Katzen – Futterstellen

Hier möchte ich als erstes eine  Vorzeige-Futterstelle vorstellen, die, durch den Einsatz des dortigen Tierschutzvereines und mit den neuen Eigentümern des ehemaligen Bauernhofes, zu dieser Oase entwickelt wurde.

Es leben dort aktuell 11 Katzen, die bei einem Bauern zur Welt kamen, zuwanderten  und sich typisch vermehren konnten. Niemand dachte  an Sterilisation, warum auch?

Nachdem der Bauer alt und krank geworden war, in ein Altenheim umzog, wurde der Tierschutzverein aufmerksam gemacht und einige Arbeit erwartete ihn.  Kastrationen, Vermittlungen, bis hin zur regelmäßigen Versorgung standen an.  Jahrelang wurde der ehemalige Bauernhof sich selbst überlassen und niemand störte sich an Katzen oder Versorger. Bis eines Tages das Grundstück samt verfallener Gebäude versteigert wurden.

Es muss Glück gewesen sein, da die neuen Besitzer nichts dagegen haben, wenn ihnen bekannte Tierschützer ihr Gelände betreten. Der ehemalige Besitzer hatte ein Areal für Kleingärtner geschaffen und nun, nach Übernahme, ist noch ein Gartenhaus übrig geblieben. Dieses Terrain durfte der TSV nutzen.

Meiner Meinung nach nachahmungswürdig, aber wie schon geschrieben: Das klappt nur mit viel Glück.

Sieben Mitglieder wechseln sich täglich ab, so Gott will, denn  nicht alles ist nur perfekt. Eine außenstehende Person, der es lediglich um die Tiere geht und nicht um Profilierung, wurde hier unabkömmlich, da sie auf Sauberkeit und auch auf eventuelle Krankheiten oder Verletzungen  achtet. Sie wäscht Decken, schrubbt Unterlagen, nimmt sich Zeit für die Tiere  und jede Katze liebt sie. Es gibt keine, die sich von ihr nicht streicheln lassen möchte. So wird auch wieder klar, dass füttern alleine nicht ausreicht!

Im Winter wird die Tür des Gartenhauses geschlossen und ein passendes Loch in der Tür lässt Katzen ein und aus.

3 Kommentare zu “Katzen – Futterstellen

  1. Wie schön zu sehen, dass es auch so etwas gibt. Danke für diesen bebilderten Bericht, vielleicht animiert es. Wenn ich einen entsprechenden Garten hätte, wäre das eine echte Inspiration.
    Leider hat die Vergangenheit gezeigt, dass die Anwohner hier nicht viel von wilden Katzen halten. Als ich klein war, gab es hier viele. Und dann kamen ganze Dramen und Aktionen, bis keine einzige mehr übrig war.

  2. Pingback: Kater Roti – Geschichte von der Futterstelle « Katzen-Heimat-Blog

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