Vicky

Wie Ihr sehen könnt, nahm ich den Spendenaufruf für Hündin Vicky von der Startseite. Ich danke Jedem der teilgenommen hat, sei es durch Aufmerksamkeit, Weiterleitung, einer Spende per Überweisung  oder einer Futterspende!

Problem ist, dass ich nicht weiter komme. Nicht nur ich bat permanet um Fotos oder zumindest um eine Antwort, die klärt wie es Vicky geht. Pilar schickte daraufhin Fotos von  neu angelieferten Hunden, die ebenfalls dringend Hilfe benötigen. Zum Beispiel angeschossene Tiere, die  gefunden und zu ihr gebracht wurden. Pilar fällt definiv nicht unter die Kategorie „animal hoarding“, sie ist relativ alleine mit ihrer aufnehmenden Finca, wo man schneller mit bekannt wird, als wenn es in der hiesigen Bild  stehen würde. Diese Hunde sollen  ebenfalls nicht untergehen, sie haben ebenso Hilfe nötig wie Vicky, deshalb  stelle ich sie hier ein.

Wer Pilar weiterhin  unterstützen mag, der tut ein gutes Werk!  Ich werde den Kontakt nicht abbrechen,  Vicky verliert lediglich ihren Platz auf der Startseite. Sollte sich irgendwann etwas ergeben, so werdet Ihr es hier erfahren. Pilar gab bisher stets Antwort, wenn es sich um eingegangene Spenden handelte, die ich hier ebenfalls zeige. Übersetzungsmöglichkeit hier, sonst wird das zu lang.

Pilar ist  sehr dankbar und ich kenne sie nicht persönlich. Es war ein Versuch, eine Maßnahme, dass zumindest 220 Euro und diverse Futtersäcke bei ihr ankommen konnten. Ein Tropfen auf dem heißen Stein. Ich schrieb ihr ständig, sie möge bitte über Vicky informieren, aber wenn sie nicht kann oder will, dann weiß ich auch nicht weiter. Wie gesagt, sie benötigt Hilfe und die kommt auch an!

Ich möchte es hiermit jedem selber überlassen, Pilar zu helfen oder mit ihr in Kontakt zu treten:  MIREINO [pigorum@gmail.com]

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Hoy hemos recogido a este pequeño, pesa 5 kilos, tiene sus patitas delanteras  muy mal, no puede ponerse en pie, mañana veterinario a ver que le pasa, creemos puede ser por un atropello o golpeado.
 Gracias
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Hola Sabine
Estamos desesperados, no dejamos de reocoger animales abandonados, y no tenemos mas medios, hemos recibido 4 donaciones en total 220€ que agradezco de todo corazon. Ahora son las doce y media de la noche y acabo de llegar del refugio, como casi todos los dias, agotada totalmente agotada, veo hoy el correo porque espero informes del veterinario de uno de nuestros perritos al que han querido matar tirandole una piedra a la cabeza (paso foto) y cuando llego a casa no tengo ganas de nada y por eso tardo en enviar fotos, Pero he pasado las gracias cada vez que ha llegado un donativo.
Aqui ya no tenemos mas recursos es imposible para dos personas atender a tantos animales sin ayuda, no se que hacer ni a quien recurrir . No puedo mas.
Viki esta bien poco a poco se ecupera pero tiene de todo leismania, filaria, pero bueno esta semana va a casa de acogida y estara mucho mejor atendida , prometo pasar fotos en cuanto pueda descargarlas.
Un abrazo
Pilar
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Enviar así el pienso es muy caro, es mejor comprarlo aquí con los donativos.
Gracias
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SABINE
HA LLEGADO OTRO PAQUETE DE ZOOPLUS CON UN SACO DE PIENSO PARA PERRO Y UN COLLAR PARA PULGAS.
HE PUESTO „NO“ A LO QUE NO VIENE.
 GRACIAS PILAR
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Sabine, ha llegado el paquete de zooplus, esta tarde lo recogemos en la agencia de transportes.
 Millones de gracias
Pilar
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heartfelt thanks. we collected another dog, very bad, with your help we can help some, buy food and medicine. Build houses for the winter. Step photos. Viki is a little better, I have in my house.
MILLIONS OF THANKS
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gracias de verdad, tenemos muchos animales !!!!!
viky tiene entre 10/12 años.
 gracias
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Einige Gründe …

… weshalb ein Roboter – Staubsauger bei Heike hilflos überfordert wäre:

Wendy verliert ihr Sommerfell:

Einmal „Staub“ saugen:

Heikes Hundeschar kommt, außer Cassy, aus Spanien, sprich aus dem Ausland = Auslandstierschutz. Nicht jeder ist dafür, viele sind dagegen. Jedem seine eigene Meinung.

