Lisbeth außer Rand und Band – Lisbeths Tagebuch (3)

Hier kommt ein neuer kleiner Bericht und neue Fotos von Lisbeth.

Lisbeth hält sich inzwischen gar nicht mehr in ihrer Höhle auf, wenn sie wach ist, auch wenn sie sich zurückzieht, huscht sie nur noch schnell Richtung „hinter dem Kratzbaum“, kommt aber meist schnell wieder zurück. Sie kann inzwischen mit Menschen inzwischen soweit etwas anzufangen, dass sie weiß, das diese interessante Dinge in ihr Heim einbringen. Wie Futter, Wasser, Spielzeug und heute auch mal Katzengras. Dann kommt sie sofort an und fängt an zu fressen, oder inspiziert nicht fressbare Dinge.

Das Katzengras war ihr zu wild gewachsen, sie hat sofort angefangen, es in Form zu stutzen - hier mit herrlichem Gesichtsausdruck

Ich freue mich besonders, dass Lisbeth inzwischen soweit ist, dass Mensch ganz nah vor ihr herumwerkeln kann, ohne das sie abhaut. So ist es mir möglich gewesen heute ihre vorübergehende Behausung einmal im Ganzen zu fotografieren, mit offener Front.

Mit Futterrestespekulant vorne links

Sicher nicht die Welt und nichts auf Dauer, aber für’s Erste bietet es einen sicheren Raum und dennoch etwas Abwechslung. Leider ist nicht mit auf dem Bild ihr „Flipper“. Das ist so ein dreieckiges Holzding, mit Flausch bezogen und mehreren Löchern drin. Im Inneren sind ein paar Bälle mit Glöckchen drin. Lisbeth verbringt gerne ihre Nächte mit dem rumflippern dieser Bälle, wie meine Mitbewohnerin mir berichtet, die ihr Schlafzimmer direkt neben dem Wohnzimmer hat, wo Lisbeth ja derzeit wohnt. Mein Schlafzimmer liegt auf der anderen Seite des Flures – ich hör nix, leider, denn das Ganze soll ziemlich niedlich klingen.

Katzenpudding oder Feuchtfutter mit ein bisschen Malzpaste - davon gibt es am Abend einen kleinen Teelöffel

... oder auch mal zwei Teelöffelchen

 

Lisbeth bekommt im Übrigens inzwischen bei mir nur noch Trockenfutter als Hauptfutter, seither haben auch die für so einen kleinen Katzenhintern beachtlichen Flötentöne aufgehört, die sie bis dato in ihrer Toilette produziert hat. Feuchtfutter gibt es immer mal zwischendurch in winzig kleinen Mengen, so bleibt es im Hinterkopf, falls ihre Menschen sie später mal auch damit füttern wollen.

 

Auch das gemeinsame Spielen hat durch die offene Front eine ganz neue Qualität bekommen. Man kann viel wilder und offener zur Sache gehen und Lisbeth gewöhnt sich auch an einen juchzenden, fuchtelnden und plappernden Menschen. Sie kann dem ganzen Spielkram inwischen gar nicht mehr wiederstehen und legt los, sobald es eben losgeht.

Lisbeth ...

... außer ...

 

Es macht unheimlichen Spaß mit der Kleinen zu spielen, wie ihr euch nach dem Ansehen dieser Bilder sicher vorstellen könnt. Wie ich schon erwähnt habe, kommt sie mit dem Mensch in ihrer unmittelbaren Nähe inzwischen sehr gut klar. Hält man ihr einen Finger hin, wird dieser auch beschnüffelt. Man kann inzwischen auch in ihrer Nähe hantieren, ohne das sie sich zurückzieht. Man darf nur nicht schnell nach ihr Greifen, langsamen Bewegungen weicht sie aus, ohne das sie wegläuft. Heute durfte ich z. B. einen Hauch von linkem Ohr berühren, bevor sie sich dann weggeduckt hat.

... Rand und ...

Bevor ich z. B. Anstalten mache sie zu berühren, mache ich in irgendeiner Form auf mich aufmerksam. Leichtes Klopfen auf den Boden oder den Stoff der Box, oder ich rufe solange ihren Namen, bis sie kuckt. Dann erst „greife“ ich in ihre Richtung und gehe nur so weit, bis sie sich wegneigt. Dann ziehe ich sofort zurück und halte ihr nur noch einen Finger hin (nicht so bedrohlich wie die ganze Hand) und den beschnüffelt sie meist auch.

... Band!!!

Neben ihrer linken Ohrspitze weiß ich also inzwischen auch, wie sich ihr Näschen anfühlt. Lisbeth ist im Übrigen immer noch ganz verrückt nach Ginihund, wann immer die sich bewegt, schaut sie hinterher und rennt zur betreffenden Seite der Box.

 

Wenn man ihren Namen in ihre Richtung ruft, während sie vorne an der Front ihrer Box sitzt und rausschaut, reagiert sie mit ihrem üblichen kleinen Babymauz, es sei denn, es ist was spannenderes da, was sie gerade beobachtet.

Auf Erziehungsmaßnahmen reagiert sie, so hat sie die Angewohnheit in den Startlöchern, sich wie Spidercat an die Front zu hängen und die Klettverschlusskissen anzunagen. Mit einem einfachen „Kschksch“ ist sie davon schon abgebracht, ohne davon verängstigt zu sein. Sie lässt sich dann einfach fallen und sucht sich was anderes, oder wartet einen günstigeren Moment für den zweiten Angriff auf die Klettverschlüsse ab.

Nein, das ist kein Plüschtierchen, das ist Lisbeth

Mit diesem Bild möchte ich mich für heute verabschieden.

Grüßen möchte ich im Namen von Lisbeth Tanja und Adi, die uns Freitag besuchen kommen um Lisbeth persönlich kennen zu lernen, das Füttern und Spielen zu übernehmen und Lisbeth somit auch mal ein paar andere Gesichter zu zeigen, als die ollen Altbekannten. Freuen würde ich mich, wenn unsere Sabine dazu käme, endlich mal kennen lernen!

Bedanken möchte ich mich bei JJ, einem Menschenjungen, der für uns das Mysterium aufgeklart hat, warum keine einzige Katze des Hauses – außer dem Hund, der aber bekanntlich alles verschlingt, was nicht gerade aus Uran ist – diese sauteuren Minzdrops vom Tierarzt verdrücken will. JJ sagt: „Sie schmecken recht neutral“. Na, da kann Katze ja auch gleich am Kratzbrett nagen. Danke JJ!

 

 

2 Kommentare zu “Lisbeth außer Rand und Band – Lisbeths Tagebuch (3)

  1. Ich bin total beeindruckt in welchem Tempo Lisbeth auftaut. Die Bilder sind so schön und sprechen für sich! 🙂
    Ich bin schon auf den nächsten Bericht gespannt! 😉
    Liebe Grüße,
    Sylvia

  2. Ganz tolle Fotos, Christine!
    Beeindruckend die mit der Angel, wo sie sich regelrecht hingibt.
    Dieser „Stall“ ist wirklich ideal für langsames Annähern. Ich denke, dass Du Dich damit auf scheue Katzen spezialisieren kannst. Gibt auch immer wieder Nachschub. 😉

    Aha, grüß mal den mutigen JJ von mir, diese Dinger scheinen also ebenso Schwindel zu sein, wie so viele überteuerten Zusätze.

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