Hundemassaker in Rumänien

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Hundemassaker in Rumänien:
Der Druck muss aufrechterhalten werden
Montag Demonstration in Berlin!

Vor knapp einer Woche wurde ein bislang beispielloses Hundemorden in Rumänien entfesselt. Ursache hierfür ist der Tod eines 4-jährigen, der laut Medienberichten 45 Minuten von der Großmutter unbeaufsichtigt, in einem zum einem Park angrenzenden Brachland, von Hunden getötet wurde. Mittlerweile haben bereits einige Medien wie Focus unter Berufung auf rumänische Quellen Zweifel an dieser Version angemeldet. Dennoch haben Politiker geschickt die aufgestaute Wut vieler Rumänen gegen die korrupte Politikerkaste und die schlechte wirtschaftliche Situation auf die Straßenhunde in Rumänien kanalisiert und somit frustrierten Menschen ein Ventil gegeben, ihren Zorn freien Lauf zu lassen. Am Montag hat das rumänische Parlament einem Gesetz zugestimmt, dass die Tötung der Hunde in Tierheimen nach 14 Tagen Aufenthalt erlaubt. Ein Freifahrtschein für Tierquäler und Profiteure aus dem Umfeld der so genannten Tierfänger-Mafia in Rumänien. TASSO erreichen jeden Tag erneute Horrormeldungen von unbeschreiblichen Gräueltaten an wehrlosen Tieren.

TASSO hat zwar bereits in nur 7 Tagen über 50.000 Unterschriften in einer Online-Petition gegen das grausame Hundemorden gesammelt, aber dennoch ist es wichtig gerade jetzt, den Druck aufrecht zu erhalten und jede Möglichkeit des Protests zu nutzen.

Als eine von vielen Maßnahmen hat unser Partner bmt (Bund gegen den Missbrauch der Tiere) am kommenden Montag den 16. September 2013 von 10:30 bis 13:00 eine Demo in Berlin organisiert. Interessierte Tierfreunde können sich am Veranstaltungsort, dem Reichstag (Platz der Republik 1, 11011 Berlin) treffen.

Mit dabei: Claudiu Dumitriu, Tierrechtler aus Rumänien, der für den bmt und TASSO Verstöße gegen das Tierschutzgesetz dokumentiert und zur Anzeige bringt. Claudiu Dumitriu spricht deutsch und steht den Medien für eine authentische Berichterstattung über die aktuellen Ereignisse in Bukarest zur Verfügung.

TASSO und der bmt fordern Rumänien auf, das Gesetz zu stoppen und erwarteten von der Europäischen Kommission Schritte gegen den Mitgliedsstaat Rumänien, der mit der geplanten Massentötung von Hunden gegen die ethischen Grundsätze der Europäischen Union verstößt.

Bitte beteiligen Sie sich auch weiterhin an unserer Petition gegen den Massenmord an Straßenhunden unter http://www.tasso.net/rumaenien. Wir müssen gemeinsam ein deutliches Signal bei den Verantwortlichen setzen.  Jede Stimme zählt!

© Copyright TASSO e.V.

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Einige Gründe …

… weshalb ein Roboter – Staubsauger bei Heike hilflos überfordert wäre:

Wendy verliert ihr Sommerfell:

Einmal „Staub“ saugen:

Heikes Hundeschar kommt, außer Cassy, aus Spanien, sprich aus dem Ausland = Auslandstierschutz. Nicht jeder ist dafür, viele sind dagegen. Jedem seine eigene Meinung.

Hier nur zwei Beispiele, wie es zum Beispiel Fenja ging, als sie – Dank Heike, Gisela und Ralf – aus einer spanischen Tötung befreit wurde:

Heutzutage sieht man Fenja in Heikes Videos, wie in dem obigen.

Das zweite Beispiel ist Freddy, der ebenfalls in einer spanischen Tötung entsorgt und von Apadac befreit wurde:

Heutzutage bei Heike und Sascha:

Die Tierhilfe – Rhein-Main nahm Kontakt zur Hundeseelen Nothilfe auf und gute Nachricht für alle, die sich interessiert und Old Jacky das Beste gewünscht haben! Er hat es Dank des unermüdlichen Einsatzes – speziell für die bereits aufgegebenen Hunde – der Hundeseelen geschafft : OLD JACKY IST VEMITTELT!

