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Hilfe für die Katzenheimat



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Wer nicht die Zeit und Gelegenheit hat, sich um die freilebenden Katzen zu kümmern, hat trotzdem folgende Möglichkeiten zu helfen:
Zum Beispiel durch eine Futterspende – oder Geldschenkung. Falls Ihr bei Zooplus.de für Eure Tiere einkauft, könnt Ihr für Euren nächsten Einkauf auf den obigen Banner klicken und unterstützt damit ohne eigene Mehrkosten die Katzenheimat.

Wir würden uns freuen, wenn es unter den Besuchern Tierfreunde gibt die bereit sind, auf den genannten Wegen zu helfen.
Eins vorweg: Dies ist kein Verein, es handelt sich hierbei um Spenden für eine ‘Privatinitiative’, die Spenden sind also nicht steuerabzugsfähig.

Hilfe für die Katzenheimat

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Nachdenkenswert

Ohne Worte:

Veränderungen

Die muss es geben, da die Menschheit ansonsten immer noch in Höhlen leben würde. Manche Veränderung schmerzt allerdings, weil man sie entweder aus persönlichen Gründen nicht akzeptieren will, Kommerz dahinter vermutet oder weil  ein Stück Natur dem Fortschritt weichen soll. Es gibt zurzeit mehrere solcher Beispiele in Deutschland, wo sich Bürgerinitiativen bildeten, wo heftig demonstriert wird und wo man Magenschmerzen bekommt, weil ein definitiv sinnloses Vorhaben trotz aller Proteste offiziell durchgeführt werden darf.
Nur drei dieser Beispiele betreffen Stuttgart 21, ein geplantes Outlet Center und dem genehmigten Hundewelpenverkauf bei Zoo Zajak.
Dagegen ist mein Beispiel unwichtig wie ein Furz im Wind, aber trotzdem betrifft es eine Welt, und wenn sie noch so klein scheint. Es betrifft eine Katzenwelt, deren Umfeld sich zum geschätzten sechsten Male  verändern soll, weil Fortschritt und Kommerz es so wollen.

Micky und Muckl stammen ursprünglich aus einer Ende der neunziger Jahre abgerissenen Fabrik, anfangs angeschafft um der Mäuse und Ratten Herr zu werden. Die Fabrik wurde dem Erdboden gleich gemacht, Mitarbeiter entlassen und die Mäusejäger hinterlassen.

Damals und lange danach waren sie noch zu Zwölft. Das große Gelände war anschließend optimal geeignet für vorübergehende Geldeinnahmen, sei es um den Cirque du Solaile gastieren zu lassen oder um EG Fahrzeuge, tausende an der Zahl, dort abzustellen. Ich kann nicht sagen warum, aber nachdem das Zirkuschaos überstanden war fehlten sieben Katzen und tauchten nie wieder auf. Eine konnte tot geborgen werden. Dieser Kater wurde definitiv vergiftet …

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Übrig geblieben waren Knubbi, Schneckchen, Micky und Muckl. Irgendwann stieß Filou dazu, von dem ich bis heute nicht weiß, woher er kam. Somit komme ich wieder auf Veränderungen zurück, die positiv und negativ gewertet werden können.

Am Donnerstagabend fuhr ich wie jeden Abend auf das gegenüberliegende Speditionsgelände, um meine drei Freunde zu versorgen. Bis zu dieser Möglichkeit ging es Schritt für Schritt, denn  innerhalb mehrerer Jahre hatten wir uns aufgrund der oben genannten Veränderungen diesem Gelände genähert. Nicht ich gab den Anstoß, sondern die Tiere. Die Katzen suchten sich gezwungenermaßen neue Plätze und wählten Möglichkeiten, wo sie unentdeckt bleiben können. Das alles war auf dem immer wieder freien Anwesen nicht mehr möglich, aber die Spedition und das anliegende  Gelände boten Brombeerhecken und Bäume.

