnüffelt, begutachtet und für OK befunden!
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Das war immens aufregend für Dich, so dass Du schon nach kurzer Zeit in einer Ecke in der Küche eingeschlafen bist.
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Du wurdest schnell hier aufgenommen und auch wir freundeten uns sofort an, – denn Du lerntest, dass das Leben auch schön sein kann!
Hui, hattest Du einen Spaß, wenn Du die Gießkanne durch die Gegend schleppen konntest, und Kartons zerreißen, einen Besenfuß zerkauen konntest!
Aber am meisten Spaß hattest Du immer im Sommer, wenn Du mit Joy zusammen im Planschbecken planschen konntest.
Was haben wir hier gelacht, wenn Du völlig mit dem Kopf untertauchtest und Luftblasen machtest, wenn Du nach Gegenständen tauchtest, oder den Eisenaufsatz vom Wasserschlauch aus dem Planschbecken immer wieder rausholtest!
Oder wie viel Spaß Du mit dem Wassersprenger hattest, immer wieder bist Du in den Strahl gesprungen und hast ins Wasser gebissen!
Oder wie herrlich nass hast Du mich immer gemacht, wenn ich eigentlich den Rasen und Hecke mit dem Schlauch wässern wollte, doch Du hast ununterbrochen in den Wasserstrahl gebissen, und ich war bis auf die Haut nass!

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Es war so schön mit Dir!!!

Du warst ab einer kurzen Weile nicht mehr zurückhaltend und ängstlich, nein, Du wurdest selbstbewusst und machtest meiner Cassey den Rang streitig, den sie all die Jahre hatte. Dann ein erster Schock, Neti zog hier ein, und wenige Tage danach standet ihr Euch knurrend gegenüber!
Plötzlich fielen alle über dich her, und du wurdest stark verletzt, was zu einer Not OP führte.
Von da an warst Du anders, wolltest Dich immer wieder mit Cassey anlegen, ich musste Euch lange getrennt halten, wollte Dir das eigentlich nicht antun, aber auch das mussten und sollten wir hinbekommen.
Wir arbeiteten daran und wir schafften es, dass ihr alle wieder miteinander auskamt und zusammen laufen konntet.

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Vor ca. 2 1\2 Jahren stellten wir in der Klinik fest, dass Du unter Enddarmfisteln leidest und teure Medikamente brauchst, um das Wachstum der Fisteln zu unterdrücken, denn diese Krankheit ist nicht heilbar und früher oder später verlieren alle betroffenen Tiere den Kampf gegen diese Krankheit. Außerdem wurden während der ersten Darmuntersuchung Vernarbungen festgestellt – hatte dieses schreckliche Kind Dir etwa auch den Stock, mit dem es Dich immer verprügelt hatte, auch in den Po gesteckt???
Im letzten Jahr wurdest Du immer ruhiger, spieltest nicht mehr, hast teilweise sehr schlecht gefressen, aber aufgepasst hast Du immer wie ein Luchs!
Wie oft haben wir uns nachts erschrocken, wenn Du loslegtest, mit Deiner tiefen Rüdenstimme.
Das letzte halbe Jahr war für uns beide sehr schwer, Du konntest trotz der verschriebenen Medikamente fast keinen Kot mehr absetzen und wenn Du Einläufe bekamst, explodierte es regelrecht. Du konntest oftmals erst nach Tagen Kot absetzen, obwohl Du Tag und Nacht ununterbrochen das Gefühl hattest „zu müssen“, und wir Tag und Nacht jede Stunde raus gegangen sind.
Zweimal wurdest Du in der Klinik geleert, beim letzten Mal wurde der Enddarm geweitet.
Eine Woche lang konntest du wieder „etwas machen“, wir hatten wieder Hoffnung!
Der Klinikchef sagte beim unserem letzten Besuch, dass alles gut verheilt und Du auf dem Weg der Besserung seiest.
Ich ahnte, dass das nicht stimmt!
Letztes gemeinsames Foto
Ich sagte, dass Du wieder nicht machen kannst, und dass Du aus dem Maul und Po verwest riechst.
Nein, das war angeblich nur wieder ein festes Stück vor dem Darmausgang, und deshalb schläfert man doch keinen Hund ein!
Deine letzten Tage:
Mittwochs waren wir in der Klinik, und von da an wolltest Du nicht mehr fressen, Du drehtest Dich weg, wenn ich Dir Medikamente geben wollte, auch teilweise dann, wenn ich Dich streicheln wollte.
Donnerstag Abend gingst Du zu Sascha und lecktest an seinem Ohr und, wie Du es immer machtest, kniffst Du zum Schluss sanft in sein Ohr, das hattest du schon lange nicht mehr getan, und als ich das sah, ahnte ich, dass Du Dich von ihm verabschiedet hast.
Freitag und Samstag lagst du nur da, und beobachtest alles.
Samstag waren wir seit langem mit Sabine verabredet, und hätte ich gewusst, dass das unser letzter Tag wurde, ich wäre niemals weggefahren!
Als wir zurückkamen, kamst du mir normal entgegen, alles wie immer! Dann wurdet ihr gefüttert und wir gingen in die obere Etage.
Du lagst bei mir unter dem Schreibtisch, ich hörte Musik, und als ich ins Bett gehen wollte, sah ich Deinen Po in der Ecke im Körbchen und dachte Du schläfst!
Am nächsten Morgen fanden wir Dich im Körbchen- Du warst gegangen!
Abschied
Du wolltest es sicher nicht, dass ich es mitbekomme, so war es einfacher für Dich zu gehen.
Letzter Gang
Ich habe es nicht mitbekommen, dass Du gegangen bist!
Ich vermisse Dich so sehr, Wendy!
Wir gingen gemeinsam den allerletzten Weg, bis Du kremiert warst, von Anfang bis Ende waren wir bei Dir, und haben Dich wieder mit nach Hause genommen.
Ruhe jetzt in Frieden Wendy, ich weiß, jetzt musst Du nicht mehr leiden!
Du hast immer einen Platz in meinem Herzen und bleibst unvergessen!
Ich Liebe Dich sehr!!!
Leider konnte ich mich nie richtig von Dir Verabschieden…
Ich möchte Dir sagen:
Du fliegst jetzt mit den Engeln, doch du bleibst in meinem Herzen…
Du bist immer bei mir und ich hoffe, der Tierschutzengel passt gut auf Dich auf.
tierschutzengel

