Bitte unterschreibt diese Petition!

Bislang haben 14381 Personen unterschrieben. Helfen Sie uns, auf 15000 zu kommen! Restzeit: 4Tage, 9 Stunden!

Seit mehr als sieben Jahren kämpft die Bürgerinitiative Haßleben gegen eine Mega-Schweinemastanlage, über deren Genehmigung das Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (LUGV) Brandenburg in Kürze entscheiden wird. Fordern Sie den Präsidenten des Landesamtes auf, den Antrag auf Errichtung der  Mastfabrik für über 65.000 Schweine endlich abzulehnen. Protestieren Sie mit uns gegen die geplante Tierquälerei und dagegen, dass für die Genehmigung dieser Anlage gesetzliche Regelungen umgangen und wissenschaftliche Gutachten missachtet werden:
1.        Bestimmungen zum Brandschutz werden nicht eingehalten. Tiere können laut Feuerwehr im Brandfall nicht gerettet werden und würden verbrennen.
2.        Sogar die schwache EU-Schweinehaltungsrichtlinie wird ignoriert.
3.        Ein Raumordnungsverfahren wurde nicht durchgeführt.
4.        Diverse wissenschaftliche Gutachten belegen, dass es zu gravierenden Schädigungen von Wald und Gewässern kommen würde.
5.        Ein hochgeschütztes Moor würde geopfert, wobei das europäische Artenschutzrecht verletzt würde.

Unbeirrt wird seit nunmehr sieben Jahren in verantwortungsloser Weise daran gearbeitet, geltendes Recht auszuhebeln, um Qualmast betreiben zu können. Das haben wir satt!

Unterschreiben Sie unseren Online-Protest an den Präsidenten des zuständigen Landesamtes:

Weiterlesen und unterschreiben:http://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutz-helfen/petitionen/mega-schweinemastanlage-hassleben-stoppen

Meine bescheidene Meinung dazu: Wir brauchen nicht weit schauen, nicht einmal eine Grenze passieren. Hier, im angeblich so sauberen und tierliebendem Deutschland, werden weiterhin Konzentrationslager gebaut und sogar fahrlässig und offiziell genehmigt. In diesem  Fall ein Fall von vielen, da es solche Umstände erst gar nicht geben dürfte. Aber es geht  schließlich „nur“ um Tiere, deren Schnitzel bei keiner Grillparty fehlen dürfen. Seinerzeit ging es  um Menschen, für deren angetane Qual seit Jahrzehnten Buße getan wird. Zum kotzen scheinheilig, wie ich finde. (Sabine)

 

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15 Kommentare zu “Bitte unterschreibt diese Petition!

  1. Liebe Sabine,
    ich habe diese Petition bereits seit Längerem unterzeichnet und hoffe, dass sich auch tatsächlich etwas tut. 😦
    LG Nadine

  2. Du schreibst von 15.000, auf der Page steht aber plötzlich das 17.000 erreicht werden müssen!?
    Hab natürlich sofort unterschrieben und sieht ja ganz gut aus, das die 17.000 erreicht werden.

  3. Pingback: Petition gegen Massen-Schweinemast « Der Herr Teddy und das Zwiebeleis

  4. Lieber Herr Teddy,

    Danke für Deine schnelle Reaktion!
    Ich hatte diese dringende Mail, weil noch Unterschriften fehlen, lediglich übernommen und war selber verwundert. Ich denke aber, dass wir in dem Moment eine Höchstzahl erreichen sollten – egal, wie diese sich nennt.

    Ich hatte heute auch unterzeichnet, aber schummeln geht gar nicht. Wusste nur nicht mehr, dass ich bereits unterschrieben hatte. Somit: Doppelt funktioniert nicht. 😉

  5. Gerade laboriert man in der Gegend um Hamburg an einem Coli-Bakterium, das auf erstaunliche Weise entstanden ist und sich auf erstaunliche Weise im Gemüse breitgemacht haben soll und die „Gurkengrippe“ verursacht.

    Wenn sich auch niemand erklären kann, wie das zusammenkommt, Coli-Bakterien und Gemüse, es ist so und hat mit eben diesen Massen zu tun, Massenproduktion, Massenschlachtung, Massenlager, Mengenumschlag, Mengenverbrauch, gleichzeitig klagten die Grünen über das Übergewicht der Bevölkerung und wollen Ampeln auf die Verpackung drucken lassen.

    Es ist höchste Zeit, dass man sich bewusst wird, dass die Fleischproduktion mit fühlender Kreatur vonstatten geht und den Tieren wenigstens in ihrer kurzen Lebenszeit ein artgerechtes Leben ermöglicht wird. Das Fleisch wird so teuer? Was uns solche Massenhaltung außer der Fleischqualität noch kostet, wissen wir erst, wenn wir unsere sichere Zuversicht auf Gesundheit verloren haben, wenn der riesige Einsatz von Antibiotika in solcher Tierhaltung Bakterienstämme züchtete, denen wir dann gar nichts mehr entgegenzusetzen haben.
    Jeder Mensch mit nur einem Quent von Verstand MUSS gegen solche Mastanlagen sein. Es ist geradezu eine Bürgerpflicht, an dieser Petition teilzunehmen – meine Meinung!