Hier nur zwei Beispiele, wie es zum Beispiel Fenja ging, als sie – Dank Heike, Gisela und Ralf – aus einer spanischen Tötung befreit wurde:

Heutzutage sieht man Fenja in Heikes Videos, wie in dem obigen.

Das zweite Beispiel ist Freddy, der ebenfalls in einer spanischen Tötung entsorgt und von Apadac befreit wurde:

Heutzutage bei Heike und Sascha:

Die Tierhilfe – Rhein-Main nahm Kontakt zur Hundeseelen Nothilfe auf und gute Nachricht für alle, die sich interessiert und Old Jacky das Beste gewünscht haben! Er hat es Dank des unermüdlichen Einsatzes – speziell für die bereits aufgegebenen Hunde – der Hundeseelen geschafft : OLD JACKY IST VEMITTELT!

Ich hatte mich  mit der Initiatorin dieses Aufrufes unterhalten, weil ich irgendwie nicht verstehen konnte weshalb man Jacky nicht sofort dort raus holt, und mir wurde klar, dass ich meine Meinung revidieren muss. Ein (älterer) Hund, der in einer Pflegestelle untergebracht wurde, fristet dort eventuell zum zweiten Mal sein Dasein (wenn auch wie im Himmel auf Erden), „blockiert“ weiteren Hunden allerdings die Möglichkeit , da er  nur selten adoptiert wird. Besser funktioniert eine Adoption älterer Kandidaten, wenn sie gleich aus der Tötung heraus in ihr letztes und gutes – da kontrolliert – Zuhause aufgenommen werden.

Meiner Meinung nach sehr nervenaufreibend, aber ich lasse mich gerne belehren. An Old Jacky sieht man, dass die Methode Sinn macht.

Jacky wünsche ich noch viele gesunde Jahre in seinem dritten und besten Leben!

In Erinnerung an Mimo oder – die Geschichte von Old- Jacky

Durch Heikes und Sylvias Blog wurde ich auf „Old-Jacky“ aufmerksam gemacht. Ich wurde seltsamerweise wütend, als ich das Schicksal dieses noch gar nicht so alten Hundes las. Einerseits eine  gute Maßnahme, da auf einen von zig tausenden Hunden aufmerksam gemacht wird. Nichts tun bewirkt nichts, und die Möglichket des Internets verhilft zumindest wenigen Lebewesen zu Aufmerksamkeit. Und andererseits wurde ich wütend.

Mir ging der Text  nicht aus dem Kopf und mein wütendes Gefühl verweigerte eine weitere Veröffentlichung. Seltsame Reaktion.

Jacky „könnte“ geimpft und gechipt, sofort ausreisefähig gemacht werden, sobald sich ein Adoptant meldet. Das machte mich wütend, aber das kam mir erst zu Bewusstsein, als ich mit Sylvia darüber sprach. Ich las „konnte“ was mir den Verstand raubte, warum Jacky bisher immer noch im allseits bekannten Hundemeer untergeht.  Somit schrieb ich eine Mail an die Hundeseelen- Nothilfe und weiß bisher nicht, wie die Reaktion aussieht. In der Mail fragte ich, warum gewartet wird? Es wird sich aufgrund solcher Aufrufe kaum ein Adoptant finden lassen und beten hilft nicht. Wenn Jacky zur Ausreise bereit gemacht werden kann, dann: Worauf warten??  Jede Erfahrung zeigt, dass Hunde, Katzen aus dem Ausland erst ab dem Moment eine wirkliche Chance haben, wenn sie besucht und begutachtet werden können. Bedeutet Unterbringung in einer Pflegestelle – wo ist das Problem? Ein Verein steht dahinter!

