In Erinnerung an unseren Freund Gador

Leider mussten Gisela und Ralf unseren Freund Gador am Dienstag den 09.08. über die Regenbogenbrücke gehen lassen.

Die Leishmanioseerkrankung, die Gadors Körper zu sehr angegriffen hatte, war stärker. Sie war stärker als unser tapferer Kämpfer und sie war stärker als jede Medizin.

Es war in den letzten Monaten ein Auf und Ab und die Hoffnung ein ständiger Begleiter. Nachdem sich Gador soweit hatte erholen können, dass er wieder selbstständig laufen und sogar Stufen steigen konnte, war es für ihn das Größte, mit seinen Menschen  und all seinen Hundefreunden zusammen im Haus sein zu können.

Gador blühte auf, nachdem ihm sein kleiner Freund Basti, der ausgesetzt an einer Mülltonne gefunden worden war, immer und immer wieder Mut zugewinselt hatte.

Mehrere Ärzte der Tierklinik San Anton steckten ihr Wissen in seine Behandlung, die unter anderem eine Spritzenkur, die zweimal täglich verabreicht werden musste, erforderte. Selbst diese schmerzhafte Prozedur ließ Gador ohne zu murren über sich ergehen.

Als Gador erkannte, dass ihm Liebe entgegengebracht wurde, gab er sie tausendfach zurück, er genoss es, nun ganz nah bei Gisela und Ralf sein zu können und er genoss sein Leben in vollen Zügen. Er vertraute, war dankbar und einer der unverwechselbaren Freunde, speziell für Gisela.

Gador wurde Anfang Mai bewegungsunfähig und ausgehungert gefunden. Was ihm in seinem jungen Leben widerfahren sein muss, erzählten sein Blick, seine unbehandelte Krankheit, seine Wunden am Hals und seine in Verzweiflung abgekauten Zähne. Dennoch war Gador bereits zu Lebzeiten ein Engel, der uns Menschen zeigte, was das Wort Liebe bedeutet.

Trotz aller Mühe bekam Gador am Samstag einen Rückschlag. Er mochte nun nicht mehr essen und nicht mehr trinken, die Kraft zu kämpfen verließ ihn. Es wurde eine weitere Behandlung in Erwägung gezogen, doch am Dienstag lief Blut aus seiner Nase und er konnte erneut nicht mehr aufstehen.

Es war für Gisela und Ralf wieder einmal ein enorm schwerer Schritt, aber Gador zeigte, dass er bereit war und Gisela erfüllte ihm diesen letzten Wunsch. Wie immer blieb sie auch bei Gador, legte sich zusammen mit ihm auf den Boden und sprach ihm Mut zu, begleitete ihn bis zum letzten Moment, damit er den Weg über die Regenbogenbrücke gehen konnte.

Mach es gut, lieber Gador! Oskar, Simon, Rübe, Otto, Mimo, Pepita, Sorry und viele weitere Freunde werden Dich beschützen. Wir werden Dich niemals vergessen, Du tapferer Schatz.

Tina hat eine virtuelle Gedenkstätte errichtet. Wer möchte, kann dort eine Kerze für Gador anzünden: Für Gador

Tiere aussetzen kein Kavaliersdelikt: Bis zu 25.000,- Euro Strafe drohen!

