Bäume fällen – eine verantwortungsvolle Maßnahme?

Ich dachte schon ich bin bekloppt, da ich speziell im vergangenen Herbst und immer noch Anfang des neuen Jahres zahllosen Baumfällarbeiten begegne. Wie die Berserker sägen und fällen sie, und noch nie sah ich so viele umgehauene alte und dennnoch gesunde Bäume, ob an Flußufern oder in Wäldern. War mir eine Regelmäßigkeit bislang nicht aufgefallen? Das konnte nicht sein, da ich mit der Natur lebe und jedesmal weine, wenn ein Baum gefällt wird und überhaupt, es handelt sich hierbei  um große, starke Bäume.

Vorbereitung auf katastrophale Stürme, wo große, alte Bäume Schäden hinterlassen würden? Wie bei Sturm Kyrill, Andrea (Ach übrigens, wusstet Ihr, dass man sich diese  Namen kaufen kann? Namen für ein Hoch oder Tief, besonders beliebt sind selbstverständlich denkenswerte Namen die Schäden hinterlassen) und haben jetzt alle Angst vor Bäumen oder wie?

So etwas wird nicht alltäglich gefällt. Das ist kein Brennholz, das ist Kultur, das ist Geschichte. Warum erfährt Bürger nichts davon? Weil er Sturm laufen würde und dennoch an eine Klimakatastrophe glauben soll, die von ausgezeichneten Meteorologen   als normalen Klimawandel bezeichnet werden? Einen Wandel, den es seit Menschengedenken und erst recht noch viel früher gab.

Fragt doch bitte mal einen echten Indianer. Der spricht mit einem Baum, er kann es noch, und hört seinem eigenen Schmerz zu, den er vom sterbenden Baum übernimmt! Ich fragte mich ernsthaft und siehe da, nicht nur mir kamen diese Gedanken:

Sicas Gedanken

Ich fotografierte vor Jahren einen Kämpferbaum in Spanien. Er beeindruckte mich sehr, weil er viel zu sagen hat und das sogar noch darf:

Ein Award für die Katzenheimat

Liebe Anna, ich freue ich mich sehr!

Ein Award für die Katzenheimat, verliehen von Anna und ihrem Zauberwesentagebuch! Das ist fast wie ein „Oscar“, aber dennoch viel besser, weil die Überraschung hinzu kommt.

Kleinigkeiten können so viel bewirken, wie diese Auszeichnung gepaart mit lieben Worten:

Zitat: Sabine ist nicht nur ein großes Vorbild, sondern auch Inspiration. Ihre große Leidenschaft sind ihre Hafenkatzen, ein steter Quell des Mitleidens, aber auch der unbändigen Freude, über die sie sehr gekonnt zu schreiben versteht und für die sie sich unermüdlich einsetzt. Es sind Menschen wie Sabine, die unsere Welt zu einem besseren Ort machen und ich bewundere sie sehr!

Danke, Anna, Du zeigst mir, dass es nicht umsonst war und ist, die Katzenheimat ins Leben gerufen zu haben!

Dazu fällt mir eine Menge ein und ich hätte einige Kleinigkeiten dieser Menge wahrscheinlich nie erwähnt, aber nun müsst Ihr durch, durch meinen diesjährigen Geburtstag, der einer der schönsten war, weil es zusätzlich zwei wichtige Kleinigkeiten gab, die ich nie vergessen werde.

Mein Geburtstag an sich, ist ein Tag wie jeder andere. Partys, Feiern sind eh nicht mein Ding und überhaupt finde ich solch einen Aufwand ziemlich sinnlos. Ich kannte mal eine Familie mit drei Töchtern und jedes Mal, wenn eine der Töchter Geburtstag hatte, gab es Geschenke für die Mutter. Das beeindruckte mich seinerzeit zutiefst, weil es im Prinzip genau die richtige Danksagung für ein Leben bedeutet.

Ich freue mich selbstverständlich, wenn auch ohne Einladung ein lieber Freund an „meinen“ Tag denkt, aber wer ihn vergisst, der vergisst ihn, genau wie ich oftmals seinen Tag vergesse.  Jedenfalls plante ich für mich ein Geschenk, eine winzige Zeit der Entspannung und ja, sorry, da war Alkohol im Spiel. Ich bin den ganzen Tag mit dem Auto unterwegs und dachte, nachdem ich das Fahrzeug zu Hause abgestellt hatte, mit Bella die übliche  Runde durch den Wald zu drehen, aber diesmal mit einer Flasche Flensburger Pils im Rucksack. Die mit dem „Plöpp“. Die wollte ich relativ lautstark öffnen, auf meine verstorbene Mutter und mich anstoßen, die Sterne, den Mond bewusst sehen, die Luft, die Dunkelheit genießen. Mitten in der Natur und in absoluter Abgeschiedenheit, da um diese Zeit kein Gassiegänger unterwegs. Wenn mir ein Räuber begegnet wäre, nun, dem hätte ich die Flasche über den Schädel hauen können. Somit war ich gewappnet.

