Ein Zuhause

für Bübchen.

Sonne 2

Heute war es erneut soweit, dass eine sehr sympathische Familie wegen Kater Bübchen vorbei kam. Nicht einfach und oftmals nervenaufreibend, da man bereits am Telefon oder per Email die Spreu vom Weizen trennen muss. Doch trotzdem gab es das übliche Spiel, denn Verstecken war angesagt, obwohl wir heute den Versuch mit einem Anruf, statt klingeln probierten. Es brachte nicht viel, denn fremde Zweibeiner  werden grundsätzlich mit Vorsicht beobachtet. Die besten Karten hatte jedoch der achtjährige Sohn, der auf Bübchen ohne Hintergrundgedanken zuging, ihn mit Leckerchen locken konnte. Ein scheues Tier, das Bübchen, das nach all den Monaten unser eigenes Tier scheint und bei dem es wieder einmal enorm schwer fällt, es in andere Hände zu geben. Aber es muss weitergehen und ohne in die Zukunft schauen zu können, weiß ich, dass es weitere Fälle geben wird, denen geholfen werden kann und muss.

Die Frau der Familie ist Heilpraktikerin und besitzt  Wissen, wie Bübchen von seinen immer wieder zurückkehrenden Nachwirkungen des Katzenschnupfens geheilt werden kann, auch ohne Baytril,  und wird uns leberschonende Mittel zukommen lassen, da nach Kater Mikesch nun auch der Rest der Truppe entwurmt werden muss. Irgendwann hatte ich das gelesen und ist logisch, dass eine Wurmkur die Leber schädigen kann. Aber Wann und Wie soll man all diese Tatsachen und Dosierungen händeln? Ein Tierarzt verkauft Milbemax, das mich mit nur acht Tabletten und  nach Abzug des Tierschutzobolus` dennoch 55 Euro kosteten. Ich warte somit die leberschonende Mixtur ab und bin sehr glücklich über das Angebot!

Am nächsten Samstag wird somit ein erneuter Um/Aus/Einzug stattfinden und wir fahren gemeinsam mit Bübchen/Teddy in seine eventuell neue Heimat, wo ihn (s)eine schwarze Prinzessin erwarten wird.

Teddy 2

Geierwally /Lucy hat sich fast eingelebt, aber bisher hatte ihr Frauchen zwei Wochen Urlaub, stand stets für Lucy bereit. Wir warten somit die kommende Woche noch ab, und reagieren entsprechend auf ihre Meinung. Wenn unsere Geierwally kein Problem mit ihrem Single Leben zeigt, kann sie dort bleiben, der Schutzvertrag wird in Angriff genommen und sie wird demnächst kastriert, damit sie ihren Freigang genießen kann. Falls nicht, fahre ich nicht mit Schutzvertrag sondern mit Transportbox zu ihr und hole sie wieder ab.

Für Bübchen gab es an diesem Wochenende sogar noch eine weitere Interessentin, aber all das wurde mir zuviel, obwohl diese Frau auch sehr nett klang. Ich vertröstete sie, fragte aber gleichzeitig wie ihr geholfen werden könne. Somit gab ich ihre Daten in den Tierschutzverteiler, den eine Tierschutzkollegin akribisch leitet. Katzen oder Katergesuche stoßen immer auf  Resonanz, da die hauptsächlichen Anfragen aus Abgabetieren bestehen. Doch jeder hat eine Pflegekatze bei sich, die auf solch ein Zuhause nur wartet. Frau Z. rief heute morgen an, dass sie sich für „Ophelia“ entschieden hätte und der leere Kratzbaum bald mit Leben erfüllt werden würde.

So ist das, mit dem Nebenjob. Er lässt Gedanken kreisen und wirbeln,  alles im Sinne der Tiere. Herzlichen Dank an dieser Stelle an all die ernsthaften Interessenten, die aufgrunddessen sogar noch helfen, weiterleiten und einem ausgesetzten, aufgegriffenen oder kranken Tier, sei es Katze oder Hund, ein optimales Heim schenken, und die Verantwortung für weit über zehn Jahre tragen werden!

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