Lebensretterin im Tierheim in Arizona getötet

Auf yahoo kann man gerade über den tragischen Tod eines  heldenhaften Hündin in Arizona lesen, eine Hündin, die in Afganistan an der parkistanischen Grenze einen potenziellen Selbstmordattentäter gestellt hatte und so vermutlich das Leben vieler Soldaten gerettet hatte.

Im Artikel heißt es:

In Afghanistan hat Schäferhundmischling „Target“ Explosionen überlebt, doch ein kurzer Aufenthalt in einem Tierheim in Arizona bracht ihm nun den Tod: Ein Mitarbeiter tötete die Hündin irrtümlich mit der Giftspritze, wie Behördenvertreter im Bezirk Pinal am Montag erklärten.

Der Hund wurde von einem der Soldaten mit nach Hause genommen und eines Tages verließ er das Grundstück – allein, wurde vom Hundefänger aufgegriffen, kam ins Tierheim und wurde, da untätowiert und ungeshipt, von einem übermotivierten Mitarbeiter noch vor Ablauf der gesetzlichen Verweilfrist getötet. Besonders tragisch daran, die Hündin wurde von ihrem Besitzer gesucht und am Freitag Abend auch auf der Homepage des Tierfängers entdeckt, doch war er im Glauben, dass das Tierheim am Wochenende geschlossen wäre …

Dieser Fall erregte  Aufsehen, da es ein vielen Menschen bekannter Hund war, dem dieses Schicksal zuteil wurde. Doch wie viele friedliche, freundliche Haustiere teilen dieses grausame Schicksal – in Verwahrung gekommen und … umgebracht.
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Ein Kommentar zu “Lebensretterin im Tierheim in Arizona getötet

  1. Das arme Tier, da haben ja wohl noch einer neben dem Mitarbeiter des Tierheims versagt, der vermutlich eh nur ein Bauernopfer ist, wer weiß, wie die das in der Regel außerhalb ihrer Verordnungen handhaben. Der andere Versager ist meiner Meinung nach der Besitzer. Mal ehrlich, wenn ich in einem Staat lebe, in dem aufgegriffene Tiere getötet werden, wenn die Besitzer nach einer bestimmten Zeit nicht gefunden werden, dann fackel ich doch nicht lange und kennzeichne das Tier, erst recht, wenn es Freigang in einem Hof hat!
    Wem diese Gefahr nicht mal ein Halsband wert ist … ohne Worte.
    Und „war der Meinung das Tierheim sei geschlossen“ … auch ohne Worte, wenn einem das Tier nicht mal ein Anruf wert ist (ist ja auch viel aufwändiger als eine medienwirksam angelegte Suchkampagne), was soll man bitte dazu sagen, außer dem Satz, mit dem ich meinen Kommentar schon begonnen habe: Armes Mädchen, Dein Tod ist wirklich in mehr als nur einer Hinsicht tragisch. Aber vielleicht nicht umsonst, vielleicht wird in den Tierheimen nun wieder verstärkt darauf geachtet, dass die gültigen Vorschriften auch eingehalten werden.

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