Feeds:
Beiträge
Kommentare

Hilfe für die Katzenheimat



zooplus Fullsize

Wer nicht die Zeit und Gelegenheit hat, sich um die freilebenden Katzen zu kümmern, hat trotzdem folgende Möglichkeiten zu helfen:
Zum Beispiel durch eine Futterspende – oder Geldschenkung. Falls Ihr bei Zooplus.de für Eure Tiere einkauft, könnt Ihr für Euren nächsten Einkauf auf den obigen Banner klicken und unterstützt damit ohne eigene Mehrkosten die Katzenheimat.

Wir würden uns freuen, wenn es unter den Besuchern Tierfreunde gibt die bereit sind, auf den genannten Wegen zu helfen.
Eins vorweg: Dies ist kein Verein, es handelt sich hierbei um Spenden für eine ‘Privatinitiative’, die Spenden sind also nicht steuerabzugsfähig.

Hilfe für die Katzenheimat

Bei Fragen, einfach eine Mail an
Mail an Katzenheimat

Viel Glück, Louis!

Täuberich Louis war von Oktober 2014 bis April bei uns, nachdem er stets Louise von mir genannt wurde. Fataler Fehler, aber bei einzelnen Tauben, ohne entsprechendes Balzverhalten, ist es für Laien nun einmal nicht einfach das Geschlecht herauszufinden.
Taube Louis
Wie dem auch sei, Louis nahm die Verwechslung hoffentlich nicht übel.
An einem Montagabend sah ich ihn zu ersten Mal, seinerzeit im Oktober, wie er aufgeplustert und langsam über eine Straße schritt. Ich hielt an und wollte ihm helfen, aber weit gefehlt, denn plötzlich wurde sein Schritt schneller und schneller, bis er sich unter einem großen Industriecontainer verstecken konnte. Dort drunter und davor hatten sich Schlamm und diverse Müllreste gesammelt, doch für Louis war es das einzige Versteck, und ohne mich vollends zu blamieren und mit langgestrecktem Körper auf einem dreckigen Boden herumzuliegen, war an ein Herankommen an diese Taube nicht zu denken.
Es dauerte bis Donnerstag, und Louis lebte immer noch. An diesem Tag hockte er jedoch schmutzig und völlig apathisch in einer Ecke einer Fabrik auf dieser Straße, und ließ sich mittlerweile schnell einsammeln.
Louis mussten die Füße und der Bauchbereich gebadet werden, er mußte per Hand gefüttert und getränkt werden. Mit Multivitamintabletten in Brausetablettenform, ein Wundermittel, wenn man weiß, was man geben soll. All das ließ sich Louis nur sehr widerwillig gefallen, und ich wußte nicht, ob er überlebt. Anne wußte es genausowenig, denn Ferndiagnosen sind immer schwer.
Aber diese Taube wollte leben, unbedingt, und entwickelte sich zu einem begnadeten Schauspieler. Innerhalb der Monate hatten wir regelrecht Spaß miteinander, denn Louis lernte unsere Rituale schnell. Fliegen wollte er nicht, obwohl er nichts an den Flügeln hatte. Er saß in seinem großen Käfig tagsüber draußen und kannte die Abendzeiten bald, an denen er ins Badezimmer konnte. Ab der Tür flatterte er auf den Wäschekorb, putzte sich und sah aus dem Fenster. Nachdem sein Käfig saubergemacht und Futter, Wasser aufgefüllt worden waren, kam er wieder zurück – auf der Hand balancierend. Dann wurde er vorsichtig in die Höhe geschwungen, so dass er seine Flügel ausbreiten konnte und zu Flugversuchen animiert wurde.
Anne übernahm Louis im April und zuerst wusste sie auch nichts mit ihm anzufangen, benahm er sich untypisch still und zurückhaltend, obwohl er bei Anne in einer Gruppe Tauben leben konnte. Louis saß auf ihrem Nähkästchen und hnterließ Hinterlassenschaften – bis … bis er plötzlich die Kurve bekam und anfing zu hacken, zu gurren und sich endlich artgerecht zu verhalten.
Nun lebt Louis in einem Taubenschlag und freut sich seines Lebens.