  6. Diese Ampeln sind ja auch wesentlich einfacher umzusetzen. Damit macht man sich keine Feinde, tut niemandem weh, nix wird teurer und es würde der wertvollen Gesundheit aller Bürgerinnen und Bürgern zugute kommen… (Amen)

    Wäre einfach nur wünschenswert, wenn viel mehr Menschen wissen würden, wo das preiswerte Grillwürstchen herkommt.

    Auf Zigarettenschachteln werden (selbstverständlich von oberster Stelle befohlen, da es um die wertvolle Gesundheit aller B und B geht), Warnhinweise gedruckt.
    In anderen Ländern – in denen Straßenhunde massenhaft getötet werden, weil Regierungen etc. zu blöd sind der Sache Herr zu werden – sind bereits Fotos auf den Schachteln, die an die Vernunft appelieren sollen. Da wird einem echt übel, wenn man so eine kaputte Lunge sieht.

    Aber Massentierhaltung und deren Folgen… das ist einfach so, denn heftig gewürzte Schweine – und Rinderteile gehören zum guten Leben dazu, und all das wird immer noch weiter in den Wahnsinn getrieben.
    Dabei geht es aber um Lebensmittel und wenn auf solch einer Packung so ein armes Schwein zu sehen wäre, du meine Güte, dann würden die Bürgerinnen und Bürger sich eventuell nur noch einseitig ernähren, haha, nur noch von Gurken, Tomaten und Sprossen, sprich gesundem Gemüse, Kopfschlächtereien würden Pleite gehen usw.

  7. Zwischenstand, die Pedition läuft noch einen Tag, 15 Stunden und 54 min und bisher haben 18326 Personen unterschrieben. Es wäre gut, wenn die 20.000 erreicht , was schreib ich, überschritten werden könnten, so dass das Allgemeininteresse der Bevölkerung an einer Entscheidung gegen diese tierische Qualhaltung für wertloses Fleisch und gegen die Landschaftsschändung zum Ausdruck kommt. Mir ist der ekelerzeugende süßwiderliche Geruch den die großen Schweineställe der LPGn, der über den Gegenden waberte, dass man diese kein zweites mal besuchen wollte, gut in Erinnerung.
    Und damals konnte man noch riechen, wenn etwas stank und es erfuhr dadurch eine Beschränkung, dass die absolute Schmerzgrenze erreicht war. Nun bauen sie Ställe, die fast nichts mehr nach außen dringen lassen,etwa 70% soll so eine Filteranlage schlucken, aber die Tiere haben trotzdem zu 100% Stoffwechsel – zu 30% bekommt man es doch mit und das wird die gerade aufgebaute Tourismusindustrie wohl kaum verkraften.
    Leider ist es so, dass die Leute immer erst protestieren, wenn es zu spät ist und dann die Deppen sind , siehe Stuttgart.Hier haben wir noch eine klitzekleine Galgenfrist, rechtzeitig zu reagieren.

    Ich hab mal von wikipedia die Beschreibung geholt, damit jeder der hier liest auch weiß, um welche Gegend es sich da handelt, die durch so eine Unmengen Gülle produzierende Anlage zerstört wird.

    Das im Nordosten Brandenburgs gelegene Gemeindegebiet umfasst die eiszeitlich geprägte Hügel- und Seenlandschaft der westlichen Uckermark. Große Teile der Gemeinde Boitzenburger Land liegen im Naturpark Uckermärkische Seen. Von den Uckermärkischen Seen seien die fünf größten innerhalb des Gemeindegebietes genannt: Kuhzer See, Trebbowsee, Haussee, Großer Küstriner See und Krewitzsee. Die Gemeinde ist im Nordosten (Zerweliner Heide) und im Südwesten (Große Warthesche Heide) von ausgedehnten, zusammenhängenden Waldgebieten umgeben. Im Nordwesten grenzt der Landkreis Mecklenburg-Strelitz an die Gemeinde Boitzenburger Land.

    Zur Gemeinde gehören die Ortsteile
    Berkholz
    Boitzenburg (Verwaltungssitz)
    Buchenhain
    Funkenhagen
    Hardenbeck
    Haßleben
    Jakobshagen
    Klaushagen
    Warthe
    Wichmannsdorf

    Hier noch einen link zu einer Homepage gegen dieses Projekt:

    http://www.kontraindustrieschwein.de/frame.htm

  8. Was war wohl zuerst da: Angebot oder Nachfrage..?
    Würden alle 20.000 Petitionsunterschreiber konsequent auf Billigfleisch verzichten (also Einkauf beim Schlachter um die Ecke statt Döner für 1,99 Euro und Wurst vom Discounter), wäre vielen Tieren geholfen.
    Dann könnte jeder Landwirt von einer „normalen“ Schweinemast auch leben. Das kann er nicht, wenn er vom Schlachter 150 Euro für ein Schwein bekommt, welches er vorher 6 Monate füttern musste.

