Kater Pepito oder – Stationen eines Lebens

Vielleicht hat der ein oder andere Leser mitverfolgt, wie Pepito sozusagen life geboren wurde und wie nach einem Zuhause für ihn gesucht wurde. Pepito, Heike und seine jetzige, seine richtige Familie ermöglichen es mir hiermit eine Chronologie zu erstellen, die ihn von seinen ersten Stunden  bis heute zeigen.

Danke, liebe Familie T. für die Erlaubnis!

Warum ich das tue ist leicht zu beantworten, denn speziell im Tierschutz ist es meist unmöglich, die Lebensstationen der jeweiligen Vierbeiner nachzuvollziehen. Die Tiere wissen und kennen sie, möchten vielleicht einige Erlebnisse vergessen und viele schaffen es sogar, ohne psychologische Hilfe prägende Geschehnisse zu verdrängen. Pepito musste keine schlimmen Erlebnisse verdauen, außer einmal, als er zum ersten Mal raus durfte und viele Stunden untertauchte. Die Fahrt zu seinem Zuhause nahm ihn auch sehr mit, aber das sind Maßnahmen, die ein gestandener Kater locker wegsteckt. Prägend war mit Sicherheit die komplette Veränderung seines Lebens, herausgerissen aus seiner Heimat und hinein in ein völlig neues Leben. Aber auch das hat er gut verkraften können, wie Informationen aus der neuen Heimat bestätigen.

Pepito und seine drei Geschwister waren ja eigentlich nicht gewollt, jedenfalls nicht von Heike, die Katze Trixi aus dem Tierschutz aufnahm und die im Grunde kastriert gewesen sein sollte. Ja, sein sollte, aber was soll es? Wie einmalig ist die Natur, die uns diese Wunder schenkt:

Pepito wurde größer und bekam zwischenzeitlich Besuch vom „wilden“ Kater Ex – Tommy, der jetzt Louis, also genauer gesagt King Louis heißt:

Pepito fand nach ungefähr acht Monaten Interessenten, die zwar weit von seinem Geburtsort entfernt wohnen, aber Dank der Tierhilfe Rhein Main konnte Spritsparend und somit Umweltschonend eine Fahrkette gebildet werden, die Pepito zuverlässig und sicher in sein Zuhause transportierte.

Und das ist er jetzt, der ehemalige kleine Kater, der zwar ungewollt aber deshalb nicht minder liebevoll durch sein bisheriges Leben gehen konnte. Ein Beispiel für alle, die  grundlos verzweifeln weil Nachwuchs angesagt ist. Wer will, der schafft es – im Sinne der Tiere!

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2 Kommentare zu “Kater Pepito oder – Stationen eines Lebens

  1. hehe, der ist ja groß und schön geworden – freut mich zu lesen, dass er ein endgültiges Zuhause gefunden hat, sieht ja so aus, als passten sie gut zusammen – freut Heike bestimmt auch sehr …
    aber wie ich Heike einschätze, wird die freie Kapazität schon bald wieder ausgeschöpft werden, gibt ja leider viele bedürftige Tiere und Heike hat ein großes Herz und großen Elan – dafür an dieser Stelle mal an Heike vielen lieben Dank für ihr Tun.

  2. Mann Sabine.
    Jetzt sitz ich hier, und kann beim schreiben fast gar nichts sehen, weil die Tränen laufen!
    Du hast Pepitos Geschichte so schön erzählt, und die Videos nochmal anzusehen ging mir wieder drch und durch!
    Ja ich dachte wirklich das Pepito kein Zuhause mehr findet, und er für immer hier bleiben müsste, was durchaus nicht schön für ihn gewesen wäre mit so vielen Hunden!
    Aber er hat es Dank der unserer Gilla ( Tierhilfe Rhein Main )
    geschafft ein tolles endgültiges Zuhause zu finden bei Fam. T. der ich hiermit auch sehr Dankbar bin, das sie Pepito so ein schönes Zuhause geschenkt haben! Danke!!!
    Und Sabine dir auch nochmal herzlichen Dank, das du ihn bis nach Köln gebracht hast!
    Gruß Heike.

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