Die nächste Taube ließ nicht lange auf sich warten. Vielleicht ist es diesmal eine Louise? Warum kann oder will sie nicht fliegen? Ihre Flügel scheinen in Ordnung zu sein.
Sie lief in einem Garten herum, kam nicht mehr weg. Sie wurde von den Anwohnern gefüttert, aber eine flugunfähige Taube ist nun einmal vielen Gefahren ausgesetzt, so dass wir das gleiche Prozedere durchführen, und Anne wird sie – zu all den anderen Notfedern dieses Frühjahres – aufnehmen. Danke, Anne!
In Venedig werden Tauben noch akzeptiert, ohh, exklusive Fotos werden von Touristen mit Tauben auf der Hand geknipst. Und seltsam, hier wird man angesprochen, regelrecht angespuckt, hilft man einer hilflosen Taube oder füttert sie mit artgerechten Körnern. Verkehrte Welt – wie inzwischen überall.
Louise

Unser “Dreamteam” wünscht Euch Lesern eine gute Woche!
Dreamteam

Simbas Leben wurde am 09.05.2015 sinnlos beendet.
Ein Autofahrer ist Schuld, der zu schnell, unaufmerksam und gleichgültig diese Straße befuhr. Ein Feigling, der einen mutigen und liebevollen Kater überfuhr und im Straßengraben liegen ließ.
Manche Menschen sind Monster!
Simba

Komme gut an im Regenbogenland, lieber Simba. Grüß` all Deine Kumpel von uns, Du ehemaliger Hafenkater, der nie wirklich wild war. Sehr wahrscheinlich wurdest Du in jungen Jahren ausgesetzt und hattest Glück, dass Du sechs Jahre lang bei Frau N. ein Zuhause geniessen konntest. Du warst anhänglich und ein stolzer Kater, Du warst kein Draufgänger und hast stets abgewartet, nie Deine Kumpel geärgert. Du warst der Liebling Deiner Familie und das ist verständlich.
Leider war diese Zeit dennoch zu kurz.
Wir sind alle sehr traurig und können nur hoffen, dass Du nicht leiden musstest.
Wir werden Dich nie vergessen – und wir sehen uns wieder, lieber Simba!
Simba 1

Am Donnerstag den 09.04.2015 lag gegen 19.30 Uhr in Höhe der Ausfahrt Unterfeldhaus ein weißer Persermixkater! Augenscheinlich überfahren.
Nachdem er geborgen und sein Cip ausgelesen wurde, stellte sich heraus, dass Kater Snowi nicht freiwillig dort hingekommen sein konnte.
Bild0049Er stammte  aus Düsseldorf  und wurde erst seit dem Mittag vermisst, konnte den Weg bis zur genannten Fundstelle in dieser Zeit gar nicht schaffen.

Augenscheinlich wurde dieser Kater misshandelt und eventuell aus einem fahrenden Auto geworfen! Sein Schwanz bestand nur noch aus rohem Fleisch, es war kein einziges Haar mehr vorhanden:

Bild0048Die zuständigen Polizeidienststellen haben leider keine Meldungen erhalten, schließlich handelt es sich um eine “Sache”, die entsorgt werden darf …!?

Wer etwas gesehen hat, bitte melden unter s-rohm@gmx.de! Alle Angaben werden selbstverständlich anonym behandelt!

Vielen Dank im Namen Snowi!

Vermisste Katzen!

Anton

Kater Anton

Hiermit stelle ich einige Katzen vor, es sind längst nicht alle, die im Raum Erkrath Nähe Düsseldorf innerhalb des vergangenen Jahres verschwanden. Einige Katzen wurden im Rhein- Kreis – Neuss wieder gefunden, einige auf diversen Reiterhöfen.
Bitte haltet die Augen auf und meldet bitte jede Katze an claude@humanresearch.de oder an s-rohm@gmx.de, die einer der dargestellten ähnelt! Vielen Dank, im Namen der Tiere!

Bärli

Kater Bärli, zuletzt trug er ein rotes Halsband.

Charlyn

Katze Charlyn

Columbo

Kater Columbo

Emil

Kater Emil

Lucky 1


           Katze Lucky

Muschka

Mara

Katze Mara links.