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Jedes Jahr im Sommer spielen sich in der Notrufzentrale von TASSO Dramen ab: Immer mit Beginn der Ferienzeit werden Haustiere kurz vor dem Urlaub einfach vor den Tierheimen oder an abgelegenen Plätzen ausgesetzt. Ann-Kathrin Fries, Rechtsanwältin bei TASSO, weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass zum aktiven Aussetzen auch das Anbinden eines Hundes an einer Autobahnraststätte bzw. vor einem Tierheim oder das Verjagen eines Hundes oder einer Katze gehört. Unter den Begriff des Aussetzens fällt auch schon das bewusste Entlaufenlassen eines Tieres, d.h. wenn bewusst eine Situation herbeigeführt wird, die dem Tier das Entlaufen ermöglicht.Aber nicht nur das bewusste Aussetzen des Tieres, sondern auch sein Tier über einen längeren Zeitraum allein lassen, ist gemäß § 3 Tierschutzgesetz verboten. Wer also seinem Tier z. B. Futter und Wasser hinstellt und dann für zwei Wochen in den Urlaub fährt, ohne, dass sich jemand regelmäßig um das Tier kümmert, macht sich strafbar. Dass es sich dabei bei Weitem nicht um ein Kavaliersdelikt handelt, zeigt sich in der Strafandrohung für dieses Verhalten. Nach dem Tierschutzgesetz muss jeder, der ein Tier vorsätzlich oder fahrlässig aussetzt oder zurücklässt, mit einer Geldbuße von bis zu 25.000,- Euro rechnen.
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Klingt schon mal nicht schlecht, da es belegt, dass Tieren ein Recht zugesprochen wird. Wie die Wirklichkeit aussieht, steht auf einem anderen Blatt.Ich persönlich begrüße solche Strafen für unfassbare Taten, kann mir gleichzeitig allerdings nicht vorstellen, dass es jemals zu einer derartigen „Vollstreckung“ kommen wird. Ein anderer, ebenso wichtiger Punkt ist, was tut Mensch, wenn er ein ausgesetztes Tier findet?

Infos dazu hier

 

Hoher Besuch!

Den bekamen wir an diesem Wochenende, und ratet mal von wem?

Präsident Obama? Nein.

Queen Elisabeth? Nein.

Kleiner Tipp: Zum Glück kein menschliches Wesen. 😉

Sind hier Mäuse drin?

Es waren Tiffys Babys, deren Frauchen übers Wochenende nach Kiel musste. Wie ein dummer Zufall es wollte war auch die Nachbarin verreist. Die erwachsenen Katzen des Hauses, Lilly und Jule, sind alt genug und vernünftig, sie teilen sich ihr Trockenfutter drei Tage lang ein. Aber wie soll das mit zwei ständig ausgehungerten Katzenkindern klappen? Das geht gar nicht.

Jedenfalls war von Anfang an klar, dass Tiffys Babys jederzeit hierher zurückkommen könnten, und drei Tage lang als Besuch, bedeutet eine Ehre für mich. Claudia brachte die Findlinge Donnerstagabend zu uns und konnte sich kaum trennen. „Tja“, sagte ich, „jetzt hast du ähnliche Gefühle wie ich sie hatte, als ich die Zwerge zu dir brachte.“ Aber Claudia verstand mich von Anfang an, weshalb ich ihr die Minitiffys ja auch anvertraute.

Claudia hatte zuerst Bedenken, dass sich Coco und Maya ängstlich verhalten würden. Dass sie nicht aus der Box heraus wollen oder sich sofort verstecken. Aber wir gingen gleich in das bewährte Katzenzimmer, das noch immer der feinste Abenteuerspielplatz für Miezen bedeutet. Ich gab mein Vorhaben, den ehemals hellen Teppich zu reinigen, längst auf – der kann nur noch raus. Von daher gab es bekannte Gerüche wieder zu entdecken und überhaupt ist man inzwischen gewachsen, schafft es mit einem Sprung aufs Sofa, auf die höchste Ebene des Kratzbaumes und mit Leichtigkeit bis in die Spitze des Ficus Benjamini. Der drohte bereits an diesem Abend umzukippen, weil entweder Coco oder Maya in seinem Wipfel hing. Nun ja, es sollte auf alle Fälle lustig werden.

Coco und Maya sind mächtig gewachsen, konnten ihr Gewicht inzwischen verdreifachen, haben alle Unannehmlichkeiten, wie Impfungen und Wurmkuren, hinter sich. Was geblieben ist, ist ihre Anhänglichkeit, ihr Zutrauen, ihr unverwechselbares Wesen  – und ihr Appetit.

Sobald es Fresschen gibt, sind sie nicht zu halten. Das haben sie zwar mit allen gesunden kleinen Katzen gemein, aber wenn ich auf sie heruntersah, wie sie quietschend auf mich zuflitzten, mit verzweifeltem Blick, so stand mir jedes Mal der eine tatsächlich verzweifelte Moment vor Augen. Der Moment, in dem sie mich fanden.

Der kleine Ficus war ungeeignet, somit musste eine Palme her, die ich aus dem Schlafzimmer holte.

