Eiseskälte

Da fragt man sich, was schlimmer ist: Eiseskälte oder Hitze. Gegen Kälte kann man sich schützen, gegen Hitze kaum.

Hitze ist allgegenwärtig und nimmt einem fast die Luft zum Atmen. Kälte ist in den Griff zu bekommen – wenn es denn möglich ist. Bei vielen draußen lebenden Lebewesen kam es inzwischen zu  Erfrierungen, speziell was die Nachbarländer im Osten anbelangt. Ukraine, Polen messen bis zu über Minus 30 Grad. Schwerwiegende Probleme bereiten diese extremen Temperaturen speziell den Menschen, die kein Dach über dem Kopf haben. Dass es so etwas geben kann, ist eh nicht zu verstehen.  Mittlerweile wird so viel getan und per Hilfsorganisationen verändert, dass Mensch sich nur schämen muss, wenn trotzdem – und in der heutigen Zeit – Personen auf der Straße erfrieren.  Aber nicht nur die Menschen erfrieren, selbst im Land Nordrhein Westfalen gibt es Beispiele, für  nicht zu verstehende Handlungen. Eine Bekannte ging lediglich mit ihrem Hund früh morgens ihre Gassirunde. Der Hund blieb an einem geparkten PKW stehen und wurde aufgeregt. Die Bekannte schaute durch die beschlagenen, frostigen Fensterscheiben und sah einen großen Hund auf der Rückbank liegen. Sie rief die Polizei, die ihr mitteilten sich darum zu kümmern. Inzwischen sprach die Bekannte mit Nachbarn, die zu wissen glaubten, dass es Lärm und Beschwerden gegeben habe, wegen Hundegebell und mehrerer Welpen. Die Bekannte war längst auf ihrer Arbeitsstelle angelangt, rief jedoch erneut bei der Polizei an. Die Welpen seien inzwischen aus dem Kofferraum des Fahrzeuges befreit worden, wurde ihr gesagt, zwei wären inzwischen verstorben, ob erfroren, erstickt oder verhungert, das konnte selbstverständlich niemand beantworten. Ebenso blieb die Frage offen, was mit der Hündin und ihren Welpen im Anschluss geschah…

Denn was ist mit den Tieren? Was spielt sich in den Tierheimen Polens und der Ukraine ab, nur um bei diesen beiden Beispielen zu bleiben? Es muss grauenvoll sein, da 365 Tage lang immer wieder nach Decken und Unterschlüpfen gefragt wird: „Bitte spendet und werft es nicht auf den Sperrmüll!“ Aber wenn es sich im eigenen Reich angenehm leben lässt, warum soll man an zukünftige Kälteeinbrüche denken? Und überhaupt, ist es zu umständlich und unmöglich, eine Matratze nach Polen zu schicken. Hier empfiehlt es sich nach Tierhilfsorganisationen zu suchen, die per Fahrzeug zu Tierheimen fahren und Hilfsgüter dorthin transportieren.

Ich mache mir logischerweise viele Gedanken und lebe berufsbedingt mit der Natur. Von daher lasse ich die Menschen außen vor, da sie im Grunde nicht zur Natur passen. Ein Tier benötigt keine Handschuhe, es benötigt keine langen, von Mensch oft als „hässlich“ bezeichneten Unterhosen, da Natur mit Winterfell und Voraussicht handelt. Ein Tier, das sich mit der Natur auskennt, braucht seine Freiheit um sich Möglichkeiten zum Überleben suchen zu können. In Tierheimen leben sie in Zwingern – von Menschen gemacht und ohne Möglichkeit – in der Freiheit können sie sich zumindest Möglichkeiten suchen.

Mittlerweile baute ich zusätzliche Unterschlüpfe im Akkord, musste allerdings feststellen, dass nur wenige der Unterschlüpfe genutzt werden. Einerseits dauert es oft eine Zeit, bis Neuigkeiten angenommen werden, und ich muss abwarten. Andererseits  denke ich, dass es bessere Alternativen geben wird.

Mal ohne Dach: Mal mit Dach, indivduell, je nach Möglichkeit:

Zum Wunder der Natur gehört selbstredend die Sonne und sie zeigt sich in diesen extrem kalten Tagen dankenswert häufig. Sie kann ein Feind sein, aber wird zum lebensrettenden Freund an solchen Tagen. Sobald sie ihre wärmenden Strahlen sendet, sitzt jedes Tier der Sonne zugeneigt und wärmt sich nach einer frostigen Nacht. Viele der wilden Katzen zeigen wenig Hunger, deshalb ist der Herbst maßgebend zur Versorgung. Im Herbst, in der Vorbereitungsphase, die wilde Tiere besser erahnen als jeder Meteorologe, wird Winterspeck angefuttert.  Momentan scheint eine Art Reduzierung auf das Wesentliche stattzufinden, da auch kein Wasser zu finden ist. Wie irgendwann schon einmal erwähnt, beobachte ich diese Verhaltensmuster lediglich, schreibe sie nieder und gebe sie an Euch weiter. Wissenschaftler werden dagegen sprechen oder ähnliches erkennen, ich weiß es nicht.

Eventuell hat diese Lebensweise, die nicht naturgemäß ist,  bisher nie jemand erforscht. Ich kann nur tun, was mir möglich ist und beobachten, nahe an der Natur. Ich hege oft Zweifel, ob meine Worte überhaupt gelesen werden, aber solche Überraschungen, wie von Anna und Christina ins Leben gerufen wurden, bestätigen den minimalen, wörtlichen  Aufwand, der in nichts nachsteht, was das Leben da draußen anbelangt.

Zurzeit fülle ich die Tasche für morgen, mit Dosen die unter anderem Fisch enthalten, Wasserflaschen und Milch. Die Katzen, die schnell genug kommen, wird somit eine gute Mahlzeit erwarten, den anderen, scheuen Tieren, wird frisches Trockenfutter gereicht, denn länger als eine halbe Stunde hält kein warm gehaltenes Futter durch.

Aber auch diese Zeit wird sich ändern und bald geht es von vorne los, mit Schnecken, Fliegen und Co.

Es geht rund, so rund wie unser uns geliehener  Planet Erde die Jahreszeiten parat hält. Von dem eine Art Zwilling entdeckt wurde, der mit der Bezeichnung GJ 667 C benannt wurde. Ja, ja, ich hoffe nur, dass die 22 Lichtjahre zu ihm hin für die Menschheit unüberbrückbar bleiben werden. Wer weiß, was sie mit diesem Planeten,  von dem nicht einmal bekannt ist, ob es dort bereits Leben gibt, auch noch anstellen würden.

Habt alle eine angenehme Woche und Danke für Eure Aufmerksamkeit

Sabine

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Ein Kommentar zu “Eiseskälte

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