Wildbeobachtung

Zwar lebe ich in ständiger Unsicherheit, dass die Kamera zur eigentlichen Wildbeobachtung eines Tages verschwunden, sprich geklaut sein wird, aber Nervenkitzel gehört nun einmal dazu. In der vergangenen Woche stellte ich die Kamera mal wieder bei Minky, Fritzchen und Emmiken auf, an der Stelle wo die gespendete Hütte steht. Am nächsten Abend war die Futterschale bis auf einen letzten Krümel leer und ich war gespannt, was mich anhand der geknipsten Fotos erwartete. Ich erwarte ständig fremde, neue  Katzen oder Kitten, die dann gefangen, untergebracht oder zumindest kastriert werden müssen. Es ist beinahe wie ein Verfolgungswahn, da man sich  nur noch nach Normalität, in Frieden gelassen werden, gesunde Tiere und nach keinen weiteren Veränderungen sehnt. Es ist schlimm genug, die Tiere sich selbst zu überlassen, wenn man das mindest Mögliche erledigt, gutes Futter in saubere Schalen gefüllt, eine Weile Streicheleinheiten verteilt hat und sich wieder auf den Weg machen muss, sie zurücklässt. Ganz schlimm ist es wenn Katzen einem hinterherlaufen, das bestärkt die eigene Hilflosigkeit umso mehr. Aber wie man anhand der Bilder erkennen kann, scheint es diesen Katzen zurzeit in und um die Hütte herum zu gefallen. Ich kann nur hoffen, dass uns diese Möglichkeit, trotz neuen Pächters des Geländes, noch lange erhalten bleibt. Hier das letzte Foto mit Minky und mir, anschließend einige ausgewählte Bilder vom weiteren Abend, hin zur Nacht bis zum nächsten Abend. Wegen des hellen Blitzes muss ich mir was einfallen lassen, denn die Nachtfotos sind kaum zu gebrauchen, aber die zu erkennenden Katzen sind bekannt.

16.05.2013

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An der dritten Futterstelle stellte ich die Kamera nur kurz auf, weil ich in der Ferne eine Katze warten sah und mit meinen scheelen Augen nicht erkennen konnte, um welche Katze es sich handelt. Aufgrund des Fotos sah ich somit ein Stückchen Samantha, aber auch ein Stückchen schwarze Katze, die ich an dieser Stelle nicht kenne. Für diesen Standort muss ich dringend eine bessere Position finden, aber das ist auf einem Firmengelände mit regem Verkehr nicht einfach.

Samantha

Schwarze Katze

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Ein Kommentar zu “Wildbeobachtung

  1. Wirklich schön, wie gut die Futterhütte angenommen wird – die Katzen stehen ja manchmal fast Schlange. So eine Möglichkeit, geschützt und trocken fressen zu können, ist wirklich großartig! Ich drücke die Daumen, dass es trotz des neuen Pächters alles so bleiben darf. Sicher ist die Gesamtsituation bedrückend, weil man kaum Möglichkeiten hat, etwas zum Guten zu verändern – aber umso schwerer wiegt dein Engagement und das deiner Mitstreiter. Ihr seid wirklich ein Lichtstrahl in der Dunkelheit!

    Liebe Grüße von Christina

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