Emmy und Maxis Mutter

Vor einigen Tagen gelangen mir zwei interne Sensationsfotos. Intern deswegen, weil es lediglich für mich von großer Bedeutung ist, Emmy und Maxis Mutter in Freiheit so nah vor die Linse bekommen zu haben und hiermit die Ähnlichkeit zwischen Mutter und Töchter  zeigen zu können.

Keinen Schritt näher, oder ich bin weg!

Man bedenke wie unnahbar sich Emmy Monate lang gab, egal wo sie war. Die darauf zu pochen schien, das Erlernte von ihrer Mutter umsetzen zu wollen. Erst nachdem sie kastriert worden war, legte sie zur  menschlichen Überraschung den Hebel um und war seitdem wie ausgewechselt.

Bisher gab es nur das eine Foto aus der Dachkammer von Emmy und Maxis Mutter, auf dem sie zeigt wie widerwärtig sie Gefangenschaft empfindet: Diese kleine Zicke erinnert mich immer an ein Alpenmurmeltier, die ich am Rheinsprung  wild und ohne Begrenzungen erleben durfte. Sie stehen aufrecht und wittern Gefahr, ihre Gefahrenmeldung, ein hoher Pfeifton, ist weit zu hören. Sie warten lange, „pfeifen“ und stehen regungslos, bis ihnen das gefährliche Objekt zu nahe kommt. So schnell kann ein Mensch nicht registrieren, wie Alpenmurmeltiere sich aus dem Staub machen.

Jedenfalls handhabt es Emmiken, wie ich diese Hübsche (in Anlehung an ebenbürtige Tochter)  inzwischen nenne, ähnlich. Die mittlerweile zahme Minki scheint ihre beste Freundin und ihr Vorbild zu sein.

Nur aus diesem Grund hält sich Emmiken in meiner Nähe auf. Emmiken sieht, wie Minki mit hocherhobenem Schwanz auf mich zuläuft, sich streicheln lässt und keine Angst hat. Somit kommt auch Emmiken immer näher, aber nur wenn ich nicht zu ihr hinsehe. Sie unterwirft sich Minki, die doppelt so groß ist und  den Eindruck erweckt ein Kater zu sein. Emmiken wälzt sich auf dem Boden, hüpft von einer Seite zur anderen, miaut  und wartet auf Minkis Beachtung. Ich habe keine Ahnung, wo sich Emmy und Maxis Mutter während ihrer,  manchmal wochenlangen, Abwesenheit aufhält, aber eines weiß ich: Sie ist ein Trockenfuttergourmet. Feuchtfutter ignoriert sie, weshalb schon etliche Schalen und Dosen von mir geöffnet wurden, im Versuch Emmiken etwas Gutes zu tun. Dass sie während der Nacht anwesend war, merke ich am verspeisten Trockenfutter. Die Marken „Felix“ und „Whiskas“ werden ignoriert, aber nicht nur von Emmiken, doch dazu später in einem anderen Bericht. Madame wartet auf edles „Royal Canin“, welches ich aufgrund eines gespendeten Gutscheines ausprobierte und nun nicht mehr davon los komme.

Hier ist das falsche Trockenfutter drin. Wo bleibt das richtige?

Ich bin immer froh und erleichtert, wenn ich  die wilden Katzen oder Kater zu Gesicht bekomme, da es lediglich eine einzige Verbindung zwischen uns gibt, nämlich die pünktliche Versorgung der Futterstellen. Vielleicht wird Emmiken eines Tages auch den Hebel umlegen und zahm werden. Wer weiß?  Wobei ich grundsätzlich dagegen bin, da scheue Tiere durch ihre vermeintliche Unsichtbarkeit besser geschützt sind.

Advertisements

3 Kommentare zu “Emmy und Maxis Mutter

  1. Danke für den tollen Bericht. Es ist schön, die Entwicklung zu sehen – den Anfang von Emmys und Maxis Geschichte hatte ich noch nicht mitbekommen. Emmiken ist wirklich eine ganz besondere Katze!

    LG Christina

  2. Pingback: Futterstellen und das Wetter « Katzen-Heimat-Blog

  3. Pingback: Sensation!!! … « Katzen-Heimat-Blog

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s