Ich passte mich ebenfalls an, doch konnte ich mich nicht durch Löcher im Zaun quetschen, sondern musste den offiziellen Weg einschlagen und Zuständige bitten. Das fällt immer schwer, da man nie weiß an Wen man gerät. Es hätte ein Verbot hageln können und ein klares Nein auf meine Frage, ob ich Unterschlüpfe und Futterhaus integrieren dürfe. Aber wir hatten großes Glück und der zuständige Mensch nichts dagegen. Wie ich inzwischen von einem Katzengegner erfuhr, der mich von dieser Neuigkeit beinahe händereibend informierte, arbeitet jener Vorgesetzte längst nicht mehr bei dieser Spedition und die Karten müssten neu gemischt werden. Aber wir leben seit Jahren in Unauffälligkeit; ich verhalte mich ebenso wie die Katzen verdeckt, hinterlasse keinen Müll, mache keinen Lärm und breche keine geparkten LKW auf. Auch Herr M. und Herr L., meine Mitstreiter, halten es genauso. Man wird quasi unsichtbar.
An genanntem Abend kam einer der seltenen  Katzenfreunde auf mich zu, der längst Feierabend aber gewartet hatte, bis ich auftauchte. Er wurde informiert, seinen LKW und Hänger an anderem Ort des Platzes abzustellen, weil Baumfällarbeiten geplant seien.

Bäume fällen? Veränderungen? Es war wie ein Schlag in die Magengrube und trotzdem, ich sagte bewegt „Danke!“, denn dieser Katzenfreund wusste, dass einige Arbeit auf mich zukommen würde und keine Zeit zu verlieren war. Umgebaute Katzenklos, Futterhaus, all das hatte ich in Nähe der riesigen Pappel untergestellt, weil es der sicherste, trockenste und immer noch, von der Straße aus für Wochenenden (an denen das Tor geschlossen ist), zugänglichste Ort ist. Da weder der Katzenfreund noch ich wussten, welche der Bäume und warum gefällt werden sollte, schaffte ich alle Utensilien beiseite, musste wiederholt überlegen wohin mit ihnen und Micky die neuen Stellen zeigen. Zurzeit sind die Nächte kalt – ausgerechnet.
Ich hängte Herrn L. ebenso unauffällig einen kleinen Zettel von außen an den Zaun, dass die Futterschalen am Wochenende ganz woanders, aber für ihn immer noch erreichbar, stehen. Herrn M., der wochentags früh morgens zu den Katzen fährt, informierte ich noch am selben Abend, und wie ein glücklicher Zufall es wollte, musste er heute in der Nähe arbeiten. Naja, nicht glücklich für ihn, aber es passte für die Katzen. Er rief vorhin an, dass es bei der großen Pappel, die momentan zerkleinert würde, zu bleiben scheint und keine Katze zu sehen gewesen sei.

Ein Trauerspiel, aber ohne Vorwarnung wäre es noch schlimmer gekommen, da wieder einmal Unterschlüpfe zerstört worden wären.

Ein langes Stück Leben, das ich aufgrund der Informationen noch einmal festhalten konnte. Ich mag gar nicht daran denken, wie es ohne dieses Symbol weitergehen  und was ab jetzt erneut auf die Katzen zukommen wird. Herr M. kennt einige Hintergründe und es scheint, dass sich die Firma, auf deren Grundstück die Pappel vor Jahren gepflanzt wurde, verändern und vergrößern will…

Regen, Sicht  – und Wärmeschutz, Nistplatz, Ketterbaum und jahrzentelanges Dasein. Was mag dieser Baum erlebt haben? Ich persönlich kann nicht zusehen, wenn ein gesunder Baum gefällt wird.

Rominas Babys

konnten sich inzwischen in ihrem jeweiligen Zuhause einleben.