Ich vermisse Dich!
Dein Frauchen

Einen großen Dank möchte ich den Tierschützern aussprechen, die Wendy damals retteten.
So wie Sylvia Raßloff ( Tierkommunikatorin ), die einen Tag nach Wendys Tod mit ihr Kontakt aufnehmen konnte, und mir sehr geholfen hat.
Danke Euch allen!
Heike

Hundemassaker in Rumänien

TASSO-Newsletter

Hundemassaker in Rumänien:
Der Druck muss aufrechterhalten werden
Montag Demonstration in Berlin!

Vor knapp einer Woche wurde ein bislang beispielloses Hundemorden in Rumänien entfesselt. Ursache hierfür ist der Tod eines 4-jährigen, der laut Medienberichten 45 Minuten von der Großmutter unbeaufsichtigt, in einem zum einem Park angrenzenden Brachland, von Hunden getötet wurde. Mittlerweile haben bereits einige Medien wie Focus unter Berufung auf rumänische Quellen Zweifel an dieser Version angemeldet. Dennoch haben Politiker geschickt die aufgestaute Wut vieler Rumänen gegen die korrupte Politikerkaste und die schlechte wirtschaftliche Situation auf die Straßenhunde in Rumänien kanalisiert und somit frustrierten Menschen ein Ventil gegeben, ihren Zorn freien Lauf zu lassen. Am Montag hat das rumänische Parlament einem Gesetz zugestimmt, dass die Tötung der Hunde in Tierheimen nach 14 Tagen Aufenthalt erlaubt. Ein Freifahrtschein für Tierquäler und Profiteure aus dem Umfeld der so genannten Tierfänger-Mafia in Rumänien. TASSO erreichen jeden Tag erneute Horrormeldungen von unbeschreiblichen Gräueltaten an wehrlosen Tieren.

TASSO hat zwar bereits in nur 7 Tagen über 50.000 Unterschriften in einer Online-Petition gegen das grausame Hundemorden gesammelt, aber dennoch ist es wichtig gerade jetzt, den Druck aufrecht zu erhalten und jede Möglichkeit des Protests zu nutzen.

Als eine von vielen Maßnahmen hat unser Partner bmt (Bund gegen den Missbrauch der Tiere) am kommenden Montag den 16. September 2013 von 10:30 bis 13:00 eine Demo in Berlin organisiert. Interessierte Tierfreunde können sich am Veranstaltungsort, dem Reichstag (Platz der Republik 1, 11011 Berlin) treffen.

Mit dabei: Claudiu Dumitriu, Tierrechtler aus Rumänien, der für den bmt und TASSO Verstöße gegen das Tierschutzgesetz dokumentiert und zur Anzeige bringt. Claudiu Dumitriu spricht deutsch und steht den Medien für eine authentische Berichterstattung über die aktuellen Ereignisse in Bukarest zur Verfügung.

TASSO und der bmt fordern Rumänien auf, das Gesetz zu stoppen und erwarteten von der Europäischen Kommission Schritte gegen den Mitgliedsstaat Rumänien, der mit der geplanten Massentötung von Hunden gegen die ethischen Grundsätze der Europäischen Union verstößt.

Bitte beteiligen Sie sich auch weiterhin an unserer Petition gegen den Massenmord an Straßenhunden unter http://www.tasso.net/rumaenien. Wir müssen gemeinsam ein deutliches Signal bei den Verantwortlichen setzen.  Jede Stimme zählt!