Nach der Arbeit und bevor ich zu Hause ankomme, versorge ich die Hafenkatzen, was oftmals zwei Stunden dauert. Vor einigen Wochen erzählte ich hier von einem absoluten Fortschritt, was die scheue Katze Muckl anbelangt und dem Highlight, da ich eine Unterschlupfbox für Muckl aufstellen durfte. Sie ging allem Anschein nach hinein, aber bisher konnte ich nicht live dabei zusehen, somit musste ich hoffen, dass keine andere Katze ihr auch dieses  Reich streitig macht.

An meinem Geburtstag jedenfalls, klingelte abends mein Handy und Gisela aus Spanien war dran. Wegen meines Tages, aber viel mehr wegen Einfach So, um mir ihre Stimme zu schenken und um sich auszutauschen, was stets nachhaltig für Tage wirkt. Genau in diesem Moment stand ich bei Micky, Muckl und Filou, sie hatten gefuttert und waren auf dem Wege sich zu verkrümeln. Ich stand staunend da, meine Gisi am Telefon und sie war dabei, als ich mit ihr gemeinsam beobachten durfte, wie Muckl auf ihren Hochsitz sprang und satt und zufrieden in ihren Unterschlupf stieg. Mein Mucklchen, die oftmals und scheinbar ziellos durch die Gegend laufen musste, weil sie von zwei Katern gemobbt wird.

Das waren zwei Geschenke auf einmal, die kaum Geld kosteten und immens viel beinhalteten. Aber es ging ja noch weiter, was den Geburtstag und   dubiosen „Plöpp“ anbelangt, von dem ich Gisi erzählte. Sie fragte, wann es soweit sei, da sie dann noch einmal anrufen würde und wir gemeinsam anstoßen könnten.  Als ich endlich den Schlüssel aus dem Zündschloss ziehen konnte, machten sich Bella und ich auf den Weg. Bella inzwischen stets ohne Leine, sie kennt meine Marotten mittlerweile  – und ich ihre.

Wir gingen zu einer großen Wiese, die gleichzeitig als Wasserrückhaltebecken genutzt wird, wenn es sehr stark geregnet hat. Von dort aus hat man den besten Blick in den Himmel, zu den Sternen und zum Mond, der an diesem Abend sein volles Gesicht zeigte. Ich ließ den Geräuschen freien Lauf und genoss den ersten Schluck. Das tat gut, könnt Ihr mir glauben. In dem Moment klingelte das Handy, Gisi hatte gewartet und somit gingen der zweite, dritte, vierte und fünfte Schluck auf uns beide und auf unsere Aufgaben, die uns unser Leben stellt. Bella stand geduldig dabei, ihr Verständnis für die Schrullen zweier Freundinnen war uns sicher. Meiner Mama, die von da oben aus zusah, gefiel dieser Geburtstag ebenfalls, da bin ich ganz sicher.

Nochmals Danke, Anna, durch Dich kenne ich nun auch einige Blogs mehr und das mit dem Leben und Nebel, oh, oh, das lässt mich nicht mehr los und inspiriert zu einem weiteren Artikel der Gedanken!

Geruhsame Weihnachtstage

wünsche ich all unseren Lesern, Begleitern, Trostspendern, Tippgebern, Freunden, Mitfiebernden, Spendern und in diesem Jahr Kennenlernenden!

Ich persönlich halte nichts vom zivilisierten Weihnachtsstress, bei dem sich laut Werbetrommel übertrumpft werden soll, was die besten Geschenke anbelangt und punktgenau an diesem Tag. Wir Menschen, hier bei uns, schenken uns nichts, das kann innerhalb des ganzen Jahres erledigt werden. Mir persönlich gefallen spontane Kleinigkeiten, und sei es nur ein Lächeln, tausendmal besser, als ein gekauftes Parfüm zu Weihnachten. Gemeinsam mit Kindern macht es noch Sinn, wenn man ihnen gleichzeitig den Ursprung der jeweiligen Geschenke verdeutlichen möchte. Aber auch das ist bei Vielen längst in Vergessenheit geraten. Zugegeben, ich  kann  selber kaum daran glauben, genoss jedoch jedes Weihnachten, als ich  noch Klein war.

Alle wilden Katzen wurden gestern noch einmal mit gutem Futter verwöhnt, und mit einer Menge Vorrat an Trockenfutter und frischem Heu in ihren Unterschlüpfen  den Weihnachtstagen überlassen. Herr L. wird sich um Nassfutter kümmern, so hoffe ich zumindest und wenn nicht, dann wird trotzdem keine Katze verhungern.