Jacky erinnerte mich auch an Mimo, der ebenso ein Ketttenhunddasein führte und den ich   im Frühjahr  2009 traf. Er lag nach seiner Befreiung am liebsten in Giselas Bett, war vergleichbar mit einem Häufchen Elend und sein Blick warf mich um. Noch nie hatte ich bis dahin einen sprechenderen  Blick, zusammengesetzt aus Niedergeschlagenheit, Wehmut, Schmerz und dennoch voller Treue gesehen. Ich weinte, als ich ihn sah. Diese geschundene intelligente Seele, die bisher an einer Kette ihr Leben hatte verbringen müssen. Mimo hatte unendlich viel Liebe zu geben und obwohl er dürr wie ein ausgemergelter Stängel war, er war tapfer und stark. Oskar saß auf meinem Schoß, Mimo kam und wollte ebenfals gestreichelt werden. Oskar, der aufgrund eigener Schmerzen nicht einfach war, verbellte Mimo und Mimo zog sich in Giselas Schlafzimmer zurück. Ein schlimmer Moment, da ich hin und her gerissen war.

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Mimo lebte eine gute aber zu kurze Zeit bei Gisela und Ralf und seinen Freunden. Wir werden ihn nie vergessen und auch nie vergessen, was dumme Menschen mit unseren treuen Weggefährten anrichten können.

In Liebe

Sabine

Wer Interesse hat,  kann sich Mimos (gefühlte) Geschichte durchlesen, die keinen Wettbewerb wegen Old Jacky darstellen soll. Mimos Lebenslauf fiel  mir aufgrund dessen  ein, ist ein Vergleich und betrifft alle missbrauchten Seelen.

Mimo – oder eine Weihnachtsgeschichte, die das Leben schrieb

Es war vor über zehn Jahren, als unser freistehendes Nachbargrundstück gekauft wurde. Ich selber war damals noch jung, kräftig und fröhlich, das Leben interessant, bunt und spannend.

Zwei Deutsche, die das Rentnerdasein in Ruhe genießen wollten, bauten auf dem Grundstück ein Haus, pflanzten ordnungsgemäß Palmen, Mandelbäume und ließen sich einen Pool in den Garten legen der in der Sonne blau schimmerte.

Es kam anscheinend anders als geplant, denn es dauerte nicht lange und die Finca füllte sich mit Leben, fröhliche  Hundestimmen waren Tag und Nacht zu hören und ich hatte viel zu tun mit Unterhaltungen, die von da an ständig hin und her gebellt wurden.

Irgendwann kamen traurige Stimmen hinzu, was mich wunderte, doch konnte ich  erkennen, dass diese bekümmerten Stimmen schon nach kurzer Zeit lebenslustiger, mutiger wurden. Das scheinbar blaue Wasser aus dem  Pool spritzte oft bis in den Himmel, bis hin zu vereinzelten Wolken, die träge auf die muntere Hundeschar herabsahen.

Viele Hunde kamen im Laufe der Jahre verzweifelt an und gingen mutig, lebensbejahend wieder fort. Für alle wurde von nebenan eine Heimat, ein noch besseres Leben  gefunden. Unzählige Hunde lernte ich somit kennen,  nie wurde es langweilig und ich erfuhr von ihnen eine Menge über das Leben.

Das gab mir Mut.

Sehen konnte ich das alles nicht, auch meine Kumpel traf ich nie persönlich – denn ich lebte an einer Kette.

Anfangs, als junger Hund, war es eine kurze Kette. Mein damaliges Herrchen hieß „Jäger“ und wusste es nicht besser. Er gab mir weder ein Dach, geschweige denn eine Decke. Wenn es regnete vergaß er mich, ließ mich im Matsch liegen.

Eines Tages verunglückte mein Herrchen und auf dem Sterbebett bat er seinen besten Freund, sich um unser Haus und um mich zu kümmern. Der tat das gerne, übernahm das Haus und schenkte mir eine neue Eisenkette. Eine längere, womit ich mir die Beine vertreten konnte. Eine kleine Hütte aus Stein baute er mir, weil er auf der Finca nebenan sah, wie gut es Tieren gehen kann. Miguel ist ein lieber Mensch der Tiere mag, jedoch sieht er nur ihre Hülle, ihre Seele erblickt er nicht.