Ich hatte mich  mit der Initiatorin dieses Aufrufes unterhalten, weil ich irgendwie nicht verstehen konnte weshalb man Jacky nicht sofort dort raus holt, und mir wurde klar, dass ich meine Meinung revidieren muss. Ein (älterer) Hund, der in einer Pflegestelle untergebracht wurde, fristet dort eventuell zum zweiten Mal sein Dasein (wenn auch wie im Himmel auf Erden), „blockiert“ weiteren Hunden allerdings die Möglichkeit , da er  nur selten adoptiert wird. Besser funktioniert eine Adoption älterer Kandidaten, wenn sie gleich aus der Tötung heraus in ihr letztes und gutes – da kontrolliert – Zuhause aufgenommen werden.

Meiner Meinung nach sehr nervenaufreibend, aber ich lasse mich gerne belehren. An Old Jacky sieht man, dass die Methode Sinn macht.

Jacky wünsche ich noch viele gesunde Jahre in seinem dritten und besten Leben!

Hundetagebuch (8)

Tagebuchnotizen gibt es jetzt ja nur noch sporadisch, wenn etwas Neues zu berichten ist.

Als Mäxchen zu uns kam, war er ein dünner Zwirn, aber Dank seines übergroßen Appetit hat sich das schnell gewandelt. Er wirkt jetzt kompakter und die Vernunft gebietet, die Futtermenge zu verringern.

Fällt mir schwer, da er immer noch so demonstrativ zeigt, dass sein Hungergefühl mindestens doppelt so groß wie er ist.

Morgens geht es, da wartet er geduldig, bis es was gibt, aber  wenn ich abends nicht pünktlich genug seinen Napf in der Küche fülle, weil ich gerade telefoniere oder so – legt er sich demonstrativ mit flach auf den Boden gedrückten, lang ausgestreckten Beinen vor den Napf , man hört förmlich ein: Ich gehe hier nicht eher weg, bis  …

Seine Schlafgewohnheit hat sich auch geändert, seit er ein neues (auf ebay ersteigertes) Hundekörbchen hat. Wenn er zuvor  nachts ab und an den Schlafplatz wechselte, seit dem das Körbchen da ist, schläft er nur noch dort. Das muss wohl das Knochenmuster auf dem Bezug sein, das ihn so magisch bindet.

 

 

Ich hatte ihn am Samstag früh mit auf Arbeit und habe ihn in der Küche mit der langen Flexleine festgemacht, damit er dann den Lehrgangsteilnehmern nicht zwischen die Beine läuft. Er war nicht lange allein, 10 min vielleicht, aber das reichte, dass er einmal – wau- bellte (macht er ja ganz selten) und sich  erbrochen hatte. Das in fremder Umgebung angebunden sein muss ihm Stress erzeugt haben.

Ich freue mich bei jedem Spaziergang daran, was das für ein verträglicher Hund ist und wie gelassen er Imponiergehabe oder aggressives Verhalten anderer Hunde wegsteckt. (Die Begegnungen auf den Fotos waren aber nur freundlich)

Auch hat er so gar kein Jagdverhalten, dass mir also solche Fotos trotz Mäxchen an der Leine gelingen.

Lebensretterin im Tierheim in Arizona getötet

Auf yahoo kann man gerade über den tragischen Tod eines  heldenhaften Hündin in Arizona lesen, eine Hündin, die in Afganistan an der parkistanischen Grenze einen potenziellen Selbstmordattentäter gestellt hatte und so vermutlich das Leben vieler Soldaten gerettet hatte.

Im Artikel heißt es:

In Afghanistan hat Schäferhundmischling „Target“ Explosionen überlebt, doch ein kurzer Aufenthalt in einem Tierheim in Arizona bracht ihm nun den Tod: Ein Mitarbeiter tötete die Hündin irrtümlich mit der Giftspritze, wie Behördenvertreter im Bezirk Pinal am Montag erklärten.