Es war ein Aufwand, mit vielen Besuchen und Terminen, aber ich kann diesen Aufwand nur jedem empfehlen. Man gibt Pflegetiere, oder Tiere die im eigenen Zuhause geboren wurden, nur schweren Herzens ab. Das ist ganz klar, da sie ab einem kuriosem Zeitpunkt zur Familie gehören. Man würde gerne alle behalten, da die Trennung schwer fällt. Viele kennen diese Situation, da es ein Hin und Her ist, was Überlegungen anbelangt. Dennoch sollte man immer weiter denken, denn jedes Tier sollte seinen individuellen Charakter entfalten können. Irgendwann ist die eigene Bude nämlich voll, weshalb keine Entfaltung mehr möglich ist und man keinem weiteren Tier helfen kann.

In Rominas  F(a)ellen   war es ein langes Beschnuppern, was einerseits viel Glück beinhaltete, da es die richtigen Interessenten waren und anderseits ist man sich relativ nahe gekommen, so dass immer wieder Infos und Fotos geschickt werden und ein Kontakt nicht abreißt.

Das waren Flocke (Entdeckerin) und Marley (Lion)

Nun sind Nala (Äugelchen) und Simba (Professor) an der Reihe:

Lotte besuchte ich am Freitag, hatte nur leider keinen Fotoapparat dabei, aber ich fiel aus allen Wolken, da sie eine Metamorphose durchlebt haben muss. War sie hier immer das plustrige, wuschelige Brummbärchen, so sieht sie nach ungefähr vier Wochen bei Christine und Manuela wie ihre eigene Mutter aus. Also, das liest sich jetzt blöd… Somit Erklärung zum letzten Satz: Lotte sieht inzwischen hübsch und schlank, langbeinig und von der Fellfarbe sehr viel heller geworden, genau wie Romina aus. So geht`s, kann man stehen lassen. Fotos werden irgendwann, wenn mal wieder ein PC ans Laufen gebracht wurde, von Christine inklusive langem Bericht eingestellt. ;-)

Die zur Abwechslung zum Schmunzeln einlädt. Ich jedenfalls musste lachen und konnte mich kaum beherrschen, da ich die Überraschung (zum Glück) kurz vor dem Herrn des Hauses entdeckte. Okay, okay, ich war leichtsinnig, aber was soll es?

Ich bin lange im Hintertreffen, was neue Unterschlüpfe für die draußen lebenden Katzen anbelangt. Material ist inzwischen reichlich zusammen gekommen, wie Styroporkisten (Danke an Christine und Manuela) und Stroh inklusive Heu (Danke an Sylvia). Das momentane Klima lässt es allerdings auch zu, da es überraschend warm ist, wenn man bedenkt welches Chaos im letzten Jahr um diese Zeit tobte.

Jedenfalls begann ich mit dem Umbau jeweiliger Styroporkisten und nach langen Hin – und Herüberlegungen ist inzwischen auch klar, wo ich die Unterschlüpfe integriere. Man muss bedenken, dass ich mich auf fremdes Terrain begebe, sei es um zu füttern oder um Hinterlassenschaften zu verankern. Ich muss immer damit rechnen, dass Firmeninhaber oder Stadtreinigung  – oder was weiß ich wer – Unterschlüpfe einfach beseitigt. Erfahrungen habe ich einige sammeln können, deshalb ist es einfach so.

Erlaubnis einholen ist eine Variante, aber wenn ich von vornherein weiß, dass keine Erlaubnis erteilt werden würde, muss ich mit billigsten und dennoch geeigneten Materialien arbeiten. Somit nahm ich mir zwei Styroporboxen vor, die ursprünglich bei der Metro gekauft wurden. Zu wirklich heftigen Preisen, aber Christine und Manuela stifteten sie dennoch (Tausend Dank!). An der schmalen Seite ein Loch hinein geschnitten und aufgefüllt mit Stroh und Heu. Zusehen, dass ich irgendwo eine kleine Palette finde, damit Box nicht auf einem nassen Boden zustehen kommt. Des Weiteren kann man Styropor mit wasserfester Farbe bestreichen, aber ich tendiere zu umklebter Teichfolie, die weder Gerüche noch Nässe eindringen lässt.