Die Zeit verging, immer wieder bekam ich mit, dass Gisela und Ralf, wie die beiden Nachbarn heißen, versuchten mich zu sich zu holen.

Das wäre die Krönung gewesen!

Mimo, wie er mit jugendlichem Elan Anlauf nimmt und das himmelsblaue Wasser bis zur Sonne spritzen lässt!

Mimo und Sonne, sie hätten sich anschließend zugelächelt!

Doch Miguel wollte das nicht, da er seinem Freund ein Versprechen gegeben hatte.

Eines Tages traf Miguel seine Angela und ihre Liebe zueinander sollte urplötzlich mein Dasein verändern. Wer konnte damit rechnen? Inzwischen bin ich alt geworden, auf Veränderungen nicht mehr vorbereitet! Nie habe ich einen Spaziergang unternommen, nie fühlte ich eine kalte Kumpelnase an meinem Fell, noch nie betrat ich ein großes Haus, noch nie spürte ich Zärtlichkeit…

Es war Gabriela, das winzige, neugeborene Menschenkind, das mein Leben verändern sollte. Nachdem sie auf der Welt war willigte Miguel ein, dass ich, zum ersten Mal von der Kette losgelöst, nach nebenan durfte – nach über zehn Jahren, am heiligen Abend…

Ralfs Badezimmer ist mein Lieblingsplatz. Die Tür bleibt geöffnet, ich darf hinaus wenn ich will oder darf mit  meinen müden Knochen auf, sowie unter einer weichen Decke liegen bleiben. Ich darf aus dem Fenster in den Himmel schauen, die Wärme und Obhut genießen. Draußen regnet es und  ich brauche mich nicht mehr in einer kalten Hütte verstecken. Ich werde nicht nass, brauche nie wieder frieren. Meine Kumpel, die ich von Unterhaltungen her schon lange kenne, gaben mir vorsichtige, verständnisvolle Stubser mit kalten Nasen und hießen mich willkommen.

Ich, Mimo, weine stumm und ohne Tränen.

Ich, Mimo, schreie mit einem heiseren, tiefen, noch nie gehörten Ton auf, sobald man mich an meiner schmerzenden Stelle berührt.

Ich, Mimo, weiß, dass Gisela und Ralf mir helfen werden.

Ich, Mimo, gab die Hoffnung nie auf.

Euch allen ebenso ein glückliches Weihnachtsfest und ein gesundes Jahr 2009!

Euer Mimo

Futterstellen und jahreszeitliche Begegnungen

Als ich über die „schlimme Stelle“ berichtete, da ging es eigentlich nur um das Umfeld an sich. Seit Oktober letzten Jahres gibt es diese Futterstelle erst, und  ich hatte dort noch keinen Sommer erlebt. Einen Sommer mit der gewohnten und überall stattfindenden Fliegenplage, die sich an dieser Stelle   jedoch zum kleinsten Übel herab schrumpfte. Einen Sommer unter einem Holunderbaum und neben Brombeerbüschen, wo sie in Scharen Halt machen, die Marmeladeneinkocher und Schnäpschenbrenner – das ist etwas völlig Neues. Da wird bequem vor der „Haustür“ geparkt, sogar eine Leiter aus dem Wagen gehievt und gesammelt, was die Natur bietet. Es ist eine Phase, das ist klar, irgendwann wird keine Holunderdolde mehr am Baum hängen, die Stelle wird uninteressant werden, aber kommt man zur gewohnten Zeit und will die Futterstelle versorgen, dann stehen sie da und pflücken und reißen. Ich könnte hergehen und den jeweiligen Leiterkletterer bitten Obacht zu geben, weil sich genau unter seiner Begierde eine Futterstelle für Katzen befindet, aber das tue ich nicht, da jeder Wissende ein Katzenfeind sein könnte. Somit fahre ich weiter, zur nächsten Stelle und warte ab, bis ich unentdeckt bleiben kann.

Für jeden von Euch wird ein Bild vor Augen erscheinen, wenn er sich diese kleinen und großen dunkelroten Beeren vorstellt, die nach einer Pflückattacke  überall verstreut und zermatscht herum liegen. Inklusive der Äste und Blätter. Somit ist Saubermachen angesagt – man hat ja sonst nichts zu tun.

