Hunde und ihre Lieblingsknochen

Das kennt wahrscheinlich jeder und vor allem die guten Markknochen stehen an oberster Stelle. Entweder werden sie für die Hunde extra gekauft, roh gegeben oder gekocht, oder als Suppeneinlage genutzt und anschließend  von der Küchenzeile  aus den stundenlang geduldig wartenden,  treu und bettelnden Hundeblicken, mit dem Gedanken dem Tier etwas gutes zu tun, würdevoll überreicht und  – mit einem Schnapp aus der Hand gerissen.

Ja, wer kennt es nicht?

Ich will hiermit keine Panik auslösen, aber vielleicht sollte man in Zukunft doch besser auf die Größe eines Markknochens achten.  Cassys Unterkiefer jedenfalls passte genau in die Öffnung einer zufälligerweise passenden Öffnung eines Markknochens. Sie war quasi gefangen im Knochen, rannte sofort zu Heike, die erst einmal das übliche sagte: „Oh, fein Cassy, feiner Knochen.“

Tja, und dann sah sie, dass Cassy eigentlich nur um Hilfe bat, denn dieses Knochenteil ging nicht mehr weg von ihr. Das saß, wie angegossen. Sämtliche Versuche scheiterten und obwohl zwischenzeitlich und hin und wieder von beiden Seiten Panik angesagt war, so blieb Cassy entsprechend weise und entsprechend gelassen und überhaupt: Sehr ruhig, aber bis hierher und auf gar keinen Fall weiter!

Somit konnte nur noch ein Tierarzt eingeschaltet werden, der Cassy eine Narkose verpassen und den einst preiswerten Markknochen zersägen musste…

3 Kommentare zu “Hunde und ihre Lieblingsknochen

  1. Ja B. ( Frau Schnüffel )
    Das war schon sehr aufregend, und das schlimmste war das mein Tierarzt erst 1 1/2 Std. später in der Praxis war und uns helfen konnte! Da er bei einem Notfall war wo ein Pferd eine Kolik hatte!
    Also mußte ich Cassy so lange beruhigen! Aber sie hatte vollstes vertrauen, ab und an bekam sie kurz einen Anfall, wo sie mit Gewalt den Knochen mit beiden Vorderfüßen abreißen wollte! Aber sie hat sich immer schnell wieder beruhigen lassen!
    Die Narkose mußte sein, weil sie sonnst bei dem Eingriff in Panik kommen!
    Liebe Grüße Heike.

  2. Ach je, das kommt mir bekannt vor. Bei uns war es damals kein Knochen (werde die mir jetzt aber auch in Zukunft ganz genau betrachten!), sondern ein Stöckchen. Damals hatte ich Gini gerade erst zu uns geholt, sie war also gerade mal vier Monate alt, da blieb ihr beim Spielen ein Stock im Oberkiefer zwischen den Backenzähnen hängen. Also quasi einmal quer übern Gaumen hinweg.
    Wir haben mit drei Mann und einem Welpen versucht das Ding rauszukriegen, haben es schließlich auch geschafft, nach vielen vielen Anläufen. Süß dabei:
    Gini war vor Aufregung so müde, dass sie ständig eingeschlafen ist, wenn mal gerade keiner am Stöckchen zog.

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