  9. Unterschriftenziel ist erreicht und fast 19.000 sind zusammen gekommen.
    Danke an alle, die unterzeichnet haben!

    So weit so gut.
    Wahrscheinlich geht eine Debatte zwischen den Verantwortlichen nun bald von Vorne los und es wird versucht werden die Gegner zu umschiffen. Wie üblich. Von daher kann ich mich Jardineras Kommentar nur anschließen.

    Wie man anhand des Links (Danke Bettina) erkennen kann, bleibt tatsächlich alles gleich: Hauptsache die Kohle stimmt, auf Teufel komm raus.

  10. Was war wohl zuerst da: Angebot oder Nachfrage..?
    Der „normale“ Verbraucher kauft ein Schnitzelfleisch und hat den Gedanken daran, dass dieses Fleisch von einem Tier kommt, ganz weit im Hirn vergraben, lieber nicht dran denken und freut sich, die gewünschte Ware preiswert zu bekommen.
    Preiswert würde er auch gern ein neues Auto, sagen wir mal … einen Audi erstehen wollen. Gibs aber nicht, die werden immer teurer – und dem Verbraucher bleibt nichts anderes übrig, als den geforderten Preis zu zahlen, wenn er ein solches Auto haben möchte. Denn die Erzeuger machen keine Abstriche an der Produktqualität um die Marke zu halten.
    Von daher mag ich den Kunden nicht dafür einzig verantwortlich machen, der ist der unwissendste – zwar aus eigenen Stücken unwissend- über die Verhältnisse bei der Erzeugung der Ware.
    Hilft also nur, Aufmerksamkeit zu schaffen, ein aufgeklärter, bewusst kaufender Kunde wird eine Kraft, die Verhältnisse ändern kann.

  11. Ja, Bettina, zum Beispiel eine Scheibe Salami, der ihr Ursprung nicht anzusehen ist, geschweige der Leberwurst. Die könnten am Baum gewachsen sein, man muss nur daran glauben oder es einem Kind so darstellen. Dann gibt es noch die Debatten um Formschinken.
    Aufklärung ist wichtig und es darf nicht aufgrund dieser geldgierigen Macher in einer Verdummung enden, die es in dieser Form definitiv noch nie gab.

  12. Die Unterstützung solcher Protestaktionen ist wichtig – aber mit einer Veränderung der Verhältnisse kann jeder nur bei sich selbst anfangen und beim Einkaufen Konsequenz zeigen. Lebensmittel kaufe ich niemals im Discounter, Fleisch gibt es hier nur selten und das dann nur vom Fleischer – der bezieht die Tiere aus dem näheren Umfeld. Für Qualität gebe ich bereitwillig mehr aus – aber in der Diskussion mit einer sehr geschätzten Kollegin neulich musste ich feststellen, dass sie das grundsätzlich anders sieht. Sie ernährt schließlich mit 1 1/2 Einkommen eine vierköpfige Familie und muß daher bei Lebensmitteln jedem Sonderangebot hinterher jagen – fast wollte ich mich schon für meine Verschwendungssucht schämen. Wenn ich nicht genau wüßte, dass die Familie häufig ihre zahlreichen Autos wechselt und derzeit auf der Suche nach einem neuen noch größeren Haus ist… So setzt wohl jeder andere Schwerpunkte.

    • Und ich fürchte, auch die sehr geschätzte Kollegin, die eben noch den Einkaufswagen mit Sonderangeboten gefüllt hat, empört sich genauso über Massentierhaltung und unterschreibt Petitionen…
      Dass da doch ein gewisser Zusammenhang besteht, erschließt sich nicht allen.

  13. Jeder setzt so seine Schwerpunkte im Leben, und wenn man konsequent ignorieren kann, wie etwas erzeugt wird, wird sich an den Verhältnissen auch nicht viel ändern. Ob es die Kinderarbeit in Indien ist, die uns preiswerte Pflastersteine und Granitplatten garantiert, die Billigkleidung bei kick und Konsorten, die zu absoluten Hungerlöhnen erzeugt wird oder hier im eigenem Land Mega-Mastanlagen, die Fleisch in schlechter Qualität erzeugen – an keinem der Verhältnisse kann sich etwas ändern, wenn dem Verbraucher nicht die Tatsachen vor Augen geführt werden.
    In meinem Denken sollte deshalb auch jeder bloggende Tierfreund eine freiwillige Pflicht empfinden, neben den Beiträgen über seine niedlichen Tiere auch ab und an auf Missstände in der Tierhaltung aufmerksam zu machen, damit diese nicht mehr ignoriert werden können.

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