Bisher kam ich jedoch immer noch nicht weit, komme zum Grund meines  seltenen Lachens zurück und wünsche Euch ein angenehmes Wochenende:

 

Hund Smile

Inzwischen ist klar, dass Smile aus der Ukraine stammt, beziehungsweise dort  in einem Zwinger hockt und weiterhin epileptische Anfälle, ohne dass ihm jemand hilft, bekommt.

Es hat sich jedoch einiges getan, was  Informationen rund um Smile anbelangt.

Frau Krack von der aw2 tierhilfe schrieb, dass Smile die Möglichkeit zur Ausreise bekommt, da inzwischen eine Pflegestelle  gefunden werden konnte!  Am 10.01. kann er einem Tierarzt vor Ort vorgestellt werden, um ihm zumindest eine Ausreisefähigkeit zu bescheinigen (Vorher geht nicht, da in der Ukraine aufgrund derzeitigem Weihnachtsfest alle Institutionen geschlossen sind) und danach wird die TH aw2 weitersehen. Auf jeden Fall ist ein Transport geplant, der Smile sowie weitere Hunde aus der Hölle befreit.

Nun ist es wie in allen Fällen: Das Geld fehlt.

Ich werde mich auf jeden Fall an den Transportkosten und Unkosten der Medikamente für Smile  beteiligen, denn daran darf es letztendlich auch nicht mehr scheitern.

Ich werde weiter berichten und falls Ihr ebenfalls Interesse habt Smile zu helfen, so wartet entweder, bis ich hier konkrete Abläufe und Kosten darstelle, oder vertraut gleich und wendet Euch jetzt schon an die Spendenseite der aw2 tierhilfe. Oder veröffentlicht mit dieser Bitte auf bekannten Seiten – mir gleich. Ich werde warten, bis ich die Planung „fassen“ kann, aber das wird nicht lange dauern, da Frau Krack ebenfalls ein Interesse daran hat, möglichst schnell Klarheit zu schaffen und einen konkreten Ablauf zu erstellen. Smile ist nur einer von tausenden Hunden und die restliche Welt scheint hilflos, ob dieser brutalen und gedankenlosen Vorgehensweise.  Ihr könnt ein Tropfen auf dem heißen Stein sein!

Die Ukraine ist mittlerweile bekannt geworden als Austragungsort der Fußball Europameisterschaft 2012. Bis dahin wurde dieses Land eher als „weit weg“ angesehen. Dieses „weit weg“ trägt somit Konsequenzen, da die dortigen Zustände nicht zu verstehen sind. Jedem das Seine; meinetwegen sollen gut verdienende Fußballstars Tore schießen, meinetwegen sollen Fans eine Menge Geld hinblättern, um ihre Helden live zu begleiten. Wie gesagt: Jedem seinen Spaß.

Die andere Seite von Spaß und Geldverdienen sieht so aus. Ach, Ihr habt starke Nerven, deshalb erspare ich mir die Warnung: Nichts für schwache Nerven, denn da müssen wir alle durch und speziell Kinder bedeuten die Zukunft. Genau sie müssen erkennen, wie dämlich ihre Vorbilder reagieren, damit sie es nicht nachahmen. Bereitet sie bitte vor, falls anwesend, auf Bilder, die die Dummheit unserer Spezies klar vor Augen führt, dass Geldscheffeln und eine falsche Scham wieder einmal die Hilflosen trifft:

 

P.S. Ich musste beim Einstellen der Aufnahmen zustimmen,  über 18 Jahre alt zu sein. Frage: Warum muss Jugendlichen unter diesem Maß die Wahrheit verschwiegen werden? Warum soll sie ihnen nicht zugemutet werden?

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