© Copyright TASSO e.V.

Täuberich und Co.

Ich hatte mir aus diversen Gründen eine kleine Blogpause erlaubt. Ursprung war ein Wasserschaden in der Küche, die OP von Hündin Bella und deren Nachwirkungen, was das Interesse – negativ oder positiv helfen wollend – anbelangt. Man lernt eben nie aus. Eventuell steht  in diesem Jahr noch ein Umzug an, der für alle Beteiligten allerdings nur von Vorteil sein kann. Das Katzennetz  ist immer noch ein Stein des Anstoßes und irgendwie habe ich kaum noch Lust, mich zu wehren oder behaupten zu müssen. Ab Fünfzig denkt man irgendwie an Ruhe und bereitet sich automatisch auf eine Endlichkeit vor. Eine eigene Sichtweise sei jedem gegönnt, denn auch ich mag keine Gartenzwerge, akzeptiere sie jedoch. Dem Strom hinterherschwimmen war nie mein Ding. Hinzu kommt jahrelanger Tierschutz, der das eigene Leben nicht leichter macht.

Umso schöner sind die letzten und nächsten Schritte, die die Katzenheimat in Punkto Tierschutz erlebte und vor sich hat.

Bellas Blut -, beziehungsweise ihre Leberwerte liegen fast wieder im normalen Bereich. Ursache der geplatzen Gallenblase war ein entzündlicher Prozess, den allerdings auch der beste Tierarzt nicht nachvollziehen kann. Es war, wie es war und sie hätte daran sterben können.

Hanni und Nanni wurden vor zwei Woche kastriert, nicht zu früh und nicht zu spät und werden kommenden Samstag nach „Katzenhausen“ umziehen, wo Emmy und Maxi nicht wirklich auf sie warten, aber wo Hanni und Nanni IHR Leben tatsächlich leben dürfen. Aufgrund ihrer von der Muttermilch eingepflanzten Scheu, ihr bleibendes Misstrauen, die auch nach all den Monaten hier bei uns nicht  vorübergingen, ließ ich sie wie typische Wilde operieren, was selbstauflösende Fäden bedeutet. Ein erneutes Einfangen und Transport zum Tierarzt ist somit nicht nötig. Die OP`s überstanden sie sehr gut und die Tierhilfe Rhein-Main-Ruhr übernahm die Kosten. Vielen, lieben Dank!

Impfen und chipen lassen wird sie Birgit, ihrer Adoptantin, die sich mitsamt ihrer tierverständlichen Kinder auf weitere, unnahbare Katzen freut. Aber wir sind uns einig, dass speziell wilde Katzen auf ihr Recht pochen und sie lehren uns eine Menge, was Durchsetzungsvermögen und tatsächliche Meinungsfreiheit anbelangt, man muss sie nur anhören. Und wenn sie ihr Recht bekommen haben, werden sie mit 99% tiger Sicherheit den Hebel schwenken, von ganz alleine zugänglicher werden. Und wenn nicht, dann eben nicht. Impfungen … darüber gibt es unendlich viele negative Berichte, ganze Bücher voll und keine einzige, wirklich wilde Katze wird jemals geimpft. Und trotzdem werden sie oft älter, als so manche Katze, die ihr Leben auf einem Sofa verbringt. Momentan hat uns die Pechsträhne im Griff, deshalb möchte ich auf eventuelle Impfschäden im Vorfeld verzichten. Leben und leben lassen, das ist mein Motto, genau wie: „Sag`nicht stets „Das kann ich nicht“, alles kannst du, will`s die Pflicht“. Sich kümmern, wenn Hilfe benötigt wird, die Augen offen halten und Mühe nicht scheuen.

Kater Mikesch vom Hafen fühlt sich augenscheinlich wohl, und kann bald ebenfalls vermittelt werden, in ein für ihn perfektes Zuhause:Mikesch

Die weitere gute Nachricht ist, dass angeschlagener Täuberich bald ausgewildert werden kann. Aber dazu lasse ich Anne sprechen, von der ich diese freudige und wohltuende Info bekam:

Euer Täuber ist letzte Woche mit sechs weiteren Tauben nach Moers umgezogen – dort bleiben sie nun noch vier Wochen im Schlag eingesperrt und dann sind sie wieder frei und haben ein gutes Zuhause. Er fing sogar an sich für ein junges graues Mädchen mit weissen Sommersprossen um die Nase zu interessieren – sieht nach einem Happy End für ihn aus. Wohl leider nicht für seine Familie – aber man kann halt leider nicht allen helfen…
Täuberichs Partnerin sammelte ich eventuell am Freitag von der Straße. Diese Taube lag da, einfach verendet. Obwohl eine Bushaltestelle gleich nebenan ist, die Taube lag Tage dort. Selbstverständlich kann man all das Aas liegenlassen, die Seele ist eh woanders …
Habt eine gute Woche!
Sabine