Neuigkeiten, alles gut, toi, toi, toi

Damit mal wieder ein paar positive Meldungen auf der Katzenheimat stehen, lasse ich Bilder sprechen und fasse mich möglichst kurz.

Hanni und Nanni konnten ihre Katzenschnupfen Symptome  überwinden, beide Miezen sind mittlerweile besser drauf, als jeder neu entwickelte Turnschuh. Hanni ist die mutigere von Beiden, sie lässt mich nicht aus den Augen, aber dennoch mag sie sich nicht anfassen lassen. Klingt zweideutig, aber ich tue ihr nix. 😉

Nanni ist und bleibt der zurückhaltende Einzelgänger mit inzwischen klaren Augen, aber wer die Wilden akzeptiert, mag auch die Zeit, die es dauern wird.  Und wenn nicht, dann nicht, denn nicht jede Katze muss am Rockzipfel hängen. Jede Katze ist ein Individuum und jede Katze birgt Überraschungen, jede ist ihr eigener Herr und lässt sich nur schwer beeinflussen. Hanni und Nanni werden ihr Zuhause bei Emmy und Maxi in „Katzenhausen“ jedenfalls zu 99% bekommen und dort dürfen sie, nach allen weiteren Verpflichtungen, wie Kastration und Registrierung mithilfe eines Chips, ihr weiteres Leben erleben können. Ich denke, dass es ab Januar der Fall sein wird, da ich definitiv gegen eine Frühkastration bin, auch wenn mach ein Tierarzt jetzt schon eine OP befürworten würde. Aber mittlerweile konnte oder musste ich so viel erleben, dass meine Meinung aus gelebten Erlebnissen resultiert. Und wir haben Glück, und das Glück bedeutet in diesem Falle Zeit, denn obwohl sich die Adoptanten auf ihren unzurechenbaren Zuwachs freuen, so haben sie ebenfalls wertvolle Geduld. Emmy und Maxi geht es jedenfalls richtig gut, und es war die korrekte Entscheidung nach der Trennung der ersten Adoptanten, diese Katzen in ihrer Heimat zu lassen:

Maxi auf Beobachtungsposten

Um die folgenden Fotos zu erklären, so bekam ich gestern ein Katzenhaus  vom Fressnapf geschenkt. Geschenke im Fressnapf werden rar verteilt, es kommt immer auf den mitfühlenden Kassierer an, weshalb ich nicht nur aufgrunddessen die Geschäfte ständig wechsele. Irgendwann war ein Papphaus als Geschenk beim Kauf von zehn Dosen „Real Nature“ angekündigt worden, aber selbst beim Kauf von zwanzig Dosen gab es keine Pappe zusätzlich. Nicht dass ich darauf erpicht gewesen wäre, aber irgendeine Kleinigkeit aufgrund der Preise kommt gut an. Gestern war dieses Gratisgabe längst nicht mehr aktuell, aber die Kassiererin war in Ordnung. Ein Stapel Pappe, den ich in der Mittagspause zusammenbastelte und der tatsächlich Stunden voller Spaß brachte. Bis … ja, bis eine etwas schwerere Katze in Form von ausgewachsenem Charlie meinte, dieses Haus abreißen zu müssen.

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Inzwischen gab es auch wieder Anrufe von Interessenten für Kuhkatzkater, die am vergangenen Sonntag, nach Terminabsprache und ohne Absage, einfach nicht kamen. Ich bedanke mich hiermit herzlich für diese eindeutige Info, somit spart man sich Mühe in Form von Vorkontrolle und intensiven Nachdenkens, denn Sorry, wir sind hier nun einmal kein belgischer Tiermarkt, wo man ein Tier sofort und ohne Überlegung möglichst billig „kaufen“ kann! Qualität hat nun mal seinen Preis, siehe Fressnapf!

Wenn ich doch noch etwas hinzufügen darf, obwohl ich mich kurz halten wollte, so traf ich gestern eine  unglückliche Frau. Sie muss wirklich sehr unglücklich gewesen sein, dabei hatte sie alle Sinne beisammen und konnte sich bewegen. Ich musste an einer Ampel bremsen, die ein gelbes Licht zeigte. Das passiert alle paar Minuten, den ganzen Tag über, wenn man ständig unterwegs ist. Der LKW Fahrer neben mir bretterte ignorierend weiter, ich hielt langsam bremsend an, da ansonsten die Postkisten durcheinander gewirbelt wären. Die inzwischen Rot anzeigende Ampel hatte ich im Blick, ich stand lediglich ein paar Zentimeter auf einem Fußgängerüberweg, den kaum jemand benutzt. Plötzlich klopfte es an der Seitenscheibe und eine wild gestikulierende junge Frau schrie ihr Unglück in die Welt. Ich verstand sie nicht wirklich und sie ging vorne um mein Auto, schlug mit ihrer  Hand auf die Motorhaube. Ich kurbelte das Fenster herunter und diese  Frau rief mir entgegen, dass ich wohl spinne und mitten auf einem Fußgängerweg stehen würde, dabei könnte ich (mitten im Berufsverkehr, also mitten im Krieg) zurücksetzen, denn SIE sei durch mich behindert und müsse wegen mir einen Bogen gehen. Tja, leider, leider fielen mir in diesem Moment nicht die passenden Entgegnungen ein, erst im Nachhinein hätte ich fragen mögen, ob sie in ihrem bisherigen Leben noch nichts Schlimmeres erlebte.

Romina würde auf all das  antworten mit: „Prruhhh“. Und genauso sehe ich das auch.

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4 Kommentare zu “Neuigkeiten, alles gut, toi, toi, toi

  1. Heike, alle sind noch hier. Zwei sollen noch vermittlelt werden, das sind Kuhkatzkater und Schildpattkatze. Aber wir haben Zeit, wir warten auf den Richtigen – alle anderen können mich mal.

  2. Sabine, man sieht, dass die Katzen sich wirklich wohl fühlen. Das Häuschen ist mal wirklich hübsch, schade nur, dass es nicht lange gehalten hat.
    Und zu der unglücklichen Frau: Gut, dass Du es so siehst, alles andere bringt nämlich nichts. :-/
    Blöde Q’s laufen einem immer mal wieder über den Weg – was juckt es die Eiche, wenn eine Sau sich dran schubbert?
    Halte die Ohren steif, und lasse Dir nichts erzählen. Und auch rechtfertigen musst Du Dich für sowas nicht. War halt ’ne blöde Q.

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