Der Hund wurde von einem der Soldaten mit nach Hause genommen und eines Tages verließ er das Grundstück – allein, wurde vom Hundefänger aufgegriffen, kam ins Tierheim und wurde, da untätowiert und ungeshipt, von einem übermotivierten Mitarbeiter noch vor Ablauf der gesetzlichen Verweilfrist getötet. Besonders tragisch daran, die Hündin wurde von ihrem Besitzer gesucht und am Freitag Abend auch auf der Homepage des Tierfängers entdeckt, doch war er im Glauben, dass das Tierheim am Wochenende geschlossen wäre …

Dieser Fall erregte  Aufsehen, da es ein vielen Menschen bekannter Hund war, dem dieses Schicksal zuteil wurde. Doch wie viele friedliche, freundliche Haustiere teilen dieses grausame Schicksal – in Verwahrung gekommen und … umgebracht.

Hundetagebuch (7)

Eigentlich war meine Intention ja, hier über die Handhabung von Eingewöhnungsproblemen eines Hundes aus dem Tierschutz zu berichten, aber Eingewöhnungsprobleme gibt es nicht und ich habe fast ein schlechtes Gewissen, hier den Eindruck zu erwecken, das klappt problemlos. Bei diesem Hund klappt es problemlos, und auch andere Halter berichten von der problemlosen und für sie sehr freudvollen Eingewöhnung ihres Hundes. Ich kenne aber auch einen Bericht über einen Hund, der sein Leben lang im Tierheim war, der nun Angst zeigte und überfordert wirkte, so dass die Hilfe von Hundetrainern in Anspruch genommen wurde – mit Erfolg übrigens.

Das Problem von Mäxchen ist die eigenartige Beule an seinem Bauch, die einer OP bedarf. ich bin gerade dabei abzuklären, ob ich für ihn eine Tierkrankenversicherung abschließen kann – das Problem dabei ist, sein Alter 8 Jahre scheint geschätzt, da das Geburtsdatum 01.01.2002 ziemlich ausgedacht wirkt – und die Beule ist schon da – eine Versicherung nimmt nur Hunde unter 10 Jahren auf und keine Ahnung, ob das zu operierende schon als Krankheit angelegt sein darf bei Versicherungsabschluss. Werde ich aber rausbekommen und dann berichten.

Am Wochenende hatten wir einen Ausflug mit Mäxchen gemacht. Wir waren in der Gegend von Buckow, märkische Schweiz. Wir kennen da eine Strecke, da ist man fast allein und kann auch einen schwerhörigen Hund mal von der Leine lassen. Mäxchen hat es genossen , wir auch – und ob wir ohne Hund auf die Idee gekommen wären, wandern zu gehen bei diesem diesigen Wetter ist ja eher fraglich. So hatten wir Dank Mäxchen einen wunderschönen Tag.

Bilder werden nachgereicht – wordpress scheint zur Zeit Probleme zu haben, stets werden HTTP-Fehler angezeigt…

Beginn der Strecke

 

der Hund lief ...

und lief...

und lief

musste kurzzeitig wegen einer Rinderweide mit E-Zaun an die Leine

Hornvieh gabs da in Mengen

Hornvieh ist interessant - aber in Mäxchen steckt ja auch Tibbetterrier

hier versucht Mäxchen den Geruch anzunehmen

denn von dem edlem Boss-Aroma lag einiges herum

mit dem hätte er gern gespielt

aber der Wunsch war einseitig und Maxe hatte das Nachsehen

und Maxe lief...

und lief...

und lief

Hundetagebuch (1)

Hier möchte ich über die Eingewöhnungszeit meines Hundes aus Spanien erzählen, sozusagen als Fortsetzung von hier und hier und dem Beginn von allem hier

Er ist seit Samstag Abend Berliner. Ich hatte ja großes Glück, dass andere Leute aus Berlin ebenfalls einen spanischen Hund als Hausgenossen auserkoren hatten und so lieb waren, meinen kleinen Wuschel mitzubringen. So hab ich mir eine 1200 km – Autofahrt (Hin-und Zurück ) zur Übergabestelle sparen können. Ich bin den Leuten wirklich unendlich dankbar.