Vögel jagen auf dem Balkon

DAS ist ein Stamm, der einem Baum wesendlich ähnlicher sieht. An dem konnte man viel besser klettern und seine langen Blätter sind geeignet, vom obersten Plateau des Kratzbaumes aus nach den langen  herabhängenden Blättern zu jagen.

Wir tobten viel mit Angel und Klappermäusen, wir gingen auf den Balkon, wo es viele Vögel zu sichten gab und die Findlinge schafften es sogar eine schlafende Hündin zu hintergehen, weil sie unbedingt auch auf dem Sofa im Wohnzimmer liegen wollten. Maya ist übrigens Sportfan, denn während ich im Katzenzimmer mit Coco herumtobte, saß Maya lieber beim Herrn des Hauses auf dem Wohnzimmertisch und schaute gemeinsam mit ihm Formel Eins…

Pssstt, muss mich konzentrieren, mache gerade Pipi im Topf!

Wir schmusten  sehr viel, weil die Beiden beinahe ständigen Menschenkontakt suchen – und wir dachten viel an Tiffy. Sobald Maya müde ist, nuckelt sie nach wie vor an sich. Es ist vielleicht weit hergeholt zu glauben, dass Maya in solchen Momenten an ihre Mutter denkt, aber wer kann das Gegenteil beweisen? Auf jeden Fall  waren es Momente, in denen ich sehr intensiv an sie dachte. Tiffy wird nie vergessen und ich vermisse sie täglich, da ich weiterhin die Futterstelle versorge, aber es ist nicht mehr das, was es war. Es wartet dort keine der Katzen. Sie kommen irgendwann, wenn es dunkel ist. Von daher denke ich oft, dass Tiffy eventuell kein verwildertes Tier war. Sie war scheu, aber viele ausgesetzte Katzen  entsinnen sich an ihren Urinstinkt, sobald sie auf sich alleine angewiesen sind.

In deinen Kindern lebst du weiter

Es wird noch eine Diashow folgen, weil es für diesen Bericht viel zu viele Fotos gibt.

Kennt jemand diesen Hund?

Wer möchte und mag, den bitte ich hiermit diese Fotos und Hintergründe einzustellen. Man weiß schließlich nie, wer das alles liest. Danke!
Es handelt sich  jedenfalls um grausame Tierquälerei mit beabsichtigtem Vertuschungshintergrund. Vielleicht war der Hund, bei dem bei Fund bereits der Verwesungsprozess  vorangeschritten war, mit einem Chip versehen? Wer weiß, jedenfalls sollte alles versucht werden um diesen „fürsorglichen“ Menschen ausfindig zu machen!
Die komplette Hütte wurde in die Wildnis geschafft. Aus den Augen aus dem Sinn? Viele Fragen, mit denen sich kein Kriminalist befassen wird.
Was muss dieser Hund durchgestanden haben, bis ihn der Tod erlöste!?
Mach es gut, Du armer Kerl! Du bist nicht unerkannt und nicht vergebens gestorben!
WER KENNT DIESEN TOTEN  HUND – ANGEKETTET IN DIESER HÜTTE ??
Ganz in der Nähe von  LA MARINA wurde am Samstag diese Hütte,
die teilweise angefressen ist und auf deren Dach Hundefell klebt, gefunden.
In der Hütte liegt – angekettet – ein toter rauhaariger grosser schwarzer  Hund.
ES WÄRE SEHR WICHTIG HERAUSZUFINDEN, WEM DIESER HUND GEHÖRT.
WENN SIE DEN HUND WIEDERERKENNEN, BITTE MELDEN SIE SICH
BEI UNS !! lucendum@web.de
WHO KNOWS THIS DEAD DOG – CHAINED UP IN THIS  KENNEL ???
Very close to LA MARINA this kennel was found on Saturday.
The kennel has got signs of dogteeth and there is black fur on the roof.
In the kennel – chained up- there is a dead big, black dog.
IT IS IMPORTANT TO FIND THE OWNER !
IF YOU KNOW HIM PLEASE CONTACT US !

