Hundetagebuch (18)

Ich hatte für ein paar Tage meine Enkeltochter hier, das fand Mäxchen toll. War schon bei meinem Strolchi so, dass ich das Gefühl hatte, dass Hund über Nachwuchs zutiefst zufrieden ist, als wäre das Empfinden : Das  Rudel ist so erst richtig komplett. Zum Dank lief Mäxchen auch bei ihr immer ganz brav an der Leine…

Wir machen noch immer unsere langen Spaziergänge, an manchen Tagen läuft er wie ein geschmierter Motor, an anderen nicht ganz so gut, da mag er auch keine Treppenstufen und lässt sich von mir tragen.
Andere Hunde werden gegrüßt, aber sind nicht von Interesse – gibt aber Ausnahmen. Doch was mir aufgefallen ist, er wurde schon zweimal von fremden Hunden „angepöbelt“. Die liefen jeweils im Schweinsgalopp auf ihn zu und brachten ihn zu Fall. Einer drückte ihn dann noch mit der Pfote zu Boden – ich die Besitzer aufgefordert, ihren pöbelnden Hund an die Leine zu nehmen aber bei denen war die  Denkleitung gerade gestört und sie verstanden  nicht gleich, was ich von ihnen wollte, da hatte sich Maxe schon befreit und sann empört auf Klärung der Verhältnisse. Hab ich ihm aber nicht gegönnt und nahm ihn an die Leine.
Da Maxe jetzt schon im Türrahmen liegt und seinen Jaulgesang anstimmt, muss ich aufhören und schlafen gehen…

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5 Kommentare zu “Hundetagebuch (18)

  1. Ein niedliches Gespann, die beiden!
    Da ich nur Katzen, aber keinen Hund habe, kenne ich das ‚pöbelnde-Hunde-Problem‘ nicht aus eigener Anschauung – aber ich könnte mir denken, dass andere diese dominanten Übergriffe ihrer Hunde für Spielen halten…

    LG Christina

  2. Schön, dass Maxe so gut mit Kindern kann 🙂

    Boah, wie ich diese in der Denkleitung gestörten Menschen hasse! Da können meine Eltern auch ein Lied von singen 😦

    Weiterhin viel Spaß mit Maxe!

    Liebe Grüße,
    Sylvia

  3. Ja, Sylvia, und dazu die Sorge, er könnte sich mit der Beule was tun.
    Immer habe ich im Hinterkopf die russische Märchengestalt Koschej den Unsterblichen – der ist zwar die Märchenpersonifizierung des Bösen – mein Mäxchen ist ja eher das Gegenteil, aber Koschejs Tod ist in einem Ei außerhalb seines Körpers aufbewahrt und Mäxchen trägt seinen Tod in Form einer Beule außerhalb seines Körpers…

  4. Ursprünglich Hundisch betrachtet könnten das eventuell Attacken auf einen kranken Artgenossen sein.
    Aber heutzutage ist vieles degeneriert und bei den Herrchens und Frauchens, die auch nicht mehr so wirklich wissen…

    Küsschen für Maxe, der sein Leben genau so genießen möchte.

  5. Ursprünglich Hundisch betrachtet könnten das eventuell Attacken auf einen kranken Artgenossen sein –

    Ja, hatte ich auch vermutet, aber da die ihre Attacken schon aus der Ferne geplant haben, glaube ich, dass es gegen „das Alter“ geht und dass Hund an der Art zu laufen sieht, dass da jemand nicht ganz fest auf den Beinen steht.
    Denn die Hunde, mit denen wir täglich zu un haben, lassen sich nichts anmerken.

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