Muckel

Katze Muckel

Louis

       Kater Louis

Bitte auch bei Facebook oder allen anderen Möglichkeiten weiträumig teilen, vielen Dank!
Suchplakat 11 Katzen

Mehr gibt es darüber nicht zu sagen, es ist … traurig bis unfassbar, welch Monster der Mensch sein kann.

Wir sind nur ein Beispiel derer, die auf der Straße in windigen, feuchten Ecken geboren wurden. Viele von uns überleben aufgrund der Umstände die ersten Monate nicht. Man mag sich fragen, wer ist Schuld?
Sofia 4
Sofia und ich, die Krümel, wurden auf Deutschlands Straßen geboren. Irgendwann wurde ein Mensch auf uns aufmerksam, fing uns ein und sorgte sich um uns. Wir wurden zu einem Tierarzt gebracht, in Narkose gelegt und allem Anschein nach  scheint das gut zu sein, da wir uns aufgrunddessen nicht weiter vermehren können. Schließlich werden freilebende Katzen in Deutschland wie Ratten behandelt – und das ist übel. Eine unserer Freundinnen, sie ist ungefähr sechs Monate alt, war bereits trächtig, ihr ging es sehr schlecht. Ihre Gebärmutter war vereitert und ihre Kinder wären nie zur Welt gekommen. Auch unsere Freundin hätte nicht überlebt. Wir können uns nicht selber helfen, wir wissen nicht, weshalb wir auf der Straße leben müssen, weshalb wir Kinder bekommen, die wir trotz allem versuchen zu versorgen – aber vor allem lieben.
Es gibt kaum ein besseres Vorbild, wie wenn sich Katzenmütter liebevoll um ihre Kitten kümmern. Mitten in Deutschland.
Viele Tiersendungen zeigen Löwenmütter mitsamt Wurf. Stolze Tiere, die in Afrika leben, von Wildjägern verfolgt, und die als bestes Beispiel immer wieder als Ursprung der Mutterliebe gezeigt werden – die allseits bekannte Löwenmutter.
Warum achtet Ihr nicht auch auf uns? Weil es über uns keine Tiersendungen gibt?

Sofia 1
Wir sind keine Wildtiere! Wir stammen allesamt aus der Zivilisation, die von Euch gezüchtet und ausgesetzt wurden, teils um zu arbeiten, gegen Mäuse anzugehen. Anschließend wurden und werden wir vergessen, landeten und landen auf der Straße, weil wir uns angeblich selber versorgen können. Ein schlimmer Trugschluß, denn ohne menschliche Aufmerksamkeit und ohne Fürsorge überleben wir nicht!

Wir sterben von Euch angefahren, vergessen oder aber krank oder verhungert – still … in windigen, feuchten Ecken. Dort, wo wir geboren wurden.

Sofia

Deshalb dieser Versuch, liebe verständnisvolle Katzenliebhaber zu finden, die uns, Sofia, Krümel und einigen weiteren Kumpel eine Chance geben mögen, und die die Möglichkeiten für ein  trockenes, sicheres Zuhause mit Freigang und Versorgung bieten können. Die nicht sofort erwarten, dass wir auf Sofas kuscheln und kalte Füße wärmen. Die  verstehen, dass wir oftmals lange Zeit benötigen, um die neue Situation zu respektieren. Wir kennen es nicht, sind scheu, ängstlich, aber niemals bösartig. Geduld, Versorgung und trotzdem Freiheit – drei Dinge auf einmal. Menschen, die irgendwann  ebenso verstehen, dass wir mit einem Blick, mit einer sanften, vorsichtigen Pfotenberührung unser Herz zeigen. Wir sind dankbar bis auf alle Ewigkeit, da wir zu schätzen wissen, was uns solch ein Heim, solch ein geduldiger Mensch bietet.

Danke für Euer Interesse und viele Grüße

Eure Krümel mit Sofia

P.S. Ich werde bald wieder an meiner Ursprungsstelle ausgesetzt, da es mir in einer Wohnung nicht gefällt. Naja, aber zumindest wird sich dann um mich und meine Freunde gekümmert. Mal schauen, wie mein Leben so weiter geht.

