Buchempfehlung

Vor drei Wochen bekam ich von Heike ein Buch geschenkt und ich bin ihr nicht nur wegen des Geschenkes dankbar, sondern weil dieses Buch eines meiner Buchfreunde werden konnte. Weil es ist, wie es ist, weil sich eigene Erlebnisse, Erfahrungen und Antipathien damit verknüpfen, sie bestätigen und weil es in einer bemerkenswerten Form geschrieben wurde, von der ich bisher noch träume.

Letzten Sonntag  klappte ich es zu, denn es war gelesen. Trotzdem kann ich mich nicht trennen und blättere immer wieder die Seiten durch, lese Passagen, bei denen ich viele Taschentücher verbrauchte, lese intensiver und nicht oberflächlich um den Fortgang der Geschichte schnellstmöglich zu erfahren.

Ein sehr intensives und überzeugendes Buch über den Tierschutz, bei dem die Autorin Hannelore Rodrian es durchgehend schafft, dem Leser die Tatsachen  vor Augen zu führen, ohne sentimental zu werden. Es sind harte Tatsachen, brutale Gegebenheiten, die täglich nur alleine in Bulgarien geschehen.

Anhand dreier Hunde, Nelson, Liesa und Maxima, verdeutlicht Hannelore Rodrian nicht nur die Schicksale, den unbändigen Lebenswillen dieser drei Hunde, sondern verdeutlicht gleichzeitig wie Menschen agieren, die sich entweder aufgrund persönlicher Probleme „Tierschützer“ nennen, oder ohne Wenn und Aber, mit Haut und Haaren, einfach weil sie bestimmt wurden, Tierschützer sind.

Das alles erzählt sie in einer gut zu lesenden Geschichte, die einen roten Faden, die ein oder andere versteckte Anklage beinhalten, aber  das weinende Auge auch  wieder zum Lächeln bringt. Weil sie ehrlich über ihre eigenen Gefühle schreibt und weil sie ehrlich die Gefühle der Mitstreiter beschreibt, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, ohne zu vertuschen oder ein wichtiges, schlimmes Thema – einen unglaublichen Zustand – schönzureden und schon gar nicht dramatischer darstellt. Weil sie  eigene, persönliche Zweifel ehrlich anspricht, die jeder kennt aber möglichst verdrängt.

Somit ist dieses Buch  auch für Leser geeignet, die sich zwar für das Thema Auslandstierschutz interessieren, aber bislang aus vielfältig verständlichen Gründen  eine Abneigung hegen. Es gibt auf jeden Fall einen Einblick in den Hintergrund, auch wenn ich zugebe, dass man innerlich gewappnet, dass man in der Laune „Ich will es wissen“ sein muss, bevor man anfängt zu lesen.

Der Erlös fließt uneingeschränkt in die Tierschutzarbeit der vier Tierheime in Bulgarien, und auch das rechne ich der Autorin hoch an.

So nah am Regenbogen

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2 Kommentare zu “Buchempfehlung

  1. Liebe Sabine.
    Ich glaube das auch du gut ein Buch schreiben kannst, über das was du alles mit deinen Wildkatzen erlebt hast und noch erlebst!
    Ich weiß, du spielst mit dem Gedanken!
    Versuchs doch mal!!!
    Liebe Grüße Heike.
    P.s. Danke das du dieses tolle Buch weiter emfiehlst!

  2. Naja, Heike, wenn das denn so einfach wäre. Der Gedanke ist gut, war auch mal aktuell, aber die Umsetzung schwer. Der anschließende Verkauf, das Verdienen an sich, sind am allerschwersten.

    Dieses Buch verdient es empfohlen zu werden. Dank Dir!

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