Ebenso eine Phase sind des Gärtners größte Feinde, die Nacktschnecken. Um die 30 Grad am Tag und während der Nacht Regen. Das ideale Klima, um Schnecken zu animieren in Partylaune zu verfallen. Es ist Natur, es sind Lebewesen, es sind Schnecken, es sind Tiere. Das muss ich mir ständig einhämmern, wenn ich bereits weiß, was mich erwartet. Eine absolut versaute Futterstelle, für die es keinen schlimmeren Vergleich gibt.

Das Trockenfutter ist unbrauchbar geworden, die Kiste muss ausgewaschen und getrocknet werden. Es hilft kein Wedeln mit der Hand, obwohl auch dieser verzweifelte Versuch eine Horde Fliegen nur für den Moment abschreckt. Schnecken bedeuten richtig Arbeit. Und keine dieser Schnecken kann ich töten, somit kommen sie mitsamt dem am Abend vorher noch trockenem Futter weit entfernt auf eine Sammelstelle, wo sie die Reste des verdorbenen Trockenfutters offiziell bearbeiten können.

Eine halbe Stunde später und eine halbe Küchentuchrolle weniger, sieht es für den Rest des Tages wieder angenehm aus.Mit nur wenig Trockenfuttter , denn tagsüber traut sich kaum eine Katze hier hin.

Aber es ist warm, die Fliegen werden Eier legen, für heute Abend ist Gewitter angesagt…

Wie war das noch mit  Sisyphos und seinem Felsbrocken?

Das folgende Foto machte ich am Freitagabend als es bereits dämmerte, keine Fliegen in Sicht waren und die Nacht versprach kühl und trocken zu werden. Somit gab es nach Tagen auch wieder Nassfutter. Als ich soeben das Foto verkleinerte, erst da sah ich das Katzenauge, das ich, ohne die (schwarze) Katze bewusst zu sehen, mitfotografiert hatte:

Katze Emmiken und die Gedankenübertragung

Weiß gar nicht wie ich das sagen soll, aber ich gehe davon aus, dass Gleichgesinnte verstehen werden.

Irgendein Donnerstag in  den vergangenen Wochen war es, als ich mit Herrn M. telefonierte. Er musste gezwungenermaßen und verbotenerweise eine Futterstelle auf „seinem“ Betriebsgelände einrichten, weil sich dort Samantha, Ronja und Ruby aufhalten.Bei unserem Gespräch erwähnte er, dass er vor ein paar Tagen eine tote Katze auf selbigem Gelände gefunden  hätte. Sie lag hinter einem Pallettenstapel und sei durch Verwesungsgeruch aufgefallen. Ich fragte, wie die Katze ausgesehen hätte, ob ich sie noch einmal sehen könne, beerdigen…

„Oh nein“, meinte Herr M. ,“das war bereits zu weit fortgeschritten. So etwas packt man nicht mehr ins Auto. Tüte, Container und gut ist das.“

„Aber welche war es?“, fragte ich aufgeregt, „das ist wichtig zu wissen!“

„Tja, ich kannte sie nicht“, meinte Herr M. „eine hellgetigerte, mehr kann ich nicht sagen.“

„Aber ich muss das wissen … hellgetigert, nicht, dass das die Mutter von Emmy und Maxi ist!“

„Vermissen sie sie?“

„Ja, seid vier Wochen, deshalb schauen sie bitte auf die Katzenheimat, sehen sie sich die einzigen  Fotos von Emmiken an und vergleichen sie, bitte!“

Herr M. sah nach und meinte, dass es Emmiken sein könne.

Man kennt sie, diese Faustschläge in die Magengrube. Noch nie wirklich erlebt, aber es fühlt sich jedesmal so an, wenn  solch eine Nachricht kommt.

Ich dachte nur: Bitte nicht Emmiken, bitte, bitte nicht! Es mag eine der bisher unbekannten Katzen sein, die nie in eine Falle gehen und lediglich nachts laufen. Eine, die tatsächlich an Altersschwäche gestorben ist. Es tut mir Leid, sehr Leid, aber bitte nicht Emmiken! Sie ist noch jung und lebenslustig, bitte nicht!