Brieftaube Fienchen

Es war in den vergangenen Wochen viel zu ruhig gewesen, deshalb musste ich Fienchen treffen.  Ich hielt aufgrund einer Lieferung vor einer Firmenschranke und da saß sie, neben Schranke und  Hauswand: Ein kleines Häufchen Elend in Form einer Taube.  Ich konnte mir ein flüchtiges Bild von der Firma machen und erkannte schnell, dass niemand dieses Tier zu sehen schien. Die Menschen gingen an ihr vorbei, als wenn sie unsichtbar wäre. Tauben gehören in diesem Gebiet zur Tagesordnung, weil aufgrund Mehlproduktion mit Getreide gehandhabt wird, aber mutieren die jeweiligen Mitarbeiter deshalb zu einer Maschine? Zu einem Roboter, der seinen monatlichen Verdienst mit Futtermittel verdient, sich über die Plage aufregt und das Ergebnis nicht sehen kann? Ist es zu umständlich, zu aufwändig, zu mühsam oder ist es einfach nur zu peinlich? Oder wird man abgebrüht, so dass man nichts mehr empfindet? Mal angenommen, es wäre eine „wertvolle“ Taube? Was würde dann passieren?

Fienchen jedenfalls saß in einer gefährlichen Zone und auch ich lese nicht jede Taube auf, die in einer Ecke sterben möchte. Aber wenn es Glasklar ist, dass der nächste Lkw dieses Tier überrollen werden wird, dann sollte man handeln. Oder kann einer der Roboter aus Erfahrung nachempfinden, welche Art des Todes angenehmer ist?

Ich ging auf  Fienchen zu, die sich ohne Abwehr in die Hand nehmen ließ. Sie kam aus Belgien, das war der einzige Hinweis, den einer der beiden Ringe gab. Ich füllte eine Schale mit Wasser, hielt ihren Schnabel hinein und sie trank und trank. Das war für den ersten Moment ein gutes Zeichen. Fienchen kam somit in die bewährten Postkisten und mit nach Hause in den Käfig. Sofort setzte sie sich in die Futterschale und hatte Interesse an den zahlreichen Körnern, aber sie schien bereits zu schwach.

Als erstes rief ich die Stadttiere e.V. an, konnte jedoch niemanden erreichen. Danach informierte mich beim Brieftaubenverband. Eine ordentliche Organisation, bei der man eine standortgemäße Postleitzahl eingeben muss und aufgelistet entscheiden kann, welchen Taubenschlagbesitzer in der Nähe man kontaktieren möchte. Ich entschied mich für Herrn K., der sogar erreichbar war. Nachdem ich ihm Fienchens Zustand beschrieben hatte, meinte er, dass man „so etwas“ besser da lässt. Als er  hörte, wie ich tief Luft holte, sagte er: „Ja, ja, ich weiß. Aber es wird nichts bringen und ein Belgier fährt wegen einer geschafften Taube keine zig Kilometer.“

„Mir egal“, antwortete ich, „ich tue hier irgendwie nur meine Pflicht, und an sie wende ich mich lediglich, weil es sich um eine Brieftaube handelt. Können sie der Taube helfen, ihren Besitzer ausfindig machen?“

„Nein, im Grunde nicht, das ist alles sehr kompliziert mit dem Ausland, aber ich  werde einen Kollegen fragen, der sie anrufen wird.“

Eine Stunde später meldete sich ein Herr B., der Fienchen aufnehmen wollte. Er kam sogar mit Transportkorb vorbei, aber als er das Häufchen sah, schüttelte er den Kopf.

„Zwar päppele ich zurzeit eine polnische Brieftaube auf und frage mich, wie die je nach Polen zurückkommen soll, aber sie pickt zumindest Körner. Die hier kann ja gar nichts mehr, die ist bereits bis auf die Knochen abgemagert.“

„Ja“, sagte ich, „schon klar, aber was machen sie mit dem Tier, wenn  sie es mitnehmen?“

„Es bekommt Taubenfutter und Wasser.“

„Keine Medikamente, in Form von Vitaminen oder ähnlichem?“

„Nein, ich bin kein Tierarzt.“

„Na, dann kann die Taube auch hier bleiben, ich werde es mit eingeweichten Haferflocken versuchen, Danke für ihre Mühe.“

