Katze hinter schwedischen Gardinen – Mimis Abenteuer als Ausreißerin

Die folgende Begebenheit gibt  vielleicht wieder ein bisschen Hoffnung, für all die, die ihre Samtpfoten vermissen: 

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Manche Geschichten unserer vierbeinigen Freunde sind wirklich unglaublich, doch sie passieren. So auch die Geschichte der Katzendame Mimi, die zum Glück ein Happy End hat. Als Freigängerin verbringt Mimi die Nächte oft draußen und wartet dann morgens an der Terrassentür auf Einlass. An einem Augustmorgen des vergangenen Jahres blieb es vor der Tür jedoch leer. Wo Mimi fast ein halbes Jahr gesteckt hat, lesen Sie auf… 

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Mimi: Katze hinter schwedischen Gardinen

Manche Geschichten unserer vierbeinigen Freunde sind wirklich unglaublich, doch sie passieren! So auch die Geschichte der Katze Mimi. Als Freigängerin verbringt Mimi die Nächte oft draußen und wartet dann morgens an der Terrassentür auf Einlass. An einem Augustmorgen des vergangenen Jahres blieb es vor der Terrassentür jedoch leer. Mimis Frauchen, Angelika L., startete eine große Suchaktion, die leider erfolglos blieb. „Es war furchtbar“, erinnert sich Frau L. mit Schrecken an diese Zeit. „Keiner hatte unseren kleinen Schatz gesehen. Aber ich habe immer daran geglaubt, dass sie wiederkommt, denn sie ist eine Kämpfernatur!“

Dass Mimi Kämpfergeist besitzt, musste sie in ihrem rund zehnjährigen Leben schon mehrfach beweisen: Als nicht einmal sechs Monate altes Kätzchen fand eine Kollegin von Herrn L. Mimi streunend auf einem Firmengelände. Keiner wusste, wo sie herkam oder wem sie gehörte, und so übergab sie Mimi in die Obhut von Familie L., die ihr ein neues Zuhause gab. Vor einigen Jahren dann fuhr ein Auto Mimi an. Zum Glück überlebte sie, war jedoch so schwer verletzt, dass sie sich nicht mehr bis ganz nach Hause schleppen konnte. Sie kam bis zu einer Nachbarin der Familie, die sie zum Glück erkannte, denn Mimi war zu diesem Zeitpunkt weder gechippt noch registriert. Nach dem schrecklichen Erlebnis mit dem Auto holte die Familie dies zum Glück schnell nach.

Doch wo war Mimi diesmal? Ein halbes Jahr verging bis Familie L. eine Nachricht von TASSO erhielt, dass Mimi gefunden sei und sie abgeholt werden könne. Der schwarz-weiße Stubentiger hatte eine aufregende Zeit hinter sich: Ganz in der Nähe des Wohnortes von Familie L. existiert ein Frauengefängnis. Dort hatte sich die neugierige Mimi – wahrscheinlich durch den Lieferanteneingang – hineingeschlichen und war einfach dortgeblieben. Keiner hat sie weggeschickt und so wurde sie von einer der Gefangenen aufgenommen und gefüttert. Diese Frau wurde Ende des Jahres entlassen und so konnte Mimi nicht mehr bleiben. Eine Mitarbeiterin des Gefängnisses nahm sie mit zu sich nach Hause und sorgte liebevoll für sie. Wie so oft in unseren Rückvermittlungsgeschichten brachte erst der Routine-Gang zum Tierarzt die Gewissheit, dass Mimi einen Besitzer hat. Der Tierarzt las den Chip ab und informierte TASSO. „Jetzt ist Mimi wieder zu Hause und hat auch gleich wieder ihren Lieblingsplatz in Beschlag genommen: einen alten, roten Ledersessel“, erzählt Frau L. lachend.

© Copyright TASSO e.V. 


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