Herr M. und ich beendeten das Gespräch und ich fuhr weiter, zur Futterstelle von Minki, Emmiken und wer weiß welchen Katzen noch. Ich rufe die Katzen immer, wenn ich angelangt bin und meist kommt Minki aus einem Gebüsch hervor oder Emmiken wartet bereits. Wie gesagt, Emmiken hatte ich seit vier Wochen nicht gesehen und in diesen Momenten intensiv an sie gedacht. Mir ging es miserabel,  dachte an all die niederschmetternden Dinge, an all die Katzengegner, an all die gegnerischen LKW Fahrer. Der eine Fahrer schenkt einem Futter, findet Katzenversorgung in Ordnung und dann der andere, der fragt: „Was machen sie denn hier?“ , wie zu einem Marsmännchen das mitsamt UFO im hauseigenen Garten gelandet ist. Ich antworte: „Katzen versorgen“. Und er: „Wissen sie nicht wie dumm das ist, wie viele Ratten hier herum laufen?“ „Ja,“ und ich nicke, völlig gegen meine gundsätzliche Meinung, da dieser daher gefahrene Furz keine Ahnung haben kann  woher diese Katzen stammen, die seit acht Jahren versorgt werden und ihren Ursprung in einer abgerissenen Fabrik haben. Was soll ich solch einem Ignoranten sagen?

Ich kann in solchen Momenten keine Antwort mehr finden, denn erstens sind speziell diese Menschen gefährlich und zweitens habe ich keine Kraft mehr, um auf all diesen Schwachsinn zu antworten. Speziell solche Wichtigtuer scheinen eine komplette Firma zu vertreten, weil die nächste Frage war: „Wer hat ihnen die Erlaubnis erteilt?“  Ich sagte: “ Herr Sch..“,  und wichtiger Fahrer meinte, dass dieser Mann längst nicht mehr bei der Firma arbeite. Da müsse man sich etwas anderes einfallen lassen, so gehe das nicht!!

Okay,  somit werden die Karten neu gemischt werden müssen, aber  gut im Vorfeld zu wissen. Doch dich, du armselige wichtigtuerische Wurst, werde ich nicht unbeachtet lassen!

Und im nächsten Moment war das alles wieder vergessen, da ich an  Gedankenübertragung, an irgendetwas Höheres dachte, weil Emmiken wie zu meiner Beruhigung an gewohnter Stelle  saß und wartete. Als wenn sie sagen wollte: „Hey, mach dir doch nicht immer so viel Kopf! Also mir geht es gut, wie du sehen kannst.“

Allerliebstes Dankeschön, Emmiken! Auch wenn du anschließend erneut untertauchtest, so weiß ich nun wieder, es geht dir gut! Anschließend ging es mir wirklich wesentlich besser und der Auftrieb, den ein für bescheuert erklärter Katzenversorger braucht, der war durch diese, für andere völlig unwichtige, Begebenheit körperlich spürbar. Glück und Leid liegen nahe beieinander, aber dieser Moment bestand einfach nur aus Glück.

In Erinnerung an unseren Freund Gador

Leider mussten Gisela und Ralf unseren Freund Gador am Dienstag den 09.08. über die Regenbogenbrücke gehen lassen.

Die Leishmanioseerkrankung, die Gadors Körper zu sehr angegriffen hatte, war stärker. Sie war stärker als unser tapferer Kämpfer und sie war stärker als jede Medizin.

Es war in den letzten Monaten ein Auf und Ab und die Hoffnung ein ständiger Begleiter. Nachdem sich Gador soweit hatte erholen können, dass er wieder selbstständig laufen und sogar Stufen steigen konnte, war es für ihn das Größte, mit seinen Menschen  und all seinen Hundefreunden zusammen im Haus sein zu können.

Gador blühte auf, nachdem ihm sein kleiner Freund Basti, der ausgesetzt an einer Mülltonne gefunden worden war, immer und immer wieder Mut zugewinselt hatte.

Mehrere Ärzte der Tierklinik San Anton steckten ihr Wissen in seine Behandlung, die unter anderem eine Spritzenkur, die zweimal täglich verabreicht werden musste, erforderte. Selbst diese schmerzhafte Prozedur ließ Gador ohne zu murren über sich ergehen.

