Hundetagebuch (14)

heute hatte Maxe eine große Ultraschall-Untersuchung.
Er ist ja ein höflicher Hund und durchaus langmütig, aber so langmütig, das unsediert über sich ergehen zu lassen, war er nun doch nicht. Die Rasier seines Bauches hat er  hingenommen ohne zu Mucken, auch das kalte Gel und Desinfektionsmittel nahm er  ohne zu Murren hin, aber das  Gefummel am Bauch und die unfreiwillige Lage, da musste er dann doch mit Gesang protestieren.
Hab ich schon mal erzählt, dass Maxe nicht jault, sondern singt?
Also, er singt, und das lange und laut. Er könnte  es zu den Wagner-Festspielen nach Bayreuth schaffen, wenn er nur entdeckt wird.
Große Oper war aber nicht  das, wonach uns – Arzt, Schwestern und mir- der Sinn stand, deshalb bekam er ein Spritze, die ihn  müde machte und  die Angst nahm.

Es wurde auch eine Biopsie gemacht, da wurden mit feiner Nadel 6 Gewebeproben aus verschiedenen Stellen der Beule entnommen und auf Glasplättchen sternförmig verteilt, die werden nun eingeschickt und in der Pathologie untersucht.

Was bisher gesagt werden kann, es ist ein eigenes Ding, das da wuchs, ja, es scheinen zwei Dinger zu sein, eine Zyste und das feste… das braucht für die „Benamsung“ das Urteil des Pathologen. Jedenfalls kommt es nicht von der Leber, auch die Milz ist in Ordnung, auch die Därme. Es ist etwas im Bindegewebe, was sich gut abkaspelt. Ich erhalte einen Anruf, wenn das Ergebnis da ist, etwa in drei Tagen.

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3 Kommentare zu “Hundetagebuch (14)

  1. Armer Max …
    Das mit dem Singen kenne ich von dem Hund meiner Eltern auch 😉
    Hm, bin gespannt auf das Ergebnis … aber gut abgekapselt hört sich ja schon mal gut an …
    Liebe Grüße,
    Sylvia … die weiter Daumen drückt!

  2. Vielleicht ist das so eine Art „Fettknubbel“?

    Meine Hündin hat das an der rechten Seite, jedoch kann man sie mit 17 Jahren nicht mehr operieren. Der Tierarzt sagte von Anfang an: „Ist nicht schlimm, weil Platz vorhanden“.
    Sobald solch eine (gutartige) Geschwulst an Gelenken wuchert, sieht die Sache anders aus, weil es hindert und schmerzt.

    Viele – viel zuviele – Hundebesitzer sprechen mich auf diesen Knubbel an, = Sensation, dieser Hund ist krank und wir haben ein Gesprächthema = doch wenn ich gelangweilt sage: „Das ist Fett, nix dramatisches usw.“, dann fällt beinahe jedem ein: „Ach ja, stimmt, so etwas hatte mein damaliger Hund auch.“

    Aber abwarten, und weiterhin feste die Daumen für Caruso – Mäxchen drücken!

  3. Lipom – ja wäre schön wenn es sowas wäre – und haben wirklich viele älteren Hunde. Maxens Knubbel ist sehr fest und unbeweglich, nur die Zyste daneben/dadrüber ist weich.
    Maxe hat an der Stelle eine kleine Narbe … schon doof, dass man die Vorgeschichte nicht kennt, das würde die Diagnose erleichtern.

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