Mein Hundchen wurde also schon viele km bewegt, als ich ihn bekam.  Er wirkte aber nicht mitgenommen, eher etwas aufgekratzt. Ich machte  gleich eine kleine Runde mit ihm und er lief an der Leine, als würden wir uns schon immer kennen, vermutlich ist er nicht sehr wählerisch bei Menschen und hofft bei jedem auf freundlichen Umgang.

Eine halbe Stunde Autofahrt musste ich ihm aber doch noch antun, er wurde auf dem Beifahrersitz festgeschnallt und betrachtete sich von dort aus das abendliche Berlin, schien es geradezu aufzusaugen. Großstadt scheint ihm also nichts auszumachen.

Da die Strecke ampelreich ist, hatte ich schon im Auto Gelegenheit, ihn häufig zu streicheln und bemerkte dabei, wie dünn er ist.  Die Wirbelsäule steht hoch heraus, man sieht es unter seinem weichen lockigem Fell nur nicht so wie bei kurzhaarigen Hunden. Und da man ihn vor Abfahrt nach D frisiert hatte und er jetzt einen Kurzhaarschnitt trägt, kam etwas anders zu tage. Eine weiche Beule am Bauch, genau in der Mitte – ein Nabelbruch oder eine Fettgeschwulst? Außerdem hat er irgendwas am/im Hals, er keucht oder hustet ab und an – kann das Geräusch nicht benennen, als ob er den Hals freimachen wollte .
Nun wollte ich  ihn ja ohnehin gleich einem Arzt vorstellen, jetzt wirds wohl mehr als nur ein Status…

Wir machten noch eine Hofrunde und dann ging es ins Haus. Zuhause angekommen, machte er gleich ein Inspektion der Wohnung, Scheu gehört also nicht zu seinen Charaktereigenschaften.

 

Ich füllte ihm seine Wasserschale und den Futternapf, was ihn mit sichtlicher Freude erfüllte. Sein Futternapf war so schnell leer, wie es dauerte, ihn zu füllen und er sah mich erwartungsvoll an, ob es Nachschlag gäbe. Gabs aber nicht, weil ich Sorge hatte, er würde den Magen überstrapazieren. Eigentlich wollte ich seine Leine wegpacken, aber er zeigte  sichtlicher Freude, die in meiner Hand zu sehen, also zog ich meine Jacke wieder an und wir machten im Regen eine große Runde. Wasserscheu ist er also nicht.

Wieder zu Hause, gab es nochmal eine Portion Futter, die genauso schnell verschwand wie die erste und wieder mit diesem erwartungsvollen Blick endete. Ich bot ihm einen Kaustreifen an, damit wusste er aber nichts anzufangen. Einen Hundekuchen – den fand er genauso nutzlos wie den Kaustreifen. Getrockneten Pansen – naja gut, wenns nichts anderes gibt …

 

Dann gingen wir schlafen, er auf einer Decke neben meinem Bett , in ein Handtuch gekuschelt, da schlief er die ganze Nacht und bewegte sich kaum, und gegen Morgen begann er leicht zu schnarchen. Morgens hatte er keine Meinung aufzustehen, doch als er mitbekam, in der Küche tut sich was, da war er da – seine Futterprotion war… naja, das kennt ihr ja schon.

Als wir frühstückten, beobachtete er das wieder mit seinem hoffnungsvollem Blick, hielt sich aber zurück, da er merkte, dass wir ihn ignorieren. So rollte er sich auf dem ihm zugedachten Platz auf dem Sofa ein und schlief tief und fest, musste geweckt werden damit wir die Morgenrunde machen konnten.

Am Donnerstag wir er getötet

Am Donnerstag wir er getötet.

Habe den Hinweis bei Heike gefunden, es ist für den Hund schon  2 vor 12 – und wäre so Schade um einen gutmütigen Kerl, der seinen Leuten noch ein paar Jahre Freude machen könnte.