Als Gador erkannte, dass ihm Liebe entgegengebracht wurde, gab er sie tausendfach zurück, er genoss es, nun ganz nah bei Gisela und Ralf sein zu können und er genoss sein Leben in vollen Zügen. Er vertraute, war dankbar und einer der unverwechselbaren Freunde, speziell für Gisela.

Gador wurde Anfang Mai bewegungsunfähig und ausgehungert gefunden. Was ihm in seinem jungen Leben widerfahren sein muss, erzählten sein Blick, seine unbehandelte Krankheit, seine Wunden am Hals und seine in Verzweiflung abgekauten Zähne. Dennoch war Gador bereits zu Lebzeiten ein Engel, der uns Menschen zeigte, was das Wort Liebe bedeutet.

Trotz aller Mühe bekam Gador am Samstag einen Rückschlag. Er mochte nun nicht mehr essen und nicht mehr trinken, die Kraft zu kämpfen verließ ihn. Es wurde eine weitere Behandlung in Erwägung gezogen, doch am Dienstag lief Blut aus seiner Nase und er konnte erneut nicht mehr aufstehen.

Es war für Gisela und Ralf wieder einmal ein enorm schwerer Schritt, aber Gador zeigte, dass er bereit war und Gisela erfüllte ihm diesen letzten Wunsch. Wie immer blieb sie auch bei Gador, legte sich zusammen mit ihm auf den Boden und sprach ihm Mut zu, begleitete ihn bis zum letzten Moment, damit er den Weg über die Regenbogenbrücke gehen konnte.

Mach es gut, lieber Gador! Oskar, Simon, Rübe, Otto, Mimo, Pepita, Sorry und viele weitere Freunde werden Dich beschützen. Wir werden Dich niemals vergessen, Du tapferer Schatz.

Tina hat eine virtuelle Gedenkstätte errichtet. Wer möchte, kann dort eine Kerze für Gador anzünden: Für Gador

Tiere aussetzen kein Kavaliersdelikt: Bis zu 25.000,- Euro Strafe drohen!

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Jedes Jahr im Sommer spielen sich in der Notrufzentrale von TASSO Dramen ab: Immer mit Beginn der Ferienzeit werden Haustiere kurz vor dem Urlaub einfach vor den Tierheimen oder an abgelegenen Plätzen ausgesetzt. Ann-Kathrin Fries, Rechtsanwältin bei TASSO, weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass zum aktiven Aussetzen auch das Anbinden eines Hundes an einer Autobahnraststätte bzw. vor einem Tierheim oder das Verjagen eines Hundes oder einer Katze gehört. Unter den Begriff des Aussetzens fällt auch schon das bewusste Entlaufenlassen eines Tieres, d.h. wenn bewusst eine Situation herbeigeführt wird, die dem Tier das Entlaufen ermöglicht.Aber nicht nur das bewusste Aussetzen des Tieres, sondern auch sein Tier über einen längeren Zeitraum allein lassen, ist gemäß § 3 Tierschutzgesetz verboten. Wer also seinem Tier z. B. Futter und Wasser hinstellt und dann für zwei Wochen in den Urlaub fährt, ohne, dass sich jemand regelmäßig um das Tier kümmert, macht sich strafbar. Dass es sich dabei bei Weitem nicht um ein Kavaliersdelikt handelt, zeigt sich in der Strafandrohung für dieses Verhalten. Nach dem Tierschutzgesetz muss jeder, der ein Tier vorsätzlich oder fahrlässig aussetzt oder zurücklässt, mit einer Geldbuße von bis zu 25.000,- Euro rechnen.
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Klingt schon mal nicht schlecht, da es belegt, dass Tieren ein Recht zugesprochen wird. Wie die Wirklichkeit aussieht, steht auf einem anderen Blatt.Ich persönlich begrüße solche Strafen für unfassbare Taten, kann mir gleichzeitig allerdings nicht vorstellen, dass es jemals zu einer derartigen „Vollstreckung“ kommen wird. Ein anderer, ebenso wichtiger Punkt ist, was tut Mensch, wenn er ein ausgesetztes Tier findet?

Infos dazu hier