Manch einer mag dieses Weihnachtsfest lediglich aus der Sicht eines Arbeitnehmers begutachten und wird schimpfen, da sich die Tage nicht lohnen. Keine geschenkte freie Zeit, ein einfaches Wochenende und ein läppischer Montag dazu. Was für ein Ärgernis…

Da meine Kurzgeschichten, wenn ich denn mal eine schreibe, meist einen Hinweis auf das Für und Wider beinhalten, so kann ich mir für den diesjährigen Heiligabend eine Geschichte ersparen. Ich fand zwei treffende Beispiele, die nicht nur die Tierwelt betreffen. In diesem Zusammenhang sind jeweils auch Menschen involviert, die sich einsetzen, die sich aufreiben. Natur und Mensch, vielleicht sogar im Sinne der biblischen Geschichte:

Das zweite Beispiel betrifft Spanien, Alicante, Urlaubsparadies und auserwähltes Lebensdomizil von Gisela und Ralf. Sie finden beinahe täglich ausgesetzte, verwirrte, ängstliche und entsorgte Tiere. Meist sind es Hunde, da eine Übersicht über die dort existierenden Katzen kaum noch möglich ist. Und meist müssen sie genau dieses Vertrauen, wie Oben gezeigt, aufbauen, um einem Hund seine Chance zu geben.

In diesem Beispiel handelt es sich um einen extrem scheuen Schäferhundmischling, der vor einigen Tagen auf einer, beziehungsweise DER Müllkippe gesichtet wurde:

Eine Müllkippe wie sie es offiziell in Deutschland nicht mehr gibt. Eine Müllentsorgungsstätte, an der zu jeder Tageszeit verhungernde Tiere gefunden werden können, wenn man die Augen öffnet.

Gisela sah im Vorbeifahren diesen Hund, der vor lauter Verzweiflung einen mittlerweile verstorbenen Artgenossen fraß, der verzweifelt  an den Überresten seines  eventuellen Kumpels zerrte um nicht genauso zu enden.„Jeder sollte den Moment geniessen, in dem man Frieden gefunden hat. Der nächste Moment kann das Schrecken bringen“ , so die Worte von Gisela, die täglich mit all dem Elend umgeht, obwohl sie sich zur Ruhe setzten wollte.

Sie hat eine Futterstelle für diesen extrem scheuen Hund eingerichtet, die bisher aber nicht von ihm genutzt wurde. Vielleicht ist er weiter gewandert, bei seiner Suche nach Heimat? Niemand weiß es.
Frohe Weihnachten Euch allen, denn auch so kann es aussehen, wenn sich Tier  auf (gutmeindenden) Mensch eingelassen hat:

Feliz Navidad

wünscht Euch die Finca Lucendum

Ohne Worte, ist einfach nur eine kleine Geste, die Unmengen von all dem wiedergibt, was das ganze Jahr über geschafft wurde.

Einige Gründe …

… weshalb ein Roboter – Staubsauger bei Heike hilflos überfordert wäre:

Wendy verliert ihr Sommerfell:

Einmal „Staub“ saugen:

Heikes Hundeschar kommt, außer Cassy, aus Spanien, sprich aus dem Ausland = Auslandstierschutz. Nicht jeder ist dafür, viele sind dagegen. Jedem seine eigene Meinung.

Hier nur zwei Beispiele, wie es zum Beispiel Fenja ging, als sie – Dank Heike, Gisela und Ralf – aus einer spanischen Tötung befreit wurde:

Heutzutage sieht man Fenja in Heikes Videos, wie in dem obigen.

Das zweite Beispiel ist Freddy, der ebenfalls in einer spanischen Tötung entsorgt und von Apadac befreit wurde:

Heutzutage bei Heike und Sascha:

Die Tierhilfe – Rhein-Main nahm Kontakt zur Hundeseelen Nothilfe auf und gute Nachricht für alle, die sich interessiert und Old Jacky das Beste gewünscht haben! Er hat es Dank des unermüdlichen Einsatzes – speziell für die bereits aufgegebenen Hunde – der Hundeseelen geschafft : OLD JACKY IST VEMITTELT!

Ich hatte mich  mit der Initiatorin dieses Aufrufes unterhalten, weil ich irgendwie nicht verstehen konnte weshalb man Jacky nicht sofort dort raus holt, und mir wurde klar, dass ich meine Meinung revidieren muss. Ein (älterer) Hund, der in einer Pflegestelle untergebracht wurde, fristet dort eventuell zum zweiten Mal sein Dasein (wenn auch wie im Himmel auf Erden), „blockiert“ weiteren Hunden allerdings die Möglichkeit , da er  nur selten adoptiert wird. Besser funktioniert eine Adoption älterer Kandidaten, wenn sie gleich aus der Tötung heraus in ihr letztes und gutes – da kontrolliert – Zuhause aufgenommen werden.

Meiner Meinung nach sehr nervenaufreibend, aber ich lasse mich gerne belehren. An Old Jacky sieht man, dass die Methode Sinn macht.

Jacky wünsche ich noch viele gesunde Jahre in seinem dritten und besten Leben!