Herzlichen Dank

an Brigitte R., die der Katzenheimat 15 Euro spendete!

Wie Ihr alle wisst, wird jeder Cent in Futter umgesetzt. Es geht auch oder speziell zur Winterzeit eine Menge durch die Mägen, so auch am vergangenen Freitag, als kalter Dauerregen den Schnee ablöste. Bei Micky, Muckl und Filou habe ich nur die Möglichkeit,  Futterschalen unter einen parkenden LKW zu stellen und zu warten bis sie satt sind. Unter einem LKW ist es einigermaßen trocken und ich wurde nass bis auf die Haut. Wie schon oft erwähnt, so kann ich mich anschließend unter eine warme Dusche stellen, die nassen Klamotten in die Waschmaschine stecken, und  eventuell bin ich verrückt loyal. Könnte ich mich auch in mein Auto setzen, den Motor und Heizung laufen lassen. Aber all das wäre kein Einklang mit all den Naturwesen und ich käme mir mies vor.

Von daher tut eine Aufmerksamkeit immer wieder gut und das Motto steht: Wir schaffen das!

Ganz anders in der internen Katzenheimat, wo Perlchen zeigte, dass sie nicht nur auf Geparden steht, sondern auch Interresse für Zweibeiner zeigt.

Perlchen 2

Ein Bericht über Kriegsflüchtlinge, die vor einer ungewissen Zukunft stehen und in einer modernen Auffangmöglichkeit beherbergt werden, als es bisher oft üblich war oder immer noch ist. Aber es ist ein Problem, speziell zur jetzigen Zeit, wenn ich zum Beispiel zum Wochenmarkt gehe und ein Kilo Hühnchenherzen für all die Katzen kaufe. Mir tuen auch die zig Hühner Leid, die zu einem Kilo Herzen zusammengeschrumpft eine Horde darstellten. Eine weitere Kundin kauft zwei Kaninchen und möchte sie zerteilt wissen. „Aber gerne“, sagt die Fachverkäuferin, schwingt ihr Beil und spricht weiter: „Es soll schließlich nicht mehr weghoppeln , ha,ha,“. Ich muss zur Seite sehen, denn als der Kopf an der Reihe ist, wird mir wirklich übel.

An der nächsten Ecke sitzt ein Mann und neben ihm sein Pinschermischling, der in dicke Decken gehüllt seinen Bittauftrag erfüllen soll. Ich bin dann immer im Zweifel und gebe dem Hund eine Dose Futter, denn es ist ein Hin – und Her Gedanke, da eine Ecke weiter ein junger Mann steht und zitternd einen Becher in Händen hält. Nein, er zittert nicht wirklich, er schauspielert und  will mein letztes Geld, oder? An der übernächsten Ecke ist ein Taubenpaar zu sehen, das sich um seinen augenscheinlich kranken Nachwuchs sorgt. Dieser Taubenfamilie, mit ihrer unerschütterlichen Sorge, kann man die Jungtaube nicht einfach wegnehmen und auf menschlicher Basis helfen. Es ist der Lauf der Natur, und die Natur ist brutal.

Und dann bin ich froh, wenn ich nach Hause komme, heiß duschen und solche Fotos knipsen kann:

Platz ist in der kleinsten Hütte

Habt alle eine gute Woche, mit lieben Wünschen von der Katzenheimat!

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