Meggi G. bitte melden!

Hallo Meggi,
wir hatten im vorletzten Jahr wegen der Katzenfutterstelle in Vohwinkel telefoniert. Deine Nummer gab ich an Regina, wie besprochen, weiter. Seinerzeit sah es gut aus, wegen der regelmäßigen Versorgung der Tiere, und somit meldete sich Regina nicht bei Dir. Das alles hat sich nun ins Negative verändert, und Deine Telefonnummer scheint sich ebenfalls geändert zu haben, deshalb die Suche nach Dir auf diesem Weg, sorry!
Es wäre sehr lieb, wenn Du Dich unter 0176/64335192 oder unter ralf preuschoff preuschoff1@googlemail.com erneut melden würdest!
Meggi, Maggie oder wie auch immer der Vorname geschrieben wird, aber M. G. aus Solingen/Vohwinkel Nähe “Fauna”: Bitte, bitte mal melden! Lieben Dank!!

DSCI4233

Caronte sagt Danke!

Die Schuld wegen verspäteter Info liegt bei mir, aber es läuft nichts davon, denn Caronte geht es nach seiner gelungenen Operation sehr gut!
Caronte nach der OP
Somit ganz herzlichen Dank an Euch alle, die Caronte geholfen haben! Die OP verlief ebenfalls gut, der Tumor konnte entfernt werden. Wie sich nach der Biopsie herausstellte, handelte es sich um eine bösartige Geschwulst, aber die Tierklinik untersuchte im Vorfeld, ob oder wie weit “die Bösartigkeit” gestreut hatte. Es konnte jedoch nichts entdeckt werden, denn sonst hätte man Caronte, von im Vorfeld erkennbaren Leiden, erlöst. Das wäre mit Heike abgesprochen worden, und obwohl man sich nicht als Gott aufspielen mag, ist solch eine Entscheidung von Erfahrungen geprägt.
Caronte wachte somit wieder auf – zum Glück, denn aus dem unsicher tretenden Hund wurde wieder ein fröhlich springender Vierbeiner. Er tobte bereits am selben Abend wie ein junger Hüpfer durch den Garten! Endlich war er den Druck hinter seinem Auge los, endlich konnte er wieder mit beiden Augen seine Umgebung erkennen.
Es wurde kompetente Arbeit geleistet, bei der das rechte Auge erhalten blieb, sowie eine freundliche Umsorgung beinhaltete. Das habt IHR ermöglicht, deshalb vielen, vielen Dank im Namen Carontes! Ohne Geld ist man zum Scheitern verurteilt – Kleider machen Leute. Es ist traurig, aber wer nur an andere denkt, dem kann sehr schnell das passende “Outfit” fehlen …
Caronte nach der OP 1
Die Rechnung ist hiermit einsehbar:
Caronte 6
Die Spenden beliefen sich auf 520 Euro, wie im vorigen Artikel zusammen gefasst. Zu den Klinikkosten kamen die Kosten für Nachuntersuchungen, Augenspülungen und einer ausgetüftelten Maske. Caronte ist Epileptiker und hätte bereits kurz nach seiner OP mit Anfällen geplagt werden sollen, weil es einen bestimmten Rythmus gibt. Jedoch wurde Caronte verschont und Heike dachte bereits an ein Wunder, obwohl beide Tierärzte die epileptischen Anfälle nicht mit diesem Tumor in Verbindung brachten. Trotz Hoffnung sollten sie Recht behalten, die Abstände verschoben sich lediglich. In der vergangenen Woche musste Caronte 25 Anfälle nacheinander erleben, inklusive Heike, die jede Minute bei ihm blieb. Aber das Auge hielt durch, es riss keine Naht und aufgrund seines hilfreichen Kopfschutzes kann Caronte mit beiden Problemen umgehen.
Caronte nach der OP 2
Nun gilt es zu hoffen, dass Caronte eine weitere Chance erhält und sein Leben möglichts lebenswert und noch lange genießen kann!
Danke Euch, jeder Cent hat sich gelohnt!
Caronte nach der OP 3

%d Bloggern gefällt das: