Das Leben geht weiter …

Muss es schließlich auch und traurige Tatsachen gehören dazu.

Treue Leser werden Hermine kennen, die ich fast bewegungslos aus der Wildnis mitnahm, beziehungsweise dennoch fangen musste. Eines der vielen Tierschutzabenteuer und nervenaufreibender Erlebnisse, die nicht in den Kleidern hängen bleiben.

Hermine jedenfalls darf auch in Sicherheit kein sorgloses Leben führen, da sie von Romina und Charlie immer noch nicht akzeptiert wird. Das ist so und ich kann es nicht ändern. Es wird an ihrem vermeintlichen Eindringen liegen oder an ihrem Verhalten, das von Hausgeburt und Queen nicht akzeptiert wird.

Völlig anders dagegen die Zwerge, die sich oftmals in Hermines Reich zurückziehen und „ihre Omi“ besuchen. Denn dort ist Party angesagt, dort dürfen sie die Bude auf den Kopf stellen. Hermine freut sich über Gesellschaft, sie ist eine tierpolitisch unparteiische Persönlichkeit, die das Leben nimmt, wie es kommt.

Wie früher, ich erinnere mich gerne, wenn Heiligabend Besuch bei meinen Großeltern angesagt war. Papa fuhr mich frühmorgens hin und es gab Kakao aus einer Tasse mit Schildkrötenaufdruck – meine Tasse.  Wahrlich über vierzig Jahre her und dennoch denke  ich an diese längst entsorgte Tasse und an den Geschmack dieses  selbst gebrühten Kakaos, an diese viel zu seltenen  Tage zurück. Und an ein bombastisches Glockengeläut, weil Nähe zur Kirche, wenn Oma, Opa und ich uns um punkt 18.00 Uhr zu Fuß auf den Weg Richtung  Heimat machten. Dort warteten längst verstorbene  Mama und Papa, mit Bescherung und Essen. Oma und Opa blieben die Weihnachtstage lang über bei  uns, was mich als Kind freute, aber  hin und wieder für mich unverständliche Querelen bereitete …

Wie das Leben so spielt.

Mometan somit gute Nachrichten, denn Geierwally, Hermine, Männlein, Bübchen, Perlchen, Romina, Charlie und Bella kämpfen sich mitsamt uns durch diese  Hitze.

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2 Kommentare zu “Das Leben geht weiter …

  1. Es ist natürlich schade, dass Hermine von den beiden nicht akzeptiert wird.
    Vielleicht hat ja noch irgendwer der hier mitlesenden eine zündende Idee zur Vergesellschaftung der drei Erwachsenen?

    Aber es ist total schön zu lesen, dass die Kleinen so bei ihr spielen und in ihrer Nähe sein dürfen. Eine richtige Omi halt. ;o)

  2. Es ist wirklich schön, dass Hermine trotz des Stress mit Romina und Charlie wenigstens nicht ganz ohne Katzengesellschaft sein muss. Offenbar genießt sie das Gewusel der Kleinen um sich her. Ich habe leider keine Idee, wie man die drei friedlich vergesellschaften könnte. Tatsächlich habe ich es hier auch nie geschafft, die Ablehnung meines Katers gegenüber meiner Katze Nicki zu überwinden – der Frieden war immer nur oberflächlich, war ich ausser Reichweite, ging es rund.

    Liebe Grüße von Christina

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