zur Abwechslung – ein Gedicht von Gottlieb Pfeffel

Das Kätzchen

Ein unerfahrenes Kätzchen sah

Zum ersten Mal den Mond in vollem Lichte prangen

Und sprach entzückt zum Großpapa:

„Sieh an der Decke dort den schönen Käse hängen.

Oh, hätten wir ihn doch!“ – Ei, lerne, blöder Fant“,

Versetzt der Großpapa, „fürs erste Mäuse fangen,

Die sind uns näher bei der Hand.“

Gottlieb Konrad Pfeffel

(1736 – 1809)

2 Kommentare zu “zur Abwechslung – ein Gedicht von Gottlieb Pfeffel

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