Im Innersten hatte ich Bedenken, ihm Fienchen anzuvertrauen, da er von Verlusten sprach, die ein gutes „Rennpferd“ anrichten könne. Ich wollte nicht, dass ein Fremder Fienchen letztendlich den Hals umdrehte, sie sollte ihre eigene Entscheidung treffen können. Einen guten Hinweis konnte er jedoch geben, was die Botschaft des Ringes anbelangt. Belg 2011 bedeutet, dass die Taube in diesem Jahr geboren wurde und logisch, aus Belgien stammt. Mit der Nummer 2158938 konnte er ebenso nichts anfangen, sagte jedoch, dass die deutschen Brieftauben mittlerweile mit einer Telefonnummer versehen sein müssen. Das ist gut, zumal sich die gestrandeten Rennpferde des kleinen Mannes zu häufen scheinen. Bereits am nächsten Tag saß eine Brieftaube auf der Fahrbahn einer Brücke. Weder war ein Anhalten  möglich, noch rührte sich die Taube von der Stelle. Ich musste hinter der Brücke parken und zurücklaufen, bekam mit, dass bisher jeder Autofahrer auswich. Bei der Taube angekommen, konnte diese zumindest noch ihre Flügel ausbreiten und nach zwei Runden in der Luft auf einem Dach landen, aber wie ich sehen konnte mit herunterhängendem, linken Bein. Wahrscheinlich wird auch sie es nicht schaffen, genauso wenig wie Fienchen, die gegen ihre Schwäche nicht mehr ankam und am Vormittag des darauf folgenden Tages  starb.

Manuela fand ebenso vor einigen Wochen eine Brieftaube im Rinnstein. Sie nahm sie mit ins Büro, las die Telefonnummer des deutschen Besitzers, rief ihn an und er machte sich sofort aus Oberhausen auf den Weg. Leider auch zu spät, wobei er erklärte, dass seine Taubenschar am Tag zuvor in der Nähe von Frankfurt gestartet und in eine Gewitterfront geraten sei. Seine Taube war ungefähr 60 km vom Schlag entfernt gewesen, als sie von Manuela in Mettmann völlig erschöpft gefunden wurde. Zumindest zeigte dieser Mann wirkliche Trauer. Ob es eines seiner „wertvollen“ Tiere war, sagte er nicht.

Inzwischen meldete sich Anne von den Stadttieren e.V. und nannte mir  für den Notfall einige Mittel. Wie zum Beispiel Bioserin  und Nutribird a 21, ein Pulver das zur Aufzucht verwendet wird und mit einer Spritze und einem aufgesetzten Infusionsschlauch an der Luftröhre vorbei in die Speiseröhre eingeführt wird.

Ob ich so etwas schaffe, weiß ich noch nicht, aber für jeden interessant der Ähnliches erlebt, oder?

Zum Schluss ein Zitat von Johanna Wothke, der Vorsitzenden von Pro Animale. Meiner Meinung nach passt es zu diesen hiesigen Beispielen, da es auch zeigt, dass „wir“ in Deutschland noch nicht komplett verkommen sind. Johanna Wothtke fährt persönlich in jedes Land, in dem Pro Animale versucht den Tieren zu helfen und weiß, wovon sie spricht. Nach über 17 Jahren und weit über 150 Reisen dorthin im Sinne der Tiere, hier einer ihrer neuesten Eindrücke aus der Türkei:

Hier sind es Scharen dürrer schmutziger Kätzchen, die auf Müllcontainern balancieren… an den Straßenrändern die Silhouetten meist großer Hunde mit gesenktem Kopf – und viele Hündinnen mit langem Gesäuge! So viele von ihnen von achtlosen Autofahrern angefahren und liegen gelassen in stunden – und tagelangem Siechtum, bis sie endlich den Geist aufgeben und so lange zermahlen werden von darüberpreschenden Autorädern bis sie nur noch einem Fetzen Tuch gleichen…

Ich hoffe sehr, Euch Lesern nicht den Sonntag verdorben zu haben und bedanke mich fürs Lesen bis hierher. Dumme Fragen gibt es nicht, aber ich frage mich immer wieder: Warum muss das alles geschehen?